Brain Storming - Seedrachen Kult

  • Ich hatte bislang die Ideen so interpretiert, dass es sich bei dem Seedrachenkult ursprünglich um eine Art Orden gehalten hat, der im Angesicht einer (mehr oder weniger) konkreten Bedrohung entstanden ist und mehr einem Ritterorden gleicht als einer Religion. Die kann ja dann durch Mystifizierung der Ursprünge im Laufe der Jahrtausende entstanden sein.

    Ignorance is not a crime, it's just a shame.


    Warren Sapp, former DT, Tampa Bay Buccaneers

  • Finde ich auch gut, also quasi noch eine Stufe früher. Dann sähe die Zeitschiene wie folgt aus:


    sehr, sehr, sehr lange her: Seedrachen-Orden (entstandenaufgrund z.B. äußerer Bedrohung)
    dann: Mystifizierung - Übergang zum Kult (entweder Channeling oder noch Spiritual, Shamanen oder eine Druiden-Magie)


    sehr, sehr lange her: etwas "Böses" korrumpiert den Seedrachen-Kult ("Zweitens könnte der Seedrachenkult eine existierenden (und passenden) Kirche unterminieren und über einen längeren Zeitraum das Dogma dieser Kirche anpassen.") und setzt ihn vs den frisch entstandenen Phanteon auf


    Sehr lange her: in dem enstehenden Glaubeskrieg werden die ursprünglichen Ordenspriester vernichtet (Wasserflut, Amphibienstadt, Rückfall in die Barbarei), wie auch ansonsten alles ziemlich platt gemacht wird (große Katastrophe)


    viel zeit vergeht


    Jetzt: der Götterphanteon hat die Katastrophe am besten überstanden, ist nun "Hauptreligion". Als Symbol des Herrscherhauses existiert immer noch eine Seedrachen-Symbolik, aber der Bezug "warum" ist verloren gegangen. Der korrumpierte Seedrachen-kult erwacht wieder, und versucht das Götterphanteon zurückzudrängen - ist im Kern Böse, was aber (jetzt noch-am anfang der kampagne)wenige wissen (hat eben irgendwie die reallen Seedrachen versklavt? Kann sie als "Energiequelle" für Channeling oder ähnliches nutzen? oder ggf kann nur durch die "Lebensenergie" der Seedrachen ein Portal geöffnet bleiben, aus dem die "bösen" Seedrachenkultisten ihre "magie" beziehen?) .
    Die Amphibischen Barbaren sind, ohne es zu wissen, da sie ja in die Barabarei zurückgefallen sind, die letzten die den Bezug zum ursprünglichen Orden haben. und halten dadurch in irgendeiner Art und Weise den Schlüssel in der Hand den jetzigen, bösen SeedrachenKult zu stürzen (indem sie z.b. die Seedrachen befreien?) haben natürlich das problem, dass sie nie gefragt, sondern gejagt und zu damenhandtaschen verarbeitet werden

  • Also steht zu erstmal die Frage nach den spirituellem Ursprung des Drachenkultes im Raum. Ich denke der sinnigste Ansatz ist der einer entstehenden Küstenkultur, die sich eben mit Seedrachen in der Gegend auseinandersetzen mußte, oder? Und dann ist die Frage wie sich die Symbiose entwickelt hat...

  • Ich bin immer noch im Brainstorming. Auch wenn langsam sich konkretere Ansätze daraus entwickeln.
    Ich denke Cutter´s erste Ideen würden da gut passen: Opferungen, Tempel am Wasser. Für mein Gefühl müßten die Anfänge sehr archaisch sein..ich sehr vor meinem geistigen Auge hohe, scharfkantige klippen, von muscheln und flechten überzogen, gischt die fontänenartig nach oben gepeitscht wird und wie regentropfen das umfeld durchnäßt, einen Schamanen? Priester? Magier??, der unter einer tiefliegenden Düsteren Wolkendecke... was opfert?


    Irgendiwe finde ich für die Anfänge eine Art Totem-Magie gut...die damals häufigen Seedrachen im Fokus...oder alles ganz anders?

  • Um den Kontrast "früher Gut-heute Böse" stärker zu unterstreichen könnte man ja vielleicht sogar soweit gehen das die ersten Bewohner dieses Küstenstreifens von den Seedrachen dabei unterstützt wurden sich dort anzusiedeln (das kann unterschiedlich und sehr weitreichend sein: Nahrungssuche, Gebäude errichten, Feinde fern halten usw...). D.h. das Verhältnis zw. den Anbetenden und den Angebeteten war ein sehr positives und NICHT durch zB Furcht und Menschenopfer oder Beherrschung geprägt. Dies ginge sogar wenn der angebetete Drache ein Dragonlord war. Vielleicht wollte er Schrittweise eine neue Domäne errichten? Und wirklich "böse" sind die Jungs ja kaum...
    Naja, und der heutige Kult ist eben böse und dämonsich, vielleicht sogar vom Unlife geprägt und beherrscht die Drachen, oder tötet sie um mit ihrer Lebensessenz zB mächtige Artefakte zu schaffen oder zu speisen welche die Machtgrundlage des neuen Ordens bilden.

  • Um den Kontrast "früher Gut-heute Böse" stärker zu unterstreichen könnte man ja vielleicht sogar soweit gehen das die ersten Bewohner dieses Küstenstreifens von den Seedrachen dabei unterstützt wurden sich dort anzusiedeln (das kann unterschiedlich und sehr weitreichend sein: Nahrungssuche, Gebäude errichten, Feinde fern halten usw...). D.h. das Verhältnis zw. den Anbetenden und den Angebeteten war ein sehr positives und NICHT durch zB Furcht und Menschenopfer oder Beherrschung geprägt.

    Finde ich auch gut. Aber wäre denn nicht der Zustand der Symbiose Seedrache-Menschen das Ende einer Entwicklung? Die am Anfang doch eher von Furcht geprägt war? Ich finde Ruby´s Idee, aus dem Kult ursprünglich einen Orden zu machen nicht schlecht. Und am Ende das was du beschreibst, Unterstützung.


    Z.B. könnten die Anfänge des Ordens Richtung Bundesjugendspiele gehen. Hmm, klingt nun etwas albern. Ich meine irgendein Orden, der wie ein Seedrache kämpfen will, und als Mutprobe, Auslese, etc gegen einen jungen, jungen, jungen, ultrajungen Seedrachen antreten muß...



    vielleicht sogar vom Unlife geprägt und beherrscht die Drachen, oder tötet sie um mit ihrer Lebensessenz zB mächtige Artefakte zu schaffen oder zu speisen welche die Machtgrundlage des neuen Ordens bilden.

    die Idee mit Lebensessenz zu nutzen um magische Artefakte zu schaffen oder zu speisen ist auch spannend