Warum Rolemaster oder Selle me Rolemaster?

  • Die Frage müsste meines Erachtens eher lauten: "Was will ich?" Es gibt keine "guten" oder "schlechten Systeme", es gibt aber Systeme, die eine bestimmte Form des Rollenspiels fördern oder hemmen - wobei die Auswirkungen des Systems auf den Spieler ziemlich individuell sind, daher möchte ich hier gar keine allgemeingültige Regel aufstellen. Ich denke, in diese Richtung ging auch der zitierte Thread.

    Ignorance is not a crime, it's just a shame.


    Warren Sapp, former DT, Tampa Bay Buccaneers

  • Der Post war ziemlich am Thema vorbei.

    soso


    Und dadurch stellt sich dir diese Frage? Nnur weil glaubt andere Gruppen missionieren zu müssen? Ach! KLARO! 8o Da kam Rolemaster drin vor :pinch:


    Quote

    Warum Rolemaster oder Selle me Rolemaster

    Total vorbei an Grammatik, Stil und 100 anderen Sachen. Aber das weisste ja selbst. :wacko:

  • Der Post war ziemlich am Thema vorbei.


    Dann musst Du Deine Frage so stellen, dass man sie versteht.
    Aus meiner Sicht ist die Frage "Warum soll man System X spielen" die falsche, weil die Frage, warum man Rollenspiel spielt, systemunabhängig beantwortet werden könne sollte. DIe Frage ist also besser gestellt, wenn ich frage "Was habe ich bei System X, was dieses System für mich (und meine Runde) besonders attraktiv macht. Diese Frage kann man natürlich auch für RM beantworten. Ich tue das gerne, wenn ich dann nicht wieder am Thread vorbei poste... ;)

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    Warren Sapp, former DT, Tampa Bay Buccaneers

  • Dann musst Du Deine Frage so stellen, dass man sie versteht.

    Was war an Sell me Rolemaster misszuverstehen?


    Quote

    Aus meiner Sicht ist die Frage "Warum soll man System X spielen"
    die falsche, weil die Frage, warum man Rollenspiel spielt,
    systemunabhängig beantwortet werden könne sollte.

    Was hat das mit dem Thread und meiner Frage zu tun?



    Quote

    DIe Frage ist also
    besser gestellt, wenn ich frage "Was habe ich bei System X, was dieses
    System für mich (und meine Runde) besonders attraktiv macht. Diese
    Frage kann man natürlich auch für RM beantworten.

    Warum sollte jemand Rolemaster spielen, bzw was bietet mir Rolemaster was andere Systeme nicht bieten?

  • Na ja warum sollte man RM spielen, .... weil meines erachtens rolemaster für viele eventualitäten alles bietet, rollenspiele können alles aber meistens ist die grenze die des meisters. Die möglichkeiten jedens rollenspiel ist die grenze wie ein rp master seine regeln durchsetzt und wie weit seine vorstellung geht aber alle regeln werden nie ausgeschöpft, sei es ein mädel zu bezierzen oder einen zwerg zu einem tee zu zwingen! Das ist alles auslegungsache des meisters, aber rolemaster bietet jenseitz der meistervorstellung auch regeln dieses durchzusetzten schwarz auf weiss, was dem spieler mehr möglichkeiten bietet etwas durchzuführen und dem meister auf regeln besinnt die er dennoch wie bei d§d dehnen und lösen kann wie er will! ( das sollte aber im überschaubaren rahmen für den meister sein!) Ich bin nun in der fast dritten decade von rolemaster, und möchte nichts anderes mehr spielen und freue mich das 13mann RM auch auf deutsch noch mal attraktiv macht, da dadurch viele nicht verständliche regeln jetzt aufgelöst werden!


    Rolemaster bietet das breiteste potenzial an Rollenspiel, und ich hoffe das sowie Arborea sowie die shadowworld schnell entwickelt und für alle von den 13Männern veröffentlich werden, da sie glaub ich garnicht wissen wie wichtig das is für die .... potenziellen kinder die MMoprg spielen und das Genre des pen&paper weiterleben lassen sollen!


    Es ist sehr viel besser sich einmal in der woche zu treffen und p§p zu spielen als jeden tag war oder wow zu zocken, was nicht heisst das das eine das andere aussschliesst!
    Faselfasel ROLEMASTER ist COOL 13MANN immer weiter so! BITTE BITTE

  • Also, da navigator so darauf besteht, dass sich Antworten sehr genau an seine Fragestellung orientieren:


    1. Warum sollte jemand Rolemaster spielen? Weil er, sollte er ein System noch nicht kennen, welches auf Fertigkeiten basiert, damit ein solches System kennenlernt. Weil RM in der Charaktererschaffung dem Spieler die Möglichkeit bietet, abseits eines z. B. Waldläufers mehr Dinge zu können als Jagen, Nahrung suchen, Wege finden und Spuren verfolgen. Weil dadurch ein Charakter an Tiefe gewinnt.


    2. Was bietet mir Rolemaster was andere Systeme nicht bieten? Rolemaster ist meines Erachtens ein Regelwerk, welches dem SL und den Spielern die Möglichkeit bietet, nach Regeln Dinge abseits des Handlungsstranges eines Abenteurers oder Kampagne durch zu spielen. Eine Gruppe, welche nur von A nach B reisen wil um eine Höhle zu betreten, dort zig Monster erschlagen will, die Prinzessin befreit und die Belohnung kassieren möchte, die braucht RM nicht. Eine Gruppe aber, die in der Stadt A die Bibliothek aufsucht um Informationen zu sammeln, die Reisevorbereitungen treffen will, die auf der Reise jagen möchte um sich zu ernähren und die nach vernünftigen Lagerplätzen suchen möchte, die das Betreten der feindlichen Höhle geradezu zeremoniell betreiben möchte, die sich Mühe bei ihrer Taktik machen möchte, für die ist RM goldrichtig. Spieler also, die Spaß daran haben, dass der SL ihnen die Reise durch eine Winterlandschaft beschreibt und die Spaß daran haben, den anderen Spielern und dem SL die Suche nach einem passenden Lager zu beschreiben, die sollten sich RM zulegen und nach dem System spielen.


    Allerdings hat RM keinen Alleinvertretungsanspruch für derartige Möglichkeiten. Von daher muss man wohl sagen, dass die Frage nur mit einem 'garnichts' beantwortet werden kann.

  • für Powermastern und Railroaden oder SL Willkür würde ich aus deinem Post jetzt herauslesen.

    Was soll denn der Quatsch? An welchen Textstellen in dem Posting machst Du das denn fest? Solchen Unfug liest Du doch aus jedem zweiten Posting heraus.


    @Alle: Ehrlich gesagt macht es keinen Sinn in diesem Thread auf navigators Frage einzugehen. Bisher hat er noch jede Antwort hier verrissen - was ja ohnehin seine Art ist -, und Besserung ist nicht abzusehen.

  • [quote='navigator',index.php?page=Thread&postID=21199#post21199]


    @Alle: Ehrlich gesagt macht es keinen Sinn in diesem Thread auf navigators Frage einzugehen. Bisher hat er noch jede Antwort hier verrissen - was ja ohnehin seine Art ist -, und Besserung ist nicht abzusehen.


    Den Eindruck habe ich auch.
    Das muss mich ja nicht daran hindern, meinen Eindruck an alle weiter zu geben... ;) Aus meiner Sicht hat Rolemaster den entscheidenden Vorteil, einen Charakter sehr individuell und storybasierend aufzubauend. Frillion hat zwar Recht wenn er schreibt, dass Rolemaster damit nicht alleine dasteht, aber ich (ganz subjektiv) finde, dass es mit RM am besten geht. Für diese wunderbaren Charaktere bin ich dann auch bereit, ein paar Nachteile wie das ewige Tabellengewälze in Kauf zu nehmen.

    Ignorance is not a crime, it's just a shame.


    Warren Sapp, former DT, Tampa Bay Buccaneers

  • @Alle: Ehrlich gesagt macht es keinen Sinn in diesem Thread auf navigators Frage einzugehen. Bisher hat er noch jede Antwort hier verrissen - was ja ohnehin seine Art ist -, und Besserung ist nicht abzusehen.

    Das seh ich auch so!


    Ist schon komisch, dass ist ja für den Navi. ein echtes Reizthema, dass mit der Spielleiterwillkür, naja, wenn er im RPG nur halb so tickt, wie hier, wundert mich das allerdings nicht wirklich....

  • Hey Leute,


    fühlt Euch doch nicht immer angegriffen wenn jemand was gegen die heilige Kuh vorbringt. ;)


    Also ich habe mir diese Frage sehr oft gestellt, warum Rolemaster und oft auch mit diversen Gruppen das System gewechselt aber immer wieder recht schnell zurückgesprungen.
    Ich versuche mal die Vorteile und die Nachteile aus meiner Sicht darzustellen. Ein Meinungsaustausch lebt von verschiedenen Meinungen und deswegen sollte man gerade wenn man eine solche Frage stellt auch offen für alles sein.



    - Charaktererschaffung: Vorteil: Es gibt bei Rolemaster keine zwei Charaktere die absolut identisch sind, geschweige denn sehr ähnlich, außer man legt es direkt darauf an. Direkter Bezug zu anderen Rollenspielen. Nachteil: Dauert mitunter sehr lang und Neulinge könnten überfordert sein. Das Excel Sheet zeigt nicht die zusammenhänge, was es den Neulingen zwar ermöglicht einen Char zu machen, aber die Wissen nicht wie sich die Zahlen zusammensetzen.


    DSA3: Bei unseren DSA Chars waren immer die gleichen Fertigkeiten exorbitant ausgeprägt. Sinnesschärfe, Linkshändig etc. pp. Jeder Char ist gleich ausgeprägt solange er in etwa gleiche profession besitzt. Ein wirklichen Unterschied gab es damals nicht.
    DSA4: Ist wieder so individuell, das man drei Tage für die Charerschaffung brauch und dann endlich seinen Goblin-Rattenfänger oder ein Thorwal Küchenmädchen oder so einen Quatsch habe. Warum auf Abenteuerfahrt gehen, wenn ich so einen Char spiele.
    Earthdawn: Hier ist jeder Char gleich und die Archetypen sind dermaßen dominant, dass es sich gar nicht lohnt einen Krieger zu spielen der nicht Obsidianer oder Troll ist. Die Welt ist interessant aber darüber reden wir hier nicht.
    Arcane Codex: Hier ist ja wohl jeder Char in der entsprechenden Profession gleich.
    Midgard Gefällt mir ganz gut, aber ich mochte das mit der gleichbleibenden LE nicht.
    ADnD Siehe AC
    DnD3 Siehe AC


    Etliche andere lasse ich jetzt einfach mal unbeachtet. Erps, Gurps, Runequest etc. PP haben mir alle nicht s zugesagt.


    - Aufstieg: Vorteil: Bei Rolemaster ist ein glücksunabhängiger Aufstieg möglich. Dies ist absolut notwendig, meiner Meinung nach. Die Balance zwischen schnellem, anfänglichen Aufstieg und späterem, langsamen Aufstieg ist sehr gut gelöst finbe ich. Nachteil: Das Einzige was eventuell ein kleiner Nachteil ist ist das gängige Stufensystem. Dieses Pling!!! sie sind aufgestiegen finde ich nicht gut, ist aber bei den meisten üblich.


    DSA3: Die würfelei ist mir zuwieder. Warum rennen so viele Chars mit 17 und 18 auf ihren Werten rum? Wann würfelt man schonmal mit 3W6 eine 18 wenn man es braucht???
    DSA4: Kann ich nichts zu sagen, bin nicht über die Charaktererschaffung hinaus gekommen weil mich die schon abgeschreckt hat.
    Earthdawn: Stufenloser Aufstieg, super. Man kann seine XP direkt in Fertigkeiten investieren. Die Entwicklung ist mir zu eingeschränkt (riesen Manko).
    Arcane Codex: Siehe Earthdawn.
    Midgard Habe ich leider nicht oft genug gespielt, bzw. ist zu lange her.
    ADnD Entwicklung ist zwar sehr heftig, aber eben vieel zu eingeschränkt.
    DnD3 Habe ich nicht oft genug gespielt, aber ist auch sehr eingeschränkt, was ich gesehen habe.


    - Kampf: Vorteil: Bei Rolemaster ist der Kampf unglaublich facettenreich. Ein Kampf kann durch das blose Zusammenspiel der Chars so oder so ausgehen. Trotz des hohen Glücksfaktors kann ein gut durchdachter Kampf diesen weitestehend ausgleichen. Nachteil: Jeder muß die Regeln GUT kennen. Es gibt nichts nervigeres wie einen drei Stunden Kampf weil die Mitspieler die Regeln nicht kennen. Oder die Gruppe geht wegen den sinnlosen Aktionen der einzelnen drauf.


    DSA3: Attacke Parade und das drei Stunden lang und dann noch Waffen die nicht durch den RS von Rüstungen kommen ???? :thumbdown:
    DSA4: Kann ich nichts zu sagen, bin nicht über die Charaktererschaffung hinaus gekommen weil mich die schon abgeschreckt hat.
    Earthdawn: Mir persönlich gefällt die Stufentabelle mit den tausenden von würfel nicht so gut. Der Kampf ist zu statisch und nur durch direkte Treffer kommt ein kleiner chaotischer Faktor rein. Archetypen zu stark bevorzugt. RIESIGES Manko: Willenskraft nur für Magiekundige (braucht man um gegen Dämonen zu kämpfen)
    Arcane Codex: Langweilig!!!
    Midgard Habe ich leider nicht oft genug gespielt, bzw. ist zu lange her.
    ADnD ArmorClass gegenüber Attackewerte. Man kann gegen manche Gegner nichts machen, blödsinn.
    DnD3 Habe ich nicht oft genug gespielt, kann ich nichts sagen.


    - Magie: Vorteil: Die Magie ist absolut mächtig. Es gibt tausende von Zaubern und tausende von Fertigkeiten die sich auf Magie auswirken, macht einfach Spaß wenn jeder die Regeln kennt. Nachteil: Die Zauber sind ein wenig oberflächlich, ohne Formeln etc. Wäre für gutes Rollenspiel von Vorteil ist aber nicht wichtig. Zaubern ist zu einfach, selbst die seltenen Zauberpatzer haben keine ernsten folgen, außnahme bei extremen Risikozaubern. Wenigstens hält einen das System ab, zu sehr auf Risiko zu zaubern.


    DSA3: Sinnlose Reime, aber die neuen Regeln haben ein gutes Flair. Das gefällt mir gut.
    DSA4: Siehe DSA3
    Earthdawn: Zauberer viel zu mächtig und Patzer fast unmöglich.
    Arcane Codex: Hab keinen Magier gespielt
    Midgard Hab keinen Magier gespielt.
    ADnD Zu wenige Zauber erlernbar, aber die Zauber sind meistens gut durchdacht.
    DnD3 siehe ADnD kenn ich aber nicht gut.



    - Fertigkeiten: Vorteil: Die Fülle an Fertigkeiten bringt Individualität und Abwechslung ins zaubern und Kämpfen. Nachteil: Es gibt einfach zu viele und die unwesentlichen Fertigkeiten sind für Hobby's oft einfach viel zu teuer. Vorsicht vor Würfeleskapaden. Es ist schon vorgekommen, daß eine ganze Gruppe bei dem Veruch drauf gegangen ist bei dem Versuch eine Felswand zu erklimmen und das erst nach 4 Stunden.


    DSA3: Zu wenige wichtige.
    DSA4: ???
    Earthdawn: Zu wenige, und jeder muß die gleichen nehmen. (Talente)
    Arcane Codex: siehe ED
    Midgard Weiß ich nicht mehr
    ADnD Viel zu wenige erlernbar.
    DnD3 Siehe ADnD.



    - Welt: Nachteil: Dies ist wohl der gewaltigste Nachteil von RM. Selbst die existierende SW ist nur sehr oberflächlich oder Bücher sind nicht mehr zu kaufen oder nur auf Englisch (hält Nachwuchs ab) Und die Timeline ist 400000 Jahre oder so ähnlich. Sorry, gar nicht mein Ding.


    DSA3: Aventurien ist sehr gut ausgearbeitet. Leider zu gut. Es ist so vollgepflastert und real, daß viele Arten von Abenteuern nicht mehr möglich sind.
    DSA4: Siehe DSA3
    Earthdawn: Barsaive ist eine Reizvolle Schatzsucher Welt. Mir fehlen die mittelalterlichen Einflüsse.
    Arcane Codex: Die beste Welt und der beste Hintergrund den ih bisher gesehen habe. Spannende Timeline und düstere Landteile. Selbst eine Stadt der Nekromanten wirkt nicht abgedroschen sondern schon gut durchdacht mit genug Freiräumen.
    Midgard ???
    ADnDDnD3 Ich denke da gibt es was für jeden. Rising Sun, Ravenloft etc. pp


    So, dass nun zu meiner Sicht der Dinge. Wie ihr sehen könnt gibt es fast bei jedem Rollenspiel Vorteile und Nachteile, aber die Gruppe, der SL und vor allem auch die Spieler sind viel bedeutsamer wie das System oder die Welt.

    Jeder Mensch macht Fehler. Das Kunststück liegt darin, sie dann zu machen, wenn keiner zuschaut.

  • Hey Leute,


    fühlt Euch doch nicht immer angegriffen wenn jemand was gegen die heilige Kuh vorbringt. ;)


    Das ist nicht der Stein des Anstoßes. Etwas inhaltlich gegen Rolemaster geschrieben hat navigator nicht. Vielmehr ist der Ton seiner Postings wieder sehr aggressiv und Postings anderer Leute werden von ihm einfach abgewatscht. Das ist extrem schlechter Stil und ich brauche so etwas hier nicht (und in keinem Forum). Daher mein obiger Aufruf zu "don't feed the trolls".

  • Also, sollte die Frage lauten warum ich mir RM gekauft habe, dann kann ich darauf nur antworten, dass es genau das ist was viele Postings betonen. RM bietet mir die Gelegenheit, einen Char zu gestalten, der einzigartig ist und zwar nicht nur von seiner (durch mich gestalteten und leider von vielen SL unberücksichtigt gebliebenen) Hintergrundgeschichte her sondern auch von seinen Fertigkeiten, seinem Können her. Außerdem bietet es die Möglichkeit, einem Spieleabend eine (in meinen Augen) wunderschöne Atmosphäre zu geben.


    Ärgert euch doch nicht über navi, seid doch lieber froh, dass er nicht in eurer Spielrunde ist ;)

  • Ich denke das System ist eher Nebensächlich beim Rollenspiel, die meisten auf dem Markt gängigen Systeme sind grundsätzlich mit ihren stärken und schwächen spielbar.


    Und mit einem guten Spielleiter, guter Gruppe und brauchbarem Plot macht es einfach spaß egal welches System man jetzt spielt.


    Die meisten Systeme haben ihre mehr oder wenig gute Spielwelt gleich mitgeliefert und bieten hier die Möglichkeit direkt anzusetzen.



    Dies ist bei Rolemaster nicht so und darin sehe ich für Rolemaster sowohl die absolute stärke als auch schwäche.
    Man kann Rolemaster für jede Welt benutzen aber man braucht halt eine Spielwelt, muss sich diese eventuell selbst erdenken.


    Man kann natürlich jede Spielwelt auch für Rolemaster benutzen (Adventurien etc.) aber am stärksten ist das System einfach bei eigenen Welten.


    Von daher würde ich sagen das Rolemaster sich vor allem an erfahrene Spielleiter die gerne selbst Welten basteln richtet. (Und auf Spielerseite an Leute die gerne in so etwas Chaos anrichten... ;))


    Von daher empfinde ich auch eher das RMSS als RMFP als System der Wahl (wobei das ja theoretisch kompatibel ist...) um auch ein bisschen Steampunk zu realisieren.

  • Das ist nicht der Stein des Anstoßes. Etwas inhaltlich gegen Rolemaster geschrieben hat navigator nicht. Vielmehr ist der Ton seiner Postings wieder sehr aggressiv und Postings anderer Leute werden von ihm einfach abgewatscht. Das ist extrem schlechter Stil und ich brauche so etwas hier nicht (und in keinem Forum). Daher mein obiger Aufruf zu "don't feed the trolls".


    Ich gebe Dir vollkommen recht ;) ! Doch nur weil jemand etwas rüde ist, muß man es ihm doch nicht nachmachen. Und diese Diskussion über Rolemaster, Rulemaster, Tabellenmeister oder sonstige liebevollen Bezeichnungen schrecken mich nicht. Denn wenn Rollenspiel der Zeitvertreib für Könige wäre, wäre Rolemaster etwas für Kaiser. Denn um die Regeln zu beherrschen, muß man schon etwas mehr machen als zu würfeln und zwei Seiten zu lesen.

    Jeder Mensch macht Fehler. Das Kunststück liegt darin, sie dann zu machen, wenn keiner zuschaut.

  • Denn um die Regeln zu beherrschen, muß man schon etwas mehr machen als zu würfeln und zwei Seiten zu lesen.


    Und so ist es meiner Meinung nach in allen Rollenspielen. In Rolemaster bin ich mittlerweile so fit, dass die Charaktererstellung nur deshalb lange dauert, weil man bei der Auswahl der Fertigkeiten lange hin und her denkt, um einen möglichst einmaligen und schlüssigen Charakter zu erstellen (was ja der große Vorteil an Rolemaster ist). Im Gegenzug bin ich gerade in eine DSA4-Gruppe reingerutscht und kann berichten, dass mich die Regeln immer noch in die totale Verwirrung treiben. Aber auch hier ist Licht am Ende des Tunnels zu sehen. Und von daher sage ich zu Rollenspielen und ihrer jeweiligen Spielbarkeit: Gut Ding will Weile haben! Wenn man sich Zeit nimmt und sich auf das neue System einlässt, dann ist jedes System spielbar und offenbart dann auch seine Vor- und Nachteile.


    Was "Selle me Rolemaster" angeht, kann ich nur sagen, man nehme sich Zeit und probiere es aus. Wie bei allen anderen Rollenspiele auch ;) Die Vor- und Nachteile wurden ja schon ausführlich diskutiert.