[PARALLEL-Thread] - Die Chronik des Sippenstreits

  • Thalen geht zur Tür herüber. "Ich möchte euch nicht unterbrechen, aber es scheint, wir bekommen gleich Besuch. Parmandil, Ihr solltet nach unten gehen und Eure Nichte mit Euch nehmen. Zorn, Bron, Nurgon, Ihr sichert diese Tür. Gekämpft wird erst, wenn die anderen ihre Waffen ziehen oder auf meinen Befehl."
    Mit diesen Worten ergreift er seinen Schild und zieht sein Schwert.

    Ignorance is not a crime, it's just a shame.


    Warren Sapp, former DT, Tampa Bay Buccaneers

  • Wärend Parmandil und die drei Gefolgsleute starr und auf alles bereit warten, beginnt Thalen mit dem Mann auf der Strasse zu sprechen.


    @ Thalen (Rubycon):

    Quote

    Der Fremde begüßt dich höflich: "Seid gegrüßt. Der werte Parmandil erwartet mich und meine Freunde. Könntet Ihr ihm bitte ausrichten, daß die vier Herren, die er für heute Abend erwartet, da sind?" Nach einer kurzen Pause fügt er hinzu: "Ihr verzeiht hoffentlich, wenn ich kurz hier draußen warte. Angesichts Eurer Bewaffnung und da Ihr eben am Fenster zu zweit wart, möchte ich erst einmal warten bis Parmandil kommt, bevor ich vielleicht eintrete."

  • @SL

    Quote

    Thalen schaut den Mann von oben bis unten an. "Sagt mir Euren Namen und den Eurer Begleiter, dann werde ich den ehrenwerten Pamandil fragen, ob ihr seine Begleiter seid."

    Ignorance is not a crime, it's just a shame.


    Warren Sapp, former DT, Tampa Bay Buccaneers

  • Ungedultig fragt Parmandil vom Durchgang zu seiner Privatkammer: "Verdammt, wer ist es, Thalen?"
    Man spürt direkt bei allen Anwesenden die Nervosität und Angst.


    @ Thalen (Rubycon):

    Quote

    [color=#ffffff]Dein Gegenüber weicht etwas zurück und hält Abstand, schließlich meint er: "Sagt ihm einfach, daß die vier Männer, die er erwartet, hier sind. Ihr werdet sehen, daß er dann Bescheid weiß. Und wenn nicht, dann belästigen wir Euch nicht weiter" /color]

  • Nurgon hat sich neben Zorn gestellt, nachdem er seinen Rucksack wieder auf den Rückten geschnallt hat. Auf seinen Kampfstab gestützt zuckt er leicht nervös zuammen als er Parmandil rufen hört um daraufhin seinen Stab mit der rechten Hand fester zu umklammern und die Tür zu fokussieren. Angespannt aber hoch konzentriert huscht ein leichtes Grinsen über sein Gesicht.

  • Thalen ruft durch die Tür "Die vier Männer, die Ihr erwartet, wie einer von ihnen sagt. Seinen Namen sagt er jedoch nicht." Dabei schaut Thalen wachsam von seinem Gegenüber zu dem Haus, das ihm zuvor beschrieben wurde.

    Ignorance is not a crime, it's just a shame.


    Warren Sapp, former DT, Tampa Bay Buccaneers

  • Parmandil antwortet hoch erfreut: "Sehr gut Thalen, mit Euch an der Seite fühlt man sich wahrlich sicher."
    Vorsichtig und trotzdem rasch kommt der Alte zur Türe, immer darauf bedacht, nicht direkt in der Türöffnung zu erscheinen, um damit ein eventuelles Ziel von verborgenen Handlangern zu werden.
    Schließlich fragt er barsch durch das Holz der Türe: "Ich bin Parmandil, dies Haus gehört mir. Nennt Euren Namen oder geht, denn nur Freunde der Familie sind willkommen."

  • Als Thalen hört, wie der alte Mann zur Tür geht, schaut er seinem Gesprächspartner in die Augen. "Ich muss Euch warnen. Sollte ich den Eindruck bekommen, das Ihr oder irgendwer sonst eine Gefahr für den ehrenwerten Parmandil darstellt, werdet Ihr dies nicht überleben."

    Ignorance is not a crime, it's just a shame.


    Warren Sapp, former DT, Tampa Bay Buccaneers

  • Der Mann antwortet Parmandil mit leisen Worten: "Parmandil, ich bin es, Halion. Ich wollte unbemerkt hierhergelangen und nicht, daß mein Name über die Straße gebrüllt wird. Daher die Geheimniskrämerei. Darf ich eintreten? Die anderen sind noch draußen. Ich gehe davon aus, daß diese Männer für Euch arbeiten und uns wohlgesonnen sind, richtig?"
    "Es tut mir leid, Halion. Das habe ich nicht bedacht. Der Tag heute hat mir schon mehr Kraft gekostet, als es mir lieb ist. Kommt doch, tretet ein, und auch Eure Kollegen. Rasch, rasch, wir sind gerade dabei, aufzubrechen", antwortet Parmandil nun ebenfalls in etwas leiseren Tonfall.


    @ Thalen (Rubycon):

    Quote

    Du meintest, das du auch das Haus gegenüber beobachtest, daher:
    Während Parmandil neben dir an der Türe erscheint, meinst du im schwachen Licht des Abends einen sich bewegenden Schatten vor der geschlossenen Türe, beim Haus gegenüber zu sehen.

  • Zorn versucht aus seiner Deckung, die anderen Fenster und Türen zu beobachten, ob sich jmd von aussen daran zu schaffen macht.
    Zu Nurgon gewandt:

    Quote

    "Anscheind ist das einer der Botschafter von denen der Alte sprach." Mit etwas ernsterer Miene "Ich glaube Bron hat drüben bei dem Haus mehr gesehen oder gehört. Guck dir mal Thalen an! Er ist äußerst vorsichtig und scheint Gegenüber was zu suchen. Diese Unwissenheit macht mich ganz kirre, ist da jetzt was oder nicht? Wenn uns von dort ein Hinterhalt droht, haben wir nicht die besten Karten. Die Botschafter müssen alle durch diese Tür und wir sitzen hier drin und können einen Angriff nicht mehr verhindern." Mit einer patzigen Stimme fährt er fort "Wir hätten Thalen vertrauen sollen und draußen bleiben sollen, so wie es geplant war, aber der Alte Grießgram wollte uns ja umbedingt im Haus haben. Das beste an der ganzen Sache ist, es hieß vier Botschafter und Paramndil zu beschützen und jetzt noch die beiden Frauen dazu. Dajunkie sieht auch nicht gerade gut aus, er spricht kaum noch und ist uns so auch keine Hilfe! Ich hoffe, dass die Botschafter sich zumindest etwas verteidigen können, da wir, besonders du, sonst bei einer so großen Gruppe eine menge Arbeit bekommen. Ich hatte eigentlich nicht vor von Dir wieder zusammengeflickt zu werden, aber ich bin froh das du da bist, weil vermeiden lassen wird sich nach dem derzeitigen Stand wohl kaum." Mit einem leisen Lachen "Ich hoffe du hast genug Flickzeug mit."

  • Thalen bewegt sich ein kleines Stück von der Türe weg, um Halion einzulassen und meint dabei "Zorn, Du übernimmst."


    Während dessen ist sein Blick starr auf die gegenüberliegende Straßenseite gerichtet.


    @SL

    Quote

    Thalen versucht, mehr von dieser Gestalt zu erkennen.

    Ignorance is not a crime, it's just a shame.


    Warren Sapp, former DT, Tampa Bay Buccaneers

  • Zorn begibt sich aus der Deckung und wickelt wieder seine Ge um den Oberkörper, er lässt dabei den Fremden nicht aus den Augen. "Ich bin Zorn, ein Mitglied der Blutwölfe. Wir haben von Parmandil den Auftrag euch und euresgleichen zu beschützen."

  • Bevor der Mann eintritt nickt er Thalen und auch Zorn zu und meint, bevor man hier noch lange die Zielscheibe abgibt, er hole nun lieber seine Kameraden her. Das wird kaum lange dauern, da sie sich in der Nähe im Verborgenen halten. Kaum gesprochen verschwindet er rechterhand in den Schatten der Strasse.


    @ Thalen (Rubycon):

    Quote

    Es ist dir fast unmöglich, mehr Details zu erkennen. Du fixierst die im Dunkeln liegende geschlossene Eingangstüre des gegenüberliegenden Hauses und meinst, durch den starken Regen eine etwa menschengroße, humanoide Verzerrung der Dunkelheit zu erkennen. Besser kann ich es leider nicht beschreiben. Es ist dunkel, aber es bewegt sich etwas darin.


    Augenblicke später betritt der Mann von eben den Raum, gefolgt von zwei weiteren Unbekannten. Er zieht seinen regennassen Mantel aus und erscheint mit einem Male um vieles deutlicher und heller, nicht mehr so im Schatten liegend, wie eben noch.
    Der Neuankömmling begrüßt die Anwesenden: "Da sind wir wieder. Nur Sartharion fehlt noch. Ich hoffe er stößt bald von sich aus zu uns." Zu Parmandil gewandt fragt er: "Ihr hattet nicht erwähnt, daß noch weitere Männer anwesend sein würden. Wollt Ihr uns vielleicht vorstellen?"


    Ärgerlich entgegnet Parmandil: "Sehr wohl habe ich Euch von loyalen Helfern erzählt, aber Ihr hattet ja so rasch gehen müssen, um andere Geschäfte zu erledigen. Da war für eine Vorstellung keine Zeit."

  • Vorankündigung an alle:

    Quote

    Ich öffne nun unseren Parallel-Thread wieder. Hier darf vorerst nur wieder Sartharion hineinschauen und schreiben, denn ich möchte dessen Story-Strang hier behandeln. Damit vermeiden wir das ewige Ausweißen der Antworten (eh wie gehabt).
    Das selbe gilt für Sartharion im Hauptthread, dort agieren Anarion, Zorn, Thalen, Halion und Bron.
    Also wer sich nicht die Lust "verderben" möchte, Geheimnisse vorab von der anderen Teil-Gruppe zu erfahren, lest bitte wieder nur den für ihn/sie relevanten Thread.
    :thumbsup:

  • Gemeinsam mit Rumin steigt Sarthrion die Treppen des Turmes hoch. Licht ist kaum vorhanden, von den oberen Stockwerken dringt ein schwacher Schein herab, aber nicht viel. Gott sei Dank hat Sartharion eine Fackel dabei, um den Weg zu leuchten. Im Hintergrund hört man das ständig gleichschwingende, metallische Pochen, das aus unbekannten Tiefen herauf dringt.
    Nach einigen Windungen gelangt die Treppe anscheinend in die Haupthalle des Turmes, denn es bietet sich den Helden mit einem Male ein wunderschöner Anblick auf reich verzierte, fein gearbeitete Stukaturen eines riesigen Empfangssaales mit breitem Zugang zur Haupttreppe. Das Licht ist schwach und flackert, denn lediglich ein halb herabgebrannter Luster, der schief an der Decke baumelt gibt noch etwas von seinem Kerzenschein ab.
    Der Zugang zur Haupttreppe, auf der sich die beiden Botschafter befinden ist wie im Geschoß darunter durch schwere Gitter, die hier jedoch verschlossen sind, gesichert.
    Zum Entsetzen der beiden Abenteurer liegen auf dem Treppenabsatz etwa ein halbes Dutzend Soldaten der Stadtwache, die allesamt brutal hingemetzelt wurden. In der Eingangshalle des Turmes befindet sich eine unüberschaubare Anzahl an Menschen, die stumm oder leise murmelnd dahinschlurfen, einige davon haben sich im Gitter eingeklemmt. Leise schabend suchen ihre Hände noch immer die Kehlen und Körper der toten Männer auf der Stiege. Blutüberströmt graben sich ihre krallenartigen Hände in das Fleisch der Gefallenen.
    Anscheinend gab es hier vor nicht allzu langer Zeit einen schrecklichen Kampf. Die Besessenen wurden anscheinend rechtzeitig von der Treppe ausgespeet, doch die tapferen Recken bezahlten die Verteidigung mit ihrem Leben.

  • Mit bleichem Gesicht, dem das Entsetzen deutlich anzusehen ist, bedeutet Sartharion mit stummer Geste Rumin hinter der letzten Biegung der Treppe in Deckung zu bleiben. So geschützt vor der direkten Sicht der Besessenen versucht er Spuren von etwaigen Überlebenden der Wache zu finden und sagt leise zu Rumin, "Offensichtlich scheinen hier Vorgänge am Werk zu sein, die von weit größerer Natur sind, als ich bisher angenommen habe. Siehst du irgendwelche Möglichkeiten möglichst unbemerkt an diesen armen Kreaturen vorbeizukommen? Ich möchte etwaige Überlebende dieses Massakers nicht durch einen unnötigen Aufruhr auf uns aufmerksam machen."

    @Spielleiter:

    Quote

    Ich gehe nach der Beschreibung davon aus, dass die
    Besessenen durch das Gitter von uns getrennt sind und wir an diesen mehr oder
    weniger unbehindert die Treppe weiter hinaufgehen können.

  • Bleich vor Entsetzen nickt Rumin seinem Kameraden zu. Er nimmt sein Schwert fest in die Hand und sucht die Treppe und das Gitter nach etwaigen Gefahren ab. Schließlich meint er: "Unbemerkt kommen wir hier nicht mehr weg, Sartharion. Siehst du den einen mit dem ausgeschlagenem Auge, dort? Ist es nicht ganz so, als ob er genau auf uns zukommen wolle. Auch seine Kumpels, die hier mit ihrem blutigem Gespiele beschäftigt sind, haben uns bereits bemerkt. Ich glaube, das diese Besessenen nur langsamer Reagieren, jedoch weder blind noch dumm sind. Was meinst du, dazu?"
    Plötzlich scheint Rumin an einer der Leichen etwas entdeckt zu haben, er nähert sich vorsichtigt und flüstert: "Die eine Wache dort drüben! Die hat einen Schlüssel in ihrer Hand. Siehst du, was ich meine? Ich schätze mal, der könnte uns sicher helfen."
    Sartharion blickt in die angegebene Richtung und erkennt im schummrigen Licht tatsächlich, das zwischen den im Tod verkrampften Fingern eines der höher dekorierten Soldaten ein Schlüssel blizt. Das Problem dabei. Zwei der Besessenen wühlen gerade in dessen Gedärmen herum, und nähern sich zügig der Schlüsselhand.


    @ Sartharion:

    Quote

    Du hast recht mit deiner Annahme. Das Gitter ist verschlossen, die Gesatlten jenseits davon, im Raum stehen entweder still da, oder sie bewegen sich langsam, scheinbar ziellos durch den Raum. Lediglich vier Männer in zerrissenen, ehemals schön anzusehenden, modischen Stoffgewändern wühlen mit ihren krallenartigen Händen in den offenen Wunden jener Unglücklichen, die tod auf der Treppe innerhalb ihrer Reichweite liegen. Ab und an stossen sie ihre Stangenwaffen tief in die leblosen Körper der Gefallenen. Mit Vorsicht und Bedacht, könnt ihr euch an diesen vorbei weiter in die oberen Stockwerke begeben. Unbemerkt kommt ihr aber mit Sicherheit nicht an den Männern vorbei.

  • "Den Schlüssel dürfen die Besessenen nicht bekommen. Gib mir Deckung, dann schnappen ich ihn mir" erwidert Sartharion zu Rumin, während er zu dem fraglichen Körper der toten Wache zuhechtet.


    Spielleiter:

    Quote

    Sartharion versucht im Laufen noch einen Schild von den toten Körpern aufzunehmen. Wenn es möglich ist, will er die tote Wache aus der Reichweite der Besessenen ziehen, möglichst ohne selbst in Bedrängnis zu geraten. Falls dieser zu sehr blockiert ist, wird er versuchen nur den Schlüssel an sich zu bringen. Dabei wird er sich einerseits mit dem Schild zu verteidigen suchen oder mit dem Schwert parieren, andererseits den Spruch "Anticipate Blow" (2. Stufe auf der 'Vorahnung'-Liste) sprechen, falls notwendig.