Zusätzliche Talente im späteren Spiel ermöglichen

  • Hallo Folks,


    ich hatte letztens eine Hausregel-Idee, die zwar von der Gruppe abgelehnt wurde, und damit vom Tisch ist, aber ich hätte einfach gerne eure Meinungen dazu gehört.


    Meine Idee war, es auch später zu ermöglichen, kleine Talente zu nehmen.
    Z.B. könnte man einen TP pro Level geben, und die max. Kosten für Talente die man kaufen kann auf 5,6 oder 7 beschränken.


    Sinn davon sollte sein, dass die regeltechnische Entwicklung etwas interessanter wird, denn eigendlich tut sich da ja extrem wenig. Man kann Skills erhöhen, und als TMK oder Magier ausserdem Spells. Das wars.
    Nach Level 5 oder 6 sind die meisten Attribute ebenfalls am Limit, und es passiert also sonst nichts weiter.


    Die zusätzlichen Talente alle 5 Level oder so, hätten das halt noch ein wenig "aufgepeppt".


    Ein Gegenargument war, dass TMK mehr davon profitieren würden als Nicht-Magiekundige, weil erstere ja mehr Punkte in Zauber stecken und dadurch schwächere Skillwerte haben.
    Das zweite Argument war, dass eigendlich angeborene Talente später dazu kommen, schwer zu erklären sei.


    Beim ersten lasse ich euch mal schreiben, wie ihr das seht.
    Zum zweiten sage ich nur, dass es viele Talente gibt, die man völlig problemlos später dazulernen könnte, z.B. durch viel Training Pfeile schneller ziehen, und sehr gut (skilled) in einem Bereich sein was man viel anwendet usw. Ausserdem gibt es ja grade in der Kategorie Spezialtraining viele Sachen, die sich leicht aus späterem In-Game Training erklären lassen. Bei "mystischeren" Sachen hätte ich gesagt, dass sich Begabungen nicht immer sofort manifestieren müssen. Man hat sie zwar schon immer, durch den "Kauf" werden sie aber erst "aktiv" heisst, man entdeckt das man diese Gabe hat, welche vorher nur unerkannt in einem geschlummert hat.


    Beim ersten Argument freue ich mich auf eure Meinungen :)

  • Ich wäre dagegen, eine Regelung ein zuführen, die es erlaubt später noch Talente zu kaufen.
    Ich denke aber, dass sich Talente erspielen lassen, durch besondere Ereignisse, gutes Rollenspiel und manchmal pures Glück.


    Aber auch das sollte mit vorsicht zu genießen sein, ich ziehs aber für meine Spieler in betracht.

  • Ich wäre dagegen, eine Regelung ein zuführen, die es erlaubt später noch Talente zu kaufen.
    Ich denke aber, dass sich Talente erspielen lassen, durch besondere Ereignisse, gutes Rollenspiel und manchmal pures Glück.


    Aber auch das sollte mit vorsicht zu genießen sein, ich ziehs aber für meine Spieler in betracht.

    Öhm..hilfreicher wären die Gründe deiner Ablehnung gewesen :)
    Und natürlich, wie du zu Argument 1 stehst.

  • Zum einen würde ich das settingabhängig machen und zum zweiten eine Liste erstellen mit denjenigen Talenten, für die so etwas Sinn macht. Aber grundsätzlich kann ich mir das schon vorstellen.

    Ignorance is not a crime, it's just a shame.


    Warren Sapp, former DT, Tampa Bay Buccaneers

  • Für mich sind die Talente bei Rolemaster außergewöhnliche Fähigkeiten, die nicht jeder einfach so erlernen kann. Da die SCs in der Spielewelt auch besondere Charaktere darstellen, finde ich es OK, wenn diese einige wenige dieser außergewöhnlichen Fähigkeiten bei Beginn des Spiels besitzen. Diese besonderen Fähigkeiten sind auch ein Teil dessen, was die Charaktere zu etwas besonderem macht. Ein späteres Erlernen weiterer Talente, die man dann wie gewöhnliche Fertigkeiten erlernt (wenn auch ggf. zu bezahlen aus einem anderen, kleinere Pool an Talent-/Entwicklungspunkten), finde ich daher nicht so gut.


    Was ich mir eher vorstellen kann ist, daß man bei der Charaktererstellung einen Teil der Talentpunkte zurückbehält, um diese später im Spiel investieren zu können. Aber ich schätze die meisten Spieler wollen lieber alle Talente schon gleich am Anfang für ihren Charakter haben :whistling: .

  • Für mich sind die Talente bei Rolemaster außergewöhnliche Fähigkeiten, die nicht jeder einfach so erlernen kann. Da die SCs in der Spielewelt auch besondere Charaktere darstellen, finde ich es OK, wenn diese einige wenige dieser außergewöhnlichen Fähigkeiten bei Beginn des Spiels besitzen. Diese besonderen Fähigkeiten sind auch ein Teil dessen, was die Charaktere zu etwas besonderem macht. Ein späteres Erlernen weiterer Talente, die man dann wie gewöhnliche Fertigkeiten erlernt (wenn auch ggf. zu bezahlen aus einem anderen, kleinere Pool an Talent-/Entwicklungspunkten), finde ich daher nicht so gut.

    Ja aber das stimmt doch noch nicht mal!
    Es gibt extrem viele Talente die als "Spezialtraining" deklariert wurden, die man erlernt hat. Was ist denn an denen bitte angeboren oder "aussergewöhnlich"?
    Oder was ist mit so Dingen, wie dem schneller Pfeile nachladen? Da kann mir keiner erzählen, dass es nur realistisch ist, dass "angeboren" zu haben. Leute die jeden Tag relgemässig schiessen, werden das durch Training auch irgendwann drauf haben.


    Denke da muss man schon trennen.
    Ich weiss nicht, vielleicht ist das mit dem Empfinden der "langweiligen" Steigerung nur deshalb so, weil ich viele andere Systeme schon gespielt habe, die diesbezüglich mehr geboten haben, als Rolemaster.


    PS: Das klingt alles etwas "aufgeregt" soll es aber nicht sein. Bitte nicht davon verärgern lassen, bin nur zu faul es umzuschreiben. Mea Culpa!

  • ALso, hier die Ergänzumg zu oben:
    Ich seh das ähnlich wie Echtelion. Talente sind dazu da, dem Charakter einen besonderen Touche zu geben oder den Hintergrund soweit auszukleiden, dass der Charakter zumindest in ein paar Fähigkeiten am Anfang auf über 30 kommt und sich somit erklären lässt, was der in seinem Leben vorher getrieben hat.
    Dazu kommt noch, dass ich auch meine, dass Talente, die noch wärend des Spiels nachgekauft werden können das Spielgleichgewicht erheblich stören können.
    Dazu kommt, dass eine Regel, die Punkte pro Stufe für Talente gibt, dazu verleitet Talente ohne gute Begründung zu wählen, was, wie ich finde, den Talenten nicht gerecht wird.


    Zum ersten Punkt:
    Ich wage mal die Aussage, dass Teilmagiekundige nicht mehr davon profetieren, da den Nichtmagiekundigen ja auch die Option offen steht, das entsprechende Talent zu wählen, was dazu führt, dass nicht da Balance zwischen den Charakterklassen gestört wird, sondern das ganze einfach auf eine höhere Machtstufe gestellt wird.

  • Es gibt extrem viele Talente die als "Spezialtraining" deklariert wurden, die man erlernt hat. Was ist denn an denen bitte angeboren oder "aussergewöhnlich"?
    Oder was ist mit so Dingen, wie dem schneller Pfeile nachladen? Da kann mir keiner erzählen, dass es nur realistisch ist, dass "angeboren" zu haben. Leute die jeden Tag relgemässig schiessen, werden das durch Training auch irgendwann drauf haben.


    Von "angeboren" habe ich nichts geschrieben! Das bringst Du jetzt auf :thumbdown: .


    Zum Inhaltlichen: "Außergewöhnlich" sind m.E. die Talente bei RM zumindest deshalb in einem gewissen Sinne, weil ausschließlich die SCs Zugriff aus sie haben. Weder im Monsterbuch noch in sonst einem der anderen RM-Bücher gibt es m.W. NSCs oder Monster, die irgendwelche dieser Talente besitzen. Ich stelle dabei nicht in Abrede, daß manche der Talente, besonders aus dem Bereich Spezialtraining, durchaus nicht übermenschlich sondern durchaus erlernbar klingen. Ich bin mir auch bewußt, daß z.B. HARP das spätere Erlernen von Talenten erlaubt. Dort wiederum werden aber diese Talente z.B. auch für die Monster verwendet. Und höherstufige Monster haben dort durchaus mehr Talente als niederstufige. Bei RM ist das nicht so.

  • Ich würde auch mit den Talenten vorsichtig sein. Aus eigener Erfahrung als Spieler empfand ich Charaktere, die für ihre Stufe zu mächtig sind völlig reizlos und wurden dann schnell durch neue ersetzt. Wenn es die Regel ist, dass jeder SC locker mit Gegnern der doppelten Stufe fertig wird, ohne groß Pläne zu schmieden um evtl. Schwächen Aufgrund der begrenzten Fertigkeiten auszugleichen, wird es schnell zum wilden Kampfabenteuer, gegen hochstufige Gegner. Ein Magiekundiger mit beeinflussenden Zaubern ist bei solchen Abenteuern oft nutzlos, wenn der Gegner Aufgrund seiner Stufe bei Widerstandswürfen alles blockt. Zum anderen wird jeder Charakter vom mächtigen gegnerischen Magiekundigen verzaubert, da die Charaktere Aufgrund ihrer Talente wohl locker den Magier in die Tasche stecken, aber ihre Stufe eben deutlich geringer ausfällt und somit leichte Opfer sein müssten.
    Es ist zwar schön mal durch eine Menge von Gegnern zu pflügen, aber da kann der SL ja unterstufige Gegner schicken, anstatt die Spieler im geringen Lvl an die Hochleveligen Gegner anzupassen.

  • Seid gegrüßet,


    nette Diskussion, aber entweder habe ich (D) persönlich einfach weniger Probleme mit "mächtigen" oder hochstufigen Charakteren oder es liegt wirklich an Rolemaster.


    Bei mir (D) handhabe ich das so: bei der Charaktererstellung bekommt man seine volkstypischen Werdegangspunkte um z. B. Talente zu wählen. Dabei kann man durch Wahl von Nachteilen bis auf die doppelte Punktezahl kommen.
    Beim Erreichen der 21. Stufe erhält man die gleichen Werdegangspunkte nur ohne die Möglichkeit Nachteile zu wählen und die Auswahl ist eindeutig beschränkt.
    Da man bei mir (D) pro Charakter bis zu 2 Berufe haben kann (wer im Erstberuf einen Magieberuf nimmt kann keinen Zweitberuf wählen), gibt es die Möglichkeit auch 2x die 21. Stufe zu erreichen und somit an Werdegangspunkte zu kommen. Auf jeden Fall erwirbt man mit der 21. Stufe nur das Recht an neuen Werdegangspunkten, nicht automatisch auch das Recht, daß diese sofort zum Tragen kommen, wenn man es zu diesem Zeitpunkt nicht sinnvoll im Abenteuer einbauen kann. Denn ggf. muß dafür ein Lehrmeister, Bibliothek oder Trainingsbereich aufgesucht werden. Manchmal ist auch eine Weihe in einem Tempel oder 1 Jahr Abgeschiedenheit erforderlich. Immer abhängig davon was man an Talenten wählt. Einige Dinge gehen eben sofort und andere nicht. Da kann man u. U. sogar 22. Stufe werden ehe man seine Talente nutzen darf. :()


    Recht neu habe ich nach Rücksprache mit meinen Spielern eingeführt, daß dann alle 10 weiteren Stufen (31., 41., ...) es erneut 1 Werdegangspunkt gibt, mit den gleichen Einschränkungen wie bei der 21. Stufe nur mit dem Unterschied daß dieser aufgespart werden kann, die anderen nicht.


    Des weiteren mußte ich feststellen, daß in beiden meiner Gruppe (D) inzwischen die Magiebenutzer (also leider fast alle) recht hochstufig sind und trotzdem immer wieder selbst an Gegnern die nur die Hälfte ihrer Stufe haben aufgrund des Widerstandswurfes mit dem Bezaubern oder Kampfzaubern scheitern. Andersherum schaffen es NPC (welche ebenfalls Zugang zu den Werdegangspunkten und somit den Talenten haben) es die Charaktere der Gruppen immer wieder zu verzaubern. Das liegt u. a. natürlich auch an meinem Würfelglück bzw. dem Wüfelpech der Spieler ... des Einen Freud' ist des Anderen Leid ! ;)


    Sehr gut fand ich die Idee, Werdegangspunkte als Belohnung für gutes Rollenspiel einzubauen. Aber leider gibt es dann wieder das Gerangel was denn jetzt gt ist und es bleibt der schale Nachgeschmack der Willkür in der Luft.


    Allerdings bezweifle ich, daß irgendein Beruftyp, ob magisch talentiert oder nicht, einen Vor- oder Nachteil durch zusätzliche Werdegangspunkte hat, denn für jeden ist doch etwas dabei.


    Also sage ich mal als Fazit, wenn man sich als Meister bei der Talentwahl ein Mitspracherecht vorbehält, dann kann kein Spieler die Ausgewogenheit gefährden.


    Soweit von mir.


    Gehabt Euch wohl.


    gez. DEVNUSOM-Meister

    regeltechnische Aussagen mit direktem Rolemaster-Bezug erhalten ein R, mit DEVNUSOM-Bezug ein D, alles andere ist allgemeingültiger Natur

  • Ich würde bei den "Talenten" aus dem Charakterhandbuch grob 3 Kategorien unterscheiden.


    1. Geht auf jeden Fall
    2. als besondere Belohnung
    3. geht gar nicht (mit ausnahmen *g*)


    In die erste Kategorie fallen die ganzen Dinge die zu beginn eines Heldendaseins etwas besonders sind später aber nicht mehr. in der Regel bezeichnet man sie auch gar nicht als "Talente". Spontan fallen mir da ein:
    - Adeliger
    - Geweihter
    - Ritter
    - Mäzen
    - gesucht
    - Reich
    - berühmter Orden


    In die 2te würde ich vor allem dinge aus dem bereich Spezialtraining einordnen, aber auch "Talente" wie Freund eines Waffenmeisters. Wenn so etwas kommt dann aber ganz sozialistisch mit der Gießkanne, sprich alle Charaktere bekommen ungefähr das gleich (ähnliche Kosten)


    in die 3te Kategorie fallen die Exotischen und besonderen Talente:
    übernatürliche Regeneration
    Flügel
    Meister aller Waffen
    Dunkelsicht
    Aura
    Blessed by a Wargod
    Präzision
    natürlich gibt es auch hier ausnahmen. Besonders Mächtige Wesenheiten (Götter / Dämonen / Drache) können in der Lage Sein der Gruppe als Belohnung solche Talente zu verleihen. Auch hier gilt der Grundsatz noch mehr als bei 2 Talente Fair zu verteilen (bei mir).
    Man muss sich aber im Klaren sein das ein solches Talente die Effektive Stufe eines Charakters leicht um 2-5 Stufen anhebt!
    Wenn man Vorsichtig ist und sich dessen Bewusst wird warum nicht. Wir Spielen Rollenspiele ja um Spass zu haben und nicht Charaktere künstlich klein zu halten *g*

  • Ich hab das zwar schon mal geschrieben, tu's aber auch noch mal: Das ist nicht nur eine Frage des "Kleinhaltens", sondern auch eine Frage, in welchem Setting ich spiele. Auf Mittelerde wäre ich äußerst zurückhaltend, was die zusätzlichen Talente betrifft. Auf anderen Welten kann das aber durchaus passen (Dawnforge mit seinen Transformationen).

    Ignorance is not a crime, it's just a shame.


    Warren Sapp, former DT, Tampa Bay Buccaneers

  • Ich hab das zwar schon mal geschrieben, tu's aber auch noch mal: Das ist nicht nur eine Frage des "Kleinhaltens", sondern auch eine Frage, in welchem Setting ich spiele. Auf Mittelerde wäre ich äußerst zurückhaltend, was die zusätzlichen Talente betrifft. Auf anderen Welten kann das aber durchaus passen (Dawnforge mit seinen Transformationen).

    Naja, ich denke es gibt in den meisten Welten eine Möglichkeit sowas einzubauen.
    Mittelerde zieht nicht so wirklich, weil die Beschreibung zu dieser Welt ja extrem lückenhaft ist, und solange es Magie, alte Geheimnisse, Leute mit erstaunlichem Wissen und Fähigkeiten, sowie Götter gibt, halte ich nichts was es in den Talenten gibt, für "uneinbaubar".


    Mir als SL ist es z.B. ziemlich egal WIE ich es mache, aber wenn ein Spieler eine schöne Geschichte schreibt, und sich etwas vorstellt, dann versuche ich mit meinem ganzen "Können" mir was auszudenken, ein Seitenabenteuer einzuarbeiten usw. das er das irgendwann hinbekommen KANN. Ich stehe den Leuten nicht im Weg, denn was muss ich denn schützen? Die Welt? Solange sie nicht aus den Fugen gerät, ist alles im grünen Bereich.


    Solange niemand übervorteilt wird, die Sache konsistent bleibt und jeder seinen Spass hat,tue ich was ich kann, es so zu halten.
    Aber ich verstehe, das das jeder anders sehen kann.
    Aber ich als SL möchte den Wünschen, Träumen und Vorstellungen der Spieler nicht im weg stehen, solange es nicht die ganze Welt über den Haufen wirft.

  • Seid gegrüßet,


    jetzt unterschreibe ich Brakiris Aussage mit einem "so soll es sein", wobei ich das gleiche auch bei Storms Kommentar getan hätte (doch Brakiri war schneller).


    Außerdem finde ich auch oder gerade Mittelerde als optimal für übernatürliche Fähigkeiten / Talente. Es ist immer nur die Frage wie man es plausibel und stimmig einbaut.


    Beispiele sind Frodos unglaubliche Ausdauer und Widerstandskraft gegen den Einen Ring (die hatte er bestimmt nicht von Anfang an) oder Bilbos Resistenz den bösen Einflüsterungen des Einen Rings standzuhalten (damit ist er wohl kaum geboren worden), usw.


    In diesem Sinne.


    gez. DEVNUSOM-Meister

    regeltechnische Aussagen mit direktem Rolemaster-Bezug erhalten ein R, mit DEVNUSOM-Bezug ein D, alles andere ist allgemeingültiger Natur

  • Beispiele sind Frodos unglaubliche Ausdauer und Widerstandskraft gegen den Einen Ring (die hatte er bestimmt nicht von Anfang an) oder Bilbos Resistenz den bösen Einflüsterungen des Einen Rings standzuhalten (damit ist er wohl kaum geboren worden), usw.


    Das ist wahrscheinlich ein schlechtes Beispiel. Wenn man sich z.B. den Text über die Ringe der Macht bei Wikipedia durchliest, dann scheint die Widerstandsfähigkeit gegenüber der Magie der Ringe der Macht etwas zu sein, was spezifisch für die Rasse ist. Nicht ganz zufällig haben wohl Zwerge und Halblinge in Rollenspielen oftmals gute Rettungswürfe gegen Magie...

  • @ Ecthelion. Mal abgesehen davon, daß Wikiblödia für mich als fundierte Wissensdatenbank nicht zählt hast Du natürlich Recht. Allerdings hilft einem auch der schönste Volksbonus nichts, wenn man kaum Stufe mitbringt und Frodo ist zu Beginn seiner Reise kaum ein hochstufiger Charakter. Bilbo aufgrund seines Alters schon eher.
    Nun ja, Beispiele sind nun einmal alle hinkend und selten hieb- und stichfest. Sonst wären sie Beweise !


    gez. DEVNUSOM-Meister

    regeltechnische Aussagen mit direktem Rolemaster-Bezug erhalten ein R, mit DEVNUSOM-Bezug ein D, alles andere ist allgemeingültiger Natur

  • wie wahr... ;)


    Ich bin allerdings mit der Haltung "Wenn meine Spieler das unbedingt wollen" nicht so ganz einverstanden. Geschichten über das "Wie" sind immer schnell geschrieben und erzählt, ich habe als SL schon die abenteuerlichsten Konstrukte ertragen müssen, die ganz offensichtlich nur dafür da waren, einen Charakter mächtiger zu machen und ich mag einfach keine Power-Gamer. Konsistenz in einer Spielwelt ist für mich etwas ziemlich wichtiges und das gilt auch für Talente.

    Ignorance is not a crime, it's just a shame.


    Warren Sapp, former DT, Tampa Bay Buccaneers

  • Tja..am Ende des Tages spielt es wohl keine grosse Rolle, was man da als SL will oder nicht.
    Wenn die Hälfte der Spieler unzufrieden vor sich hinwürfelt, weil man ihnen jede Kleingkeit verweigert, dann kann man sich für die Konsistenz der Welt nichts kaufen.
    Als ob die Welt inkonsistent wird, nur weil 3 Hansel eine winzige Fähigkeit mehr haben, als der Bauer vom Feld 20m recht vom Weg.


    Solange nicht übertrieben wird, finde ich das nicht schlimm. Das man keine 30er Talente verschenken sollte, ist völlig klar, aber den Bogenschützen schneller laden zu lassen, oder dem Dieb +5 auf seine Wahrnehmungskategorie zu geben, das sind Kinkerlitzchen, die die Welt nicht in Gefahr bringen.
    Aber das ist nur meine Meinung.


    Es ging ja um kleine Talente max. bis 7 Punkte, nicht die 20er oder 30er.


    PS: Aber wie gesagt, das ist nur meine Meinung. Übertriebene Sachen sind nicht gut, aber ich bin eben der Ansicht, dass es den Leuten Spass machen sollte, und solange es nicht übertrieben wird, kann man auf jeden Fall, und sollte man auch Ideen und Ziele, auch fähigkeitsmässig, der Spieler unterstützen und möglich machen. Es heisst ja nicht, dass man das sofort "granted", man kann das ganz locker über mehrere Sessions strecken, und es ihm "granten" wenn ers fast schon wieder vergessen hat, und so einen "Plausibilitäts-Pfad" aufbauen.