Degeneration Isolierter Geselschaften.

  • Was ist eigendlich mit der "Klassischen" Traveller Energiequelle, dem Wasserstoffraktor? Auf Raumschiffen bleibt er Jahrzehnte lang im dauerbetrieb und muss regelmäßig höchstleistung für den Sprungantrieb bringen.


    Bei der monatlich nötigen Wartung des Raumschiffes werden natürlich auch beim Reaktor Verschleiß-Teile ausgetauscht und Bauteile neu kalibriert.


    Quote


    Auf einer Welt die theoretisch unbegrenzte Wasserstoffvorräte haben kann müste ein T12 Reaktor doch Generationen lang genug energie liefern. Besonders Bergbaugesellschaften haben sicher leistungsfähig Reaktoren um Erz verhüten zu können. (bis der Reaktor irgendwann alle umbringt)


    Ich denke mal, dass eine halbwegs findige Bevölkerung mit den üblichen, eingelagerten Ersatzteilen ein Großkraftwerk noch 1-2 Generationen weiterbetreiben kann, nachdem der Kontakt zu den Sternen abreißt - natürlich mit ständig sinkender Energieausbeute. Irgendwann fällt das Ding halt zusammen.

  • Ich denke mal, dass eine halbwegs findige Bevölkerung mit den üblichen, eingelagerten Ersatzteilen ein Großkraftwerk noch 1-2 Generationen weiterbetreiben kann, nachdem der Kontakt zu den Sternen abreißt - natürlich mit ständig sinkender Energieausbeute. Irgendwann fällt das Ding halt zusammen.


    Kommt drauf an wie viel Verwaltung auf der Welt ist. Jeh mehr Verwaltung desto mehr Just in Time Lagerhaltung. Bzw wie gewinn Orientiert der Konzern ist der die Kolonie angestoßen hat. Wenn ich unsere Welt da als Beispiel ranziehe dürefte nur dann Ersatzteile da sein wenn der Mega Konzern Chef zu besuch ist damit seine Minibar genug Strom hat der Wirlpool beheizt und die Callgirls sauber. Wenn der abzieht werden die Ersatzteile eingepackt und zum nächsten bzw übernächsten Inspektionsort gesendet.

  • Also sind wir bei der Energie Gewinnung nicht weiter als 1950. Nur alles Kleiner efezienter und empfindlicher. Gasturbinen sind auch nicht der Hit empfindlich Wartungsaufwendig und Brandgefärdert das gingen schon manche Anlagen in Flammen auf. Wobei bei Militär Schiffen sich die Nuklear reaktoren durch gesetzt haben was eigentlich nur Dampfturbinen sind.


    Die Dampfturbinen in Kraftwerken sind ein anderer Typ. Nassdampf und idR. überdimensioniert. Dazu konstante Drehzahlen, keine Getriebe etc. Es ist ein Kompromiss aber Brennstoff ist leicht verfügbar und es ist billiger mehr Kohle zu Kaufen. Bei Konventionellen (Kriegs)Schiffen ist „optimale Ausnutzung" wichtiger.


    Turbinen-elektrisch Kann helfen hat aber Verluste und Mehrgewicht. Okay bei nuklearer Dampferzeugung [wobei Atomschiffe größer ausfallenals vergleichbare konventionelle siehe Enterprise und Kitty Hawk]] aber bei Kesseln ein Problem

  • Wie ist es mit diesem Szenario:


    Eine Welt, Rand der Spinwertsmarken, Imperialer raum. (Eingefügt im MtU nicht Kanon irgendwo an der Grenze zu den Schwertwelten,)
    Nur mit Sprung 2 Schiffen zu erreichen .
    Beschreibung: Erdähnlich, Eiszeitwelt. Bevölkerung: ca 12 Millionen Bewohner dünnbesiedelt, Menschliche Subkultur „Primitive“ Technologie. Eingestuft als Neo-Neandertaler.
    Im Rammen der Besiedlung der Spinnwertsmarken erst mals als Minenkollonie besiedelt unter leitung eines Großkonzern. Von 830 bis 939 Imperialer Zeit Aktive Minenkollonie zwischenzeitlich 10.000 Kolonisten. + 40.000 „Rekrutierte“ Einheimische. Auf der Welt kommt es immer wieder zur Zwischenfällen mit der Einheimischen Bevölkerung und auch zu schwer zu erklärenden Vorfällen. Die Einheimischen erklären dies mit einem „Fluch“. (In der Tat sind dort PSI-Kräfte im Spiel)


    939 wird die Welt zur Gelben Zone erklärt und es droht die Einstufung als Rote Zone. Zwischenzeitlich wurde durch den Massiven Ausbau des Astroidenbergbau im Nahen Glisten System die Kollinie immer unlukrativer, Mit der Drohenden Einstuffung zur Roten Zohne gibt der Konzern die Minenkollonie auf – Behält aber die Realrechte der Welt- um zu verhindern das ein ander die Welt weiter ausbeuten kann. Demnach gibt es kaum noch Raumverkehr zu der Welt. 90% der Imperialen Bevölkerung verlasen die Welt.
    Viele Einrichtungen werden beim Abzug noch ausgeschlachtet.
    Im 200Kiliometer Radius um die Berbausidlung gibt haben die Einheimischen ein vorindustrielles Technologielevel erlangt der Rest der Welt ist bestenfalls zur Primitiven Metallverarbeitung fähig.
    Die Minenkollinie war ursprünglich TL10 (Bis 12)


    Auch wenn noch einige Imperiale freiwillig auf der Welt geblieben sind ist der Status im Register das die Welt nicht kolonisiert ist, und die rechte an der Welt bei einem Großkonzern (Von mir aus Ling oder General Produkts liegt.) Da dieser aber kein Interesse hat dort weiter Bergbau zu betreiben (Immerhin droht noch immer die mögliche Einstufung Rot) gibt es seit eta 80 bis 100 Jahren praktisch keinen Raumverkehrt mehr zu der Welt.


    In der Kolonie gibt es einen Reaktor der diese wohl noch einige Jahrzehnte mit Energie versorgen wird (Der Ausbau dieser Anlage hätte die Kosten für die wieder Verwertung überschritten) zudem gibt es Treibhäuser in denen für etwa 3500 Personen Nahrung produziert werden kann, der Rest wird von umliegenden Einheimischen eingetauscht (Bauernhöfe, Fischfang, Tierzucht, Jagt).
    Zudem sind etwa 30% der Siedler Auf Selbstversorgung umgestiegen. (Rings um die Siedlung gibt es Bauernhöfe die sich auf Tierhaltung Spezialisiert haben.)
    Es leben etwa 7000 Personen in der Hauptsiedlung. Eine Zerstörung der Treibhäuser oder eine Ausfall der Landwirtschaft würde eine Hungersnot mit sich bringen.


    Wie wird die Siedlung sich wohl von 940 bis 1120 weiter entwickeln?

  • Zudem sind etwa 30% der Siedler Auf Selbstversorgung umgestiegen. (Rings um die Siedlung gibt es Bauernhöfe die sich auf Tierhaltung Spezialisiert haben.)
    Es leben etwa 7000 Personen in der Hauptsiedlung. Eine Zerstörung der Treibhäuser oder eine Ausfall der Landwirtschaft würde eine Hungersnot mit sich bringen.


    Wie wird die Siedlung sich wohl von 940 bis 1120 weiter entwickeln?


    Die Einheimischen und die verbleibenden Kolonisten werden die zurückgelassene Infrastruktur (Reaktor, Gewächshäuser) weiter nutzen. Da die Siedlung mit 7.000 Einwohnern die einzige Stadt des Planeten ist, bleibt sie ein Handelszentrum für die weite Umgebung. Das vorhandene Know-How verbreitet sich, und während das Tech-Level der Siedlung selbst immer weiter sinkt, steigt das TL der Umgebung langsam an.


    Der Kontakt zu den Sternen ist nicht abgerissen, aber sonderlich attraktiv ist die Welt auch nicht, da es keine wirklich lohnenden Export-Güter gibt. Alle paar Jahre mal kommt aber trotzdem ein Freihändler vorbei, der Dinge wie einheimische Kunst, einheimische Früchte oder Felle, die es nur auf diesem Planeten gibt, gegen zivilisatorischen Kleinkram wie Antibiotika, Munition, Solarpanels, Nägel etc. eintauschen.


    Nach 100 Jahren ist von der ursprünglichen Siedlung nicht mehr viel übrig. Strom kommt aus eingekauften Solarzellen oder Wasser- und Windgeneratoren. Die Siedlung ist auf 25.000 Bewohner angewachsen und ist die Hauptstadt eines Reiches, das sich 100km in jede Richtung erstreckt. Steuern in Form von Naturalien stellen die Lebensmittelversorgung der Hauptstadt sicher, und die Herrschaft wird mit Hilfe eines alten Grav-Gleiters und einem Dutzend Sturmgewehre notfalls mit Gewalt durchgesetzt. Regierungsform ist eine technokratische Ratsherrschaft, deren Mitglieder sich aus den Nachkommen der Siedler zusammensetzt. Der Lebensstandard in der Hauptstadt liegt dank der spärlichen Importe etwa auf dem Niveau der 1850er (mit höherem Luxus nur für die kleine Herrscher-Kaste), im Umland durch verbesserte Methoden der Landwirtschaft etwa auf dem Niveau des Spätmittelalters.

  • Und die direkten Nachfahren der Imps werden als Adlige auf der Welt leben, wobei eine Genpool vermischung wahrscheinlich ist so das bei einer Untersuchung man kaum unterschiede finden kann.