Weitere Rassen für Aborea ?

  • Hallo Leser,
    So ich habe einfah zuviele Let´s Plays von "Legend of Grimrock" gesehen, dass ist ein Dungeon Crawler der alten Schule für PC von 2012. Dort hat man nicht die typischen EDO Rassen (Elve, Dwarf, Orc) als spielbare Rassen neben den Menschen eingesetzt, sondern Minotauren, Echsenmenschen und Insektoide.
    Da hat es bei mir "Klick" gemacht, in meinen anderen Fantasy-Systemen, die ich gespielt habe gab es immer große/starke Rasse (Zwerge zähle ich auch da zu.), wie Trolle, Orks, Obsidianer usw. Diese fehlen mir irgendwie bei Aborea, also habe ich mal grob ne Rasse erschaffen..grob, sehr grob.


    Tauren:


    Tauren leben entweder in einer als "Herde" bezeichneten nomadisch lebenden Stammesgemeinschaft, oder sesshaft in Städten mit kleineren Familiengruppen, wie Menschen auch. Die Nomaden leben derweil in Gruppen von 80 bis zu 100 Leuten, die von einem Leitbullen..ähm "Häuptling" und seinem 6-12 köpfigen Ältestenrat bestehend. Der Rat ist in den Städten eine Institution mit sehr viel Einfluss, eher wie ein Senat, mit einem König oder Fürsten an ihrer Spitze. Je nach klimatischer Einordnung, verändert sich sowohl die Wohnkultur als auch ihr Äußeres. In kälteren Regionen ist das Fell lang und zottig (Highlands oder Yaks, schaut euch dazu ein paar Bilder an) und in wärmeren Regionen kurz und ohne Unterfell (Wasserbüffel oder Watussi Rind). Alle Tauren haben eine ihrer Rasse typische dicke ledrige Haut und Hörner.


    ST: +2
    GE: -2
    KO: +2
    IN: -1
    CH: -1


    Beruf: Keine Diebe
    Sonstiges: Groß -1 Rüstung, Einmalig +4 TP (erste Stufe), Hörner Schadensbonus +2 waffenloser Kampf


    Götterpantheon kommt noch.


    Eure Meinung dazu würde mich interessieren.

  • hört sich ganz ausgewogen an. Mir fehlt allerdings der Fokus auf den Rollenspielerischen Aspekt, sprich: Was für Eigenarten haben die Tauren? Wie reagieren sie auf andere Wesen? Gibt es traditionalle Feinde oder Verbündete? Jeder Spieler kann sich natürlich raussuchen, ob er einen typischen oder einen untypischen Vertreter seiner Gattung spielt, aber prinzipiell solltest du davon noch etwas nachliefern.

  • Mir hingegen fehlt ein wenig die Ausgewogenheit. Mein Vorschlag:


    ST: +2+1 --> immer noch stärker als alle anderen Völker
    GE: -2-1 --> groß muss nicht zwangsläufig ungeschickt sein - ein wenig scheint mir aber ok
    KO: +2+1 --> fast so zäh wie ein Zwerg (Irgendwo sollte ein Zwerg schon noch glänzen können)
    IN: -1+0 --> Sie sollen doch nicht dümmer als die anderen Völker sein, oder? ;)
    CH: -1 --> sympathisch wie ein Zwerg


    Beruf: Keine Diebe, keine Zauberer


    Sonstiges:
    - Groß -1 Rüstung, --> Größe ist bei den Monstern i.d.R. auch nicht von Nachteil
    - Einmalig +4 TP (erste Stufe) --> bei reduziertem KO-WM noch ok
    - Hörner Schadensbonus +2+0 waffenloser Kampf (ST/GE, Ini +1) --> +2 ist viel zu mächtig (v.a. im Vgl. zu den meisten Monstern), da es einem immer verfügbaren "Gratiszweihänder" entspricht

  • MaX: Sobald ich Zeit hab, will mir ja auch noch 1-2 Götter ausdenken.


    T.F.:
    Die Attributsverteilung gefällt mir, ebenso die Regelung mit den Hörnern.


    Da "Klein" ein Vorteil ist, sehe ich in "Groß" eher einen Nachteil, was den Rüstungsbonus betrifft (mehr Trefferfläche)..okay kann in einigen Situationen auch ein Vorteil sein ..Manöver auf Einfluss (Einschüchtern).


    Gleich zwei gesperrte Berufe, okay meine Frau war für die Idee das Tauren auch Zauberer sein sollten, ich selbst kann mir auch eher Taurenpriester und -schamanen vorstellen.

  • Sind die jetzt kulturschaffend oder eher weniger?
    Kann ich mit so einem jetzt in eine Stadt/Städtchen/Dorf rein ohne aufgeknüpft zu werden?
    Wie werden sie gesehen und wie sehen sie andere?
    Ist das für Aborea in Form von einer Regelergänzung zu betrachen oder soll es in die Spielwelt einfließen? Wenn 2., wo in etwa leben sie?


    Ansonsten ist das ne geile Idee! Fand die Zentauren bei Dragonlance schon cool ;-)


    Schönes Wochenende!

    Spieler: Traveller: "Asteroidenrausch"


    "According to this board I am pro. Your argument is invalid!

  • xorben :
    Definitv kulturschaffend, da die sesshaften Tauren auch eigne Städte/Stadtstaaten besitzen/ bilden können, ansonsten integrieren sich Tauren in das normale Alltagsbild einer Stadt oder Dorf.
    Da Rinder nicht nur Bewohner von Steppen/Tundren, sondern auch von Auen und Wäldern sind (bestes Besipiel das Wisent, welches ein Waldbewohner ist), kann ich mir auch Tauren als direkte Nachbaren von Wildelfen vorstellen.
    Als direkte Regelergänzung war es eigentlich nicht gedacht, sondern eher ne fixe Idee, da ja Aborea eine Spielwelt ist, die wir Spieler ja gestalten sollen, wenn ich die Botschaften seitens 13 Mann da nicht falsch verstanden habe.
    Daher kann ich Dir nur sagen...
    "überall wo Spieler und SL es zulassen".


    Zentauren, wären auch eine interessante Rasse, mit etwas stärkern Mankos als Tauren. In unserer Runde müßte sich ein Zentauren-Charakter vor allem immer dagegen wehren als Last-/Reit- und Zugtier missbrauch zuwerden.
    Definitv keine gute Wahl bei Abenteuern unter beengten Verhältnissen.

  • Die Idee und die bisherigen Informationen gefallen. Ich könnte mir gut vorstellen Minotauren als nomadische Rasse in Aborea einzubauen.
    Ich sehe sie dann in der Rolle von Kriegern, Schamanen evtl. Priestern, ein +1 Schadensbonus bei einem Sturmangriff (Waffenlos) könnte man auch noch dazu nehmen. Vielleicht hilft das noch weiter: https://sites.google.com/site/…fantasy/rassen/minotauren
    oder das https://sites.google.com/site/…sfantasy/rassen/zentauren



    Vielleicht kommt ja mal ein Aborea-Erweiturungsheft mit allen gesammelten Informationen aus dem Forum auf den Markt ^^

  • Momentan finde ich kaum die Zeit, naja eigentlich eher die Motivation mich genauer mit den Göttern der Tauren zubeschäfftigen, aber es soll nur ein Götterpaar sein.
    Sie steht für Frieden, Harmonie, vielleicht auch Gerechtigkeit, während Er Führung und Konflinkt in sich vereint. Namen für die Zwei habe ich noch nicht.


    Zum Wesen der Tauren, die sind entweder unerschütterlich gelassen oder sehen schnell rot, wobei ich hier ne Berserker-Regel eher vermeiden möchte, obwohl bei Hälfte TP Schaden +2 auf den Kampfbonus und der Kampfbonus darf nur offensiv eingesetzt werden....führt bestimmt schnell zu toten Gegnern und einem toten Tauren.

  • Wie kam es eigentlich zu dieser Kreuzung in einer Fantasywelt? Eine Lust der Götter? Vom Chaos korrumpiert? (Warhammer) Oder was könnte es sein?


    Auf solche Backgrounds stehe ich ja 8)

    Spieler: Traveller: "Asteroidenrausch"


    "According to this board I am pro. Your argument is invalid!

  • Verdammt gute Frage...das Götter irgendwie ihre Finger im Spiel hatten ist in einer Welt, wo Priester Magie von Göttern beziehen, sehr wahrscheinlich, aber was man nicht vergessen sollte, dass Palea nur einer von mehrer Kontienten in der Welt von Aborea ist. Und da meiner Meinung nach Seefahrt zwischen diesen Kontienten kaum umzusetzen ist, könnten die Tauren auf einerm anderen Kontient entstanden und dann durch Magie nach Palea gekommen sein.
    Das Warum, müßte man noch klären.


    Oh...wir haben ja viel Wasser....seefahrer Volk auf schwimmenden Städten....aus Schiffen zusammen gezimmert..oder mehr organisch ..Meerestieren in die Städte und Schiffe integriert...könnten die Küsten der einzelnen Kontiente unsicher machen, auf der Suche nach Rohstoffen und Sklaven....hmmm... ich glaube ich sollte ins Bett gehen.

  • Na wie wäre es mit der alten Sage, in der Horigo, ein Prinz aus dem Westen, sich unsterblich in Ailana, eine junge Frau von niederem Stand verliebt hat? Die beiden kamen sich näher, doch der Vater des Prinzen und vor allem seine Berater sahen das nicht gern, sollte Horigo doch die Prinzessin aus dem NAchbarreich heiraten um endlich den alten Konflikt beizulegen und ein neues Großreich zu Gründen. Die beiden Verliebten weigerten sich und planten eine heimlich Flucht, wurden aber von einem Vertrauten des Prinzen verraten. Der erste Berater des Königs, ein mächtiger dunkler MAgier, schuf einen mächtigen Fluch, der Ailana in einen Büffel verwandelte. Horigo hörte trotzdem nicht auf, sie zu lieben und floh mit dem Büffel in die Wildniss. Er flehte die Götter an, seine geliebte Ailana wieder zurückzuverwandeln und bot den Göttern seine eigene Menschlichkeit als Opfer dar. Ein Gott erbarmte sich schließlich und nahm das Opfer anders an, als Horigo sich das vorgestellt hatte: Er nahm nur die Hälfte seiner Menschlichkeit an und übertrug sie auf seine Geliebte. Die beiden Gelten als die ersten Tauren und als die Vorfahren aller Tauren auf Palea.

  • MaX : Du hast aber auch einen Hang zum Theatralischen ;)
    Aber ich glaube, so was könnte nach Aborea passe, oder?


    Die original Vorlage könnte etwas krass sein:


    Quote

    Poseidon ergrimmte und schlug Minos' Frau Pasiphaë mit dem Begehren, sich mit dem Stier zu vereinen. Sie ließ sich von Daidalos
    ein hölzernes Gestell bauen, das mit Kuhhaut verkleidet war. Darin
    verbarg sie sich und ließ sich so von dem Stier begatten. Als Frucht
    dieser Vereinigung gebar sie Asterios: ein menschenfressendes Ungeheuer,
    eben den Minotauros (Minosstier).

    BÄM!

    Spieler: Traveller: "Asteroidenrausch"


    "According to this board I am pro. Your argument is invalid!

  • Vor Allem sollte es an Kinkerlitzchen wie Göttern nicht scheitern. Wir sind ja hier nicht bei Dragonlance :P

    Spieler: Traveller: "Asteroidenrausch"


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