[Benethar] Ein Kloster in den Bergen

  • Guten Tag,
    Ich werde über einen Ort berichten, den viele Bewohner kennen, aber kaum einer je gesehen hat. Ein heiliger Ort in den Bergen von Benethar, ein Kloster. Es wurde von Menschen gegründet, aber auch andere Rassen sind seine Bewohner. Es ist ein sehr heiliger Ort und wenn ein gut betuchter Paleaner stirbt, dann lässt er seine Urne hier herbringen und aufbewahren. Könige und hohe Adlige lassen ihre einbalsamierten Körper in den Höhlen unter dem Kloster aufbahren. Der Weg von der Küste zum Kloster ist beschwerlich und gefährlich. Durch den Urwald und später durch lange Serpentienen in den Bergen. Aber für viele Abenteurer eine gute Einnahmequelle...


    In Kürze mehr, geehrter Leser...

  • Bin schon sehr gespannt darauf :)

    Einst verschlang ich fünf Kontinente. Mein Durst schluckte drei Weltmeere leer. Allein der Himmel vermag sich meiner Herrschaft zu entziehen.
    Wisset, mein Leib nennt nicht Flügel, noch Arm, noch Bein sein eigen.


    Ich bin die Midgardschlange, ich trage den Namen "Jormungand".

  • Gebaut wurde das Kloster an den Hängen eines großen Berges. Die Mönche nennen den Berg "Claramar" - die Spitze der Götter. Das ursprüngliche Gebäüde war ein sehr klassisches Kloster mit einem Rundgang, der einen großen Hof umschloß. Durch einen Kreis im Tor konnte das Licht der Sonne an zwei Tagen im Jahr in das allerheiligste Zentrum der großen Gebetskapelle scheinen und an diesen Tagen - einer in der Mitte des Sommers, der andere in der Mitte des Winters - treffen sich die Mönche um allen Göttern im Gebet zu danken. An diesen Tagen wird nicht gearbeitet und es werden vier festliche Mahlzeiten den Jahreszeiten entsprechend zu sich genommen. Im Laufe der Jahrhunderte und mit Zugewinnen der anderen Rassen wurde der klassische Kern des Klosters erweitert unter speziellen Gesichtspunkten der einzelnen Rassen. So haben die Zwerge unter dem Kloster die Grabstellen der Urnen und Mumiengräber geschaffen ohne dabei die zwergischen Bedürfnisse nach Leben im Untergrund zu vergessen. Häufig leben die zwergischen Mönche unterhalb des Klosters und kommen nur zu den gemeinsamen Gebeten nach oben ins alte Kloster. Die Elfen haben einen zweiten Festungsring um das alte Kloster geschaffen und große Eichenbäume gepflanzt in denen die elfischen Mönche Leben. An den Hängen oberhalb des Klosters finden sich Erdhöhlen der Halblinge. Eines ist aber allen Gemeinsam: es wird sich dreimal am Tag zu Gebet im alten Gebetsaal getroffen. Dieser riesige Raum ist aus Stein gebaut und mehrere hundert Jahre alt. Er ist rechteckig und bietet genügend Platz für alle Mönche.


    Fortsetzung folgt...

  • In der Mitte des großen Raumes steht eine Quadratische Erhebung, die für die Priester als Rednerpult dient. An den Wänden sind in die vier Himmelsrichtungen je eine Rune der Elemente angezeichnet, die von mehreren Runen je eines Gottes umgeben sind. In der Mitte des Rednerpultes ist ein großer Ständer mit einem Kristall auf der Spitze. Das Licht vom Kreis im Tor fällt um ca. 9.00 Uhr an den heiligen Tagen auf den Kristall und leuchten in allen Farben in den Raum. Dies eröffnet die heiligen Tage. Dabei lassen die Strahlen die Runen der vier Elemente in den passenden Farben leuchten - Wasser blau, Erde Braun, Feuer rot und Luft weiß.


    Fortsetzung folgt...

  • Insgesamt ist das Zusammenleben der Mönche nicht nur von Harmonie geprägt. Da hier allen Göttern gedient wird sind Konflikte nicht ausgeschlossen (Abenteueridee: Einflussnahme einer Fraktion durch Intrigen). Damit keine Gottheit bevorzugt wird wechselt an jedem heilligen Tag, also zweimal im Jahr die Führung des Klosters. Dabei ist eine durch die Symbole im Gebetsraum vorgegebene Reihenfolge einzuhalten. Die Priester der einzelnen Götter haben Ihren Kandidaten schon vor dem Tag festgelegt.
    An den Hängen um das Kloster bauen die Mönche Wein und Korn an. In den Gärten um das Kloster sind reichlich Bäume und Büsche mit Nüssen, Obst, Kräutern und Gemüse angebaut. Die Versorgung ist ohne fremde Hilfe möglich. Zu dem Kloster gehören auch eine große Herde mit Schafen und Ziegen, ein großer Ferch mit Schweinen und Weiden mir Kühen und Pferden.
    An den Gängen, die zum Gebetsraum führen zweigen die Schlafräume der Mönche ab. Diese sind schlichte, kleine Kammern in denen die Mönche jeweils einzeln leben. Sie bieten Platz für ein Bett, einen Tisch, einen Stuhl und einen Schrank.


    Fortsetzung folgt...

  • Eine sehr spannende Idee und vor allem eine sehr detailreiche und plastische Beschreibung, ich sehe das Kloster sofort vor mir :) Da fragt man sich doch sofort, was genau an diesem Ort so besonders ist, dass er diese Bedeutung für viele Leute hat. Da fallen mir auf Anhieb einige interessante Ideen ein … :rolleyes: