ABOREA Newsletter Juli 2016

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    Hallo Abenteurer,


    inzwischen sind wir in der zweiten Jahreshälfte angekommen. Es ist Wahnsinn, wie die Zeit vergeht.


    Es gibt gute Neuigkeiten zum Atlasprojekt: Alle Haupttexte sind geschrieben!


    Jetzt geht es in die Qualitätssicherung. Stimmen der Text von Region A auch mit den Geschehnissen in Region B überein? Sind alle Regionen konsequent und ohne Widersprüche aufgebaut?


    Unser Puzzle fügt sich also langsam zusammen. Jetzt werden die Ecken und Kanten der einzelnen Teile ausgebessert, damit sich ein harmonisches, wunderschönes Gesamtbild ergibt.


    Und natürlich versorgen wir Euch mit unserem Juli-Newsletter auch gleich mit Infos zu einer spannenden, neuen Region.


    Durch die vielen Rückmeldungen und Wünsche von Euch, mit denen Ihr immer wieder Euren Wunsch betont habt, etwas mehr zu Zwergen und Drachen zu erfahren, laden wir Euch hiermit zu einer Reise durch die Whalbra-Berge ein.


    Allerdings lauern dort sehr viele Gefahren. Bitte schließt also in jedem Fall eine Auslandskrankenversicherung ab und bringt Euren Würfeln Opfergaben, bevor Ihr Euch auf den Weg macht! :)


    Weiterhin stellen wir Euch zwei spannende Projekte aus unserer Community vor.


    Frederic stellt Euch sein Soundtrackprojekt vor. Er hat sich von ABOREA inspirieren lassen und Musik komponiert. Herausgekommen dabei ist ein kleiner Soundtrack zu ABOREA, welcher sich prima dazu eignet, eine wundervolle Atmosphäre beim Spielen zu schaffen. Aber lest selbst, was Frederic zu seinem Werk sagt.


    Von Maxine erreichte uns eine Kurzgeschichte. „Die Drachenschmiede“ beschreibt den Weg ihres Spielercharakters. Durch den hohen Spannungsbogen liefert die Geschichte vielleicht auch die eine oder andere Abenteueridee für Euch.


    Wir wünschen Euch also viel Spaß beim Lesen und Hören unseres Juli-Newsletters!


    Eure Melissa


    ABOREA: Der Soundtrack aus der Community


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    Esthion zum Gruße!


    Seid gegrüßt, werte Meister, Helden und Meisterhelden! Ich wurde gebeten, mal ein paar Worte über mein Fanwerk zu verlieren. Was das genau ist, erfahrt ihr im Folgenden.


    Kurz zu mir: Ich spiele seit nun bald einem halben Jahr ABOREA und habe das einfache System dazu genutzt, erstmals selbst das Meisterhandwerk zu erlernen. Rollenspielerfahrung habe ich in den sechs-sieben Jahren zuvor hauptsächlich in DSA gesammelt, dort allerdings nur als Spielercharakter. Mit ABOREA wollte ich nun selbst mal in die „Götterrolle“ schlüpfen und darüber hinaus einige meiner Freunde in die wundervolle Welt des Pen&Paper-Rollenspiels hinüberführen.


    Lasst mich also zu Beginn eine kurze Geschichte erzählen…


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    Wie alles begann...


    „Ich schaff’s nicht!“, stöhnt Mileen und lässt den Dietrich fallen.


    Die Gnom-Diebin ist am Ende ihrer Möglichkeiten angelangt. Seit über einer Stunde hält die Geheimtür nun schon sämtlichen Öffnungsversuchen stand, doch die Gruppe ist fest entschlossen, auch das letzte Geheimnis der Raubsteine zu ergründen.


    „Geh beiseite!“, knurrt Angus, der grobschlächtige Zwergenkrieger. Er bedenkt die ominöse Tür kurz mit einem misstrauischen Blick, dann wirft er sich brüllend mit vollen 250 Zwergenpfund gegen die Felsplatte, die nun doch krachend kapituliert. Endlich ist der Weg frei! Zufrieden grummelnd reibt sich der Zwerg die Schulter, bevor er mit einem knappen Nicken seine fünf Gefährten anweist, ihm zu folgen.


    Eine Weile laufen die sechs Helden durch leere Gänge, nichts rührt und regt sich. Plötzlich horcht Vilveric, seines Zeichens Barde und das „Gesicht“ der Gruppe, auf. „Hört ihr das? Der Wind… er spielt eine Melodie! Ich kenne dieses Lied.“ Sein Gesichtsausdruck verdüstert sich, die Gruppe bleibt stehen und sieht ihn an. Nun hören auch Ronin, der Magier und Mileen allmählich Geräusche. „Sind das Trommeln?“ Im Fackelschein werden angespannte Blicke getauscht.


    „Nun.“ Der Barde macht eine bedeutungsvolle Pause.


    „So, wie sich das anhört, stecken wir in verdammt großen Schwierigkeiten.“


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    Szenen wie diese...


    … kennen wir wohl alles aus dem einen oder anderen Film. Hierbei handelt es sich allerdings, wie man vielleicht schon am Ort bemerkt, um eine Situation aus dem Einstiegsabenteuer von ABOREA.


    Diese ansteigende Spannung, die allmähliche Erkenntnis, einer fordernden Situation zu begegnen, oder wie der Barde schon anmerkte, einfach das Wissen, in echten Schwierigkeiten zu stecken – Situationen mit einer dermaßen dichten Spannung und Atmosphäre zählen zu meinen persönlichen Highlights am Spieltisch.


    Es ist einfach ein schöner Anblick, wenn meine sechs Helden voll und ganz mit allen Sinnen in der Geschichte drinstecken, kleinste Geräusche registrieren und bei einem plötzlichen Schrei eines Monsters unvermittelt zusammenzucken.


    Ich gehöre zu den Spielleitern, die für ihre Spieler quasi routiniert eine ziemliche „Schießbude“ auffahren. Soundeffekte, Musik, handgeschriebene Zettel oder alte Pergamente – alles ist dabei, was zu einer intensiveren Atmosphäre am Tisch beitragen kann.


    Dabei bemerkte ich in den Runden, die ich leitete, dass ich für die Situationen, in die ich meine Spieler brachte (oder umgekehrt!) nicht immer das passende Musikstück parat hatte, um die Szenerie angemessen zu untermalen.


    Ich setzte mich also kurzerhand mal an meinen Rechner, um ein paar Ideen ins MIDI-Keyboard zu hämmern, die eher zu meinen Vorstellungen passten.


    Irgendwann stand dann plötzlich ein erstes Stück zur Verfügung, dass alles beinhaltete, was ich wollte: Dudelsäcke, Trommeln, Drehleiern, eine eingängige, leicht episch anmutende Melodie.


    Ich stellte allerdings ziemlich schnell fest, dass man mit nur einem Lied bei einer im Schnitt 10-stündigen Spielrunde nicht viel abgedeckt bekommt, also komponierte ich ein weiteres.


    Die Suche nach Inspiration im Internet ließ mich dann auf den Namen „Erdenstern“ stoßen, eine Formatio, die sich auf die Fahne geschrieben hat, Konzeptalben für Rollenspieler zu komponieren.


    Mir gefiel die Idee, für ABOREA einen eigenen Soundtrack zusammenzustellen, etwa für Leet oder Gegenden wie das Galgrath-Gebirge. Mal ein eigenes Stück zu komponieren, um die Spieler auch mit den Ohren in die Umgebung mitnehmen zu können.


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    „Also machst du Musik?“


    Exakt! Ich bin selbst musikalisch viel in der Mittelalter-Richtung unterwegs, spiele auf Akustikgitarre und Irish Bouzouki viele Lieder von Bands wie Schandmaul oder Saltatio Mortis.


    Am Computer hingegen steht mir ein riesiges Arsenal an virtuellen Instrumenten zur Verfügung, mit denen ich meinen Vorstellungen von der Aborea-Welt einen akustischen Anstrich verpasse.


    Die Inspiration liefert mir dabei meine Spielergruppe. Geht’s im nächsten Abenteuer um einen Einbruch? Oder vielleicht um eine epische Schlacht?


    An dieser Art von Input richte ich auch meine Arrangements aus. Manchmal beziehe ich aber auch einfach Wünsche und Anfragen á la „Mach mal bitte was Passendes für meinen Dieb.“ mit ein.


    Besonders organisiert gehe ich dabei allerdings nicht vor ;).


    Ich kann keine einzige Note lesen und habe von Partituren schreiben ungefähr so viel Ahnung wie unser Elf vom Schlösserknacken (und das ist nicht sooo viel!).


    Ich wähle einige Instrumente aus, spiele eine Melodie ein und verziere das Ganze dann immer mehr mit Percussion oder Streichern, bis es am Ende so klingt wie ich es mir vorgestellt habe.


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    „Kann man sich das mal anhören?“
    Na aber sicher!


    Sämtliche Stücke, die ich bisher für Aborea erststellt habe, sind auf meiner Soundcloud-Seite nicht nur anzuhören – man kann sie auch dort direkt kostenlos runterladen.


    Über Feedback und Verbesserungsvorschläge würde ich mich aber immer freuen, alleine schon, weil ich kein professioneller Musiker bin. ;)

    „Kommt denn da noch mehr?“


    So ist es zumindest geplant.


    Das ursprüngliche Ziel, ein ganzes Album daraus zu machen (also im Schnitt 12 bis 15 Lieder), habe ich immer noch im Auge. Wir werden sehen, was in der Zeit, die ich noch habe, zustande kommt ;).


    Förderlich ist da auch immer der Input aus der Community, der frische Wind hilft immer gut, um Wiederholungen vorzubeugen!


    Das war’s auch schon von meiner Seite. Wenn euch die Stücke gefallen sollten, lasst mal ein Herzchen da! Oder schreibt mir auf Facebook - ich würde mich freuen! :)


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    Frederics Kater Pinky ist bei jedem Abenteuer dabei.

    Einst verschlang ich fünf Kontinente. Mein Durst schluckte drei Weltmeere leer. Allein der Himmel vermag sich meiner Herrschaft zu entziehen.
    Wisset, mein Leib nennt nicht Flügel, noch Arm, noch Bein sein eigen.


    Ich bin die Midgardschlange, ich trage den Namen "Jormungand".

  • Community-Werk: Die Drachenschmiede


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    Grüßt Euch Abenteurer von ABOREA!


    Ich bin Maxine und noch relativ am Anfang meiner Reise, allerdings hat mich der Bann dieser Welt seit der ersten Runde fest im Griff.


    Aus dieser Begeisterung entstand auch diese Kurzgeschichte, die sich mit der Herkunft meines SC befasst. Ab einem gewissen Punkt hatte ich mich gefragt, was ihr Antrieb sein könnte sich in unzählige Abenteuer zu stürzen oder auch was sie außerhalb der Spielrunden beschäftigt und tut.


    Viel Spaß beim Lesen!

    Zum Download von Maxines Geschichte geht es hier.


    Ihr habt auch eine Idee, eine Kurzgeschichte, ein
    Abenteuer, einen Spielgegenstand oder anderes
    entworfen?


    Schickt sie uns an hallo@aborea.de!


    Wir freuen uns über alle Beiträge und stellen
    die gerne allen anderen auch zur Verfügung. Frei
    nach dem Motto: Von Spielern für Spieler.



    ABOREA: Das Whalbra-Gebirge


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    Ein Auszug aus dem offiziellen Atlas-Text von Martin Franzke:


    Im Westen von Palea liegen die Whalbra-Berge, Heimat des gleichnamigen Zwergenvolkes. Das drittgrößte Gebirge des Kontinents bildet ein schwer zu überwindendes Bollwerk zwischen Oriont und Ilthur im Osten sowie Nieleq und Aquin im Westen.


    Die unteren Lagen sind dicht bewaldet, doch von Nord nach Süd erstrecken sich zahllose Reihen baumloser Grate und Gipfel. Sie ragen in immense Höhe und manche von ihnen sind selbst im Hochsommer von Schnee und Eis bedeckt.


    Nur wenige Pässe führen über das Gebirge und keiner von ihnen ist das ganze Jahr über begehbar. Selbst für Ortskundige ist eine Überquerung der Whalbra-Berge mit hohen Risiken verbunden – unter anderem, weil sie für schnelle Wetterumschwünge berüchtigt sind.


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    Doch in diesem Gebirge ist ein Zwergenstamm ansässig:


    Die Whalbra sind kein kleines Zwergenvolk, aber weniger bekannt als ihre Verwandten im Zhark oder Andar.


    Das liegt wohl vor allem daran, dass sie nur wenig Kontakt zu Außenstehenden pflegen. Sie gelten nicht als gastfreundlich, auch nicht anderen Zwergen gegenüber, und bleiben am liebsten unter sich.


    Sie betrachten das gesamte Gebirge als ihr Eigentum und sehen es nicht gerne, wenn Fremde dort herumstreifen oder sich sogar niederlassen, beispielsweise um Bergbau zu betreiben.


    Die wenigen Fremden, die Kontakt mit den Whalbra haben, beschreiben sie als überaus mürrisch und stur, selbst im Vergleich zu anderen Zwergen.


    Sie haben derbe Umgangsformen, verstehen keinen Spaß und geraten schnell in Zorn. Besonders empfindsame Geschöpfe sagen zudem, sie spüren in der Gegenwart der Whalbra-Zwerge etwas Düsteres, Bedrohliches, das sich aber schwer in Worte kleiden lässt. Manche sprechen von einem ›Schatten auf ihren Seelen‹, was auch immer das bedeuten mag.


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    Dennoch haben sie in der Geschichte Paleas eine nicht unbedeutende Rolle gespielt.


    Im vierten Jahrhundert schützten sie die westlichen Lande vor den Orks, die sich zwischen dem Whalbra-Gebirge und dem Glänzenden Meer breitgemacht hatten. Mehrmals sollen sie versucht haben, sich auch nach Westen auszudehnen, doch die grimmigen Zwerge brachten ihnen schreckliche Verluste bei.


    Es war die Zeit von Regnar, einem von nur wenigen Whalbra-Zwergen, die weit über ihre Heimat hinaus bekannt wurden. Der Legende nach war er ein Meister der doppelblättrigen Axt, wie es seither keinen mehr gegeben hat. Unter den Orks soll er schließlich so gefürchtet gewesen sein, dass sie seinen Namen nicht laut auszusprechen wagten und jeden bestraften, der es dennoch tat.


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    Einst führten die Zwerke Krieg gegen einen feuerspeienden Drachen namens Calamogh.

    Zu dieser Zeit galt Fondek, ein Nachfahre des legendären Regnar, als größter Held des Volkes. Zudem besaß er Kenntnisse über mächtige Runen, die damals wie heute nur wenigen Zwergen bekannt waren.

    So schmiedete er Schutzzeichen gegen das Drachenfeuer in seine Rüstung ein.Sie sollten dafür sorgen, dass er sich Calamogh gefahrlos nähern und ihn dann im Nahkampf stellen konnte.

    Doch die Zeichen wirkten nicht wie vorgesehen. Er selbst blieb unversehrt, ebenso das meiste, was er bei sich trug, aber das Feuer zerstörte die hölzernen Schäfte seiner Waffen.

    So stand Fondek völlig unbewaffnet dem Drachen gegenüber, der ihn darauf mühelos töten konnte. Für Fondeks Volk war das eine große Schmach, die bis heute nicht gerächt ist: Calamogh haust angeblich noch immer irgendwo im Gebirge.

    Einst verschlang ich fünf Kontinente. Mein Durst schluckte drei Weltmeere leer. Allein der Himmel vermag sich meiner Herrschaft zu entziehen.
    Wisset, mein Leib nennt nicht Flügel, noch Arm, noch Bein sein eigen.


    Ich bin die Midgardschlange, ich trage den Namen "Jormungand".

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