ABOREA Newsletter August 2016

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    Hallo Abenteurer,


    willkommen zur August-Ausgabe unseres Newsletters.


    Die Urlaubs- und Sommerzeit neigt sich so langsam dem Ende zu. Wobei immer noch die Frage ist, was mit dem Sommer 2016 überhaupt los ist. Wo er sich wohl versteckt hat?


    Während wir weiterhin auf einen milden bis warmen Spätsommer hoffen, lassen wir uns von dem aktuellen schlechten Wetter aber nicht die Laune verderben.


    Stattdessen laden wir Euch auf eine Reise zu einer eisigen Insel im hohen Norden Paleas ein. Frei nach dem Motto: Machen wir das Beste draus!


    Erste Details zu diesem frostigen Reiseziel findet Ihr natürlich exklusiv in diesem Newsletter.


    Und gleichzeitig geben wir Euch einen Einblick „hinter die Kulissen“. Unser Autor Martin beschreibt den Entstehungsprozess dieser Insel von der ersten Idee bis hin zum fertigen Entwurf.


    Wir wünschen Euch viel Spaß beim Lesen,


    Euer Community-Team



    Eis und Frost: Die Insel Ohman


    (Es folgt ein Auszug aus dem Atlas von Autor Martin Fanzke)


    Ohman ist eine große Insel im kalten Nordwesten von Palea, weit vom Festland entfernt. Wer sich dem Land nähert, erblickt eine karge, aber malerische Küstenlinie, die aus unzähligen kleinen Buchten, Nehrungen und vorgelagerten Inseln besteht.


    Die Sommer sind kurz und die Winter extrem hart. Im Süden wird die Landschaft von zerklüfteten Bergen und finsteren Nadelwäldern dominiert. Je weiter man nach Norden kommt, umso flacher wird das Gelände und umso spärlicher der Pflanzenwuchs. Nach und nach verschwinden die Bäume, schließlich auch die Moose und Flechten, bis das Land sich in eine vollkommene Wüste wandelt.


    Schneidender Wind bläst über endlose Ebenen aus ewigem Eis. Obwohl sich nur sehr selten Menschen in diesen Teil von Ohman verirren, war und ist er nicht leblos.


    Es gibt Wildtiere, die mit den harten Bedingungen zurechtkommen. Sie dienen ihrerseits als Nahrung für die gefürchteten Yaggoch. So nennen die Einwohner massige Kreaturen mit struppig weißgrauem Fell; Fremde vom Festland bezeichnen sie hin und wieder als Schneeoger oder -trolle, weil Größe und Statur der Yaggoch an diese erinnern


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    Die menschlichen Einwohner der Insel leben größtenteils im etwas milderen Süden. Gemessen an der Weite des Landes ist ihre Zahl recht gering: Sie werden selten älter als vierzig Jahre und auch die Sterblichkeit unter Kindern und Neugeborenen ist groß.


    Da nur in einigen geschützten Tälern überhaupt Ackerbau möglich ist, stellt die Ernährung des Volkes das größte Problem dar. Die meisten Menschen leben von der Jagd und dem Fischfang.


    Einige Familien folgen den Herden einer kleinen Rentierart namens Aribeh und den großen weißen Senmar-Hirschen. Beide finden selbst im tiefsten Schnee noch Nahrung und sichere Wege durch das tückische Gelände. Die Menschen machen auch Jagd auf die riesigen Wollnashörner, die nur auf Ohman zu finden sind.


    Diese Tiere sind überaus gefährlich, wenn sie angegriffen werden, aber sie liefern den mutigen Jägern gewaltige Mengen an Fleisch, Fett, Wolle und Leder. An den Küsten sind Robben und Walrosse die bevorzugte Jagdbeute. Allerdings machen Wölfe, weiße Bären und anderen Raubtiere, für die es auf dem Festland keinen Namen gibt, den Ohmani ihre Beute streitig.


    Auch den Menschen können sie leicht gefährlich werden...


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    Auffällig an den Einwohnern ist, dass sie offenbar aus dem Süden stammen: Sie sind hoch gewachsen und schlank, haben dunkle Haut und schwarzes Haar.


    Auch manche Merkmale ihrer Kleidung, Bauweise und Handwerkskunst deuten auf einen Ursprung im Süden Paleas hin. Die wenigen Gelehrten, die sich mit der Kultur der Ohmani auseinandergesetzt haben, haben unterschiedliche Thesen darüber aufgestellt, aus welchem Teil des Kontinents sie ursprünglich stammen.


    Auch die Einwohner selbst kennen ihr Ursprungsland nur aus alten Geschichten längst vergangener Tage. Sie sprechen nicht gerne mit Fremden über die Vergangenheit ihres Volkes, aber wer den Liedern und Geschichten lauscht, die sie abends am Feuer vortragen, kann einiges darüber erfahren. Möglicherweise existiert ihre ursprüngliche Heimat heute gar nicht mehr: Sie könnte im Meer versunken oder auf andere Weise untergegangen sein.


    Man kann die Erzählungen so interpretieren, dass die Ahnen der Ohmani einst den Zorn ihrer Götter auf sich gezogen haben, vielleicht durch einen lasterhaften Lebensstil. Schließlich beschworen sie so die Verbannung aus ihrem Land herauf und siedelten sich nach langen Irrwegen auf Ohman an.


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    Im Sommer jedoch werden die kleinen Häfen gerne von Händlern angefahren.


    Für einige Waren, die sich auf dem Festland billig einkaufen lassen, zahlen die Ohmani hohe Preise – üblicherweise mit Gold aus ihren Flüssen und mit dem Elfenbein der Walrosse. Das begehrteste Gut der Insel ist das Horn der Wollnashörner.


    Während es für die Einheimischen nur ein Werkstoff für Schnitzarbeiten ist, werden ihm in anderen Ländern mystische Eigenschaften zugesprochen. Zauberer und Alchimisten des ganzen Kontinents zahlen horrende Summen dafür. Das garantiert den Handelsfahrern hohe Profite und rechtfertigt die beträchtlichen Risiken der wochenlangen Überfahrt.


    Trotz dieses Reichtums hat bisher keine fremde Macht versucht, Ohman zu erobern, um sich den alleinigen Zugriff auf die wertvollen Rohstoffe zu sichern. Dafür wäre es nötig, ganze Flotten über das Meer zu schicken und dauerhafte Garnisonen einzurichten, die auch über den Winter versorgt werden müssten. Das scheint weniger lukrativ zu sein als der Handel. Daher konnten die Ohmani bislang ihre Unabhängigkeit bewahren.


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    Viele Geschichten und Ideen über Ohman erreichten über mutige Seefahrer das Festland...


    Die meisten Geschichten drehen sich aber um den hohen Norden. Insbesondere das Rätsel des Tunnelnetzwerks regt die Phantasie an, aber noch mehr Geheimnisvolles wird in der Eiswüste vermutet. Dort sollen starke Quellen magischer Energien zu finden sein und es ist die Rede von Wesen aus purem Eis, die sie bewachen sollen.


    Ohmanische Jäger, die auf ihren Streifzügen weit in die Eiswüste gelangt sind, berichten immer wieder von Begegnungen mit diesen Kreaturen. Erst kürzlich verschwand eine Expedition unter Führung der nieldanischen Zauberin Mariella Lamardi bei dem Versuch, der Sache auf den Grund zu gehen.


    Was nur ist dieser Expedition zugestoßen, dass sie ohne jede Spur verschwand? Bislang haben sich noch keine mutigen Abenteurer getraut, der Sache auf den Grund zu gehen...

    Einst verschlang ich fünf Kontinente. Mein Durst schluckte drei Weltmeere leer. Allein der Himmel vermag sich meiner Herrschaft zu entziehen.
    Wisset, mein Leib nennt nicht Flügel, noch Arm, noch Bein sein eigen.


    Ich bin die Midgardschlange, ich trage den Namen "Jormungand".

  • Werkstattbericht: Wie eine Region des Atlas entsteht


    (ein Bericht von Autor Martin Franzke)


    Es ist längst kein Geheimnis mehr: Zu unserer Spielwelt, dem Kontinent Palea, wird es bald einen Atlas geben.


    Es ist ein lange geplantes Projekt, dessen Grundsteine schon vor vielen Jahren gelegt wurden. Unter der Leitung von Sebastian Witzmann, dem geistigen und kreativen Vater von Aborea, arbeitet ein Team von Autoren daran, dieses Vorhaben nun endgültig in die Tat umzusetzen.


    Mein Name ist Martin Franzke und ich habe das Glück, zu diesem Team zu gehören. Ich möchte Euch heute einen Blick hinter die Kulissen ermöglichen und beschreiben, wie die Texte entstehen, die Ihr hoffentlich bald schon in gedruckter Form in Händen halten werdet.
    Wie in jedem Team gilt auch bei uns: Alles steht und fällt mit der Verteilung der Aufgaben. Der Atlas wird aus vielen Texten bestehen, größtenteils Beschreibungen der einzelnen Länder oder Regionen und ihrer Bewohner.


    Diese Arbeit wurde in eine Reihe von Paketen aufgeteilt. Normalerweise handelt es sich um ein einzelnes Land, manchmal aber auch mehrere, die miteinander zusammenhängen und gemeinsam beschrieben werden sollen. Aus dieser Liste wählen die Autoren ihre Aufgaben aus – jeder im Rahmen seiner zeitlichen Möglichkeiten, denn keiner von uns macht das hauptberuflich.


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    Ich schaue die Liste der zu bearbeitenden Pakete durch. Nach einem Blick auf die Karte entscheide ich mich dafür, das Land Ohman zu beschreiben – eine große, frostige Insel ganz im Nordwesten, weit weg vom Festland. Die einzigartige Lage und Landschaft haben mein Interesse geweckt.


    Zu dem ausgewählten Paket fertigt der Autor zunächst ein Exposé an. Das ist eine knappe, stichpunkthafte Zusammenfassung der Gedanken, die er sich zu dem Land gemacht hat.


    Dabei ist viel Raum für eigene Ideen, aber manches ist auch vorgegeben. Schließlich entsteht der Atlas nicht aus dem Nichts. Die Spielwelt von Aborea wächst und reift seit vielen Jahren heran, und im Lauf der Zeit ist eine Menge Material entstanden, das vielleicht niemals veröffentlicht wird, aber als wichtige Grundlage unserer Arbeit dient.


    Zu jedem Paket gibt es bereits Informationen, die berücksichtigt werden müssen. Angaben zur Landschaft, dem Klima und der Bevölkerungsdichte, zu Wanderbewegungen der ansässigen Volksstämme, zu historischen Ereignissen im Land selbst oder seiner Nachbarschaft.


    Denn natürlich dürfen auch die Nachbarländer nicht außer Acht gelassen werden. Bei den ersten Regionen, die wir beschrieben haben, waren wir noch sehr frei, denn die umliegenden Länder waren ebenfalls noch nicht detailliert beschrieben. Doch je weiter unser Werk voranschreitet, umso klarer wird auch das politische und wirtschaftliche Gefüge auf dem ganzen Kontinent.


    Welche Rolle die neue Region auch in Bezug auf ihre Nachbarn spielt, gehört natürlich mit in das Exposé. Zusammen mit Informationen über die Einwohner, ihre Regierungsform, Gesellschaftsstruktur und Lebensweise, Besonderheiten in der Landschaft, der Tier- und Pflanzenwelt … In diesen Bereichen sind unserer Phantasie kaum Grenzen gesetzt und jedes Teammitglied hat die einmalige Möglichkeit, seine eigenen Fußspuren auf Palea zu hinterlassen.


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    Ich weiß schon, dass Ohman überwiegend von Menschen bewohnt wird. Ein paar Daten zum Paket, die geographische Lage und die Darstellung auf der Karte geben mir wichtige Hinweise, wie das Leben dort sein muss. Hart auf alle Fälle. Große Städte scheint es nicht zu geben, viel fruchtbares Ackerland auch nicht. Wie lebt man in so einem Land?


    Die Kulturen der Samen und der Inuit können mir ein paar nützliche Anhaltspunkte liefern, aber wir schreiben ja den Atlas einer fiktiven Welt voller Mythen und Magie, also achte ich darauf, nicht zu viel zu übernehmen. Stattdessen bemühe ich mich, die Anregungen aus der Realität mit Fantasyelementen zu kombinieren. Glücklicherweise kommen mir dazu rasch ein paar Ideen. 


    Das Exposé wird dann Sebastian Witzmann, dem Hauptautor, vorgelegt. Er ist derjenige mit dem Masterplan; er hat das klarste Bild davon, wie Palea letztlich im Ganzen wirken soll.


    Dementsprechend gibt er Feedback, ob und wie das Exposé noch verändert werden muss. Vielleicht hat er auch noch Fragen, weil etwas unklar formuliert war, oder zusätzliche Einfälle. Viele Exposés müssen einmal oder mehrmals überarbeitet werden, bevor alle Unklarheiten beseitigt sind und ein rundum stimmiges Bild entsteht. Manche bekommen aber auch direkt die Freigabe zur Ausarbeitung.


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    Meine Grundgedanken gefallen Sebastian. Er weist mich allerdings darauf hin, dass Ohman ein ziemlich großes Land ist. Neben den Siedlungen und Wanderungsgebieten der Ohmani bleibt noch Raum für sehr viel mehr!


    Ein paar Ideen liefert er auch schon mit, was es mir einfach macht, das Exposé zu überarbeiten. Die Region ist jetzt wesentlich vielseitiger. Es sind gleich mehrere Geschichten und Gerüchte über die Gegenden hinzugekommen, in denen kaum oder keine Menschen leben.


    Das bietet Ansatzpunkte für Abenteuer – und darauf kommt es natürlich besonders an! Nach abermaligem Feedback und einer zweiten Überarbeitung ist es dann soweit: Der Text kann ausgearbeitet werden.


    Nun muss aus dem Exposé ein erster Textentwurf werden. Was vorher nur stichpunkthaft vorgelegen hat, wird jetzt ausformuliert.


    Das Ziel ist ein flüssiger, in sich schlüssiger, interessanter und lesenswerter Text. Fehlerfrei sollte er natürlich auch noch sein. Welchen Umfang er annimmt, ist dabei nicht nur dem Zufall und der Schreibwut des Autors überlassen: Es gibt schon Pläne, wie der Atlas später gelayoutet werden soll; dementsprechend ist bekannt, wie viele Wörter durchschnittlich auf eine Seite passen. Manche Länder sollen später eine Seite füllen, andere zwei oder drei.


    Dadurch ergibt sich eine Wörterzahl, die beim Ausformulieren in etwa einzuhalten ist. Auch der Textentwurf wird dann wieder vorgelegt und, falls nötig, einmal oder mehrmals überarbeitet. Nicht alle Einfälle, die im Exposé noch vielversprechend aussahen, fügen sich letztlich gut in den Text. Manches Detail wird jetzt vielleicht doch noch gestrichen.


    Allerdings werden gute Ideen nicht gekürzt – so passiert es manchmal, dass ein ursprünglich für eine Seite geplanter Text förmlich auf drei Seiten explodiert.

    Einst verschlang ich fünf Kontinente. Mein Durst schluckte drei Weltmeere leer. Allein der Himmel vermag sich meiner Herrschaft zu entziehen.
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    Ohman ist nun von einer Stichpunktsammlung zu einem Text geworden. Ich habe alles, was im Exposé geschrieben stand, ausformuliert und miteinander verknüpft. Außerdem war noch Platz für einige Details, die mir erst jetzt eingefallen sind.


    Am Ende bin ich recht zufrieden mit meinem Werk. Im fertigen Atlas wird Ohman vermutlich zwei Seiten füllen. Sebastian teilt diese Ansicht und so kann die frostige Insel zur nächsten Station weitergegeben werden.


    Hat ein Textentwurf die erste Hürde genommen, steht er augenblicklich vor der nächsten: Dem Fachlektorat. Die Aufgabe des Fachlektors Tobias Freund ist es, alle Texte noch einmal mit kritischem Blick nach Unklarheiten und inhaltlichen Fehlern zu durchsuchen.


    Es geht darum, ob die Regionalbeschreibung in sich (und auch im Gesamtbild) schlüssig ist. Der Autor weiß natürlich, was er sich dabei gedacht hat, das Land auf diese Weise zu beschreiben. Aber wirkt der Text auch logisch für einen Leser, der diese Gedanken des Autors nicht kennt?


    Genau diese Frage stellt der Fachlektor. Denn auch in einer Fantasywelt, in der sich Vieles durch Wunder und Magie erklären lässt, geht es nicht ohne Logik. Gegebenenfalls geht der Text dann noch einmal an den Autor zurück, um abermals überarbeitet zu werden.


    Viel hatte Tobias nicht auszusetzen, aber ein paar Kleinigkeiten waren es doch. Zum Beispiel musste ein Wesen, das auf der Insel lebt, etwas genauer beschrieben werden und einen passenderen Namen bekommen.


    Hier und da war eine Formulierung etwas missverständlich, eine Überleitung nicht ganz flüssig. Aber jetzt ist auch dieser dritte Schritt geschafft!


    Die Insel Ohman hat Gestalt angenommen – erst in meinem Kopf, dann in Textform, bald hoffentlich auch im Rollenspiel! Es ist mein erster Beitrag zum ABOREA-Atlas, dem in den Wochen darauf viele weitere folgen.


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    So weit, so gut. Aber wer schon einen Blick auf die Karte von Palea geworfen hat, weiß, dass Ohman nur eines von vielen Ländern ist. Doch auch wenn zu allen Regionen ein Exposé erstellt, ein Text ausformuliert und dieser vom Fachlektor abgesegnet ist, ergeben sie zusammen noch keinen Atlas. Weitere zeit- und arbeitsintensive Schritte folgen.


    Zunächst haben haben wir eine Sammlung von Artikeln, die alle mehr oder weniger für sich alleine stehen; damit aber eine lebendige Spielwelt daraus wird, müssen sie noch miteinander verknüpft werden. Wie schon gesagt, wurden beim Erstellen der Exposés natürlich die Nachbarländer berücksichtigt, sofern sie schon vorhanden waren – aber was ist mit denen, die erst später kamen? Viele Ideen, die mit jüngeren Texten eingebracht wurden, betreffen auch ältere.


    Es ist also notwendig, alles noch einmal im Kontext zueinander zu betrachten und Verbindungen herzustellen. Außerdem soll der Atlas nicht nur Regionalbeschreibungen enthalten, sondern auch weitere Inhalte – ich will noch nicht zu viel verraten, aber wir arbeiten nebenher auch an anderen Texten. Parallel dazu entstehen die Illustrationen und das Layout.


    Sie geben letztlich den Ausschlag, ob ein Text vielleicht noch einmal gekürzt oder verlängert werden muss, um den vorhandenen Raum ideal auszufüllen. Und dann, last but not least, geht es an die abschließenden Korrekturen: Zeichen- und Rechtschreibfehler, Wortwiederholungen und ungeschickte Formulierungen werden vom Sprachlektorat ausgemerzt.


    Erst wenn das alles abgeschlossen ist, kann der Atlas gedruckt und ausgeliefert werden – und bei uns können die Korken knallen!


    Das ABOREA-Forum


    „Forum? Nie davon gehört…“, hören wir jetzt den Einen oder Anderen sagen. Das ändern wir jetzt an dieser Stelle und stellen Euch unser ABOREA-Forum vor.


    Was ist das Forum?


    Das Forum ist der Dreh-und-Angelpunkt einer jeden Community.


    Beinahe egal, was Ihr sucht, im Forum findet Ihr es.


    Ob neue Abenteuerideen, Regelerweiterungen, alte Newsletter, andere Spieler und Spielleiter zum diskutieren, Kurzgeschichten, Ansprechpartner für Regelfragen oder ganze Community-Abenteuer: In unserem Forum werdet Ihr mit Sicherheit fündig.


    Das Forum ist die Dorfkneipe in ABOREA – mit Euch allen als Gäste.


    Wie macht Ihr mit?


    Folgt dem Link und klickt in der oberen linken Ecke auf „Registrieren“. Sobald Ihr die Nutzungsbedingungen akzeptiert, einen Namen und ein Passwort gewählt habt, kann es losgehen.


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    Ihr seid der Motor


    Gemeinschaft ist der Schlüssel. Damit ein Forum funktioniert, braucht es Input. Das Forum lebt von denen, die es nutzen.


    Also tobt Euch aus, stellt Fragen und teilt Eure Ideen mit Anderen. Vielleicht habt Ihr ja eine tolle Geschichte zu erzählen oder eine selbst gemachte Karte? Oder vielleicht wollt Ihr ein Abenteuer in einer Zwergenstadt spielen und Euch fehlt Material? Fragt dort nach und vielleicht hatte ein Anderer schon einmal ein ähnliches Problem und teilt sein Material mit Euch.


    Die weitere Planung


    Und natürlich unterstützen wir Euch dabei aktiv. In regelmäßigen Intervallen findet Ihr im Forum von uns Spielmaterial, Ratgeber und weitere Extras wie z.B. Convention-Berichte. Oder das Newsletterarchiv, welches in Zukunft alle vergangenen und aktuellen Newsletter beheimaten wird.


    Einige der anstehenden Themen findet ihr hier.


    Und selbstverständlich freuen wir uns auf Euer Feedback. Was sind Eure Ideen zum Forum? Welche Bereiche würdet Ihr gerne dort sehen und diskutieren? Teilt uns das einfach entweder per Email an hallo@aborea.de mit oder noch besser: Eröffnet doch direkt einen Diskussionsthread im Forum.

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