Ausrüstung mit Säure zerstören

  • Hab gerade mit Entsetzen bemerkt , dass ich vor mehr als einem Jahr das letzte Mal was im Forum geschrieben habe. Wo ist die Zeit geblieben? :huh: Was habe ich gemacht? ?( Wo war ich? 8| Was ist passiert? :S


    Egal. Jetzt bin ich wieder da und habe auch ein paar Spiele mit meiner Gruppe gespielt.


    Als meine Gruppe Elisera befreit hat, ist die Waldläuferin von Melaka gefressen worden und wrde ein paar Runden ange(ver?)daut. Da die Magensäure die Ausrüstung zersetzt und sie keine besondere Ausrüstung hatte, wurde sie mehr oder weniger nackt in den Schnee gespuckt. Die Reste, die sie noch am Leib hatte, sind beim Versuch des Heilers sie zu reinigen und die Säure mit Schnee abzuwaschen, zerfallen.
    Leider hatte sie auch einen Rucksack mit einem großen Teil der Vorräte und eines der beiden Zelte dabei. Das wurde ein sehr schwerer Weg zurück und sie konnte nur überleben, da sie ein paar Klamotten in den Orkhöhlen gefunden haben.


    War ich da zu gemein? Wie habt ihr das geregelt? Wie geht ihr mit Ausrüstungsverlust um?

  • Also abgesehen davon, dass ich wohl ähnlich gehandelt hätte, hätte ich Ihnen wohl alles aus Metall gelassen (ausgespuckt, weil Bähh). Gemein wärs gewesen, wenn sie keine Klamotten mehr gefunden hätten :D


    Bei sonstigem Ausrüstungsverlust sorge ich früher oder später dafür, das die Gruppe eine Chance auf Neukauf, Ersatz oder ähnliches bekommt. Oder zumindest an genug Geld, um einen Teil davon zu ersetzen^^

    Einst verschlang ich fünf Kontinente. Mein Durst schluckte drei Weltmeere leer. Allein der Himmel vermag sich meiner Herrschaft zu entziehen.
    Wisset, mein Leib nennt nicht Flügel, noch Arm, noch Bein sein eigen.


    Ich bin die Midgardschlange, ich trage den Namen "Jormungand".

  • Ich denke das war in Ordnung so. Weiß garnicht ob das im Abenteuer so drinne steht mit aus spucken, finde aber das es eine gute Idee ist. Werde es im Hinterkopf behalten und vielleicht auch mal nutzen.
    Ich hatte bei der letzten tischrunde auch eine Situation wo ich nicht ganz wusste ob ich zu gemein war oder streng.
    Die Gruppe hatte die Möglichkeit neben der Hauptquste in einer Arena kämpfen. Sie befinden sich gerade in einer kleine Stadt wo ein Mal im Monat in der Arena gekämpft wird (nicht auf Leben und Tod , sondern mit stumpfen Waffen) wie der Zufall es wollte hatte sich der herausforder verletzt und es wurde ein neuer Kämpfer gesucht. Die Gruppe ließ sich nicht lange bitte und wählten ihren stärksten Kämpfer aus. Sie witterten die große Chance auf Geld und wetteten fast ihr ganzes Geld auf Sieg. (Die wettquete war auch sehr gut für sie) Angetrieben von der Möglichkeit auf mehr Geld fingen sie auch gut an zusammen zu arbeiten um ihren Kämpfer so gut wie möglich zu stärken. Es wurde die Arena verzaubert damit der Gegner einen Malus im Kampf bekommt, die Rüstung hoch gezaubert und noch irgend etwas hatten sie gemacht. Nur hatten sie nicht daran gedacht sich den Gegner mal genauer anzuschauen um seine Stärke raus zubekommen. Ich hatte versucht mit Andeutung sie drauf zu bringen wie das er schon in vielen Kriegen gekämpft hat oder unbesiegt in der Arena ist. So ist ihnen entgangen das er deutlich stärker ist (ist noch wichtig für die Story und die Arena sollte als Abschreckung diehnen). Hatten sie das gewusst hätten sie wahrscheinlich anderes gewettet. Der Kampf in der Arena war sehr spannen und durch die Vorbereitung schlug sie der Kämpfer auch besser aus von mir erwartet und konnte dem Gegner auch ordentlich was entgegen setzten. Aber zum Schluss half alles nichts und der Kampf war verloren was die Stimmung am Tisch sehr drückte.
    Bis heute Rätsel ich ob ich hätte was anderes machen müssen.

  • Wer hoch pokert, verliert eben auch mal. Wenn es die Möglichkeit des Versagens nicht gäbe, dann wäre auch ein Geldgewinn nichts wert. Und wenn du, wie du sagst, Hinweise gegeben hast, dann ist das eben so und niemand (erst recht nicht du) sollten sich deswegen Vorwürfe machen :)

    Einst verschlang ich fünf Kontinente. Mein Durst schluckte drei Weltmeere leer. Allein der Himmel vermag sich meiner Herrschaft zu entziehen.
    Wisset, mein Leib nennt nicht Flügel, noch Arm, noch Bein sein eigen.


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  • Ich sehe das genauso wie Chemiezwerg. Zum einen war das Risiko ja präsent, die Spieler/Charaktere haben es nur wegignoriert. Und zum anderen ging es "nur" ums Geld. Oder hat die Gruppe auch Gliedmaßen oder Mitglieder verloren? Gerade Bares lässt sich doch verhältnismäßig gut ersetzen. Schlimmer wäre da schon das Lieblingspferd oder das Familienerbstück mit dem magischen Fertigkeitsbonus.
    Ein klein wenig Frust gehört sicherlich dazu, es war schließlich ein Schlag ins Wasser aber das sollte sich die Runde nich zu sehr oder zu lange zu Herzen nehmen. Und wer weiß, vielleicht kommen sie gerade durch die nun leere Kasse in die ein oder andere lustige Situation, bzw. schlittern in Handlungsstränge rein, die sich als wirklich spannend erweisen.

  • Ich sehe es auch so: Im Rollenspiel muss es auch Risiken geben. Wenn immer alles glatt gehen würde, würde ja ein guter Teil der Spannung verloren gehen. Bei der Szene mit der Arena (tolle Idee übrigens!) haben die Spieler einfach etwas Wichtiges versäumt. Wenn sie trotz Hinweisen nicht auf die Idee gekommen sind, sich mal genauer über den Gegner zu informieren, dann ist es nicht verwunderlich, wenn der Kampf schiefgeht. Auch bei der Szene mit der Säure finde ich die Konsequenzen nicht zu "fies". Dass sie die Vorräte und das Zelt hatte, ist natürlich Pech, aber so kann's halt manchmal gehen. Und die Spieler scheinen ja mit der Situation zurechtgekommen zu sein :)