ABOREA Newsletter September 2016

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    Hallo Abenteurer,


    willkommen zur September-Ausgrabe unseres Newsletters!


    Wir hoffen, dass Ihr einen wunderschönen Spätsommer verbracht habt und laden Euch gleich zu einer weiteren Reise ein.


    Es geht endlich zu den Elfen!


    Mit Nieda stellen wir Euch in diesem Newsletter exklusiv unser erstes Elfenreich vor. Doch dort ist es schon seit über zwei tausend Jahren nicht mehr so schön, wie vor Urzeiten. Ein vertrockneter Fluß wird Nieda zum Verhängnis. Der Wald stirbt. Doch lest selbst, was Euch in Nieda erwartet im unteren Teil dieses Newsletters.


    Gleichzeitig erwartet Euch endlich spannendes, neues Lesematerial: Mit Sturmgeboren hat Anja Eble eine düstere Kurzgeschichte geschrieben, die gleichzeitig ein interessantes Extra für Spielleiter bereithält.


    Wir wünschen Euch viel Spaß mit der Kurzgeschichte.


    Nele Diel gibt in einem Interview aus Sicht einer Illustratorin darüber hinaus Informationen zu Ihrem Arbeitsprozess am Atlas. Nachdem Ihr über unseren Werkstattbericht und zahlreiche Interviews mit unseren Autoren bereits erfahren habt, wie die Welt von ABOREA beschrieben wird, bekommt Ihr nun auch zu sehen, wie die wunderschönen Illustrationen entstehen, die den Atlas schmücken werden.


    Wir wünschen Euch viel Spaß beim Lesen unseres September-Newsletters!


    Eure Melissa
     
    Neue Kurzgeschichte


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    Kurzgeschichte: Sturmgeboren
    Auf Rache sinnend begeht in einer finsteren Nacht ein Zwerg ein dunkles Ritual. Was ist sein Ziel? Welche Opfer wird er bringen und fordern?
    Unsere neue Kurzgeschichte Sturmgeboren aus der Feder von Anja Eble könnt Ihr ab sofort im Downloadbereich der Webseite herunterladen.


    Interview mit Nele Diel


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    Hallo Nele! Vielen Dank, dass du dir die Zeit für dieses Interview genommen hast. Vielleicht stellst du dich einmal kurz selbst vor?


    Hallo! Ich bin Nele, 23 und lebe derzeit in Wiesbaden. Gerade habe ich meinen Bachelor of Arts in Kommunikationsdesign gemacht und werde nun freiberuflich als Illustratorin und Concept Artist in der Unterhaltungsindustrie arbeiten.


    Seit wann arbeitest du als Illustratorin? Wie war dein Werdegang?


    Angefangen, mich mit dem Thema zu beschäftigen, habe ich mit 17, zu dieser Zeit habe ich mein Grafiktablett gekauft und regelmäßig zu zeichnen angefangen. Allerdings war es lange Zeit nur ein Hobby, geplant, mich beruflich in diese Richtung zu orientieren, hatte ich nicht von Beginn an. In den letzten Jahren habe ich dann vermehrt Jobangebote und Auftragsanfragen bekommen, sodass mir bewusst wurde, dass die Möglichkeit bestehen könnte, hauptberuflich als Illustratorin zu arbeiten. Diesen Plan habe ich das letzte Jahr über verfolgt und mit dem Ende meines Studiums habe ich nun auch die Möglichkeit, mich dem Thema mit 100-prozentiger Aufmerksamkeit zu widmen, ich bin sehr gespannt, was die Zukunft bringen wird!


    Wann hast du angefangen, bei ABOREA mitzuwirken?


    Zu meinem Studium gehörte ein sechsmonatiges Praktikum, ich habe mich im Sommer 2015 beim 13Mann Verlag beworben und so nahm alles seinen Lauf. Das war eine sehr positive Erfahrung für mich, da ABOREA auch aus illustrativer Hinsicht ein sehr spannendes Projekt ist und ich gerne im Fantasybereich arbeite. Ich hatte viel Freiraum und Abwechslung und konnte mich ausprobieren.


    Spielst du selber auch ABOREA?


    Leider bisher nicht, ich habe das Spielen im Allgemeinen leider vorübergehend aufgeben müssen, da neben Studium, freiberuflichem Arbeiten und Alltag nur wenig Zeit blieb und ich diese dann ins Zeichnenüben und Besserwerden investieren wollte. Wenn ich allerdings mal wieder etwas Luft finde, steht ABOREA aber auf meiner Liste! Der Freiraum und die Möglichkeiten, die das Spiel bietet, scheinen faszinierend zu sein!


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    Der Atlas wird eine sehr hohe Illustrationsdichte haben. Wie ist der aktuelle Stand bei dir? Wie viele Regionen hast du schon designt und was ist noch in Planung?


    Ja, im Atlas sind viele Illustrationen zu finden! Ich habe bisher 46 Regionen illustriert und bin schon gespannt darauf, auch die anderen Illustrationen zu sehen, die nicht von mir sind.


    Die Regionen sind alle sehr unterschiedlich. Wie designst du so eine Region?


    Der Arbeitsprozess ist mir recht frei überlassen worden. Zu jeder Region gibt es ja einen erläuternden Text, der das Land und seine Geschichte vorstellt. In diesen Texten sind auch die einen oder anderen Beschreibungen zu finden, die Anregungen bieten. Eine feste Vorgabe, was genau abgebildet werden sollte, hatte ich also nicht. Vielmehr bot sich die Möglichkeit, aus den Vorgaben selbst ein Motiv auszuwählen. Natürlich habe ich immer versucht, die Hauptmerkmale der Region auf irgendeine Weise einzubinden. Zunächst habe ich mir also ein paar Notizen zum Text gemacht, daraus einen Entwurf entwickelt und diesen dann nach Absegnung ausgearbeitet.


    Was nimmt Einfluss auf die Gestaltung der unterschiedlichen Regionen? Wie schaffst du es, dass sich die Illustrationen so deutlich voneinander abheben und unterscheiden?


    Um Unterschiede hervorzuheben, ist es am einfachsten, von den natürlichen Bedingungen auszugehen. Eine heiße, trockene Region unterscheidet sich allein von Farbgebung und Tonwerten stark von einer regnerischen und kühleren Region. Auf der Basis der Umwelt können dann leicht weitere Gedanken eingearbeitet werden.


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    Wie lange arbeitest du in etwa an einer Region?


    Eine Illustration fertigzustellen, dauert ungefähr ein bis zwei Tage. Es war nötig, nicht zu viel Zeit für eine Illustration zu verwenden, da ja eine gewisse Menge angefertigt werden sollte. So blieb nicht unendlich Zeit, genaue Designvorstellungen auszuarbeiten. Allerdings kann ein schnelles Gefühl für die Region vermittelt werden und ABOREA lebt ja letztendlich doch von der Fantasie der Spieler.


    Mit welchen Hilfsmitteln arbeitest du? Machst du alles digital oder fängst du erst mal mit Block und Papier an zu arbeiten?


    Manchmal mache ich ganze gerne Skizzen mit Bleistift, das Gefühl ist doch immer noch mal ein anderes. Bei Auftragsarbeiten arbeite ich allerdings meistens direkt digital, das spart ein wenig Zeit, da Zwischenschritte gespeichert werden können und daher ein mutigeres Ausprobieren möglich ist. Grundsätzlich arbeite ich allerdings möglichst nah an traditionellen Techniken, mit einem Pinsel und auf einer Ebene. Ich nutze Photoshop und ein Grafiktablett und gehe vor wie beim Malen mit Ölfarben.


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    Hier ist mal ein Video meines Arbeitsprozesses!


    Unsere Community kennt bereits ein paar Illustrationen aus dem Atlas von dir, Leandor und Lahell. Bei Leandor fällt beispielsweise der Reiter sofort auf, welcher scheinbar einsam aus der Wüste kommend auf die Stadt zureitet. Bei Lahell sieht man, wie Schiffe die von dichtem Grün überwachsene Insel erreichen.
    Kannst du uns vielleicht ganz konkret etwas zur Entstehung der beiden Illustrationen sagen?


    Bei den beiden Illustrationen habe ich versucht, eine Geschichte anzubieten, die der Betrachter für sich auslegen kann, wie er möchte. Warum ist der Reiter ganz alleine unterwegs in der Wüste? Ist seinen Begleitern vielleicht etwas zugestoßen? Sucht er Hilfe in der Stadt oder ist er am Ende eine Gefahr für den Ort? Und will er die Stadt überhaupt aufsuchen, oder führt ihn sein Weg am Ende ganz woanders hin und er steht vor einer Entscheidung? Diese Fragen wollte ich bewusst offenlassen, nicht zu viel erklären und offenlegen, denn wenn Fragen entstehen, müssen Antworten gefunden werden. Und vielleicht inspiriert eben dies den Spieler. Bei Lahell ebenso, denn wer kann sagen, ob die Schiffe heimkehren oder vielleicht feindlich gesinnt sind?


    Hast du schon eine Lieblingsregion für dich gefunden, die du gerne besuchen würdest?


    Da gäbe es so einige, die Region „Nieda“ hätte für mich einigen Reiz. Ein interessanter Text, ich freue mich schon auf die Veröffentlichung!


    Wir werden dich auf der SPIEL in Essen dieses Jahr wieder treffen können. Wirst du dort illustrieren?


    Genau, ich werde am Samstag, den 15.10., den kompletten Tag auf der Messe am ABOREA-Stand sein und gerne die eine oder andere Skizze machen. Ich freue mich schon sehr, einige von euch zu treffen, und sage tschüss bis dahin!


    Vielen Dank für das Interview!

    Einst verschlang ich fünf Kontinente. Mein Durst schluckte drei Weltmeere leer. Allein der Himmel vermag sich meiner Herrschaft zu entziehen.
    Wisset, mein Leib nennt nicht Flügel, noch Arm, noch Bein sein eigen.


    Ich bin die Midgardschlange, ich trage den Namen "Jormungand".

  • Eine Reise zu den Elfen: Nieda


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    (Es folgt ein Auszug aus einem Text von Birgit Oppermann)


    Das Elfenvolk der Nieda lebt im Süden von Leandor, doch wie lange ihr Reich noch Bestand hat, ist schwer zu sagen. In den Geschichten der Nieda ist von wahren Blumenmeeren und von denkenden und singenden Bäumen die Rede.


    Doch davon ist heute nichts mehr zu spüren: Das Land trocknet immer weiter aus. Der wichtigste Fluss Saraion ist schon vor zwei Jahrhunderten versiegt, immer mehr Landstriche vertrocknen und liegen brach. Große Teile der Wälder sind schon abgestorben oder liegen im Sterben.


    Die Nieda arbeiten hart daran, wenigstens ihre heiligen Haine und die Landstriche direkt um ihre Städte zu bewässern, doch diese Aufgabe ist immer schwieriger zu bewältigen. In trockenen Jahren können sich die Elfen kaum noch ernähren.


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    In einigen Gebieten der Wälder ist es gefährlich geworden: Hier leben Waldgeister, die das Sterben des Waldes nicht ertragen können.


    Sie sind dem Wahnsinn verfallen und höchst gefährlich, denn sie rauben jedem, der ihr Gebiet betritt, die Lebenskraft. Man vermutet, sie wollen mit dieser Kraft die Bäume und sich selbst retten, doch diese Hoffnung dürfte vergebens sein.


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    Bei den Nieda ist es seit Jahrtausenden Brauch, dass ein Elf oder eine Elfe sich einen eigenen Wohnraum errichtet, sobald er oder sie erwachsen wird.


    Das eigene Haus als Heimstatt auf dieser Welt gilt als heilig und muss deshalb mit Sorgfalt und Liebe gebaut und gepflegt werden. Das gilt bei den Nieda als einer der Wege, um der Einen Melodie näherzukommen.


    Die Häuser, die die Elfen bauen, sollen stets ihrem eigenen Charakter entsprechen. Dadurch herrschen sehr unterschiedliche Baustile vor. Manche bauen sich eine einfache Hütte, andere formen mit Magie Höhlen in die Bäume, wieder andere bringen Jahrhunderte damit zu, verwinkelte Paläste oder glänzende Türme zu erschaffen.


    Die Städte wirken daher auf den ersten Blick wie ein wildes Durcheinander von unterschiedlichsten Gebäuden aus allen erdenklichen Materialien.

    Einst verschlang ich fünf Kontinente. Mein Durst schluckte drei Weltmeere leer. Allein der Himmel vermag sich meiner Herrschaft zu entziehen.
    Wisset, mein Leib nennt nicht Flügel, noch Arm, noch Bein sein eigen.


    Ich bin die Midgardschlange, ich trage den Namen "Jormungand".

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