[Aborea] Spoileralarm 'Die Weisse Maid' Spiel- Thread

  • Johan


    Johan lächelt zurück und nimmt neben Mori platz.

    "Wisst ihr, wenn man schon so lange durch dir Lande zieht," fängt der Priester an vor sich hin zu reden," dann sieht man so einiges. Die Unterschiedlichsten Kulturen und Menschen. Ich genieße jede Sekunde in der ich nicht alleine reisen muss. Weil ich immer wieder die schmerzliche Erfahrung machen muss das alles vergänglich ist, so schätze ich umso mehr den einen wahren Moment. Ich finde wir sind eine echt einzigartige Truppe. Das gefällt mir sehr. Ich glaube die anderen sind sehr beeindruckt über deinen Mut. Du bist immer vorne dabei. So etwas habe ich selten gesehen."

    Johan hebt seinen Becher und sieht Mori in die Augen.

    Abschließend sagt er" Othil's Macht seih lange mit dir." ,lächelt und hört weiter der Barden zu.

  • Gento kann zu sehen wie sein Fisch frisch in der Pfanne gebraten wird. Die alte Frau gibt Zwiebeln und einige Gewürze dazu. Sie ist ganz in ihre Arbeit vertieft.

    "Möchtet ihr auch etwas trinken mein Herr?" fragt ihn der junge Bakker und unterbricht das Polieren der Becher.


    Eleandor antwortet er etwas später:

    "Wir verkaufen hier keine Waffen."


    Johan hat erfahren, das die halbelfische Bardin 'Lyra' heißt, als er sich zu Mori an den Tisch setzt. Ein paar Minuten später bringt der junge Bakker Lyra einen Becher Rotwein. Während er den Becher in ihre Nähe auf den Bühnenboden stellt, gibt er ihr durch ein Zeichen zu verstehen, wer der Spender ist.

    Lyra bedankt sich mit einem Lächeln und spielt nach dem sie einen Schluck Rotwein genommen hat, eine weitere melancholische Weise:


    "Ein Narre schrieb drei Zeichen in Sand,

    eine bleiche Magd da vor ihm stand.

    Laut sang, o sang das Meer.


    Sie hielt einen Becher in der Hand,

    der schimmerte bis auf zum Rand,

    wie Blut so rot und schwer.


    Kein Wort ward gesprochen- die Sonne schwand,

    da nahm der Narre aus ihrer Hand

    den Becher und trank ihn leer.


    Da löschte sein Licht in ihrer Hand,

    der Wind verwehte drei Zeichen im Sand.

    Laut sang, o sang das Meer."


    Mori lauscht unterdessen nicht nur dem Gesang, sondern auch den Gesprächen der Fischer an den Nachbartischen. Das alles beherrschende Thema ist der Sturm in der letzten Nacht, der sich bis in die Mittagszeit zog und die Fischer zum Fischfang nicht aufs Meer hinaus ließ. Sie sprechen von Glück, das das Unwetter sie nicht auf draußen auf See überrascht hatte. Und das es jetzt bald Zeit für die letzten Ausfahrten in diesem Jahr würde. Ein alter Fischer erinnert sich an ein Unglück, das das Dorf in seiner Kindheit ereilt hatte. Viele Fischer nicken, schweigen, blicken in ihre Becher.


    Mit der Zeit ist es Abend geworden. Die Dämmerung bringt noch einige Fischer mehr ins Gasthaus. Sie sprechen vom Wind der wieder aufgefrischt habe, den dunklen Wolken, die über das Meer kommen und wieder Regen bringen.

    Dann kommt ein Fischer aufgeregt herein. Sofort versammeln sich einige um ihn, gehen mit ihm zum Tresen. Der wettergegerbte Mann in mittleren Jahren kippt einen Schnaps, einen zweiten. Dann fängt er deutlich vernehmbar an zu erzählen:

    "Meine Matti, das dumme Ding, hat auf unsere Ziege nicht aufgepasst. Sie ist abgehauen, wahrscheinlich auf der Suche nach frischem Gras. Natürlich zum alten Leuchtfeuer. Es wurde schon dunkel, als die Göre endlich heim kahm und das Elend beichtete. Ich bin gleich los, bevor der Regen anfing und es noch dunkler wurde."

    Er unterbrach sich, kippte noch einen Schnaps, erzählt dann hastig weiter:

    "Und ich hab sie natürlich am Steilhang zum alten Leuchtfeuer gefunden. Dann wollte das störische Ding nicht mitkommen. Ich zerrte an ihm, immer wieder einen Blick nach oben. Endlich konnte ich sie mitziehen. Ein letzter hastiger Blick zurück. Aber sie war nicht erschienen..."

    Die anderen klopften ihm ermutigend auf die Schulter und diskutierten noch ein wenig, Dann setzte man sich, und spricht an den Tischen weiter.

    Die Magie ist stark an diesem Ort; viele Elben haben über lange Zeit daran gewirkt." Frank Rehfeld: Zwergenbann

  • Mori


    Als Johan mit ihr spricht, lauscht sie für den Moment seinen Worten und nicht mehr den vielen Mänern hier und ihre Gespräche. Sie blickt den PRiester an und lächelt.

    "Vielen Dank, aber Mut hat damit nichts zu tun. Ich bin nicht für den Kampf geschaffen, das überlasse ich gerne anderen und ziehe mich dann zurück. Aber ich bin ein guter Kundschafter. Für den Lohn, den man uns versprochen hat, gebe ich natürlich auch meinen Beitrag dazu, mehr mache ich nicht. Dennoch bin ich froh darüber das die Reise mich mit so unterschiedlichen Personen beglückt. Es kann also nur alles gut werden, wenn so viele verschiedene Talente zusammen kommen."

    Sie nahm das Kompliment natürlich mit einerm Dank an, aber sie wollte auch gleich klarstellen, das sie nicht in der vordersten Front stehen würde. Sie war keine Kriegerin und konnte auch nicht damit prahlen. Aber sie stieß auf die Truppe mit dem Priester an und erhob dafür ihr Glas.

    Als sie dann schon weiter mit den Gesprächen der fischer beshcäftigt war. Der Fischer der nun herein kam bekam deutlich mehr Aufmerksamkeit als die letzten vor ihm hereinbrechenden Männer. Mori stand von ihrem Platz auf. Das wurde interessant.

    "Entschuldigt mich Johan."

    Sprach sie freundlich, als sie direkt zum Fischer ging, der gerade die Geschichte erzählte und einen Schnaps nach dem anderen in sich kippte. Sie drängt sich zwischen den anderen Fischern durch und schiebt sich so neben ihn. Sie legt ihm eine Hand auf den Arm und blickt ihn sorgenvoll an.

    "Erzählt mir mehr darüber. Ihr scheint in Angst vor dem Leuchtfeuer zu sein. Und was meintet ihr damit, das SIE nicht erschienen ist?"

    Die Angst stand ihm deutlich im Gesicht. Mori war neugierig und konnte guten Geschichten schon immer nicht widerstehen.

  • Tecumseh


    Tecumseh blickt neugierig zu dem Fischer der reingekommen ist. Schaut dann zur Thomaso solang er drauf nicht reagiert interessiert es ihm das Geschehen weniger. Nach kurzer Zeit geht er an den Tressen und winkt den jungen Bakker zu sich. "Ich brauche ein paar Sachen, vielleicht könnt ihr mir dabei helfen. Wo kann ich einen Kamm, ein paar Schnüre und ein wetterfesten Mantel bekommen?

    Dabei wirft er Mori einen kurzen freundlich Blick rüber.

  • Eleandor:


    Etwas enttäuscht darüber, dass er hier keine Dolche bekommen würde, setzte er sich etwas abseits von den Leuten im Gasthaus. An einen Platz von dem er die Tür gut im Blick hatte. Seine Gedanken wieder bei seiner Heimat.

    Während seine Gedanken noch durch die Wälder streiften in denen er das Jagen erlernt hatte, kam ihm die Idee, dass doch bestimmt einige Fischer so etwas wie Dolche haben müssten. Eleandor war zwar nicht vertraut mit dem Fischereihandwerk, er dachte sich aber, dass das ja nicht so viel anders sein könnte wie jagen.

    Er ließ wieder seinen Blick über die Menge schweifen. Auf der Suche nach Fischern. Bis ihm klar wird, dass fast jeder Erwachsene Mann hier wohl ein Fischer ist verging nochmal einige Zeit.

    Als sich am Tresen eine Traube bildet wird auch Eleandor neugierig. Schnell war die Dolchbeschaffung vergessen und er konzentrierte sich auf den Fischer. Als dieser sich auf einen Platz setzte, beobachtet er, wie Mori sich durch das Gasthaus durchschob um zum Erzähler zu gelangen. “Irgendwann bringt dich deine Neugier noch um Mädel,“ knurrte er leise vor sich hin. Erhob sich dann aber und gesellte sich zu Mori und dem Mann, wobei er sich aber in einiger Entfernung zu beiden hinsetzte um ihrem Gespräch zu lauschen. Er war darauf bedacht nicht die Aufmerksamkeit des Fischers und Moris zu wecken.

  • Die Köchin serviert Gento den Fisch, und stellt ihm einen Becher Weißwein dazu.

    Mit einem Lächeln wünscht sie: "Wohl bekomms mein Herr."

    Dann geht sie wieder in ihre Küche, wirft einen prüfenden Blick in den Kessel und rührt den Eintopf um.


    "Meine Schwester kann euch weiterhelfen" antwortet der junge Bakker. Er weist Tecumseh auf die sehr junge Frau, beinahe noch ein Mädchen, hin, die rechts neben der Eingangstür Stoffe in die Regale räumt.

    Die Magie ist stark an diesem Ort; viele Elben haben über lange Zeit daran gewirkt." Frank Rehfeld: Zwergenbann

  • Der Fischer zuckt erschrocken zurück, als Mori ihn sanft am Arm berührt. Er blickt sie verwirrt an, offensichtlich irritiert über die Neugierde der fremden Frau. Dann beginnt er zu erzählen, irgendwie auch froh, die alte Geschichte erzählen zu können:
    "Das alte Leuchtfeuer ist ein verfallener Turm. Er steht etwas außerhalb des Dorfes. Da wo das Ufer schroff und steil wird. Auf einer Klippe."

    Er kippt noch ein Glas bevor er weitererzählt:

    "Früher brannte dort ein Leuchtfeuer. Damit die Boote in schwerer See, bei Dunkelheit, den Weg zurück fanden. Bis sich Lisell in den Tod gestürzt hat."

    Er dachte einen Augenblick nach:

    "Das ist viele Jahre her, als mein Großvater noch jung war. Der Herbst und die Stürme kamen früh in dem Jahr. Eines unserer Boote kam nicht mehr zurück. Alle waren tot. Auch der junge Fritjo. Er hatte sich mit Lisell verlobt. Im Frühjahr wollten sie heiraten. Lisell konnte ihren Fritjo nicht vergessen und folgte ihm ins Meer."

    Der Fischer zittert:

    "Seit dem taucht die Weiße Maid immer mal wieder in stürmischen Nächten beim Leuchtfeuer auf. Wen sie berührt, der muss sterben."

    Er trank das Glas, das ihm ein anderer hingeschoben hatte...


    Die Magie ist stark an diesem Ort; viele Elben haben über lange Zeit daran gewirkt." Frank Rehfeld: Zwergenbann

  • Gento


    Gento hörte sich die Geschichte nur beiläufig an und sagte laut in den raum mit vollem Mund: "Geister,tzz! Wer glaubt den an sowas...!"


    Wohlwollend nickte er der Köchin zu; "ein Festschmaus! délicieux",mit der Absicht den Fachjargon zu benutzten.

    Allerdings nach wie vor mit vollem Mund, sodass die Wortwahl und das Bild, was er abgibt, überhaupt nicht zusammen passen,

    wohl er suspekt wirkt...

  • Mori


    Geschult darin die Umgebung im Auge zu behalten, auch wenn sie etwas anderes tat, bemerkte sie das näher treten von Eleandor.

    Sie hört der Geschichte des Mannes zu und überlegt eine Weile.

    "Wo die Liebe einen hinführt."

    Das sprach sie mehr zu sich selbst, als zu dem Mann vor sich, der die Geschichte erzählte. Zwischendurch lächelte sie Tecumseh ebenfalls an, in der Hoffnung das es ihm hier gut ging ließ sie ihn alleine. Dann widmet sie sich erneut dem Erzähler.

    "Hat jemand schon einmal diese weiße Maid gesehen? Ich meine ist danach hergekommen, ohne berührt zu werden?"

    Sie drehte sich anschließend zu Gento und machte einen verachtenden schnalzenden Laut.

    Einen Kommentar schluckte sie aber hinunter. Wieder blickte sie zu dem Mann.

    "Aber ist es nicht gefährlich ohne das Leuchtfeuer auf See zu fahren? Oder habt ihr ein neues Gebäude dafür errichtet?"

  • Voller Entsetzen und mit bösen Blicken starren die Fischer Gento an.
    Auch die Köche blickt den jungen Fremden entgeistert an als sie raschen Schrittes zu ihm kommt:

    "Ihr dürft die Weiße Maid nicht verhöhnen. Sonst sucht sie euch in euren Träumen heim."

    Kopfschüttelnd schenkt sie Gento noch Wein nach.


    Die Magie ist stark an diesem Ort; viele Elben haben über lange Zeit daran gewirkt." Frank Rehfeld: Zwergenbann

  • "Wir fahren nicht mehr so weit hinaus" antwortet der Fischer Mori.
    "Früher haben nur wenige die Weiße Maid gesehen. Sie kam selten. Aber in letzter Zeit, sagen einige sie hätten sie gesehen. Auch am Tag und bei klarem Wetter. Niemand wagt sich mehr in die Nähe des alten Turms."


    Die Magie ist stark an diesem Ort; viele Elben haben über lange Zeit daran gewirkt." Frank Rehfeld: Zwergenbann

  • Gento


    Bei dem Anfauchen der Köchin blieb ihm doch fast eine Gräte im Halse stecken, mit einem starken Schlag auf die Brust und einem beherzen Schlück Wein, konnte er diese brenzlige Situation gerade noch so retten.


    "Danke meine Gute (als Sie ihm Nachschenkt), ich verhöhne hier Niemanden. Aber es muss eine andere Erklärung geben als der Geist einer trauernden Frau. Sowas gibt es nicht!"

  • Mori


    "Nun mein Herr, ich hoffe sehr, das ihr das Problem behoben bekommt. Ich bin leider kein Geisterjäger, kenne mich auch mit Beseitigung solcher nicht aus."

    Mori hatte das Gefühl das sie nicht viel mehr Informationen aus ihm bekommen konnte. Sie greift hinter sich und zieht Eleandor näher zu der Runde.

    "Aber er sieht aus wie ein stattlicher Krieger, er wird euch sicher gerne helfen."

    Mit einem frechen Zwinkern lässt er Eleandor dann mit dem Mann reden.

  • Tecumseh


    Tecumseh geht zu der jungen Frau mit einem lächeln. "Gute Abend, der junge Mann am Tresen meinte sie können mir eventuell weiter Helfen. Ich bin auf der Durchreise und bräuchte noch ein paar Sachen. Kann ich bei ihnen einen Kamm, ein paar Schnüre und ein wetterfesten Mantel bekommen?"

  • "Dann wärt ihr ein großer Zauberer" antwortet die Köchin Gento. "Aber ihr sehr eher wie ein großer Krieger aus?"


    "Einen Kamm haben wir" erwidert die junge Frau auf Tecumsehs Frage. "Auch Lederschnüre. Wie lang dürfen sie sein? Wie viele braucht ihr?"

    Sie mustert ihn:

    "Nach einem Mantel in eurer Größe mein Herr, muss ich schauen."

    Dann verschwindet sie im hinteren Teil des Raumes, wo sie einen Schrank öffnet und darin stöbert. Sie scheint fündig geworden zu sein.

    "Schaut euch einmal diesen Mantel an" bittet sie Tecumseh als sie zu ihm zurückgekehrt ist. "Er ist nicht mehr ganz neu. Aber noch vollkommen in Ordnung, das dürft ihr mir bitte glauben."

    Die Magie ist stark an diesem Ort; viele Elben haben über lange Zeit daran gewirkt." Frank Rehfeld: Zwergenbann

  • Eleandor:


    Eleandor ist etwas verduzt als er von Mori vor den Fischer gezerrt wird. So viel dann zu verdeckt daneben setzen und zu hören.

    “Ähm ..... ja also Geister... gut... Also Jäger bin ich wohl aber ich muss zugeben dass Geister nicht unbedingt mein Fachgebiet sind. Mit Geistern sollte man sich im Normalfall nicht anlegen. Das kann böse enden. Aber wenn man nichts gegen sie macht können noch schlimmere Dinge passieren. Mmh lasst mich überlegen....“ Es folgt eine kurze Pause in der der Jäger nachdenklich die Stirn kraus zieht.

    “Aber die weiße Maid taucht nur am Leuchtfeuer auf?“