[Aborea] Spoileralarm 'Die Weisse Maid' Spiel- Thread

  • Tecumseh


    Tecumseh gibt Johan Bescheid: "Es geht los, kommst du?" Ohne wirklich auf eine Antwort zu warten, wirft er die Kapuze über und folgt er dem Jäger. Auf dem Weg zu der alten Dame wendet er sich an Mori. "Hast du noch das eine Schwert von dem Söldner? Könntest du es mir bitte leihen? Ich kann ja nicht immer darauf hoffen ein Stein zu finden. "Dabei lächelt er sie an.

    Bei der alten Dame würde er sich zurückhalten und im Eingangsbereich bleiben, aber alle die noch nach ihm kommen durch lassen.

  • Mori


    Als Tecumseh neben ihm ging und sie ansprach lächelt sie zurück. Ein kurzes Nicken und sie greift an ihren Gürtel, zieht eines der Kurzschwerter heraus das sie in der Halterung verankert hatte und reicht es Tecumseh.

    "Solange wir zusammen wandern und Tomaso begleiten kannst du es behalten. Wenn du eine eigene Waffe erwirbst oder die Gelegenheit bekommst, dann kannst du es mir wieder geben."

    Es war nicht so, das sie ihm das Schwert nicht hätte einfach geben können. Aber es war sicher einige Kupferlinge Wert, oder mehr. Das lässt sich eine Diebin nicht einfach so durch die Finger gleiten. Sie wusste aber auch, das man sich wehren musste und wenn er schon niemanden sonst von seiner Tiergestalt erzählen wollte, musste er anders kämpfen.

    Mühselig durch das Wetter folgte sie den Kriegern weiter zur alten Frau.

  • Ein heftiger Regen ergießt sich über die Welt. Wolkenfetzen treiben über den Himmel und verdecken Sterne und Mond. Nur ab und an dringt etwas Licht auf euren Weg, der ech noch ein bißchen näher an die Küste hinab führt. Ihr könnt die Brandung deutlich hören. Plötzlich taucht eine kleine Hütte vor euch auf, direkt an einen Erdhügel gebaut. Das Rietdach reicht beinahe bis auf den Boden hinunter. Gräser und Mose überwachsen die Hütte, so das sie kaum von ihrer Umgebung zu unterscheiden ist. Niedriges Strauchwerk umgibt das Gelände weitläufig. Der Eingang öffnet sich direkt zum Meer hin, nicht mehr als ein Loch in eine Höhle.

    Wärme und flackerndes Licht dringt spärlich hinaus. Am Feuer sitzt in Felle gehüllt eine uralte Frau. Ihr Blick fällt hinaus und verliert sich in der Weite. "Kommt nur herein" fordert sie euch auf. Ihre leise aber kräftige Stimme übertönt mühelos den Regen und den Wind...


    Die Magie ist stark an diesem Ort; viele Elben haben über lange Zeit daran gewirkt." Frank Rehfeld: Zwergenbann

  • Eleandor:


    Der Jäger duckt sich durch die Tür und streift dabei seine Kapuze vom Kopf

    ,,Seit gegrüßt edle Dame," er verbeugt sich tief vor der Frau. Während er noch den Eingang blockiert: ,,Entschuldigt dass wie Sie stören, aber wir wollen das Problem der Weißen Maid lösen. Uns kam die mit Ihnen zur reden, da auch die Fischer ihre hilfe immer wieder aufzusuchen scheinen. Könnt ihr uns vielleicht einen Rat mit auf den Weg geben? Dann sind wir auch schon wieder weg." Während er das sagt bewegt er sich auf das Feuer zu und bemerkt die Wärme, die beginnt seinen Mantel zu trocknen.

  • Mori


    Der Regen war stark, unenagnehm und für Mori auch nervend, weswegen sie sich, kaum das Eleandor den Weg frei machte auch schon hindurch quetscht um im trockenen Haus zu stehen.

    "Verzeiht mein eiliges Eindringen, aber das Wetter ist grauenhaft."

    Sie zog sich die Kapuze vom Kopf und schüttelt sich das Wasser im Eingang vom Mantel, bevor sie den Weg hinein frei gibt, aber nahe des Eingangs stehen bleibt.

  • Johan


    Johan versucht den anderen zu folgen. In Schlangenlinien stapft er hinter den anderen her, ganz unbeeindruckt vom Regen nimmt er jede tiefe Pfütze mit, welche er versucht auszuweichen.

    Angekommen bei der unscheinbaren Hütte läuft, der fast zwei Meter große ElfenPriester erst mal mit dem Kopf gegen den TürBalken.

    "Bei Othil's Wille." fängt er an zu schreien und geht zwei Schritte zurück. Fasst sich an die Stirn und läuft nochmals blindlinks mit Anlauf, gebückt in die kleine Öffnung.


    Dabei übersieht er jedoch Eleandor der immer noch in der Tür steht und rammt ihn mit seinem Kopf.

  • Gelda muss schmunzeln ob Eleandors Worten.
    "Ich bin ganz sicher keine Dame. Aber bitte setzt euch. Dann spricht es sich besser."

    Das Feuer in der Mitte dominiert die Hütte. Von der Decke hängen verschiedene Kräuter. Eine Vielzahl von Gerüchen liegt in der Luft. Die Bettstatt der alten Frau muss weiter hinten sein, denn ihr seht sie nicht. Ein paar Tiere mustern euch aus großen Augen. Eine Katze liegt auf Geldas Schoss, faucht euch an mit gesträubten Nackenhaaren; ein Hund in einer Ecke neben einer Truhe blickt knurrend, zähnefletschend auf; und eine Eule flattert unruhig im Gebälk. An einer Wand steht ein Regal, vollgestopft mit Töpfen, Tiegeln, Schüsseln. Ein Tisch und ein paar Schemel stehen an der anderen Seite.

    Die alte Gelda mustert euch in aller Ruhe. Ihre kleinen gelben Augen scheinen euer ganzes Wesen zu erfassen. Lange ruht ihr Blick auf Tecumseh. Ihre Augen funkeln:

    "Du wirst das Gastrecht achten, und meinen Kindern nichts tun." fordert sie.

    Dann scheint sie zufrieden. Die Tiere beruhigen sich langsam.

    "Was könnte ich euch über die Weiße Maid sagen, was ihr nicht schon wißt?"


    Die Magie ist stark an diesem Ort; viele Elben haben über lange Zeit daran gewirkt." Frank Rehfeld: Zwergenbann

  • Eleandor:


    Eleandor lässt sich am Feuer nieder. ,,Wir hatten gehofft, dass ihr noch ein paar Informationen für uns hättet. Oder eben die Informationen der Fischer bestätigen könnt. Man spricht ja nicht grundlos von Seemannsgarn. Und dann dachte ich ihr hättet vielleicht Tipps zum Vertreiben des Geistes.“

    Der Jäger geht in dieser Geisterjagd vollkommen auf. Endlich bekommt er etwas anderes vor den Speer als nur Rehe oder Menschen. Zweitere waren ihm am verhasstesten. Da konnte man nichtmal groß Trophäen sammeln.

  • Gento


    Der Krieger ist angespannt, treffen auf diese Frau doch alle klasischen Merkmale einer "Hexe" zu, selbst hatte er so ein Wesen noch nicht gesehen.

    Er versucht sich die Nervosität nicht anmerken zu lassen, versucht aber auch nicht mit der alten Frau zu interagieren.

  • "Die Angst der Fischer ist real" beginnt die alte Gelda."Denn der Geist ist echt."

    Sie greift zu einem großen Becher, der neben ihr auf dem Boden steht. Er ist geformt wie ein offener Blütenkelch. Aber er scheint Würzeln zu haben, die sich nur widerstrebend aus dem Boden lösen. Sie nimmt einen Schluck und reicht den Becher weiter an Eleandor:

    "Nimm einen Schluck Wein." Sie nickt ihm auffordernd zu. "Er öffnet die Sinne."

    Mit einem Lächeln erzählt sie weiter:

    "Sie haben euch bestimmt die Geschichte von Lisell und Fritjo erzählt. Eine schöne tieftraurige Geschichte. Aber wahr."

    Sie wirft einen Blick hinaus in die Nacht, als ob sie Ausschau halten würde.

    "Ein Geist will Hilfe, wenn er sich in der Welt zeigt. Lisell erscheint immer nur am Jahrestag des Unglücks. Und dann meist auch nur während eines Sturms, oder wenn ein großer Wind sich ankündigt."

    Gedankenverloren blickt sie jeden von euch an.

    "Aber in letzter Zeit erscheint sie öfter. Auch an schönen Tagen. Das haben euch die Fischer sicher auch schon erzählt. Was sie nicht wissen, weil sie es vor Angst nicht sehen, ist, das oftmals zur gleichen Zeit des Nachts, drei Sternschnuppen kurz hintereinander ins Meer fallen. Oder, am Tag, drei Silberfische aus dem Meer springen und wieder zurückfallen..."


    Die Magie ist stark an diesem Ort; viele Elben haben über lange Zeit daran gewirkt." Frank Rehfeld: Zwergenbann

  • Eleandor:


    Etwas wiederwilig nimmt Eleandor den Wein an und trinkt einen Schluck.

    ,,Den Geist scheint also etwas zu beunruhigen. Und diese merkwürdigen Ereignisse. Das ist mir nicht ganz geheuer...Dann wollen wir auch nicht weiter stören. Wir haben einen Auftrag zu erledigen.“

    Er stellt den Becher wieder ab.

    Das waren nicht ganz die Informationen, die sich Eleandor erhofft hatte, aber ihm wurde klar, dass er die die er suchte nicht bei der alten Frau finden würde.

    ,,Entschuldigt die Störung.“ Und damit dreht er sich um, um den Anderen zu signalisieren, dass es weiter ging.

    Und warf dabei Johan wütende Blicke zu. Ungeschickter Elf.

  • Mori


    Mit faszination beobachtete sie wie de rBecher im Boden verwurzelt war. Sie kam näher, sah sich den Becher an, ohne ihn in die Hand zu nehmen. Ihr Blick haftete an den Wurzeln. Er war interessant... Aber darum waren sie nicht hier.

    Aufhorchend als die Sternschnuppen und die Fische erwähnt wurden, war die Aufmerksamkeit der Diebin erneut geweckt.

    Auch wenn Eleandor bereits aufbrechen will, sie schüttelt zu ihm nur den Kopf.

    Dann richtet sie ihre Worte an die alte Frau.

    "Könnten sie mir vielleicht sagen, warum sie sich genau zu den Signalen zeigt? Es muss ja etwas damit zu tun haben. Und warum immer drei. Die Zahl ist doch merkwürdig. Außerdem würde mich ihre Meinung dazu interessieren, weshalb sie wenn sie doch nur nach Hilfe sucht, nicht zu euch kommt. Ihr scheint Wissen um Geister und und auch diese weiße Maid zu besitzen. Haben sie eine Idee weshalb sie sich genau bei diesen dreier Signalen zeigt?"

    Moris Neugierde un dInteresse war geweckt. Und manchmal musste man mehr erfahren um eine Lösung zu finden, die nicht nur mit draufhauen zu tun hatte.

  • Die alte Gelda wiegt sich leicht hin und her, während sie Mori antwortet:

    "Mädchen, ich bin schon uralt, meine Beine wollen mich nicht mehr oft tragen und ich sehe sehr schlecht. Ich füge zusammen, was ich so höre. Der Geist ist an seinen Ort gebunden. Er kann ihn nicht verlassen. Ich weiß auch nicht, ob sie sich immer nur zeigt, wenn ich die Sternschnuppen gesehen habe. Aber es kam häufig vor."


    Ixhaza  


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    Die Magie ist stark an diesem Ort; viele Elben haben über lange Zeit daran gewirkt." Frank Rehfeld: Zwergenbann