[Aborea] Im dunklen Wald - Spielthread

  • Xoran


    ,,Einen guten Tag!", brachte der Straßenkünstler fröhlich hervor und drückte sich am Druiden vorbei in dessen Haus. Er wies mit einem Kopfnicken auf den Wolf: ,,Ihr beide scheint euch ja bereits zu kennen. Ich bin Xoran, der große Magier wir kennen uns leider noch nicht!" Ich hätte sein Haus anzünden sollen als ich noch konnte... ,,Und Ihr schuldet uns einiges an Antworten!" Das Ganze verkündete er im gleichen Ton, den er auch nutzte um auf dem Markt seine Zaubertricks anzukündigen. Zu den anderen gewandt machte er eine einladende Geste, indem er sich etwas nach verbeugte und mit seinen Händen ins Hausinnere deutete: ,,Tretet eine meine Damen und Herren!" Wieder zum Druiden gewandt: ,,Achja bevor ihr die Wachen ruft: Wer oder was hätte etwas davon ein paar Druiden sinnlos zu meucheln?.... Okay.... meucheln ist der falsche Begriff. Ich denke da kann jemand mit mehr Erfahrung auf dem Gebiet das Geschehene besser beschreiben! Bronn?"

  • Bronn


    Er hält sich eher im Hintergrund und beobachtet das Geschehen auf der Straße. Als Xoran sein Namen erwähnt schreckt er etwas auf.

    "Ich würde eher von einen Massaker reden als von meucheln. Den Anblick der Lichtung würde ich niemanden mit einen empfindlichen Magen empfehlen." Er schaut den Druiden ernst an. "Vielleicht sollten wir wieder im Haus reden." Er schaut sich noch mal auf der Straße um und würde dann ins Haus gehen, wenn der Druide keine Einwände gibt.

  • Myriel


    Auch sie hielt sich jetzt im Hintergrund. Sie war tief in Gedanken versunken was jemanden zu solch einer Tat bringen konnte. Oder was das wesen sein mochte, das sich als Nebel dort verbarg.

    Als sie vom Zauberer ins Haus geladen wurde zögert sie aber an dem Druiden einfach vorbei zu treten. Sie hat dann doch etwas Skrupel einfach so unverschämt zu sein. Das muss sie wohl noch auf dieser Reise lernen.

  • Innerlich musste Gwen jubeln. Na das war doch mal ein Auftritt nach ihrem Geschmack. Sicher, politisch und strategisch unvorteilhaft aber dafür mit so viel Brimborium, wie man es von einem Straßenkünstler nur erwarten konnte.

    Der Hausherr war weniger begeistert. Man sah den Zorn in seiner Kehle bereits anschwellen. Barsch setzte er zu einem "Was fällt Euch..." an. Er hob eine Hand, um Xoran an der Schulter zu packen, doch in diesem Augenblick schob sich Gwen dazwischen. Mit einem Schulterzucken folgte sie Xoran und dem Wolf in das Haus.

    Während die Anderen noch zögerten, wandte Angus sich ihnen zu.

    "Jetzt behauptet nicht, Ihr wartet aus Höflichkeit!", fuhr er die Drei grob an. Sein Tonfall wurde dabei so laut und ärgerlich, dass sich die Passanten auf der Straße zu ihnen umdrehten. So warmherzig waren Myriel, Bronn und Alvaro sicherlich selten hinein gebeten worden.


    Kaum dass sie alle eingetreten waren und Angus die Tür mit einem lauten Knall hinter ihnen zugeschlagen hatte, hakte er nach.

    "Was soll dieser Aufzug hier? Und was für ein Massaker meint ihr?"

    Seine Miene verriet nichts Gutes.

  • Bronn


    "Er schaut den den Druiden ernst. "Glaubst wir sind freiwillig hier? Ich habe genauso wenig Lust darauf wie du." Mault er zurück. Bronn bleibt in der Nähe der Tür stehen und fängt an zu erzählen was auf der Lichtung passiert ist. Als er fertig war schaut er die Zauberin und Dieb an. "Vielleicht könnt ihr noch was dazu berichten."

  • Myriel


    Auch sie geht schließlich den anderen hinterher und in das Haus. Sie sieht sich aber dieses Mal nicht um sondern scheint ihm direkt antworten zu wollen. Allerdings blieb ihre Stimme erstaunlich ruhig und gefasst. Außerdem sprach sie sehr langsam und immer wiede rmit kleinen Pausen zwischen den Worten um ihn beim Zuhören in Geduld zu üben.

    "Wir meinen das Massaker hinten im Wald. Dort wo sich eine Lichtung befindet auf der unzählige ihr Leben lassen mussten. Auf die Details möchte ich jetzt nur ungerne eingehen. Aber sicher sind auch einige Duiden unter ihnen gewesen."

    Sie machte eine kleine Gedankenpause die sie nutzt um ihn mit festem Blick anzustarren.

    "Dod o hyd i'ch fford."

    Das ausgesprochen wartete sie nur noch auf seine Reaktion und beobachtet ihn genaustens.

  • Während Angus den Schilderungen lauschte, wurde sein Gemüt etwas ruhiger, jedoch umwölkten noch immer Tiefe Schatten seine Miene. Ab und an glitt sein Blick hinüber zu dem jungen Wolf mit dem Blut im Fell.

    "Das klingt sehr beunruhigend", murmelte er zwischendurch, ließ die Gruppe Ihre Schilderungen jedoch erst einmal zu Ende führen.

    "Dass es anscheinend auch im Wald passiert, ist seltsam. Vielleicht...", er unterbrach sich, als Myriel die Worte von der Rückseite des Amuletts rezitierte.

    "Was wollt Ihr denn jetzt damit sagen?", fragte er die Zauberin. Sein Erstaunen schien echt.


    Nicht nur der Druide schien auf diese Worte zu reagieren. Gwen, bis dahin damit beschäftigt, aus dem Fenster zu schielen, hob leicht den Kopf. Mehr Regung zeigte sie jedoch nicht.


    Der Wolf hatte unterdessen aufgehört an der improvisierten Leine zu zerren. Stattdessen drängte er sich nun dich an Xorans Bein.

  • Myriel


    Als die Nachfrage aufkam zuckte sie mit den Schultern. Ein leichtes Lächeln legt sich auf ihre Lippen und sie blickt zur Seite zu dem Tier.

    "Was habe ich denn gesagt?" begann sie und wirkte etwas frech im Unterton.

    "Es haben ja nicht alle hier verstanden was ich gesagt habe." und mit schielendem Blick sieht sie den Druiden weiter an.

    Sie hatte ja selbst keine Ahnung davon was sie da ausgesprochen hatte und versuchte so herauszufinden was die Worte bedeuten. Myriel wollte selbstsicher auftreten als wüsste sie was die Bedeutung ist und versucht ihn dazu zu bringen diese auszusprechen.

  • "Ach, Ihr sprecht die alte Sprache gar nicht? Nun gut, das erklärt auch Eure stümperhafte Aussprache", Angus musste für einen kurzen Augenblick überheblich schmunzeln,

    "Dann will ich es Euch übersetzen. Ihr habt gerade zu mir gesagt, 'Finde deinen Weg!'. Gewiss nichts, was in dieser Situation Sinn machen würde. Es sei denn, Ihr wolltet mich auf kryptische Art und Weise belehren. Darf ich fragen, wo Ihr diese Worte abgelesen habt?"

  • Myriel


    "Nun, ich spreche diese Sprache nicht allzuoft. Daher ist meine Aussprache sicher nicht perfekt."

    So ganz wusste sie nicht ob sie ihm diese Übersetzung glauben sollte. Ihr war das Verhalten des Wolfes aufgefallen, der sich nach der Aussprache an Xorans Bein gedrängt hatte. War es also nun Zufall oder doch etwas anderes das sie ausgesprochen hatte.

    Sie dreht sich wieder ganz dem Druiden zu und lehnt sich gegen die Wand.

    "Ich habe sie auf der Lichtung wahrgenommen. Weshalb fragt ihr wo ich sie gelesen habe?"

  • Der junge Wolf war schon vor der Aussprache dieser Worte bedeutend ruhiger und zurückhaltender geworden. Myriel konnte sich also nicht sicher sein, dass sein Verhalten mit den Worten des Amuletts zusammen hing.

    "Das erkläre ich Euch gerne", Angus lächelte ein unheimliches Lächeln und wechselte dann wieder in die Alte Sprache, "Rhowch gynnig arni. Fe welais i chi drwodd chi."

    Er sah sie an und wartete auf eine Antwort. Im Spiegel der Fensterscheibe konnte ein aufmerksamer Beobachter erkennen, wie Gwen heimlich grinste.

  • Myriel


    Alleine schon sein unheimliches Lächeln ließ sie schwer schlucken. Sie ahnte bereits schlimmes und als dann die Worte auf der Alten Sprache geäußert wurden schwieg sie. Sie hielt den Augenkontakt aber man merkte wie eine leichte röte sich auf ihre Wangen legten bei dem Versuch zu verheimlichen das sie kein einziges Wort davon verstanden hat. Da war wohl etwas schief gegangen...

    Sie achtete nicht auf die anderen, sah auch weiter fixiert in die Augen des Druiden.

    Nach einer gefühlten Ewigkeit des Schweigens brachte sie es dann doch mal zustande die Lippen zu öffnen um zu antworten.

    "A...aha..." stotterte sie mehr als das sie es wirklich aussprechen konnte.

    Sie kratzt sich etwas an der Wange und kommt dem Druiden einen ordentlichen Schritt näher. Leise flüstert sie ihm etwas zu, damit möglichst auch nur er es hören kann.

    "Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mir die Sprache beibringen könntet, ihr habt mich eiskalt erwischt..."

  • "Mir fiele nicht einmal annähernd auch nur ein Grund ein, weshalb ich dergleichen tun sollte...", raunte Angus ebenso dezent zurück. Dann wandte er sich wieder deutlich hörbar an den Rest seiner Besucher.

    "Nun denn, wir haben wohl Wichtigeres zu besprechen. Das was Ihr beschrieben habt gibt mir zu denken. Natürlich klingt das in meinen Ohren nicht. Allerdings war ich auch nicht anwesend. Würdet Ihr sagen, Ihr seid vielleicht auf das Werk eines Geistes getroffen?"

    Fragend schaute er seine ungebetenen Gäste an. Drei dünne Falten erschienen auf seiner Stirn.

  • Myriel


    "Ach meint ihr? Ich kann gerne jedesmal herkommen und euch nerven, wenn ich wieder auf unbekannte Worte treffe. Und ich komme gerne für jeden einzelnen Satz zu euch. Oder aber ihr gebt mir einen kleinen Kurs und ich, sowie meine Begleiter, müssen euch nicht ständig dafür aufsuchen und stören."

    Na wenn das nicht grund genug ist ihr wenigstens einen kleinen Crash-Kurs zu bieten.

    Als er sich wieder den anderen zuwendet plustert sie kurz die Wangen auf und miemt ein beleidigtes Kind. Aber schnell hat sie sich wieder beruhigt und atmet tief aus.

    "Kann ein Geist denn Fliegen beherrschen und befehligen?"

  • Xoran


    Während sich Myriel mit dem Druiden unterhielt blieb er etwas ziellos in der Mitte des Raumes stehen und began den Wolf zu streicheln als dieser sich an ihn schmiegte.


    ,,Wem mag der Wolf gehört haben?“, fragte er während er sich das Halsband des Hundes näher anschaute.


    In seinem Kopf ging er aber bereits eine Reihe an Dingen durch, die sie brauchen könnten, wenn sie sich nochmal in den Wald wagen sollten.

  • Bronn


    Er hört sich das ganze an und stolpert dann über die Worte des Druiden. Ohne auf des Gespräch einzugehen sagt er laut.

    "Was meinst du mit Vielleicht? Du sagst das sowas auch im Wald passiert. Ich habe das Gefühl das du mehr darüber weißt als du uns sagst." Er schaut ihn ernst an.

  • Angus vermied es, weiter auf die „Drohungen“ der Zauberin ein zu gehen. Ihre Frage hingegen war es wert, beantwortet zu werden.

    „Ich würde es jedenfalls nicht ausschließen. Geister sind ein Mysterium und es würde mich nicht verwundern, wenn es einige von ihnen im Fidrios gäbe, die dazu in der Lage sind, die Wesen des Waldes zu beeinflussen.“

    Er wirkte etwas nachdenklich. Die Stirn in Falten gelegt, schaute er zu einem Regal hinüber, in dem einige Bücher standen.

    „Es ist gut möglich, dass der Wolf einem der Druiden im Wald gehört hat. Vielleicht auch einem Waldläufer…“, dann wendet er sich Bronns Frage zu, „Ihr habt mir doch gerade eben berichtet, dass so etwas auch im Wald passiert ist. Menschen sind zu Tode gekommen. Und erlaubt mir, dass ich Euch daran erinnere, Ihr wart diejenigen, die mich mit Todesfällen hier in der Stadt behelligt haben.“

    Er schüttelte kurz den Kopf und schwieg einen Augenblick. Dann aber fuhr er fort,

    „Vielleicht bedeutet, dass es möglich wäre, dass ein Geist dahinter steckt. Ich habe eine Vermutung, mehr auch nicht. Und deshalb werde ich den Teufel tun, irgendwelche Waldwesen ohne Beweise zu beschuldigen.“

    Er schritt an seinen Gästen vorbei und holte ein Buch aus dem Regal.

    „Bevor ich mich auf eine Vermutung festlege, würde ich gerne eine zweite Meinung einholen. Den da würde ich aber besser hier lassen.“

    Er deutete auf Xorans Wolf.

  • Xoran


    Der junge Mann setzte sich auf die nächstbeste Sitzmöglichkeit. ,,Na dann, ich warte hier bis Sie fertig sind. Ich mein in Wahrheit könnten sie auch alle Druiden auf der Lichtung umgebracht geopfert und verstümmelt haben, was weiss ich. Ich vertraue Ihnen nicht! Also gebe ich Ihnen nicht einfach unsere einzige sinnvolle Spur.“ Das verkündete er weiterhin mit der Freude und dem Eifer eines Marktschreiers.

  • Man sah Angus an, wie sich sein Ärger über seine Gäste mit jedem Wort Xorans erneut aufbaute. Fast konnte man erwarten, dass der Druide nach Luft schnappen wollte. Stattdessen baute er sich vor dem Zauberer auf.

    "Ich werde Euch - einen Fremden - ganz gewiss nicht hier in meinem Haus zurück lassen. Schon gar nicht, nachdem Ihr Euch hier so aufführt. Aber vielleicht wollt Ihr einmal versuchen Euren Kopf zu benutzen. Also zu mehr als nur dafür, dass es nicht in Euren Hals regnet. Sollte ich für das Massaker verantwortlich sein, was hat dann diese Erscheinung auf der Lichtung damit zu tun? Von mir kann sie jedenfalls nicht stammen, denn sonst hätte ich wohl im Wald an Euch vorbei rennen müssen, um vor Euch wieder hier zu sein. Ganz zu schweigen davon, dass ich Euch wohl kaum an dorthin geschickt hätte, wäre es mein Werk gewesen."

    Ärgerlich sah er auf Xoran herab. Seine Nasenflügel bebten leicht. In seinen graublauen Augen war zu erahnen, wie er mit seinem Gemüt rang. Schließlich wurde er aber wieder ein wenig ruhiger. Seine Stimme war nicht mehr ganz so harsch, jedoch immer noch ernst und laut.

    "Ich habe nicht gesagt, Ihr sollt mir Euren Welpen überlassen. Ihr sollt ihn hier lassen. Es ist besser für ein wildes Tier, nicht ständig durch die Stadt geschleift zu werden. Und ich denke ein Hof, in dem es nach toten Jagdhunden riecht, ist nicht der richtige Ort für einen Wolf."