[Aborea] Im dunklen Wald - Spielthread

  • "Ja,", bestätigte der Druide die Frage, "Solange man dort nicht mehr hinterlässt als seine Fußspuren und sich nicht an Pflanzen und Tieren bereichert. Der Schatten der Vergangenheit ist recht lang, müsst ihr wissen. Dass der ein oder andere Bewohner ein klein wenig Walderde für seine Blumen genommen hat, wurde von den druiden toleriert. Sobald es jedoch darüber hinaus geht, können sie sehr strikt werden. Ich habe schon von Fällen gehört, bei denen sie es Stadtbewohnern nicht einmal gewährt haben, lebensrettende Heilkräuter aus dem Wald zu entnehmen. Ob dies nun zu Recht oder Unrecht geschah, darüber müsst Ihr Euch jedoch selbst ein Urteil bilden. Und jeder Ausflug in den Wald geschieht auf eigenes Risiko. Sollten Grenzen überschritten und Rechte verletzt werden, so obliegt das eigene Schicksal dem Recht des Waldes."

  • Bronn


    "Und was passiert wenn man etwas im Wald tötet was aber eigentlich nicht dort hin gehört? Mh sagen wir zum Beispiel bei einer Jagd. Wenn die Jagd außerhalb es Waldes begonnen hat und die Beute dann in den Wald geflohe ist und sie dann dort erlegt. Hat man dann auch gegen die Regeln verstoßen?"

  • Xoran


    Der Straßenmagier lächelte nur milde:,,Der Grund für meine Verbitterung ist nicht der Mann selbst, sondern die Tatsache, dass dieses Haus in diesem Moment nicht lodernd in Flammen steht."

    Er konnte sich das auch nicht erklären, aber er fasste schnell vertrauen zu dem Mann, der ihn angesprochen hatte.

  • [In Angus Wohnstube]

    "Etwas war hinein geht aber nicht dorthin gehört?", der Druide runzelte die Stirn ein wenig, über diesen Sachverhalt. Einen Augenblick lang überlegte er, bevor er schließlich zu einer Antwort ansetzte,

    "Ich muss gestehen, ich bin mir da nicht sicher. Die wilden Tiere die Ihr hier finden könntet sind ja eigentlich dem Wald nicht allzu fremd. Schließlich leben sie ja an oder im selbigen. Wenn es aber ein kranker Haushund wäre, den man erlösen will... Zumindest ist das die einzige Möglichkeit von einem fremden Tier, die mir jetzt einfiele... Ich denke, dass man den dann berechtigt erlösen dürfte. Aber bitte, nehmt mein Wort nicht als Gesetz an. Was solche Sachverhalte angeht, sprecht lieber direkt mit den Hütern des Waldes. Die können Euch dazu eine klare Auskunft geben."



    [draußen auf der Straße]

    "Was?", der Straßenjunge wirkte sichtlich überrascht, "Warum wollt Ihr das Haus anzünden?"

    Etwas erschrocken starrte er Xoran an.

  • Xoran


    Kurz ließ der Magier das Bild des kleinen Drachen am Himmel über der Stadt wieder vor seinem geistigen Auge aufblitzen.

    Dann besann er sich. Er würde sich hier nur in Schwierigkeiten bringen, wenn er dem Jungen mehr erzählte. Also beschloss er in die Offensive zu gehen: ,,Wie heißt ihr überhaupt? Mein Name ist Xoran der große Straßenkünstler.“ Dabei streckte er seinem Gegenüber die Hand entgegen.

  • [In Angus Wohnstube]
    Der Druide horchte auf, als das Gespräch auf die Waffe gelenkt wurde. Behutsam nahm er die Axt an sich und betrachtete sie genau. Er ließ sich Zeit mit seinem Urteil darüber.

    „Persönlich kenne ich niemanden, der solch ansehnliche wie auch nützliche Dinge herstellt. Aber diese Axt ähnelt stark denen, welche die Bewohner des Waldes gerne verwenden. Und im Übrigen wäre es mir angenehm, wenn wir beim höflichen ‚Ihr‘ bleiben würden.“

    Gerade die letzten Worte sprach er mit einigem Nachdruck aus.



    [Im Kräutergarten]

    Der Mann zog die Nase ein wenig kraus.

    „Na gut, dann wirst du heute Abend kurz nach Sonnenuntergang zum Marktplatz kommen. Ich rate dir, zuverlässig zu sein, sonst…“

    Er strich sich mit dem Daumen über die Kehle.



    [In der Seitenstraße]

    „Was seid Ihr für ein komischer Kauz?“, der Bursche schüttelte angesichts dieser Sprunghaftigkeit den Kopf. Jedoch wollte er noch lange nicht das Weite suchen. Dazu war der wirre – oder vielleicht irre – Fremde viel zu interessant.

    „Ihr könnt mich Mauser nennen.“

    Den Händedruck erwiderte er, nachdem er sich seine Hand kurz an der Hose abgestrichen hatte.

  • Bronn


    Er erhebt sich langsam "Ich Danke ihnen vielmals für die Zeit und die Auskünfte." Dann nimmt er sich die Axt und geht in Richtung der Tür. "Ich warte draußen auf euch" sagt er zum Rest. Vor der Haus geht er ein Stück zur Seite, lehnt sich an das Haus an und steckt seinen Pfeife an.

    Er schaut sich das Treiben auf der Straße an und denkt sich. Ob Alvaro mehr rausbekommen hat, wo ist eigentlich der Straßenkünstler und wie soll es nun weiter gehen?

  • Myriel


    Sie nutzt die Gelegenheit und begleitet Bronn hinaus. Viel bekam man nun nicht aus dem Druiden. Sie ging noch einige Schritte weiter vom Haus fort und besah sich die Umgebung genauer.

    Ich habe das Gefühl das wir einfach zu wenig Informationen haben. Wenn ich doch nur mal mehr Druck machen könnte.

    Sie sah sich um, griff erst in unter dem Umhang in ihren Beutel als sie sicherwar nicht beobachtet zu werden und las in einem Buch. Die Formeln in ihrem Kopf wiederholend lief sie an einer Häuserwand auf und ab.

  • [bei Angus Haus]

    Auch Gwen und Od hielt es nicht länger bei diesem etwas seltsamen Druiden. Draußen, auf der Straße angekommen, wandte sich die hinkende Frau an den Rest der Gruppe:

    "Ich nehme mal an, wir sammeln den Rest von uns wieder ein und stürzen uns dann in den gefräßigen Schlund des Fidrios?"

    Alvaro schwang sich gerade über die üppig bewachsene Mauer des Nachbargrundstücks und sie gab ihm einen kurzen Wink, dass er zu ihnen herüber kommen sollte.

  • Myriel


    Als sie den Pfiff hört erwacht auch sie aus ihren Gedanken und Gemurmel. Sie schaut hoch, sucht kurz die Gegend nach dem Ursprung des Geräusches und klappt mit einem lauteren Plopp das Buch zu. Dieses verpackt tritt sie auch zur Gruppe.

    "Und? Wie geht es nun weiter?"

    Sie hatte vorhin nicht zugehört...

  • „Beratet Euch ruhig weiter. Ich werde gleich wieder zurück sein“,

    mischte Gwen sich kurz ein. In Gedanken fügte sie noch hinzu, ‚Ich werde diesen verdammten Fuchtler suchen. Sonst stehen wir morgen noch mitten auf der Straße…‘

    Mit grimmiger Miene machte sie sich auf, bahnte sich ihren Weg einigermaßen rücksichtslos durch die Passanten.


    Wenigstens wurde sie nach einigem Suchen fündig. So zügig es ihr möglich war, hinkte sie auf den offenbar ins Gespräch vertieften Straßenmagier zu. Bei ihm angekommen stieß sie ihm unwirsch mit ihrem Gehstock vor das Schienbein.

    „He, wenn du was von unserer Entlohnung abhaben willst, solltest du ein wenig mehr tun. Also beweg deinen Arsch, anstatt hier mit den Straßenkindern zu spielen.“

    Mit einem Kopfnicken bedeutete sie ihm, ihr zum Rest der Gruppe zurück zu kehren.

  • Myriel


    Sie sah Gwen hinterher und kratzte sich anschließend nachdenklich an der Wange.

    "Ich wäre dafür in den Wald zu gehen. Dort suchen wir nach hoffentlich brauchbaren Spuren. Vielleicht treffen wir auf einen der Waldbewohner die es so ernst mit dem Vertrag nehmen."