[Aborea] Im dunklen Wald - Spielthread

  • Myriel


    Sie schüttelte nur mit dem Kopf und sah sich auch die anderen an. Sie alle schienen von den Fleigen befallen worden zu sein. Letztendlich war Myriel sehr froh darüber den Zauber zu können und somit verschont worden zu sein.

    "Ich denke das an euch der Geruch des Todes hing. Entweder das hat die Aasfliegen auf euch gehetzt, oder irgendwas magisches liegt an dem Ort. Ich konnte aber nichts ausmachen als ich mich dort umsah."

  • Xoran


    Der Zauberer war immernoch auf seinem Höhenflug. ,,Irgendwas oder irgendwer will uns daran hindern diesen Wald zu betreten. Es hat nicht zufällig jemand eine oder besser mehrere Fackeln dabei? Das könnte uns helfen. Die Frage wäre außerdem wer die Toten sind.“

  • Myriel


    "Warum sollte es ein Trick sein? Es kann viele Ursachen haben." war ihre Antwort zu Alvaro.

    Auf Xorans Anmerkung hin zuckt sie nur mit den Schultern.

    "Es gibt ja nicht viel das man noch groß erkennen kann um zu sagen, wer die Toten sind. Aber es hat sicher was mit unserem Auftag zu tun. Immerhin waren es Ranken die dafür sorgten das die Hunde starben. Hier sind es Fliegen die uns angreifen, also beides irgendwie von der Natur."

    Sie überlgte eine Weile und schob ihre Hand in ihre Tasche, unter dem Mantel versteckt vor den Augen der Anderen.

    In ihrem Kopf wiederholt sie die Worte und versucht weiter die Bedeutung zu finden. Sie war sich sicher, irgendwo hatte sie die Worte schon einmal gehört. Aber die Frage war wo... Wo und wann.

    Leise murmelt sie die Worte unbedacht vor sich her, allerdings leise und mehr für sich.

  • Bronn


    Er setzt sich auf den Fußboden und streift sich durch den Bart. "Hat jemand eine Idee wie es weiter geht? Bis jetzt haben wir noch nicht viel außer das unsere Auftraggeberin gerne Menschen jagt." Er macht eine kurze Pause und schaut in die Gesichter der Anderen. "Hat jemand Lust noch mal in den Wald zu gehen oder wieder zurück in die Stadt?"

  • „In den Wald konnten wir ja“, gab Od zu bedenken, „Wir wurden erst angegriffen, als wir… als sie auf die Lichtung gegangen ist.“ Der Krieger deutete auf Gwen. Diese kam aus ihrem schiefen Grinsen kaum noch heraus.

    „Los, greift zu den Fackeln und Forken“, murmelte sie leise und fügte dann lauter hinzu, „Also ich habe nicht vor, mich von ein paar Fliegen ins Bockshorn jagen zu lassen. Und Feuer erachte ich als einen guten Ansatz. Nur vielleicht sollten wir noch einmal genau darüber nachdenken, was da vorhin passiert ist. Das bewahrt uns vielleicht davor falsche Schlüsse zu ziehen… oder einfach Anschuldigungen in die Runde zu werfen.“

    Bei ihren letzten Worten zog sie den Kopf leicht ein und warf einen flüchtigen Seitenblick auf Od, ganz so als fürchtete sie, gleich von ihm eine Kopfnuss verpasst zu bekommen. Der Krieger überging die Geste jedoch.

    „Also“, setzte sie an fortzufahren, unterbrach sich dann aber selbst, „Ist das eine alte Sprache, Myriel?“

  • "Also scheint etwas doch punktuell auf der Lichtung zu sein was die Fliegen so... naja, was dafür sorgt das die Fliegen so reagieren. aber hatten sie euch nicht über die Lichtung hinweg verfolgt? Oder warum seid ihr so weit geflohen?"

    Sie hatte die Gruppe nur mit den Fliegen im Schlepptau davonrennen sehen. und fragte sich nun wie weit sie verfolgt wurden.

    Als Gwen sie ansprach zuckt sie kurz zusammen als hätte man sie bei etwas erwischt. Dann lächelt sie fast schon vosrichtig.

    "Die Worte habe ich auf dem hier gefunden."

    Sie zieht das Stück heraus und zeigt es Gwen, in dem Glauben das diese damit wohl nichts anfangen könnte. Myriel helt das kleine Amulett aber fest und würde es nur ungerne aus der Hand geben. Wenn aber würde sie es schnellstmöglich wieder an sich nehmen.

    "Die Bedeutung liegt mir auf der Zunge... Aber es will einfach nicht raus."

  • "Das war deutlich über die Grenzen der Lichtung hinaus, wieso?", entgegnete Gwen. Das Amulett weckte ihre Neugierde. Behutsam strich sie mit den Fingern darüber und hielt dann einen Moment lang inne. Dann zuckte sie plötzlich mit den Schultern und schüttelte den Kopf.

    "Tut mir leid, aber ich fürchte ich kann das auch nicht übersetzen. Da müssen wir wohl jemanden fragen, der sich damit auskennt. Jedenfalls ist die Symbolik darauf sehr... nun ja, passend. Wenn nicht sogar richtungsweisend."

    Mehr sagte sie vorerst nicht. Auch verzog sie keinen Miene, obgleich sich die Gedanken in ihrem Kopf regelrecht überschlugen.

  • Bronn


    Bronn schaut rüber zu Gwen. "Gwen was meinst du mit richtungsweisend?" Dann wendet er sich zu den Anderen an. "Ich denke das die Fliegen nicht von alleine uns angegriffen haben und ich glaube auch nicht das sie für das Maskat verantwortlich waren. Da muss mehr dahinter stecken.

    Wir könnten die Lichtung um gehen oder versuchen schnell rüber zu laufen. Aber das wird uns wahr scheinlich nicht viel bringen.

    Alvaro vielleicht kannst du dich ranschleichen und mehr rausbekommen?"

  • Myriel


    Gwens Verhalten und die anschließende Aussage machte sie doch etwas misstrauisch und neugierig. Sie hob nur eine Augenbraue bei der Aussage. Die Frage wurde bereits von Bron gestellt, da musste sie nicht auch noch fragen.

    Ihr Blick ging zu Alvaro, während sie das Stück wieder in ihrem Beutel verstaut.

    "Mich haben die Fliegen nicht gesehen, daher würde ich Alvaro begleiten. Vielleicht finden wir ja einen Weg an der Lichtung vorbei. Oder finden das Ding, das bei euch so ein mulmiges Gefühl hervorgebracht hat."

  • "Nun ja", Gwen schenkte Bronn ein wissendes Lächeln, "Ich denke Ihr habt es selbst bereits gesehen. Das Motiv dieses Amuletts spricht eine eindeutige Sprache. Im Hinblick auf unsere bisherigen Vermutungen macht das die Sache gerade... interessant."

    Gut, interessant war vielleicht eine etwas zu milde Wortwahl. Doch eine gewisse Spannung konnte Gwen nicht von der Hand weisen. Schließlich wirkte das Amulett ganz so, als habe es einem Druiden gehört, oder zumindest jemandem, der sich der Natur verbunden gefühlt haben mochte. Zu dumm nur, dass es sie wieder komplett an den Anfang ihrer Nachforschungen zurück werfen würde, wenn hier nicht nur Leute aus der Stadt zu Schaden kamen, sondern auch diejenigen, die sie vage im Verdacht gehabt hatten.

    "Seid vorsichtig oder so", verabschiedete sie Myriel und Alvaro in etwas gleichgültigem Tonfall. Dann wandte sie sich den Anderen wieder zu.

    "Was machen wir denn in der Zeit?"


    ---


    Den Weg zur Lichtung kannten sie ja bereits. Und gerade nachdem sie ihn teilweise so stürmisch entlang geprescht waren, war es nun noch einfacher, ihm zu folgen. Der Wald schien sich soweit nicht verändert zu haben und schon bald konnten Alvaro und Myriel in einiger Entfernung die Lichtung ausmachen.

  • Myriel


    Sie horchte den Worten der Erklärung zur Aussage und machte sich dann bereit wieder aufzubrechen. Ihren Mantel enger um sich ziehend, ruhte eine Hand weiter auf dem Beutel in dem sie ihre Schätze aufbewahrte, ihre Bücher und nun auch das Amulett.

    "Dann lass uns gehen, Alvaro."

    Sie macht sich auch gleich schon auf den Weg, als sie aber näher an die Lichtung gingen, fiel Myriel etwas hinter den Dieb. Sie wollte hinter ihm bleiben, und sich bereit machen um erneut ihren Zauber zu sprechen um ungesehen zu bleiben sobald sie an die Lichtung treten.

  • [bei der Lichtung]


    Zu sehen war nicht viel mehr oder weniger, als schon bei ihrem ersten Besuch. Die Fliegen schienen sich beruhigt zu haben und waren wieder dazu übergegangen, auf den Leichenteilen herum zu krabbeln. Auch konnte Alvaro die Zweige erkennen, die von der Gruppe auf ihrer Flucht abgeknickt worden waren. Nichts Auffälliges soweit.

    Während der Dieb sich auf die Lichtung vor Ihnen konzentrierte, spürte er ein langsam in ihm aufsteigendes Unwohlsein. Zudem war ihm, als würde ihm kalt werden. Dabei hatte sich die Umgebung doch gar nicht verändert. Die Sonne schien nach wie vor und es war auch kein frischer Wind aufgekommen, der dafür gesorgt hätte, dass es ihn plötzlich fröstelte. Irgendetwas musste dort vorne sein. Etwas, das er nicht sehen konnte.

  • Myriel


    Nun war sie bereit. In Gedanken sprach sie den Zauber und hüllte den Mantel mit den Spruch Tarnung ein. So sollte sie wieder unsichtbar werden für die Fliegen, die Augen anderer und was sich sonst noch so auf der Lichtung befand. Jedenfalls hoffte Myriel unentdeckt zu bleiben.

    Dann begab sie sich auf die Lichtung und ging einen etwas anderen Weg als Alvaro durch das Gemetzel. Sie versuchte noch einmal etwas zu entdecken, was sie vielleicht vorher doch noch übersehen hatte. Man weiß ja nie...

  • Bronn


    "Ich hoffe mal das sie nicht solange brauchen daher sollten wir in der Nähe bleiben nicht das wir uns verlieren."Sagt Bronn und holt etwas zu Essen aus seinem Rucksack. "Vielleicht sollten wir uns etwas stärken." Mit diesen Worten beißt er genüßlich ab. Dabei schaut er sich die Umgebung an ob ihn irgendetwas auffällt.

    Dann wendet er sich zu dem Straßenmagier. "Geht es deinem Gesicht schon besser?" Er greift nach seinem Wasserschlauch (Bierschlauch) und hält ihm den Jungen hin. "Trink einen Schluck das wird dir gut tun."

  • Alvaro


    Der Dieb konnte nichts Außergewöhnliches sehen, die befangene Kälte überkam ihn, wie schon auf dem Hinweg.

    Liegt das an dem Gift, oder was ist das ?, dachte er bei sich.

    Als er sich zu Myriel umdrehen wollte, war sie schon nicht mehr zu sehen, daher wartete er einfach wachsam in der für ihn halbwegs sicheren Deckung so lange er die Kälte aushielt.

  • [auf der Lichtung]


    Myriel konnte nichts erhaschen, was nicht schon vorher da gewesen war. Der Boden war von blutigen Spuren übersäht - zumindest war dies in dem aufgewühlten Laub zu erahnen. Die Leiber waren teilweise mit einzelnen, tief klaffenden Wunden übersährt, teilweise aber auch mit mehreren, parallel zu einander verlaufenden.

    Was die junge Zauberin auch sehr gut erkennen konnte, war das Unwohlsein, welches Alvaro ins Gesicht geschrieben stand. Kurzzeitig schien es sogar so, als würde ein rascher Schauer ihn erfassen.


    Noch blieben die dicken Aasfliegen ruhig. Nur wenn man ihnen zu nahe kam, begannen sie brummend und surrend umher zu fliegen.


    Je länger Alvaro sich auf der Lichtung aufhielt, desto schlechter fühlte er sich. Alsbald gesellte sich zu der Kälte in seinen Gliedern auch ein Rauschen in den Ohren. Ein Blick auf das Laubwerk verriet ihm jedoch, dass kein Wind aufgekommen war. Das Rauschen befand sich vielmehr... in seinem Kopf.

    Sekunden vergingen und ein weiteres Geräusch gesellte sich hinzu. Es war wie ein leises Quietschen und Knarzen, so wie eine rostige Türangel. Jedoch konnte er es nur ganz entfernt, am Rande seiner Wahrnehmung erahnen.





    [in der Nähe des Waldrandes]


    Wie konnte der alte Krieger jetzt nur ans Essen denken? Nun ja, vielleicht sprach das für oder eben gegen seine Geisteshaltung. Gwens Mundwinkel hätte um ein Haar gezuckt, bei diesen Gedanken. Das hier war schon alles einigermaßen rätselhaft. In so einer Situation konnte man doch nicht essen. Dazu war der Geist viel zu beschäftigt mit der Analyse der Vorkommnisse!

    Während die Anderen also ein kleines Picknick veranstalteten, lehnte sie sich an eine etwas breitere Buche und dachte nach.


    Alles schien soweit friedlich, hier in der Nähe des Waldrandes. Bis sie alle plötzlich ein Rascheln im Unterholz vernahmen...