Loot nach dem Kampf

  • Hallo zusammen,


    Ich habe neu angefangen mit Aborea da ich gerne mal ein pen&paper mit meinen Freunden ausprobieren wollte. Hab jetzt auch schon zwei Spiele mit verschiedenen Leuten als SL geleitet.

    Was auch wirklich Spaß gemacht hat, aber dabei sind fragen aufgekommen.


    Wir hatten eine Kampf gegen drei Banditen wo einer ein Kurzschwert, einer ein Flegel und der andere eine Armbrust hatte.

    So die Banditen wurden jetzt geschlagen und lagen da nun tot rum.

    Wie es so bei Rpgs gemacht wird erst mal Looten.

    In den heften steht dann immer in Liste xy gucken was der Gegner gedroppt hat.

    Aber die Spieler wissen doch das der Bandit 3 ne Armbrust hat.


    Habe das jetzt so gemacht das die SC die Ressourcen der Banditen plündern könnten.

    Aber kommen die SC dann nicht etwas schnell an starke Waffen?


    Ausrüstung wie Rüstung etc. Könnte man ja auch Looten, wo ich dann aber die SC dran gehindert habe da ich dann damit argumentiert habe das die ja andere Statur große haben.


    Also wie Looten die SC s die getöteten Gegner richtig ohne das es unlogisch wird?

  • Also ich denke für die richtige Beute muss man als Spielleiter ein wenig abwägen, was sinnvoll, logisch und vom Feind benötigt wurde und was für Raffzähne man in seiner Spielrunde so sitzen hat. Da ist einfach ein wenig Feingefühl gefragt.

    Wenn der Feind eine Armbrust hatte, meinen Glückwunsch, dann hat sie jetzt einer der Spieler. Lass ihnen das ruhig. Wenn du verhindern willst, dass die Charaktere schnell an stärkere und passende Waffen dran kommen, dann könntest du zum Beispiel deine NPCs anders ausstatten. Gib deren Fernkämpfer einen Bogen stattdessen oder eine Schleuder. Lass das Ding oll aussehen. Aber lass die Waffe nicht einfach verschwinden. Dann fühlen sich die Spieler nur betuppt.

    Alternative: Es passt einfach vorne und hinten nicht. Wie du es schon bei den Rüstungen völlig richtig erkannt hast, jeder hat eine andere Statur. Du hast viele Halblinge in der Runde? Gib ihnen als Gegner große Männer mit Langwaffen. Oder Zweihändern. Oder umgekehrt, jage deinen kultiviert daher kommenden Schönlingen kleinwüchsige Primitive mit abgewracktem Equip auf den Hals. Die müssen ja schließlich auch einen Grund haben, weshalb sie die Gruppe überfallen.


    Natürlich könnten die Charaktere ihre Beute auch einfach zu Geld machen wollen. Dort könntest du sie auch packen. Händler könnten skeptisch werden, wenn ihnen ein paar dubiose Glücksritter gleich drei Schwerter auf einmal anbieten. Vielleicht ruft das auch mal Stadtwachen oder Ähnliches auf den Plan.

    Alternativ wird die Beute auch einfach zu schwer zu transportieren sein. Was nicht mit kann, verbleibt halt am Ort des Geschehens und wird auch schon mal gerne vergessen. Ich kann jetzt nur von meiner Runde sprechen aber die wissen theoretisch von gleich zwei Orten mit ordentlich Loot, weil sie es einfach nicht mitnehmen konnten. Es ist noch keiner auf die Idee gekommen dort wieder hin zu gehen und die Jungs sind sonst echt schurkisch-kaufmännisch unterwegs.


    Eine weitere Sache ist die Frage der Abnehmer. Meine Hauptgruppe schleppt momentan im Gepäck auch einige antike Münzen und drei Harpyenfedern mit sich herum. Für die Münzen hätten sie gerne jemanden, der auch einen angemessenen Preis und nicht nur den Metallwert zahlt. Und was die Federn angeht... die Käufer werden ihnen erst einmal glauben müssen, dass diese Federn wirklich von einer Harpye stammen. Das kann ja jeder behaupten. Jedenfalls sind das zwar Wertgegenstände aber nur solche, die ein theoretisches Vermögen bilden. Blockieren das Inventar ein wenig und sehen nett aus. Aber man braucht echt den richtigen Käufer dafür.


    Das alles sollte starke Looter schon einschränken. Wenn ich selber die Beute festlege, dann gehe ich gar nicht so sehr nach irgendwelchen Tabellen. Stattdessen überlege ich mir, was ich so dabei haben wollte, wenn ich als arme Socke auf Raubzug o.Ä. gehen würde. Krimskrams halt. Neben Waffe und Rüstungen vielleicht ein paar Münzen für das Bier danach, ein definitiv gebrauchtes Taschentuch und eine leere Tasche. Mehr nicht.


    Ist deine Gruppe denn so stark beutefixiert?


    Oh fast vergessen, was auch lustig werden kann ist verfluchte Beute... :evil:


    Aber unterm Strich muss man manchmal auch einfach gönnen können. ;)

  • Ist eigentlich ganz einfach: Es kann gelootet werden, was der NSC besessen hat. Ob die SC dann damit etwas anfangen können (passende Kleidergröße, notwendige Waffenfertigkeiten) steht auf einem anderen Blatt. Alles andere wäre unlogisch. Ob die NSC abseits der sichtbaren Ausrüstung weitere Schätze bei sich hatten, obliegt der Entscheidung des SL. Hierzu kann man natürlich auch die Zufallstabelle für Schätze verwenden (obwohl ich unpassende Ergebnisse immer abändern würde).


    Mein Tipp: Vor dem Abenteuer festlegen, was die Gegner dabei haben. So muss man nur noch bei spontanen Begegnungen (ebenso) spontan entscheiden.

  • ah ok gut, dann habe ich aufjedenfall schonmal keinen großen Fehler gemacht.


    Extrem Beute fixiert sind sie jetzt nicht aber wollen halt schon gerne so viel wie möglich mitnehmen und verkaufen.


    Wo wir dann beim Verkaufen waren:

    :D

    Die SC wollten jetzt die Armbrust die 2GF wert ist beim Händler verkaufen.

    Was ich persönlich für den Start extrem viel finde.

    Daher hat der Händler nur 10Prozent des Wertes zahlen wollen, da sie nunmal auch Gebraucht ist.

    Die Spieler entschieden sich dann den skill Armbrust zu lernen und diese selber als Waffe zu benutzen. (das war ein Dieb der dann zusätzlich eine Armbrust mit sich rum tragen wollte)

    Hab ich jetzt persönlich nix gegen da er ja immer noch mit Dolchen und einer Armbrust auf dem Rücken rum laufen kann.


    Danach hatte ich nur gedacht das man evtl. Gebrauchte Waffen von Feinden vielleicht mit einem Malus belegen könnte, da sie beim Angriff etwas abbekommen hat, wo sich der Bandit mit verteidigt hatte.


    Die Idee das man Gegner plant die sowieso andere Waffen haben ist aufjedenfall eine gute Idee.

    Mit dem Fluch finde ich auch ganz lustig :D

  • Gebrauchte Waren würde ich beim Ankauf durch einen Händler erstmal mit 50% des Listenpreises bewerten. Durch ein erfolgreiches Manöver Einflussnahme (Feilschen, siehe SL-Heft S. 49) kann der Preis beeinflusst werden.


    Gebrauchte Waffen in schlechtem Zustand können natürlich mit einem Malus versehen werden. Viel mehr als -1 (max. -2 bei äußerst mitgenommenen Waffen) würde ich da aber nicht wählen.

  • Seid gegrüßet,


    ich kann Lynx und T. F. nur vollauf zustimmen.


    Gehabt Euch wohl.


    gez. DEVNUSOM-Meister

    regeltechnische Aussagen mit direktem Rolemaster-Bezug erhalten ein R, mit DEVNUSOM-Bezug ein D, alles andere ist allgemeingültiger Natur

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