ABOREA Newsletter Januar 2018

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    Hallo Abenteurer,

    Willkommen zur Januar-Ausgabe unseres Newsletters!



    Das neue Jahr hat begonnen und der eine oder andere gute Vorsatz wurde bereits aufgegeben. Hoffentlich habt Ihr trotzdem die Zeit für einige Runden ABOREA gefunden.


    Ihr wolltet schon immer mal wissen, wer so alles hinter den Kulissen steht? Wir verraten es Euch und stellen Euch ein paar der Personen vor, welche an ABOREA mitwirken.


    Diesen Mal haben wir für Euch ein wirklich niedliches "Monster des Monats" vorbereitet. Entdeckt das Karbunkel, doch folgt Ihm lieber nicht in seinen Bau - es könnte Eure letzte Tat sein.

    Für das Jahr ist viel geplant, daher suchen wir auch diesen Monat wieder Supporter aus dem Norden, Süden und Osten der Republik, sowie Autoren und Lektoren.


    Außerdem erfahrt Ihr die neusten Convention-Termine für Februar.


    Viel Spaß mit dem Newsletter wünscht Euch

    Euer Community-Team

    Hinter den Kulissen

    ABOREA ist inzwischen knapp 7 Jahre auf dem Markt und sorgt für unzählige spannende Momente und schöne Rollenspielabende. Ende des letzten Jahres ist die Spielbox bereits in der 5. Auflage erschienen. Ein Meilenstein, der das ganze ABOREA-Team sehr glücklich gemacht hat. Neben der Spielbox gibt es inzwischen aber auch viele andere Spielmaterialien, die das Herz eines Rollenspielers höher schlagen lassen.


    Hinter all diesen Produkten, hinter jedem Facebook-Post, jedem Blogeintrag und natürlich auch hinter diesem Newsletter steht das ABOREA-Team, das für euch daran arbeitet, ABOREA noch spannender und schöner zu gestalten und euch immer mehr Spielmaterial zu liefern.


    Ab heute stellen wir Euch regelmäßig ein oder mehrere Mitglieder des Teams vor.

    Heute wollen wir euch einmal das Community-Team vorstellen. Martin und Kaddy versorgen euch auf dem Blog und bei Facebook mit den neuesten Informationen, mit Gedanken rund um ABOREA und neuen Monstern, Abenteuern und Geschichten aus Palea.


    Damit ihr wisst, wer auf der anderen Seite an der Tastatur sitzt, stellen sich die beiden heute einmal vor.


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    Martin

    Ich heiße Martin, bin 26 Jahre alt und ich bin von Natur aus mit einer großen Klappe und einem großen Wortschatz gesegnet. Ich bin Gamer, Messe- und Conventionbesucher, Träumer, Verrückter, Spielleiter und seit etwa 1,5 Jahren auch Head of Support bei ABOREA.


    Ich spiele aus Prinzip alles und neige dazu, aus den simpelsten Betätigungen wie Einkaufen, Putzen oder Sport ein Spiel zu machen um mich zu motivieren. Da musste es ja irgendwann soweit kommen, dass ich anfange, meine Ideen auch anderen zu präsentieren.


    Ich spiele Rollenspiele aktiv seit 9 Jahren und von Anfang an als Spielleiter. Mein Startsystem war Shadowrun und bis heute mag ich Cyberpunk neben Fantasy am Liebsten. Ich leitere fast jedes System was ich anfange und mache außerhalb davon auch nicht viel anderes. Meine Freizeit besteht zum Großteil aus verschiedenen Pen&Paper System und Schreibarbeiten am Rechner.

    Am Job des Spielleiters mag ich vor allem das Gefühl der Kontrolle. Ich kann Fallen einbauen, Gegner erscheinen lassen und wie bei einem Film Regie führen. Mein einziges Ziel dabei: Zu verlieren, ohne dass die Spieler es merken.


    Zu ABOREA bin ich vor etwa 2 Jahren gekommen und organisiere seitdem Conventions und Veranstaltungen und kümmere mich neben der Verwaltung einiger sehr netter Supporter mit um Blogs und den Newsletter. Ihr trefft mich meistens auf Conventions, wenn ich Spielrunden leite.

    Wir sehen uns hoffentlich irgendwann, irgendwo auf einer Messe oder Convention…


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    Kaddy

    Ich spiele Rollenspiele seit ich etwa 18 bin. Das sind jetzt fast 15 Jahre. Oh mein Gott, ich bin alt. ;-)

    Meine Einstiegsdroge damals war DSA – Wochenende um Wochenende haben wir gemeinsam dagesessen, Schlachten geschlagen und Abenteuer erlebt. Innerhalb der ersten Minuten des ersten Spiels war mir klar: DAS ist auf jeden Fall meine Art von Spiel.


    Eine weitere Leidenschaft von mir sind Brettspiele. Seit guten 13 Jahren hänge ich bis zum Hals in den Spieleschachteln und widme meine Freizeit Pöppeln, Würfeln und Spielregeln.

    Außerdem jongliere ich noch, gehe laufen, reise viel und gerne, hänge mich an Kletterwände, gehe wandern, zocke auf meiner Playstation oder auch an meinem PC, bin Mittelalterfan, höre gerne Folkrock, schreibe und lese gerne … und manchmal schlafe ich auch.


    ABOREA habe ich für mich im Jahre 2014 entdeckt. Ich war auf der Suche nach einem einsteigerfreundlichen Rollenspiel, da meine bisherigen Rollenspielrunden einzustürzen drohten.

    Ich informierte mich online und wollte die Chance auf der Spielemesse nutzen und mich direkt über ABOREA aufklären lassen. Die Beratung hat mich überzeugt, würde ich sagen. ;-)


    Endlich hatte ich ein Rollenspiel in einem wunderbaren, offenen Setting, das nicht 458 Seiten Regelwerkstudium voraussetzte, um zu beginnen. Kein Wunder also, dass mein Herz bis heute daran hängt!

    Im Moment spiele ich am liebsten meine Halblingsdame, die gerne mal einen Schluck Bier zu viel trinkt. Da sie noch sehr jung aussieht, nutzt sie ihre Position gerne aus und gibt sich „klein“, ist aber irgendwie auch ein bisschen trottelig und gutgläubig und sorgt so für den einen oder anderen Lacher. Theoretisch ist sie vielseitig einsetzbar, manchmal scheint sie etwas eingeschüchtert und mit extremen Situationen kurzfristig überfordert, was manche aus der Gruppe sicher hin und wieder zur Verzweiflung bringt …

    Monster des Monats: Das Karbunkel
    von Maria Kunath

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    „Wie lange sollen wir denn hier noch auf das Vieh warten?“, beschwerte sich der grobschlächtige Olwin maulig, während er mit verschränkten Armen an einem Baum lehnte. Sein kleinwüchsiger Kumpane Ethras, der hinter einem Busch kauerte, verdrehte die Augen. „Jetzt sei schon still“, zischte er und richtete seinen Blick wieder auf das vielleicht 15 oder 20 Schritt entfernte Erdloch. Ein alter Holzfäller hatte ihnen nach einem Humpen Bier und einem Mahl auf ihre Kosten von der Stelle erzählt, wo das Kugeltier ihm aufgefallen war, und von dem Loch im Boden, das ein Eingang zu seinem Bau sein könnte. Gut, dass der Alte diesen Hinweis niemand anderem mehr geben würde. Ethras grinste bei dem Gedanken. Er wollte das Tier finden und seinen Schatz sowie die Belohnung für das Fell einstreichen. Verstohlen warf er einen Blick hinüber zu seinem Kumpanen. Um ihn würde er sich später kümmern.


    Plötzlich bemerkte er aus dem Augenwinkel eine Bewegung. Da! Kaum sichtbar zwischen dem Gestrüpp rührte sich etwas – graubraun, fast grünlich schien das Fell der Kreatur, die sich langsam durch das Gebüsch schob. Ohne zu blinzeln, beobachtete der kleine Mann, wie das pelzige, runde Wesen dem Erdloch zustrebte, und machte seinem Begleiter ein Zeichen. Olwin schnaubte geräuschvoll, stieß sich von seinem Baumstamm ab und mäkelte: „Was ist denn?“ Das laute Poltern scheuchte das Karbunkel auf und Ethras sah mit Schrecken, wie unter den Büschen immer mehr der kleinen Tiere erschienen und sich überall verteilten. Einige verschwanden in dem Loch, andere stoben auseinander und raschelten nun von allen Seiten im Laub. „Dämlicher Idiot!“, dachte Ethras und gab seine Deckung auf. Er brach aus dem Gestrüpp und rannte auf das Erdloch zu. Die brummige Stimme Olwins brüllte irgendetwas hinter ihm, aber er achtete nicht darauf. Dafür hatte er jetzt keine Zeit. Ethras ignorierte die kugeligen Pelztiere, die durch das Unterholz huschten, und zwängte sich in die seitliche Öffnung des Erdhaufens, den er den ganzen Tag über beobachtet hatte. Gerade so passte er in das Loch. Stockdunkel und stickig war es darin. Schon nach kurzer Zeit, die er sich kriechend fortbewegte, verstummten die Geräusche von der Oberfläche. Der Gang fiel stellenweise ein Stück ab und in unregelmäßigen Abständen konnte Ethras zu seinen Seiten weitere Öffnungen ertasten. Zunächst ließ er sie unerkundet; je länger er jedoch in den Gängen herumkroch, desto häufiger bog er ab und versuchte einen anderen Weg. Die Luft wurde immer drückender, das Kriechen anstrengender. Ethras fühlte, wie seine Arme lahm wurden und sein eigenes Gewicht gegen seine Brust drückte, was ihm mehr und mehr den Atem nahm. Das Zeitgefühl und die Orientierung hatte er längst verloren. Als er schon glaubte, nie mehr wieder an die Oberfläche zu gelangen, bemerkte er ein fahles Licht, das vor ihm aus einem abzweigenden Gang schien. Hastig kroch er darauf zu. Hatten sich seine Mühen doch gelohnt? War er nun endlich am Ziel?


    Ein Karbunkel, in manchen Gegenden auch Kugeltier oder Fellteufel genannt, ist ein eher seltenes Geschöpf auf Aborea. Ungefähr von der Größe eines ausgewachsenen Hasen ist der gesamte Körper eines Karbunkel von dichtem meliertem Fell in Schwarz und Weißsowie Grau- oder Brauntönen bedeckt. Nur ein Paar großer dunkler Augen ist in dem Pelz deutlich erkennbar. Karbunkel sind Allesfresser und ernähren sich von kleineren Nagetieren, Beeren und anderen Früchten, Pilzen oder Wurzeln. Schon so mancher Bauer hat angenagte Vorräte in seiner Scheune bemerkt und vielleicht Mäuse dafür verantwortlich gemacht, was tatsächlich ein Karbunkel auf Nahrungssuche angerichtet hat.


    Entgegen landläufiger Annahmen, Karbunkel würden in großen Familien zusammenleben, sind sie eher Einzelgänger. Den Eindruck einer großen Gruppe erwecken sie durch ihre Fähigkeit, beliebig viele Duplikate von sich selbst zu erschaffen, wobei es sich jedoch nur um Illusionen handelt. Diese Fertigkeit nutzen sie, um Raubtiere von sich fernzuhalten und nicht als leichte Beute zu enden.

    In ihrer Heimatumgebung können sich Karbunkel vor menschlichen Wesen durch ihr meliertes Fell gut verstecken. Es heißt sogar, das Fell eines Karbunkel könne seine Farbe geringfügig verändern, um sich der Umgebung besser anzupassen. Diese Eigenschaft soll es auch nach dem Tod des Tieres behalten, was es als Pelzbesatz sowohl bei der feinen Gesellschaft, als auch in zwielichtigeren Kreisen sehr begehrt macht.

    Ein Karbunkel zu finden ist aber nicht nur ein Abenteuer für Modeliebhaber: In vielen Gegenden gibt es Geschichten über den sagenumwobenen Karbunkelstein – ein magisches Juwel, das einem angeblich einen Herzenswunsch erfüllen kann. Bei der Jagd nach diesem Stein und wegen ihres Fells sind schon viele Karbunkel getötet worden. Wer aber einen Karbunkelstein sucht, muss sich durch die niedrigen, labyrinthartigen Gänge des Karbunkelbaus kämpfen. Findet ein Kugeltier keine verzweigte natürliche Höhle, in der es sich einnisten kann, gräbt es mit seinen Vorderläufen selbst einen verschlungenen Bau, der so manchen Schatzsucher in die Irre führen kann. Im Volksmund heißt es, dass der Weg durch das Labyrinth eines Karbunkels und vor allem das gehütete Kleinod ohne das Tier selbst unmöglich zu finden sein soll.


    Neben diesem wenigen, kaum gesicherten Wissen über die Karbunkel ist auch unklar, ob jedes dieser kleinen Pelztiere einen solchen magischen Stein in seinem Bau versteckt hält. Möglich wäre, dass es am Ende gar nicht mehrere, sondern nur ein einziges solches Juwel gibt. Aber wer würde nicht das Wagnis eingehen, um sich einen wirklich wichtigen Wunsch zu erfüllen?

    Karbunkel (SG 7)


    TP 20, INI +6, Biss, Schaden +1 *, KB 4, Rüstung 1, Verwirrung 5 **, Tarnung 1 ***, Zauberresistenz 4, Echolot ****, Schatz F


    * Der Biss eines Karbunkels enthält ein schwaches Gift (SG 1), das die Anfälligkeit für die Verwirrungen um +2 erhöht bzw. diese um denselben Wert verstärkt (die Verwirrung beträgt dann 7 und nicht mehr 5). Weitere Bisse erhöhen die Anfälligkeit nicht noch mehr. Das Gift wirkt einen Würfelwurf Tage fort.

    ** Ein Karbunkel erzeugt ein Verwirrungsfeld, dessen Umkreis 20 m beträgt. Alle Kreaturen innerhalb des Feldes neigen zu Halluzinationen, die von den unbewussten Wünschen und der Phantasie der Kreatur gestaltet werden. Da diese direkt im Geist wirken, sind sie von Kreatur zu Kreatur unterschiedlich und täuschen alle Sinne. Gerät ein Karbunkel in Gefahr, dann erzeugt es sofort unbewusst eine Geistesbeeinflussung bei allen Kreaturen im Feld, die eine Vielzahl von Karbunkeln vorgaukelt und das echte verbirgt. Diese Verwirrungen sind schwer zu überwinden – entsprechende Manöver sind um 5 erschwert.

    *** Die Farbe des Fells eines Karbunkels passt sich automatisch leicht der Umgebungsfarbe an, sie sind daher etwas schwerer auszumachen (entsprechende Manöver werden um 1 modifiziert).

    **** Karbunkel verfügen über eine Echoortung im Ultraschallbereich. Da sie die tatsächlichen Formen durch ihre Fähigkeit erfassen können, sind sie selbst durch Illusionen nur äußerst schwer täuschbar. Sie können so außerdem auch in absoluter Dunkelheit und unabhängig von guten Sichtverhältnissen handeln.



    Einst verschlang ich fünf Kontinente. Mein Durst schluckte drei Weltmeere leer. Allein der Himmel vermag sich meiner Herrschaft zu entziehen.
    Wisset, mein Leib nennt nicht Flügel, noch Arm, noch Bein sein eigen.


    Ich bin die Midgardschlange, ich trage den Namen "Jormungand".

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