Beruf Wechseln

  • Hi

    Es geht um Priester zu Krieger.


    Der Priester bekommt ein Symbol das er plus +1 auf Rüstung bekommt bleibt das bestehn wenn man zum Krieger Wechselt,

    und die andren Priester Fähigkeiten wie das +1 Heilen und Schriftrollen zu nutzen etc. ?


    Dann beim Priester werden die Mp mit CH-Boni berechnet und beim Krieger mit IN-Boni, welchen wert wird dann genommen?


    Und Wenn man bis Stufe 3 Priester spielt und sich im Talentbaum die Fähigkeit wählt 5 Statt 4 Tp pro Mo zu heilen bleiben der dann auch erhalten wenn man mit stufen aufstieg 4 zum Krieger wechselt ?


    Und ist es dann auch möglich die spruchliste vom Priester als Krieger weiter zu steigern mit den kosten vom Krieger ?

  • SL-Heft S. 24:

    Quote

    Wenn er den Beruf wechseln will, behält er alle Vorteile seines bisherigen Berufes und kann die seines neuen Berufes hinzugewinnen.

    Bei den MP würde ich das Bezugsattribut des aktuellen Berufs heranziehen, allerdings nur für die zukünftig hinzugewonnenen MP.


    Bei der Entwicklung von Fertigkeiten gelten immer die Kosten des aktuellen Berufs.

  • Für die MP-Kosten wäre es auch logisch, nach

    Spielleiterheft (S. 24) wrote:
    Wenn er den Beruf wechseln will, behält er alle Vorteile seines bisherigen Berufes und kann die seines neuen Berufes hinzugewinnen.

    , das beste der beiden Attribute zu nehmen.

  • Könnte man natürlich machen, aber bei Fertigkeiten, Trefferpunkten und Magiepunkten würde ich immer den aktuellen Beruf nehmen. Sie spiegeln für mich den Fokus des Charakters wider, also zB weg von der Magie hin zu einer „physischeren“ Lebensart.

  • Bei den TP, MP habe ich es so verstanden, dass, weil wenn man z.B. bis Stufe 4 Krieger und dann bei stufenaufstieg zur 5. Stufe auf Priester wächselt, dann ein Stufe 4 Krieger und Stufe 1 Dieb ist, man dann (Stufe alter Beruf) × (Leben alter Beruf pro Stufe + KO-Bonus) + (Stufe neuet Beruf) × (Leben neuer Beruf pro Stufe + KO-Bonus) TP bekommt. Genauso würde ich das mit den MP machen und als Bezugsattribut das des jeweiligen Berufes nehmen. Man könnte dies dann auch auf die Sprüche anwenden, also, dass wenn man Leitmagie formt den CH-bonus und bei anderer Magie den IN-Bonus verrechnet.

  • Sollte man eigentlich jeden Berufswechsel erlauben. Denn Schamane-Priester ist doch eigentlich etwas zu stark. Mithilfe von Blutmagie (y TP -> y MP) und dem Heilspruch des Prietsers (y MP-> 4y TP) kann man ja sehr leicht, solange man 2 oder mehr Kampf Runden Zeit hat, TP und MP auffüllen

  • Sollte man eigentlich jeden Berufswechsel erlauben. Denn Schamane-Priester ist doch eigentlich etwas zu stark. Mithilfe von Blutmagie (y TP -> y MP) und dem Heilspruch des Prietsers (y MP-> 4y TP) kann man ja sehr leicht, solange man 2 oder mehr Kampf Runden Zeit hat, TP und MP auffüllen

    Der Berufswechsel ist generell optional und kann vom SL in seiner Runde angewendet werden oder auch nicht.

    Was den Schamanen angeht: Aus rein spielmechanischer und powergameistischer Sicht könnte man den Schamanen in einen mobilen MP-Generator verwandeln. Bezieht man die rollenspielerische Sicht ein und berücksichtigt man die Konsequenzen für den Charakter aus dessen Sicht, so würde nur ein besonders schmerzliebender Charakter sich ständig selbst verletzen. Ich zitiere mich mal selbst:


    Aborea Designnotes Schamane, S. 2 wrote:

    Findige Spieler und Spielleiter könnten auf die Idee kommen, regelmäßig beim Wirken von Zaubern Blutmagie anzuwenden, um anschließend die verlorenen Trefferpunkte durch Magie wie Heilzauber oder Heiltränke wieder zuregenerieren. Spieltechnisch steht dem natürlich nichts entgegen, allerdings ist dies nicht im Sinne des Erfinders. Der Spieler eines Schamanen sollte immer bedenken, dass es sich bei der Blutmagie um einen für den Charakter sehr schmerzhaften und potentiell gefährlichen Vorgang handelt. Ein Schamane wird das Ritual daher nur in größter Not anwenden, sofern er halbwegs bei Verstand ist.

  • Bei den TP, MP habe ich es so verstanden, dass, weil wenn man z.B. bis Stufe 4 Krieger und dann bei stufenaufstieg zur 5. Stufe auf Priester wächselt, dann ein Stufe 4 Krieger und Stufe 1 Dieb ist, man dann (Stufe alter Beruf) × (Leben alter Beruf pro Stufe + KO-Bonus) + (Stufe neuet Beruf) × (Leben neuer Beruf pro Stufe + KO-Bonus) TP bekommt. Genauso würde ich das mit den MP machen und als Bezugsattribut das des jeweiligen Berufes nehmen. Man könnte dies dann auch auf die Sprüche anwenden, also, dass wenn man Leitmagie formt den CH-bonus und bei anderer Magie den IN-Bonus verrechnet.

    Ich meinte Folgendes und ich glaube Du auch :)


    Beispiel: TP bei KO-Bonus +1

    Stufe 1: Krieger Stufe 1: 10+1 = 11

    Stufe 2: Krieger Stufe 2: 11+10+1 = 22

    Stufe 3: Krieger Stufe 3: 22+10+1 = 33

    Stufe 4: Krieger Stufe 4: 33+10+1 = 44

    --- Berufswechsel ---

    Stufe 5: Priester Stufe 1: 44+8+1 = 53

    usw


    Bei den MP hatte ich Folgendes im Sinn:


    Stufe 1: Priester 1: Magie entwickeln 1, CH+1 => 1x(1+3) = 4

    Stufe 2: Priester 2: Magie entwickeln 2, CH+1 => 2x(1+3) = 8

    Stufe 3: Priester 3: Magie entwickeln 3, CH+1 => 3x(1+3) = 12

    --- Berufswechsel ---

    Stufe 4: Krieger 1: Magie entwickeln 3, IN+0 => Keine Änderung, da Magie entwicklen nicht gesteigert wurde = 12

    Stufe 5: Krieger 2: Magie entwickeln 4, IN+0 => Magie entwickeln wird gesteigert und IN für den Zugewinn herangezogen: 12 + (0+3) = 15


    Das ist vielleicht manchem Spieler zu kompliziert. Daher könnte man auch komplett auf das neue Bezugsattribut wechseln. Dann hätte der Krieger im obigen Beispiel auf Stufe 4 (Krieger 1) nicht 12, sondern 3x(0+3) = 9 MP. Das wäre dann in diesem Fall natürlich etwas schlechter (im umgekehrten Fall aber u. U. besser).


    Bezüglich der unterschiedlichen Magiebereiche ist es tatsächlich so, dass (sofern der Beruf es nicht ausdrücklich anders vorsieht) für Leitmagie immer CH und für Essenzmagie immer IN verwendet wird. Also ein Ex-Priester der seine Leitmagie wirkt benutzt dafür CH und für eventuell in seinem neuen Beruf gelernte Essenzspruchlisten IN.

  • Nur Attribute, die der neue Beruf auch erlernen kann. Ist jemand also wie in meinem Bespiel zuerst Priester und dann dann Krieger, kannst du Leitmagie nicht mehr steigern.

    Das kann man allerdings auch anders sehen: Man behält ja die Fähigkeiten des alten Berufes. Dazu zählen beim Priester die leitmagischen Listen. Die Kosten sind dann natürlich vom neuen Beruf abhängig, so wie es oben geschrieben wurde.


    Ich persönlich würde es aber so handhaben, dass man nur noch die Spruchlisten des aktuellen Berufes steigern kann. Warum? Weil es andernfalls sehr einfach möglich wäre, ein magiebereichübergreifendes Zaubermonster zu erschaffen. Man würde eine Stufe als Priester und dann weiter nur noch als Zauberer steigern, weil man dort sehr günstig die Spruchlisten und Magiepunkte steigern kann. Außerdem sollte sich ja auch die Neuausrichtung des Charakters durch den Berufswechsel irgendwie widerspiegeln.