Spielen mit großen Gruppen

  • Servus ersteinmal :-)
    Ich plane aktuell für einige Freunde die das erste mal Pen&Paper probieren wollen ein gemeinsamen Spielabend, jedoch sind wir

    wie es bislang aussieht 12 Leute (mich als SL miteinbegriffen). Habt ihr einen Tipp für so große Spielgruppen?


    Hatte mir bereits Gedanken gemacht und habe hierfür einen "Alternativen Charbogen" erstellt:
    Erklärbild.bmp

    Dadurch wird schoneinmal das Abschreiben verkürzt..


    Wer an dem Char-Bogen Interesse hat, in der PDF Datei sind alle drinnen. :-)

    Files

    • FERTIG.pdf

      (1.47 MB, downloaded 18 times, last: )

    Einige Hausregeln, und die Story meiner Aborea Story:

    https://aborea-hausvolk.wixsite.com/website
    Die Website ist gerade noch in der Erstellungsphase!

    Bisher:

    - 14 Hausregeln

    - 10 Spielleiterhilfen

    - Alternative Char-Bogen Abschnitte (Mehrseitig)

    - SL-Schirm Abschnitte (für das eigene Erstellen eines SL-Schirms

    - Spielkarten (Items, Spruchlisten, Monster)

  • Bei so einer großen Gruppe wirst Du mindestens zwei Probleme haben: Einerseits dauert das Erstellen von Charakteren natürlich wesentlich länger, als bei nur 4 Spielern. Dem kann man z. B. damit begegnen, dass man vorgefertigte Charaktere verwendet oder im Vorfeld in Kleingruppen oder Einzelgesprächen die Charaktere erschafft. Die Erklärung der Grundregeln kann man dann in einer großen Gruppe machen.


    Das Hauptproblem wird aber sein, dass Dir vermutlich immer nur ein Teil der Spieler zuhören wird. Das führt im offline RP dann zu gequatsche, was sehr störend ist. Das wird im Onlinespiel eher nicht so sein, sofern sich alle in „Funkdisziplin“ üben. Nerven wird da eher, wenn man den abgelenkten Spielern immer wieder die Situation wiederholen muss, weil sie mit anderen Dingen beschäftigt waren. Dieses Problem tritt meiner Erfahrung nach bei Gruppen mit mehr als 4 Spielern vermehrt auf und hängt mit der sinkenden „Screentime“ des einzelnen Spielers zusammen. Da hilft nur eine klare Ansage, selbst auf die Gefahr hin, dass sich jemand auf den Schlips getreten fühlt.

  • Ich habe keine Erfahrungen mit so großen Gruppen, glaube aber auch, dass es sehr schwer wird.

    Alternativ könnte man die Gruppe teilen und wenn sich die beiden Spielleiter miteinander abstimmen oder EIner beide Gruppen leitet, kann man sicher das ein oder andere Crossover hinbekommen. Vielleicht können sie sogar an einer gemeinsamen Kampagne arbeiten, aber in unterschiedlichen Zusammensetzungen.

    Einfach wird das für den oder die Spielleiter aber sicher nicht....

  • Zuerst einmal zu den Problemen:


    - Wie bereits TF gesagt hat: Charaktererstellung
    Die Spieler bekommen einen Hintergrund von mir zugewiesen der Entsprechend der Story
    bereits eingearbeitet ist. Nachdem es nur ein One-Shot werden wird sehe ich dies als Möglichkeit.
    Durch die zur Hälfte vorbereiteten Char-Bögen verkürze ich ebenfalls die Erstellungszeit.
    - Auch wie TF genannt hat: Kommunikationsregeln
    Wir spielen auf jedenfall "offline" und mit einer Karte. (Story werde ich weiter unten beschreiben)
    Die Regel wird einfach sein, einer wird ein Zeitwächter, dieser notiert sozusagen ab das jeder Zeitlich
    richtig liegt. Sprich eine Controlling Aufgabe. (Erkläre ich genauer weiter unten)
    Desweiteren eine Logische und doch Simple Regel: Die Spieler dürfen sich nur mit jemanden Unterhalten,
    bei den ihre Figuren am selben Ort sich befinden.
    - Wie Wahlfriese angesprochen hat: EIn Crossover
    Das würde nicht infrage kommen, weil es ein One-Shot ist.
    - Die "ungeübten" Spieler benötigen Hlfe
    Es wird einen groben Sitzplan geben
    - Vereinzelte Sachen (wie zum Beispiel Kauflisten) wandern stets um den Tisch
    Daher werde ich einige Kopien bereitlegen.



    Nach einen bisherigen Plan werde ich es ziemlich Pädagogisch angehen:

    Methodisch - Sitzplan:

    Damit die "Geübten" (GÜ) den Anfängern (A) helfen können wird es einen Sitzplan geben, dieser würde wie folgt aussehen:
    A GÜ A A

    A ########## SL # = Tisch

    A GÜ A A


    Methodisch - Gruppenrollen:

    Die zwei geübten Spieler erhalten zusätzlich die Aufgabe den Anfängern mit zu helfen, dazu wird ein GÜ noch die Aufgabe haben

    den Zeitwächter zu spielen. (-> Dieser Achtet genau darauf, dass wenn zum Beispiel Figur A eine Stunde schläft die anderen Spieler

    auch eine Stunde haben für ihre Aktionen, sprich ein Stündliches Rundenkonzept) Der andere GÜ wird noch die Aufgabe erhalten

    die Spieler für das Roleplay zu animieren. Nachdem es komisch wäre, wenn du die GÜ zusatzaufgaben erhalten, wird es auch für die

    Anfänger Aufgaben geben: ein Protokullant, 2 die auf die Gesprächskultur achten, zwei die beim Bewirtschaften helfen und einer der

    die NPC Spielfiguren bewegt. (Denn dort würde ich hinter dem SL-Schirm vermutlich nurnoch schwer hinkommen. :-)


    Methodisch - Story:

    Nachdem es komisch wäre, wenn eine so große Gruppe auf Abenteuer gehen wird es kein direktes Abenteuer Setting sein. Die Spieler

    werden entsprechend ihres gewählten Jobs eine Aufgabe in einem Dorf erhalten. In diesem Dorf verschwinden Menschen und das Dorf
    (-> Somit die Spieler) müssen herrausfinden was dort los ist - ohne ihre Dorfaufgaben zu vernachlässigen.
    Die Aufgaben werden wie folgt sein:
    Barde - Spielt jeden Abend in der Taverne
    Dieb - ???? Noch keinen Plan

    Krieger - Muss in einem Zeitfenster (wird erwürfelt) Patrulie laufen

    Priester - Macht zwei mal die Woche einen Gottesdienst

    Schamane - Hat die Aufgabe die Toten zu Untersuchen

    Waldläufer - Hat die Aufgabe Vieh zu schießen im Wald; Täglich

    Zauberer - Wird ein Schüler sein, der täglich bei dem Meister lernen muss

    Darüber Hinaus werde ich mich bei dem Story-Aufbau orientieren bei dem Spiel "Werwolf", jedoch wird es keinen Werwolf geben, sondern

    ein Untoter, der durch den Wald zieht. Hierfür werde ich mich ebenfalls noch Orientieren an den Aufbau von dem Anime "Shikki" (oder wie

    dieser Vampir-Anime nochmal genau hieß)


    Didaktik - Ablauf:

    Der Plan wird wie folgt Aussehen:
    16 - 17 Uhr Charaktererstellung
    17 - 19 Uhr Erste Vorkommnisse und das Reinkommen/ Verstehen des Spielprinzipes

    19 - 20 Uhr Abendessen / Pause

    20 - 24 Uhr (oder vielleicht auch kürzer/ länger) Das lösen das Rätsels



    Habt ihr noch Ergänzungen/ Weitere Ideen?? Denn dies sind erst meine ersten Pläne. :/

    Einige Hausregeln, und die Story meiner Aborea Story:

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    - 14 Hausregeln

    - 10 Spielleiterhilfen

    - Alternative Char-Bogen Abschnitte (Mehrseitig)

    - SL-Schirm Abschnitte (für das eigene Erstellen eines SL-Schirms

    - Spielkarten (Items, Spruchlisten, Monster)

  • In Bayern dürfen sich in der Öffentlichkeit biszu 10 Leute treffen und Privat quasi unbegrenzt.


    Auserdem ist der "Familiäre aufbau", der es zusätzlich Unbedenklicher macht:
    3 Brüder -> 3 Spieler
    2 Angeheiratete Verwandschaft -> 5 Spieler
    2 sind ein Pärchen (Somit 4 Meschen) -> 9 Spieler
    1 Alleinstehende Person -> 10 Spieler


    Außerdem spielen wir Anfang August :-D

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    - SL-Schirm Abschnitte (für das eigene Erstellen eines SL-Schirms

    - Spielkarten (Items, Spruchlisten, Monster)

  • Nachdem es komisch wäre, wenn eine so große Gruppe auf Abenteuer gehen wird es kein direktes Abenteuer Setting sein. Die Spieler

    werden entsprechend ihres gewählten Jobs eine Aufgabe in einem Dorf erhalten. In diesem Dorf verschwinden Menschen und das Dorf
    (-> Somit die Spieler) müssen herrausfinden was dort los ist - ohne ihre Dorfaufgaben zu vernachlässigen.

    Also komisch muss das nicht unbedingt anmuten, bedenkt man beispielsweise die Gruppengröße bei Herr der Ringe oder Der Kleine Hobbit. Die Sache mit den festen Aufgaben kann nach hinten losgehen. Wenn ein Spieler sich nämlich zu sehr darauf versteift, dass sein Charakter ja unbedingt seiner Aufgabe nachkommen muss und deshalb keine Zeit für andere Dinge hat, dann kann es sehr schwer werden, diesen Spieler ins Spiel zu integrieren. Hier sollte ggf. der Hinweis gegeben werden, dass die Spieler ja eigentlich zusammen spielen möchten und dies nicht möglich ist, wenn jeder sein Ding macht. Sollte das dann nicht fruchten, einfach weiterspielen - notfalls guckt der beratungsresistente Spieler in die Röhre. Das ist halt so ein Klassiker, der mit Anfängern in der ersten Sitzung passieren kann:


    Gruppe: Wir gehen nach Süden!

    Spieler: Ich gehe nach Norden!

    SL: Ok... Du weißt aber schon, dass Euer Ziel im Süden liegt?

    Spieler: Ich gehen trotzdem nach Norden!

    SL: Ok... Also Du wanderst und wanderst und wanderst... Ihr anderen Spieler wandert Richtung Süden und ...

  • Die Aufgaben werden nicht, wie es vielleicht falsch gewirkt hat, so stark in das Gewicht fallen.
    Damit meine ich, dass zum Beispiel der Schamane zu den Todesopfer hin geht und ein Manöver macht,

    dann hat er seine Aufgabe erledigt und erhält seinen Lohn. Im Vergleich zum Krieger, er hat die Aufgabe

    3 Stunden am Tag auf Patrolie zu sein. Hierbei kann er sich jedoch immernoch frei bewegen und agieren.

    usw. Sprich: Wer seine Aufgabe erfüllt erhält den Lohn, wenn nicht schauen die Spieler in die Röhre und haben

    wenn es mal doof ausgeht ein Tag keine Mahlzeit.

    Wegen dem Nord/Süd Problem -> Daher wird sich alles in einem Dorf abspielen, denn bei so großen Gruppen

    könnte es wie gesagt echt schwierig sein.

    Zu den Problem "nicht zusammenspielen", das Problem hatte ich noch nie - ich sage immer bei einer Runde

    mit Anfängern vorher worfür es Erfahrung gibt. Außerdem zahle ich immer Bonuserfahrung für gutes Rollenspiel

    oder gutes Teamplay / Ideen/ usw. aus. Sprich, jeder erhält bei mir 1x am Tag einen anderen Erfahrungsbetrag.

    Einige Hausregeln, und die Story meiner Aborea Story:

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    Bisher:

    - 14 Hausregeln

    - 10 Spielleiterhilfen

    - Alternative Char-Bogen Abschnitte (Mehrseitig)

    - SL-Schirm Abschnitte (für das eigene Erstellen eines SL-Schirms

    - Spielkarten (Items, Spruchlisten, Monster)

  • Hi, ich finde die Idee mit den verschiedenen Aufgaben in einem Dorf der Spieler super. Glaube das kann dem ganzen noch mehr Spieltiefe geben. Hängt natürlich alles von der Umsetzung ab und sollte nicht zur stark ins Gewicht fallen.

    Bei der Aufgaben Verteilung solltest du drauf achten das sie ähnlich zeitaufwendig sind.

    Wenn der Waldläufer täglich auf die Jagd ist das sehr Zeitaufwendig im Vergleich zu den anderen Jobs.

    Für den Dieb würde ich einfachen einen normalen Job suchen bei dem er eventuell neben bei Klauen kann.


    Bin gespannt wie euer Abend wird. Viel Erfolg

  • Für den Dieb würde ich einfachen einen normalen Job suchen bei dem er eventuell neben bei Klauen kann.

    Auch wenn es nicht ganz zum Thema passt:

    Ich störe mich daran, einen Dieb auf jemanden zu reduzieren, der klaut. Ich finde, die Charaktereigenschaften der Spielerklasse "Dieb" passen auch zu einem "Streuner", einem "Tüftler" oder Ähnliches.

    Wenn man das so betrachtet (und die Hintergrundgeschichte entsprechend ist), finden sich sicher auch viel schneller gute Beschäftigungen in einem Dorf.

    Ähnliches gilt natürlich auch für alle anderen Klassen. Ich kann mir zum Beispiel sehr gut einen "Waldläufer" vorstellen, der noch nie in seinem Leben in einem Wald war.

    Schränkt Euch einfach nicht zu sehr durch die Klassennamen ein.

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