Vorteil, Nahkampfwaffe zusätzlich zu Fernkampfwaffe zu beherrschen?

  • Hallo allerseits!

    Ich bin beim Stufenaufstieg ins Grübeln gekommen: Gibt es einen offensichtlichen Grund, den Umgang mit einer Nahkampfwaffe zu lernen, wenn man bereits eine Fernkampfwaffe beherrscht?

    Ich meine abgesehen von dem Aspekt der Ressourcen-Verwaltung mit Geschossen, der im Nahkampf weg fällt.

    Von anderen Systemen kenne ich es, dass man nicht schießen kann, wenn man selbst im Nahkampf ist und dass es schwer ist, in andere Nahkämpfe zu schießen. Aber das ist bei Aborea ja nicht der Fall.

    Danke schonmal für alle Antworten!

  • Och, da fallen mir spontan unterschiedliche Gründe ein:

    • für eine Fernkampfwaffe braucht man meist beide Hände (entweder zum Schießen und/oder zum Nachladen)
    • man braucht i.d.R. mehr Platz, Kampf in beengter Umgebung kann also schwieriger oder sogar unmöglich werden
    • der SL kann entscheiden, dass Schüsse in einen Nahkampf schwieriger sind bzw. bei einem Patzer ein Verbündeter getroffen wird
    • weil man Nahkampfwaffen cooler findet und keinen Fernkämpfer spielen möchte
  • Ich egänz mal TF's Liste noch um einen Punkt:


    Wenn man nicht grad auf Wurfmesser setzt sind Fernkampfwaffen auffällig. Mit Bogen, Armbrust, oder Speer lassen sie eine nicht überall rein, In manchen Städten sind solche Waffen womöglich komplett verboten. Aber einen Dolch sollte man immer irgendwie mitnehmen können und als Faustkämpfer werden einem die Waffen an keinem Stadttor abgenommen.

  • Ich würd mich da (zumindest beim "Schießen in den Nahkampf") an den anderen Abzügen im Regelheft orientieren. Die bewegen sich i.d.R. in Zweierschritten. Nimm vielleicht einfach die Regel für Deckung (SL Heft, S. 16) und sag Gegner im Nahkampf mit einer Person -2, im Kampf mit zwei Personen -4, bei dreien -6. Das ist einfach zu merken und überschaubar.