Illusion eines Loches

  • Ein Verbrannter oder Stürzender erhält "tatsächlich" Sturz oder Verbrennungsschaden. Er fühlt diesen als "wirklich". Also kann der GM auf die jeweiligen Tabellen würfeln und den Schaden verteilen. Stirbt er daran - so ist dies wieder eigentlich nur Schock denn der Schaden war NICHT durch eine echte Veränderung der Realität verursacht. Ergo läge die Leiche eines "Verbrannten" da ohne jegliche Verbrennungen aufzuweisen. Völlig unverletzt. Das wäre mal ein Kriminalstück! Der Gestürzte hätte keine gebrochenen Knochen! Beide wären an Schock gestorben.


    Überleben sie ihre Erfahrung würde ich als SL hergehen und allen Illusionären Schaden wieder entfernen und statt dessen vielleicht einen Angriff auf Stress würfeln, modifiziert durch die durch denn Illusionsschaden verursachten Trefferpunke als OB, +20 zB für einen E Krit, +10 für einen D Krit usw... DAS wäre dann der reale Schaden den die Figur erleidet.


    Wäre das ein Gangbarer weg?

    Absolut ein gangbarer Weg. Über den "Zwischenbereich", nicht gestorben aber doch illusionärischen Schaden abbekommen habe ich mir noch gar keine Gedanken gemacht. Find den Vorschlag mit den Stress Criticals gut!

  • Die Frage ist auch - ermöglicht die Illusion eines Loches in den anderen Raum hineinzusehen oder ist der Raum auf der anderen Seite dann eine reine Illusion auf basis dessen wie der Illusionist sich den Raum auf der anderen Seite vorstellt.


    Der Raum auf der anderen Seite ist auch nur eine Ilusion und das Loch ermöglicht nicht in den realen Raum zu sehen - Der Zauberer könnte sogar auf eine wenige Zentimeter dicke Wand einen Meter langen Tunnel zaubern ohne das man den Raum dahinter sieht. Würde ich so interpretieren.


    ABER...


    Die einfachste Möglichkeit für ein Meister ist es zu sagen, das das Tastwunder immer eine kosestenz haben muss. will heißen es ist nur möglich von "Weich wie Watte bist fest wie Fels" was halt nicht geht ist das sich das Tastwunder wie nichts anfühlt.


    ...dies halte ich für die Beste Lösung!!!! Ich denke das werde ich so übernehmen. Macht einfach am meißten Sinn.

  • Also das man Quasi keine nicht-Gegenstände erschaffen kann... ich würde das Tastwunder beim Loch auch nur auf den Rand beziehen das man also den Rand des Lochs ertasten kann. Damit würde man eventuell natürlich die Möglichkeiten erheblich einschränken.



  • Das sehe ich ähnlich :)



    Zu dem Loch im Boden:
    Das ist bestimmt eine interessante Erfahrung.
    Nehmen wir mal an das Loch besteht aus einer Lichtillusion und einer Tastillusion(mit einer "Ladung").
    Jemand fällt in das Loch hinein, sowohl für ihn als auch für andere verschwindet er in dem Loch.
    Wenn er nun aufschlägt geht die Tastillusion verloren, es fühlt sich also nicht mehr so an als wäre er im Loch, bzw. man kann das Loch nicht mehr ertasten.
    Nun wäre zu klären welche Illusion nun den Folgeszustand bestimmt.
    Ist der in das Loch gefallene optisch immer noch in dem Loch oder nicht?
    Es fühlt sich für ihn jedenfalls nicht mehr so an.
    Daher würde ich sagen, daß er auf dem Boden (über dem Loch "schwebend") liegt.


    Erst runterfallen und dann oben wieder auftauchen, eine Achterbahn ist ein Dreck dagagen ;)



    Zu dem Tunnel in einer Wand habe ich ja schon mal etwas geschrieben was das Problem meiner Meinung nach recht gut löst.
    Erstens muß man beachten, daß die Illusion nicht größer als 3 Meter sein darf (also der Raum dahinter auch recht klein sein muß.
    Zweitens kann man durch den Tunnel in einen Raum hinter der Wand gehen, da es diesen Raum dann zwei mal gibt, einmal real und einmal als Illusion. Den realen Raum hinter der Wand kann man also nicht betreten, es fühlt sich aber so an... :)


    Die Illusion kann natürlich auch anders aussehen als der reale Raum dahinter.


    Interessant wäre wie weit man dieses Spielchen mit Illusion mit Tastkomponente betreiben kann.
    Ich stelle mir z.B. eine Schatztruhe vor die eine Licht- und Tast-illusion eines leeren Innenraumes enthält.
    Das wäre doch ein toller Schutz gegen Diebe, oder?
    :D



    Angenommen wir haben eine Steinwand, ein paar Zentimeter dick und ein Illusionist legt ein Loch auf diese Wand. Dann kommt jemand und möchte durch dieses Loch in den dahinterliegenden Raum kommen. Würde dieser jemand direkt merken, dass etwas nicht stimmt? Denn er dürfte den Raum ja nicht wirklich wechseln und einen langen Tunneln hat man auf den paar Zentimetern ja nicht. Oder beeinhaltet die Illusion dann auch einen vorgestellten dahinterliegenden Raum in dem sich die Person dann über die Dauer des Zaubers aufhält? Das würde dann zu dem "Problem" führen, dass der Zauber eventuell eine ganz schön große Illusion hergeben muss, denn auch wenn die Person dann über den erreichten Raum beispielsweise das Gebäude verläßt müsste er doch am Ende der Illusion wieder vor der Wand auftauchen, oder?! ?(


    Solange die Illusion inklusive Raum hinter der Wand nicht größer als 3 Meter ist sehe ich kein Problem.
    Wenn der Raum durch eine weitere Türe verlassen werden soll wäre die Frage ob man Illusionen sozusagen an einander ketten könnte.
    (was meiner Meinung nach eventuell wieder zu mächtig wäre)
    Ansonsten würde ich sagen, daß die Tastkomponente generell bei größeren Logikfehlern verloren geht und man wieder vor der Wand steht (den Raum aber noch sieht)...



    ...dies halte ich für die Beste Lösung!!!! Ich denke das werde ich so übernehmen. Macht einfach am meißten Sinn.


    Das finde ich wiederum zu hart.


    Allerdings umgeht man so das Problem den Raum krümmen zu müssen und diverse Logikprobleme entfallen daher.


    Hmmm, gute Idee, muß mal ein wenig darüber meditieren :D

  • die Diskussionen sind schon was älter.... und wurde eigentlich (denke noch nicht übersetzt) schon in den Regel geklärt.


    Tastwunder hat nicht nur x mal Tasten als Dauer sondern auch eine Belastungsobergrenze in kg. Ich könnte mit einem Tastwunder auf einen Dolch vielleicht jemanden verletzten, aber nur sehr gering, weil das Tastwunder (ich kenne die genaue Zahl nicht auswendig) bei einem Druck von X Gramm erlischt. Im englischen Regelwerk gibt es das Beispiel mit der Illusion einer Brücke. Bei uns in der Runde gab es das gleiche mit einem fliegenden Teppich der nicht echt war... wie lang kann man drauf sitzen wenn man sich nicht bewegt? :-)


    Zum Loch:
    Ein Tastwunder auf ein Loch? LOL. Das Tastwunder erschafft die Illusion von Oberfläche - es fügt sie also hinzu, und somit zieht sie dieses nicht ab - für sowas muss schon der Grubenzauber her. Finde es ziemlich eindeutig, dass es nicht geht.

  • die Diskussionen sind schon was älter.... und wurde eigentlich (denke noch nicht übersetzt) schon in den Regel geklärt.


    Zumindest in den Deutschen Regelwerken ist es eben nicht klargestellt.



    Aber soooo falsch lagen wir dann doch nicht, oder?
    :D



    Wenn Tastwunder generell nur Oberflächen hinzufügt werden die Illusionen viel schwächer.


    Gibt es denn alternativ Sprüche die auch das Ertasten einer Oberfläche verhindern?