Wie viel Gold ist viel Gold ?

  • Hast Du denn die Preise für Heilkräuter u.ä. angepasst?

    Die Preise habe ich nicht angepaßt - aber die Schwierigkeiten bei der Heilkräutersuche. Entweder die Charaktere suchen da wo alle suchen - da ist fast nix mehr zu finden. Oder die Charaktere ziehen in die Wildnis - was sie ungern tun, da sie dann meist direkt wieder ihre Heilkräuter aufbrauchen müssen (ist inzwischen besser geworden, da die Charaktere ja hochlevelig sind. Aber die Wildniss ist immer noch wild!)

  • Eigentlich müssten daher Waldläufer und Animisten alle Goldstückmillionäre sein, wenn sie nur mal ein Kraut finden und (selbst ohne Magie) einfach kultivieren würden.

    He, he, gar kein schlechter Ansatz. Aber dann könnten sich auch noch Alchemisten in den Club der Dagoberts einreihen. Schließlich können die (theoretisch) magische Gimmicks am Fließband verkaufen und haben so gar keinen Grund, auf gefährliche Abenteuer auszuziehen. ;)



    Im Ernst, selbst ein knapp bemessener Schatz katapultiert den Durchschnittsabenteurer doch sofort in die Liga der oberen 10000. Aber welcher Char zieht denn wirklich realistische Konsequenzen daraus und setzt sich zur Ruhe? Schließlich wollen alle in den Staub der Straße, ganz gleich, ob sie ein Kupferstück oder zehn Mithrilbarren im Rucksack haben.

  • 10.000 Gold... 2-3 Artefakte, vieleicht noch ein Schiff gekauft und schon ist das Gold Weg... man kann in den meisten Abenteuern schon recht viel verdienen wenn man einfach erbeutete Waffen und Rüstungen verkauft, je nachdem wie viele Gegener vorkommen und was die so haben - aber schon mit einfachen Kurzschwertern und- Bögen kann man schon das ein oder andere Gold verdienen wenn man da ein paar Mitgehen lässt. Dafür braucht man nichtmal gut handeln zu können.

  • Sehe ich das richtig? Das die meisten es so sehn wie ich das, wenn ein Bauer 1 Gold im Jahr verdient die Krauter zu teuer sind und auch einige andere Dinge. Also muss der Bauer mehr verdienen und auch die Abenteurer damit die Kluft nicht so groß ist .

  • Die Preise der Heilkräuter sind vollkommener Humbug, da sie ziemlich aus der Luft gegriffen scheinen. Ich habe mir jetzt allerdings nicht die Mühe gemacht, nachzurechnen, ob sie in irgendeiner Korrelation mit den Kosten von Heilungszaubern stehen. Aber es ist schon seltsam, dass gerade die Kräuter die teuersten und seltensten sind, die die höchste Wirksamkeit haben. Spricht für einen ökonomisch versierten Schöpfergott... :huh:
    Eigentlich müssten daher Waldläufer und Animisten alle Goldstückmillionäre sein, wenn sie nur mal ein Kraut finden und (selbst ohne Magie) einfach kultivieren würden.


    Nicht jedes Kraut läßt sich gut kultivieren ;)


    Gerade diese seltenen Schwierigkeitsgrad 9 Gewächse die nur an nördlichkalten Salzwasserküsten zu finden sind könnten zu Hause im Blumentopf Probleme machen. Was die Tabelle halt auch leider nicht abbildet ist, dass manche Kräuter in manchen Gegenden vermutlich billiger respektive teurer zu bekommen sind, ich meine aber auch, dass nicht alle teuren Kräuter sehr selten sind. So gibt es durchaus Kräuter der Schwierigkeit 5 (schwer: -10 auf den Wurf) die schon 105 Goldstücke für die Dosis bringen. In unserer Gruppe schwimmen wir auch nicht unbedingt im Gold (ich vermute, dass meinem Stufe 5 Waldläufer bisher maximal 50 GS durch die Hände gegangen sind) und wir stöhnen jedesmal wieder, wenn wir den Händler aufsuchen (in einer dichtbesiedelten Gegend findet mal selbst logischerweise nur selten etwas), und trotzdem befürworte ich die hohen Preise für die wichtigeren Kräuter. Nur so kann man ein gewisses Gefahrengefühl wirksam aufrechterhalten. Wenn die Gruppe weiß, dass der Kräuterkundige maximal Kräuter für einen oder zwei Personen hat um diese am Leben zu erhalten und vielleicht gar keines oder nur eines um den Tod aufzuhalten oder ins Leben zurückzuholen, dann verhalten sich die Charakter (bzw. eher Spieler) anders, als wenn ein bisschen Ausbluten eh nicht so schlimm ist, da ja jeder nach dem Kampf eh eine Wunderpille abbekommt und alles wieder in Butter ist.


    Zulan : Also ich finde die Preise bei uns okay... macht mich erstens mächtiger ;) und zweitens siehe den vorangegangenen Absatz. :)

  • Féamorn Ich gebe dir recht, das diese Kräuter etwas die Spannung nehmen aber wen einem Spieler im Dungen das Bein bricht, ist der für die nächsten 3 Sitzungen raus oder der Miester muss etwas Konstruieren. Deshalb denke ich, sollten die Kräuter, die extreme Malis wegmachen schon im Gruppenbeutel sein. Tod zähle ich jetzt mal nicht zu den extremen Malis. :)


    Wenn die Gruppe kein Gold hat solche Kräuter zu kaufen hat die Gruppe zu wenig Gold.



    PS: Ich fordere eine globale Taschengolderhöhung

  • PS: Ich fordere eine globale Taschengolderhöhung

    Amen!!! :thumbsup:



    Davon abgesehen: Jau, soll die Kluft ruhig groß sein! Schließlich braucht man ausgehungerte und unterbezahlte Bauern für die wütenden Fackelschwingermobs. 8o


    Im Ernst, der Unterschied kann/muss/darf hier wirklich gravierend sein.

  • Also in unserer Spielrunde handhabe ich das so, das ein Bauer im jahr 2 GS verdient.


    Die Chars bekommen durch ihre Abenteuer weit aus mehr an Gold zusammen und das auch in viel kürzerer Zeit. Da ich aber davon ausgehe, das in einer größerern Stadt, Heilkräuter fast aller Art (ausser die ganz exotischen Dinge, wie Wiederbelebung etc.) zu kaufen gibt, haben die Helden schnell ihr Geld wieder in Heillkräuter investiert. Heilkräuter wachsen nicht an jeder Ecke, so dass ein Char mit entsprechender Fertigkeit diese nur entsprechend scchwer finden kann. Aber deswegen sind sie auch so verdammt teuer. Hier ein Gefnul für die Treffer, da ein Edram für die Knochen und dann noch ein Wek wek oder ein Arpsusar aufgebraucht und schon müssen die Chars schauen, das sie ihre Kräuter wieder auffrischen. Das bedeutet nicht, das die Heldengruppe eine enorm große Anzhal an Kräutern hat, aber sie besitzen welche und sie tun gut daran auch immer wieder welche dabei zu haben.


    Die Kräuter sind in einer Fantasywelt nunmal vorhanden und wer sie sich leisten kann, kann sich glücklich schätzen. Ich finde die Preise für Kräuter angemessen, denn man muss sich auch mal deren Wirkung bewusst sein. Ein Knochenbruch in dem besagten Dungeon, kann einen Char für Wochen ausser gefecht setzen und was dann. Ich mag es persönlich nicht, wenn dann im nächsten Raum eine Kiste steht, in der gaaaanz zufällig eine Heilkraut namens Edram zu finden ist. Da ist es mir lieber, die Chars können sich in der nächsten Stadt mit Kräutern eindecken, sofern sie genug Geld besitzen.


    Bei Gegnern findet man meist nicht viel bis auf eine Handvoll Münzen, je nachdem wen man da vor sich hatte. Auch gefährlichere Wesen wie z.B. Trolle, haben kein Gold dabei, was sollen sie auch damit. Das meiste Geld bekommen bei uns die Chars, indem sie von ihrem Auftraggber bezahlt werden, oder indem sie bestimmte Orte erreichen (Finale Raum eines Dungeon, die Schatzkammer einer Ruine die von Untoten und geistern heimgesucht wird, den Anführer der Feinde besiegen etc.) Also das die Chars zu viel Geld haben, ist bei uns noch nicht passiert. Viel mehr ist es so, das kleine Beträge, wie das Übernachten in einer Taverne, nicht ins Gewicht fallen und auch nicht extra abgezogen werden müssen, da ich der Meinung bin, das man dies vernachlässigen kann. Denn bevor der Char kein Geld mehr hat und alles an Essen und Trinken ausgegeben hat, hat dieser schon längst wieder Geld bekommen.


    Solange die Chars Geld ausgeben müssen (Ausrüstung, Heilkräuter, Bestechungsgelder etc.) sehe ich da echt kein Problem drinn, die Gruppe bei Levle 5 oder so, mit 400- 800 Gold herumlaufen zu lassen. Wobei natürlich irgendwann auch die Frage auftaucht, wieviel Gold die Chars tragen können, aber dazu kommt es meist nicht. Und wenn doch, so gibt es bei und in den größten Städten des "Parliansichen Imperiums" so etwas wie Banken, indenen die Chars ihr Vermögen deponieren können. Allerdings müssen diese sich für eine Stadt entscheiden, da sie nicht in einer anderen Stadt auf ihr "KONTO" zugreifen können.

  • 10.000 Gold... 2-3 Artefakte, vieleicht noch ein Schiff gekauft und schon ist das Gold Weg.


    Ah,ähhh...was machen Charaktere bitte mit einem Schiff? Und...hast Du eine Vorstellung was so ein Kahn an Unterhalt kostet, wenn er mal gekauft worden ist? Das FRIST förmlich Geld. Und wenn es einmal nicht satt wird geht es unter! Und wenn ich das höre, von wegen 2-3 Artefakte, 10.000 GS - jeder wie er mag, aber da wird mir Angst und Bange. Bei mir hat noch NIE ein Spieler so viel Gold zusammen gehabt. Nein, falsch, stimmt nicht. Am Ende einer Kampagne hatten sie einen Drachen getötet und seinen Hort aufgeteilt. Aber - wie man im "Hobbit" auch schon sieht, stehen immer schnell Leute da und halten die Hand auf und wollen ihren "rechtmäßigen" Teil vom Schatz. Und es gibt Räuber. Und andere Gefahren. Und schnell war von dem Gold nichts mehr da. Am Ende reichte es gerade noch um eine Taverne zu eröffnen...


    man schon das ein oder andere Gold verdienen wenn man da ein paar Mitgehen lässt.


    Das mit den "paar Dingen" hat mich auch immer an D&D gestört. Da scheint sich nie jemand Gedanken darum zu machen wie viel ein Charakter eigentlich tragen kann ohne behindert zu werden. Und das man während eines rasanten Abenteuers schnell "dinge" verliert. Und das man Gesindel anzieht, in einer Stadt, wenn man zu spendabel ist oder wohlhabend aussieht. Zählt das alles bei euch nichts? Auch ein Pferd kann nur so und so viel tragen! Und die meißten Dinge die man plündern kann sind schon lange in Gebrauch und entsprechend garnicht mehr so viel Wert. Darüber hinaus - auch wenn ein Charakter rein von der Traglast noch nicht behindert würde - hat er mal drei Bögen auf dem Rücken oder einen gut gefüllten Rucksack auf, dann hagelt es aber doch nur so von Mali! Das schränkt doch trotzdem ein, rein von der Sperrigkeit her!!!! Und einmal schwimmen gegangen und der Bogen ist hin. Alleine die laufenden Kosten eines Abenteurer-Lebens sind so immens hoch das es unglaublich viel "Gold" erfordert eine Gruppe überhaupt "reisefähig" zu halten. Wenn man all diese Kosten NICHT berechnet und als "Peanuts" abtut mag ich gerne glauben das schnell eine Inflation einsetzt. Aber, wie gesagt, bei uns kam das noch nie vor.


    die Krauter zu teuer sind und auch einige andere Dinge


    Das denke ich nicht. Zum einen haben sehr viele Kräuter ein hohes Potential - was sie per se schon teuer und begehrt macht. Dann sind viele dieser Kräuter schwer zu finden. Außerdem halten sich frische Kräuter nicht lange - und je nach Verarbeitungsform lässt sich so ein Kraut auch nicht haltbar machen, bzw, nur für wenige Tage. Das Gleiche gilt für Salben und Tränke. Nach ein paar Tagen in der Wüste oder im Sumpf ist das ALLES hin! Die Tatsache wie Haltbar etwas ist treibt auch den Preis enorm in die Höhe. Das sollte man nicht vergessen.


    Nur so kann man ein gewisses Gefahrengefühl wirksam aufrechterhalten. Wenn die Gruppe weiß, dass der Kräuterkundige maximal Kräuter für einen oder zwei Personen hat um diese am Leben zu erhalten und vielleicht gar keines oder nur eines um den Tod aufzuhalten oder ins Leben zurückzuholen, dann verhalten sich die Charakter (bzw. eher Spieler) anders, als wenn ein bisschen Ausbluten eh nicht so schlimm ist, da ja jeder nach dem Kampf eh eine Wunderpille abbekommt und alles wieder in Butter ist.


    siehe Oben - sehe ich nämlich auch so.


    Deshalb denke ich, sollten die Kräuter, die extreme Malis wegmachen schon im Gruppenbeutel sein


    Das ist so eine - und das meine ich NICHT abwertend sondern einfach nur feststellend - D&D-Denke. Genau wie das "Kumpel tot, wo ist der Priester zu wiedererwecken". Vielleicht ist das nur bei mir so, aber für mich ist das NICHT RM sondern eben D&D. Und wenn ich das spielen will, dann tue ich das. Aber da ich das NICHT will, spiele ich eben nicht D&D sondern RM. Zu "im Gruppenbeutel" siehe oben.


    Wenn die Gruppe kein Gold hat solche Kräuter zu kaufen hat die Gruppe zu wenig Gold.


    Auch das sehe ich anders. Hat die Gruppe zu wenig Gold für sowas - macht sie entweder was falsch indem sie diese Kräuter überhaupt benötigt (was im übrigen bei meinen Spielern seltenst(!!!) vorkommt) oder sie sollten sich mal andere Beschäfftigung suchen, bei der sie so viel Gold vernünftig verdienen können um sich die Kräuter zu leisten - oder...noch besser...selbst ist der Mann. Auf, raus in den Wald und danach gesucht Ach? Gibt es hier garnicht? Wächst wo anders? Na - deswegen ist es ja so teuer ;)


    Ein Knochenbruch in dem besagten Dungeon, kann einen Char für Wochen ausser gefecht setzen und was dann. Ich mag es persönlich nicht, wenn dann im nächsten Raum eine Kiste steht, in der gaaaanz zufällig eine Heilkraut namens Edram zu finden ist. Da ist es mir lieber, die Chars können sich in der nächsten Stadt mit Kräutern eindecken, sofern sie genug Geld besitzen.


    Solche Situationen halte ich ebenfalls für äußerst dumm. Aber, wie gesagt, zur Verfügbarkeit und dem Geld habe ich mich ja schon ausgelassen.


    Also das die Chars zu viel Geld haben, ist bei uns noch nicht passiert.


    dito.
    Wie gesagt - ein Abenteurer-Leben ist teuer. Und wenn man das Essen im Gasthaus, das Besäufnis in der Taverne, das Bestechungsgeld für die Stadtwache, das Futter und den Arzt fürs Pferd, Stall und Zimmer für die Unterkunft, die gelegentliche Kurtisane, den häufigen Dieb und manches Glücksspiel einfach außer Acht lässt und nie berechnet - ja, wo sollen denn dann die Spieler hin mit ihrem Gold? Das gehört doch so unheimlich zum darstellen einer Rolle dazu - wenn man überlegt ob man lieber ein reichhaltiges Essen haben will, oder eine Nutte für die Nacht. Lieber das teure Zimmer oder ein paar Bier mehr. Mal ins Badehaus kann, nach ein paar Abenteuern, oder sogar edle Kleidung tragen. Ja, Kleidung ist auch so ein Posten. Spätestens nach zwei oder drei Tagen in der Wildniss ist das meißte Zeug nur mehr was für den Lumpensammler und muß entweder geflickt oder erneuert werden, will man nicht aussehen wie Hullefutz. Leute - das KOSTET eine Menge Geld! Und das ist die gelegentliche Spruchrolle mit einem Stufe eins oder zwei Zauber ein echter Luxus.


    Viel mehr ist es so, das kleine Beträge, wie das Übernachten in einer Taverne, nicht ins Gewicht fallen und auch nicht extra abgezogen werden müssen, da ich der Meinung bin, das man dies vernachlässigen kann. Denn bevor der Char kein Geld mehr hat und alles an Essen und Trinken ausgegeben hat, hat dieser schon längst wieder Geld bekommen.


    S.o. und - bei uns ist es eben doch oft genug so das Geldmangel der zwingende Grund ist auf Abenteuer zu gehen, da die Charaktere abgebrannt sind. Hat denn von euch noch keiner die Conan-Romane gelesen oder wenigstens die Filme gesehen??? Die geben so schön wieder was mit dem ganzen Abenteurer-Gold passiert. Das endet nämlich nur selten als Investition in bessere Ausrüstung. Meißt wird es schon auf dem Weg in die Zivilisation wieder verhurt und versoffen. Das wenige das dann noch bleibt wird letztendlich sogar geklaut.


    olange die Chars Geld ausgeben müssen (Ausrüstung, Heilkräuter, Bestechungsgelder etc.) sehe ich da echt kein Problem drinn, die Gruppe bei Levle 5 oder so, mit 400- 800 Gold herumlaufen zu lassen. Wobei natürlich irgendwann auch die Frage auftaucht, wieviel Gold die Chars tragen können, aber dazu kommt es meist nicht.


    Bei einer Gruppe wo das Pferd nichts kostet und wie bei einem MMORPG im Rucksack verschwinden kann, trägt jeder Charakter leicht 10.000 GS mit sich rum. Bei DSA gab es mal eine recht realistische Beschreibung einzelne Münzen verschiedener Währungen, inklusive ungefährer Größe und passendem Gewicht. Wir haben da mal ausgerechnet wie viel Münz-Gewicht ein Charakter so mit sich rum trägt - das waren bei rund 100 Münzen unterschiedlicher Dotierung 4- 4.5 kg!!! ...und füllte den halben Rucksack vom Volumen. So eine Menge Geld fällt auf, ist unpraktisch und weckt bei anderen Begehrlichkeiten! Jetzt kommt der Schlaue Spieler auf die Idee dies einfach in Mithrilstücke zu tauschen...tja...Pech gehabt. Mithril ist zum einen extrem selten - Gold ist ja schon selten als Münze - und sehr hohen Kursschwankungen unterworfen. Funtz also nicht. Alleine schon für ein GS Wechselgeld zu bekommen dürfte schwierig sein, weswegen die meißten auch garkein Gold annehmen würden. Also, mit dem vielen Gold, das ist so eine Sache. Wie gesagt, bei uns gilt jemand mit einem VERMÖGEN von rund 30-40 GS schon als reich. Aber vielleicht sind wir alle auch einfach ein bischen zu Hârn Master und Mittelerde geprägt.


    Wie gesagt, jeder wie er mag, aber für mich wäre das nichts... 10.000GS und solche Sachen.

  • Storm, Du wetterst in Deinem letzten Posting ganz ordentlich gegen Rollenspieler, bei denen die Charaktere unmengen an Gold mit sich herumschleppen ohne das Gewicht dessen zu beachten, wo Kleinbeträge gar nicht beachtet werden, wo Heilkräuter viel verwendet werden, um schnell die Charaktere zu heilen usw. Ich denke, daß Du hierbei außer acht läßt, daß es durchaus verschiedene Kategorien von Fantasy-Settings gibt, in denen man sich bewegen kann.


    Wenn man in einem klassischen Mittelalter-Setting spielt oder sich vielleicht auch in einem Low Fantasy-Setting bewegt, wird man eher im Spiel betonen, daß die Charaktere einen Kampf ums Überleben führen und das das Leben kein Zuckerschlecken ist. Dann sind Heilkräuter nicht omnipräsent, Gold ist eher knapp und das gerade erworbene Stahlschwert wird als so wertvoll angesehen, daß es gleich Begehrlichkeiten bei Räubern und Dieben erweckt, die einem dies gerne bei nächster Gelegenheit stehlen.


    In anderen Settings, die eher episch ausgelegt sind - dazu gehört wohl auch Mittelerde, was bei Wikipedia als typischer Fall eines High Fantasy-Settings aufgeführt wird - ist aber die Betonung ganz anders und einige realitische Aspekte werden bewußt ausgeblendet. Dann landet man eher bei einem Spiel, bei dem den Charakteren (hier eher Helden) hunderte von Goldstücken zur Verfügung stehen und relativ einfach auch Möglichkeiten der magischen Heilung zur Verfügung stehen. Das ist dann aber nicht falsch oder unsinnig, so wie Du es m.E. darstellst, sondern einfach eine andere Art zu spielen.

  • Eci - Du hast bedingt Recht. Wie ich ja geschrieben habe, scheint es da ich zu sehr von Hârn Master beeinlusst worden bin. Aber wir haben hier im Forum diverse Themen die alle in etwa die gleiche Richtung abzielen - höher, weiter, besser. Verstehe mich nicht falsch! An Powergaming, High Fantasy und und ähnlichen Dingen ist nichts auszusetzen. Wenn man es mag. Absolut jeder so wie er mag. Habe ich ja auch oben nochmal betont.


    Aber was erstaunlich ist das gerade diejenigen welche Powergaming und/oder High Fantasy gut finden und vornehmlich dazu passende Abenteuer spielen wollen, sich etwas darüber beklagen das ihnen in so einem Fall das RM-Regelwerk über den Kopf wächst und das Spiel zerreißt, wenn die Charakter mal eine bestimmte Stufe erreicht oder einen gewissen Reichtum angehäuft haben. Und das verstehe ich dann nicht mehr - genausowenig wie Walt. Was ich hier nur ausführend wollte ist, das der Ausweg aus diesem Dilemma aber direkt vor der Nase liegt - entweder man macht es wie die Minimalisten und Schraub den Powerlvl etwas zurück und verschiebt das Spiel auf andere (nicht zwingend bessere!!!!) Wertigkeiten, oder man hält es mit den Regelfuchsern und beachtet einfach mal alle Regeln die dem Powergaming ein bischen seine Zähne nehmen. Weil Traglast, Erschöpfung, Orientierung und all diese schönen Larifari-Regeln finden nämlich nur selten in solchen Runden Beachtung - und das nicht nur weil sie umständlich sind.


    Im übrigen ist es bei D&D ähnlich - wenn ich anfange beschneidende Regeln zu missachten, dann bricht das ganze Powergamerhouse zusammen. Nur das D&D anders aufgebaut ist. Es hat ein paar wenige Regeln die alles einschränken - die Grundregeln. Und dann einen reisen Berg an Optionsregeln die diese Einschränkungen nach und nach aufheben. Die Folge ist das jeder mit den Optionen spielen will.
    Rolehamster macht das genau umgekehrt - erstaunlicherweise mit der ebenfalls umgekehrten Folge. Die Grundregeln lassen fast alles zu oder viele Dinge einfach offen. Die Optionsregeln schränken dann das Spiel unglaublich ein. Ergo will keiner mit den Optionen spielen.


    Was ME angeht kann ich Dir ebenfalls nur bedingt Recht geben. Aber es ist eher klassische und heroische Fantasy als das es High Fantasy wäre. High Fantasy lebt von einer Unmenge an exotischer Monster und völlig irrwiztiger Magie, seltsamen Schauplätzen und einer Abundanz an magischen Gegenständen. Das bietet ME alles nicht. Zumindest nicht mehr im 3ZA. Davor trifft dies ganz sicher zu.
    Echte High Fantasy sind so Klamotten wie Elric! oder Earthdawn. Oder eben die Shadow World. Sicher ist all das auch hochgradig interpetabel und jeder definiert das für sich anders. Aber wir sind uns sicher einig - unabhängig der Begrifflichkeiten - das Earthdawn und Mittelerde zwei paar Schuhe sind?! Oder Mittelerde und die Vergessenen Königreiche. Der Spielstil, welcher da für die eine Welt passt, wirk u.U. in der anderen selbst bei allem weh und wolle völlig deplaziert.


    Deswegen ja auch meine Frage mit Star Trek und Rolemaster. Kann ein potentiell so tödliches Kampfsystem wie Rolemaster, dem es egal ist ob da ein Spieler Charakter oder ein NSC getroffen wird, für ein Universum herhalten, indem alle NSCs immer schwer benachteiligt sind, gegenüber den SCs?

  • naja ich würde die Reisekosten mal nicht so hoch ansetzen im Verhältniss was z.B. Waffen kosten und was man für Erbeutete Waffen so bekommt / wenn man Low-Fantasy so konsequent umsetzt sollten die meisten Räuber ect. auch nur mit Knüppeln und Schleudern und ähnlichem Bewaffnet sein - bessere Waffen stellen dann ja wirklich unbezahlbare Werte dar.


    Natürlich sind 20-30 Gold viel Geld, aber echter Reichtum ist das denke ich in den wenigsten Welten, grade genug um sich ein Haus in der Stadt zu kaufen vieleicht. Ein reicher Kaufmann hat sicherlich meistens ein Vermögen von mehreren Hundert bis Tausend Gold.


    Wenn man natürlich eine extrem mittelalterliche Welt benutzt in der es keinerlei überregionalen Handel gibt und Rüstungen und Waffen sich in der Bevölkerung eher auf Jungsteinzeit-Niveau bewegen - Geld im Prinzip in der Bevölkerung keine Rolle spielt und eher etwas für Adelige ist...


    Wenn man natürlich in einer Welt die eher dem Römischen Imperium auf der höhe ihrer Macht oder dem Späten, ausklingenden Mittelalter entspricht werden sicherlich auch höhere Summen, bessere Waffen ect. zugänglich sein.


    Meistens heben sich Helden und Abenteurer ja etwas vom "Pöbel" ab, man muss auch beachten das man z.B. nach GRW für 2 Hintergrundoptionen 200 Gold erwerben kann oder +20 Gegenstände... wenn wir mal 200 Gold etwa als 2 Milionen € betrachten - das ist zwar eine große Menge geld - aber wirklich Reich ist man damit noch lange nicht. Ein Prinz haut sowas vieleicht an einem Wochenende weg für Wein, Weib & Gesang.


    Wichtig ist dabei natürlich in welchen Gesellschaflichen kreisen sich die Gruppe bewegt - Bauern und Gesindel begehen vieleicht schon für ein paar Silberstücke einen Mord, Bürger (Handwerker, Händler ect.) würden sich das sicherlich einige Goldstücke kosten lassen - und Adelige verlangen dafür vieleicht mehrer Hundert Gold.


    Grade in Feudalgesellschaften ist es da natürlich sehr schwierig bis unmöglich aus seiner Schicht den Aufstieg zu schaffen - das kann man als Spieleiter natürlich gezielt durch Geld, ausbildungspakete ect. steuern - das man die Charaktere in der untersten gesellschaftlichen Schicht starten lässt und sie sich da entsprechend rumschlagen müssen - dafür muss man allerdings die Ausbildungspaktet stark limitieren / nur sehr wenige zugänglich machen zum start, zusätzlich wenig Startgeld vergeben und keine oder kaum Ausrüstung - ich fände es schon unrealistisch wenn die Heldentruppe in der Gosse hockt und Waffen und Ausrüstung im Wert von 5.000 Gold am Körper hat...


  • Aber was erstaunlich ist das gerade diejenigen welche Powergaming und/oder High Fantasy gut finden und vornehmlich dazu passende Abenteuer spielen wollen, sich etwas darüber beklagen das ihnen in so einem Fall das RM-Regelwerk über den Kopf wächst und das Spiel zerreißt, wenn die Charakter mal eine bestimmte Stufe erreicht oder einen gewissen Reichtum angehäuft haben. Und das verstehe ich dann nicht mehr - genausowenig wie Walt. Was ich hier nur ausführend wollte ist, das der Ausweg aus diesem Dilemma aber direkt vor der Nase liegt - entweder man macht es wie die Minimalisten und Schraub den Powerlvl etwas zurück und verschiebt das Spiel auf andere (nicht zwingend bessere!!!!) Wertigkeiten, oder man hält es mit den Regelfuchsern und beachtet einfach mal alle Regeln die dem Powergaming ein bischen seine Zähne nehmen. Weil Traglast, Erschöpfung, Orientierung und all diese schönen Larifari-Regeln finden nämlich nur selten in solchen Runden Beachtung - und das nicht nur weil sie umständlich sind.


    Ich denke, daß Du oben Powergaming und das Spielen in einem Epischen/High Fantasy Setting fröhlich miteinander vermischt. Auch ohne Powergaming kann man in einem High Fantasy Setting spielen. Gleichzeitig denke ich auch, daß Rolemaster, mit seinen diversen magischen Klassen, mit seinen Heilkräutern und mit seinen magischen Waffen im Preisbereich mehrerer hundert bis tausend Goldstücke durchaus auf High Fantasy Settings ausgelegt ist. Nur bieten die Regeln dem Spielleiter leider wenig Anhaltspunkte dafür wie Gold oder magische Gegenstände sinnvoll an die Charaktere ausgegeben werden sollten. Auf Low Fantasy zu wechseln und solch realistische Facetten des Abenteurerlebens wie Traglast, Erschöpfung etc. zu nutzen, um dieses Problem zu beheben ist dabei aber nur eine mögliche Lösung - und leider eine bei der man ggf. seinen Spielstil in einer nicht unbedingt erwünschten Weise anpassen muß. Eine andere Möglichkeit ist z.B. sich zu überlegen welche Schätze oder magische Gegenstände die Charaktere auf welcher Stufe am besten zur Verfügung haben sollten und entsprechend "kontrolliert" Gold, Schätze und magische Gegenstände in den Abenteuern zu verteilen. Das funktioniert bei uns prima und wir können fröhlich weiter in unserem High Fantasy Setting spielen.


    Quote


    Was ME angeht kann ich Dir ebenfalls nur bedingt Recht geben. Aber es ist eher klassische und heroische Fantasy als das es High Fantasy wäre. High Fantasy lebt von einer Unmenge an exotischer Monster und völlig irrwiztiger Magie, seltsamen Schauplätzen und einer Abundanz an magischen Gegenständen. Das bietet ME alles nicht. Zumindest nicht mehr im 3ZA. Davor trifft dies ganz sicher zu.


    Darüber kann man sicherlich trefflich streiten. Meine o.a. Formulierung war das zur High Fantasy "wohl auch Mittelerde" gehört, zumindest wird der Herr der Ringe, der ja im Dritten Zeitalter spielt, bei Wikipedia als das "prägende Werk" des High Fantasy Genres aufgeführt.

  • Darüber kann man sicherlich trefflich streiten. Meine o.a. Formulierung war das zur High Fantasy "wohl auch Mittelerde" gehört, zumindest wird der Herr der Ringe, der ja im Dritten Zeitalter spielt, bei Wikipedia als das "prägende Werk" des High Fantasy Genres aufgeführt.


    Das stimmt absolut! :D Und da wir hier aber eine angenehme Gesprächskultur pflegen und nicht streiten wollen werden wir es den anderen nicht gleich tun und das Rat neu erfinden. Einen Seitenhieb gewährst Du mir aber dennoch - Wikipedia ist eines der Werke dem ich nicht weiter trauen würde als ich es werfen kann. Vor allem da es ein Werk vieler Autoren ist, die in vielerlei Hinsicht viele Begriffe auf sehr viele unterschiedliche Art und Weise verwenden und es dann sehr viele male zu völlig falschen Aussagen kommt. ;) An der Stelle wo der HdR als prägendes Werk für High Fantasy steht, könnte genauso gut auch Heroische Fantasy sehen, oder nicht? Oder klassische Fantasy. Den so wie sich Conan als Heroische Fantasy von Mittelerde unterscheidet, so unterscheidet sich...ach, das war ja schon wieder Sword & Sorcery...ja was jetzt? Wichtig ist das lle die an einem Gespräch beteiligt sind wissen wovon sie reden. Und dann ist das mit den Begriffen ja auch wumpe.



    Zurück zum Spielstil. Sicher hast Du absolut recht das sich durch das anpassen eines Spieles auf eine bestimmte Art und Weise daraus dann etwas neues ergibt, das keinem mehr gefällt. Kann ich nachvollziehen. Und, ja, genannte Anpassungen sind eine Möglichkeit. Mehr wollte ich auch nicht sagen. Und jain, ich werfe gerne High Fantasy und Powergaming in einen Topf. Macht aber nix. Oder?! ;)


    Um also zur urspurngsfrag zurück zu kehren - in meinen Gruppen, und da wiederhole ich mich, ist jemand reich wenn er 30-40 GS hat. Kann er sich ein Haus leisten ist er definitiv auch reich. Hat er mehr als das wird er schnell sehr reich. Aber - das ist nur in unserer Gruppe so. Das war die eingängliche Frage, oder?!

  • Ich bitte auch darum die zwei verschiedenen Definitionen von High- und Low-Fantasy zu beachten. Einmal wie weit die Welt ausgearbeitet wurde und sich von unserer Unterscheidet sowie die "epische Qualität" der Handlung (hier ist der Herr der Ringe als High-Fantasy Beispiel angeführt) und einmal die im Pen&Paper-Bereich verbreitete Deutung, wieviel "fantastisches" eine Welt enthält (hier würde ich den HdR eher zwischen den Stühlen einordnen, da andere Settings (viele mir bekannte D&D Settings etc.) hier sehr viel mehr Magie etc. bieten).

  • Da müssen wir ja nur sehen wie es in unserer Zeit ist - wir haben ja schon eine recht große Spanne von Arm zu Wohlhabend - und dann überlegen wir uns das es in den früheren Feudalsystemen angeblich noch viel viel schlimmer war...


    Mit 1-2 Millionen € ist man ja Heutzutage nichtmal richtig Reich und einflussreich sondern nur sehr Wohlhabend.


    Geld vermehrt sich ja meistens auch irgendwie von selbst, wenn man erstmal entsprechend Wohlhabend ist kann man auch ohne weiteres in entsprechenden Kreisen verkehren - wobei man sich hier, wenn man nicht noch irgendwo etwas verdient - natürlich auch schnell ruinieren kann.

  • @ Storm


    Ich denke nicht das ich/wir ähnlich wie D&D spielen denn wenn wir das Spielen würden, hätte ich genug Geld für Kräuter oder Waffen.


    Was mich nur stört ist das es scheinbar Regeln und Einkaufslisten gibt die man nicht nutzen kann weil die Summen ins Unermessliche gehen.
    Des weitern gibt es Listen auf denen Zeitangaben sind die absurd sind. Leider kann ich mich nicht mehr genau erinnern aber um eine Knüppel herzustellen hab ich 1 Woche im Kopf. Also rennt man eine Woche im Wald rum, um ein Ast abzubrechen der gut in der Hand liegt.


    Um aber etwas von den Listen nutzen zu können, denke ich das 100-200 Gold zuwenig sind oder die listen müssen dem wenigen Gold angepasst werden.

  • Ich verstehe Deinen Einwand voll und ganz - so ist es ja im Grunde auch beim Alchimisten. Wenn der einen einigermaßen brauchbaren magischen Gegenstand erzeugen will ist er Jahre unterwegs und spricht dabei dreimal täglich den Zauber. Die Misserfolgsquote ist dermaßen hoch, während die Dauer der Bearbeitung unglaublich lang ist, das es kaum glaubwürdig ist diese Regeln in einem echten High Magic Setting zu verwenden. Ha! Noch ein Begriff! ;) Was würde da ein +20 Bastardschwert, das sich in einen Dolch verwandeln lässt, bei Ork-Präsenz blau glüht, schwimmt und einen zusätzlichen Krit Elektrizitätstreffer verursacht kosten? Das könnte kein König bezahlen. Aber in manchen Spielen findet man sowas wie Sand am Meer beim Gassenjungen um die Ecke.


    Ist das aber nicht der Fall - dann kann man mal eben sein geliebtes magisches Schwert verkaufen um dieses sündhaft teuere, verdammt seltene Heilkraut kaufen zu können, das zwar stinkt wie Morcheln, nur drei Tage haltbar ist, aber innerhalb dieser Zeit garantiert alle Toten wieder auferstehen lässt. Man muß eben Prioritäten setzten. :P

  • Quote

    Um also zur urspurngsfrag zurück zu kehren - in meinen Gruppen, und da
    wiederhole ich mich, ist jemand reich wenn er 30-40 GS hat. Kann er
    sich ein Haus leisten ist er definitiv auch reich. Hat er mehr als das
    wird er schnell sehr reich. Aber - das ist nur in unserer Gruppe so.
    Das war die eingängliche Frage, oder?!

    Ja das ist die Antwort auf meine Frage. Nur passt sie mir nicht, weil ihr noch weniger habt wie wir und ich mecker das wir zuwenig haben. :)