Wie viel Gold ist viel Gold ?

  • Die gefahr ist dann natürlich das sie sich nichtmehr mit einfachen bezahlungen für gefährliche Aufträge zufriedengeben.... andererseits - mit 700 Gold da setzt sich der Charakter doch zur ruhe oder?


    Wardann jedoch ziemlich gemein und hab ihn von räubern überfallen lassen, 700 Gold weg. *grins* der war dann ziemlich wütend.

    Die Waldläufer des Nordens kennen keine Furcht,
    sie kämpfen bis kein Blut mehr in ihren Adern fliesst,
    ihre Gegner rauchen sie bis zum letzten Mann!

  • Das wiederum halte ich auch nicht für eine gute Lösung. Wenn man es als SL verbockt hat und die Charaktere dadurch mehr Gold als üblich haben, dann sollte man m.E. eine bessere Lösung zu finden als das Gold den Charakteren einfach wieder wegzunehmen, ohne daß sie groß eine Möglichkeit haben dem zu entgehen. Ich frage mich bei solchen Aktionen immer, ob der "Schaden", der dadurch entsteht, daß sich die Charaktere von - in diesem Fall läppischen 700 GP - ein paar Kräuter, ein tolles Schwert oder ein Haus kaufen könnten und man dies im Abenteuer berücksichtigen müßte, wirklich so viel größer ist als der, der in der Spielgruppe dadurch entsteht, daß der/die Spieler sich schlicht betrogen fühlt/fühlen (und nichts anderes ist ihnen ja auch widerfahren).

  • Wardann jedoch ziemlich gemein und hab ihn von räubern überfallen lassen, 700 Gold weg. *grins* der war dann ziemlich wütend.


    @ Lord Earendil


    Wenn der Charakter einen Diebstahl provoziert (mit dem Geld angibt...) ist so eine Aktion IO. Wenn so etwas aber nur so (um das Geld zurück zu erhalte) passiert ist das SL Willkür und fördert nicht gerade das Spiel.

    Ich bin ein Blindtext. Von Geburt an. Es hat lange gedauert, bis ich begriffen habe, was es bedeutet, ein blinder Text zu sein:
    Man macht keinen Sinn. Man wirkt hier und da aus dem Zusammenhang gerissen. Oft wird man gar nicht erst gelesen. Aber bin ich deshalb ein schlechter Text? Ich bin blind! Aber ich bin gerne Text.

  • Die Waldläufer des Nordens kennen keine Furcht,
    sie kämpfen bis kein Blut mehr in ihren Adern fliesst,
    ihre Gegner rauchen sie bis zum letzten Mann!

  • Das wiederum halte ich auch nicht für eine gute Lösung. Wenn man es als SL verbockt hat und die Charaktere dadurch mehr Gold als üblich haben, dann sollte man m.E. eine bessere Lösung zu finden als das Gold den Charakteren einfach wieder wegzunehmen, ohne daß sie groß eine Möglichkeit haben dem zu entgehen.


    Ich finde es auch nicht gut wenn die Gruppe "zufällig" ausgeraubt wird.


    Das ist mir einfach zu plump und offensichtlich.


    Wenn ich als Spielleiter einen Fehler mache und der Gruppe zu viel Gold gebe muß ich mir schon etwas besseres einfallen lassen.



    Quote


    Ich frage mich bei solchen Aktionen immer, ob der "Schaden", der dadurch entsteht, daß sich die Charaktere von - in diesem Fall läppischen 700 GP - ein paar Kräuter, ein tolles Schwert oder ein Haus kaufen könnten und man dies im Abenteuer berücksichtigen müßte, wirklich so viel größer ist als der, der in der Spielgruppe dadurch entsteht, daß der/die Spieler sich schlicht betrogen fühlt/fühlen (und nichts anderes ist ihnen ja auch widerfahren).


    Genau


    Mit Gold alleine kann man noch nicht soooo viel anfangen.


    Wirklich mächtige Waffen und magische Gegenstände sollten ohnehin nicht zum Verkauf stehen.



    Und wenn sich die Gruppe ausgiebig mit Heilkräutern etc. eindeckt sehe ich darin kein Problem.
    (Im Gegenteil, mich nervt es eher wenn dafür zu wenig Geld ausgegeben wird. Wenn man sich wirklich in die Lage versetzen würde, nur wenig wäre wichtiger als Heilkräuter, oder?)



    Und gerade die Möglichkeit ein Haus zu erwerben ist für mich eher eine Chance das Spiel und insbesondere die Hintergrundgeschichte des Charakters und seine "Verankerung" in der Spielwelt zu verbessern.



    Wenn die Charaktere (und die Spieler?) schon immer davon geträumt haben ein eigenes großes Schiff zu besitzen, warum soll ich ihnen dann auf unfairem Wege das dafür nötige Gold abnehmen welches sie (eventuell durch einen Fehler meinerseits) bekommen haben?


    Nehmen wir das mal als Beispiel, die Gruppe bekommt durch einen "Spielleiterfehler" 700 Goldmünzen.
    Für 450 GM kaufen sie sich ein mittelgroßes Handlsschiff und lassen es für weitere 50 GM in den bestmöglichen Zustand versetzen.
    Für 30 GM kaufen wie Vorräte und legen Gold für die Besoldung der Mannschaft zurück.
    Für 150 GM kaufen sie Handlesware, 10 GM gehen für Schmiergelder, Gebühren etc. drauf und 10 GM werden für unvorhersehbare Kosten wie z.B. Sturmschäden oder Unfälle zurückgelegt.


    Schon sind die 700 GM verbraten ohne einem Spieler das "allestötende Kettensägenschwert +83" zu geben.
    Die Charaktere (und Spieler!) haben einen persönlichen Bezug zur Spielwelt.
    Und es ergeben sich daher neue Abenteueransätze, man ist nicht mehr auf mehr auf "Aufträge" angewiesen.



    Wenn man in Zukunft der Gruppe nicht wieder zu viel Gold gibt haben sich keine Nachteile daraus entwickelt.


    Mal abgesehen davon, daß man die bisherige Abenteuerplanung höchstwahrscheinlich in die Tonne treten kann.
    Aber das passiert häufig und ist IMHO kein Grund die Spieler durch (unfaire) "Zufälle" in den alten status quo zu schummeln.

  • hm wenn sie halbwegs gut handeln können wird bei 150 Gold handelswaren aber schnell einiges zusammenkommen - das ist auch ein Problem von großen Kapitalmengen, wenn man richtig damit umgeht vermehrt sich Geld halt doch sehr schnell.

  • hm wenn sie halbwegs gut handeln können wird bei 150 Gold handelswaren aber schnell einiges zusammenkommen - das ist auch ein Problem von großen Kapitalmengen, wenn man richtig damit umgeht vermehrt sich Geld halt doch sehr schnell.


    WENN sie gut handeln.


    Können das die Charaktere denn?
    Können sie überhaupt rechnen? :D
    (Die Entwicklungspunkte für Mathematik gibt man doch meist lieber für was anderes aus :rolleyes: )



    Außerdem sehe ich dann immer noch kein großes Problem!


    Wenn sie gut handlen und damit viel Geld verdienen gibt es doch bestimmt viele, die das Geld lieber selbst verdienen würden.
    Ein Konkurrent der vor dem Auftauchen der Spieler ein Monopol hatte ist eventuell nicht so erfreut.


    Und genau daraus würde ich dann ein Abenteuer machen, es muß doch nicht immer um entführte Prinzessinen (die zu doof sind sich selbst zu helfen und beim weglaufen immer stolpern ;) ) oder finstere Erzmagier die die Welt vernichten wollen (warum auch immer :rolleyes: ) gehen!



    Nehmen wir mal an die Spieler kaufen für 150 GM eine Ware ein, schippern in eine Gegend in der diese Waren selten und teuer ist überschwämmen den Markt dort und verdienen dabei gut.
    Das wird dazu führen, daß sie sich bei den Leuten die bisher mit dieser Ware gehandelt haben(und sich eventuell abgesprochen haben um absichtlich das Angebot knapp zu halten um die Leute abzocken zu können) sehr unbeliebt machen, oder?


    Zur Inspiration einfach ein paar Mafiafilme sehen.
    Da geht es doch auch nur ums "Geschäft" :rolleyes:

  • Können sie überhaupt rechnen? :D
    (Die Entwicklungspunkte für Mathematik gibt man doch meist lieber für was anderes aus :rolleyes: )


    Hallo,


    Rechnen hat doch gar nichts mit Mathematik zu tun !


    ...übrigens geht ´mal über einen Flohmarkt. Da erhält man manchmal die tollsten Sachen, wenn man gut handeln kann - ohne dass weder Käufer noch Verkäufer rechnen können muss (denn von den 3% leben die Leute doch, oder ? :D )


    Grüße aus Berlin


    Gruß aus Berlin

  • Naja wir hatten mal eine Kampange wo einer ein Händler war und der Rest seine Waren geschleppt hat - der händler hat mit weniger als einem Goldstück angefangen und sich am Anfang das Geld von seinem Personal geborgt, ich glaube nach 3 Spielabende hatte er dann ein Vermögen von 300 Goldstücken oder so (und er hat ja sein Personal auchnoch beteiligen müssen vor allem für das geliehene Geld)


    Man muss ja im Prinzip nur ein Produkt was dort wo man ist häufig vorhanden und entsprechend billig ist einkaufen und dann zu einem Ort bringen wo es dringend benötigt wird und schon verdient man richtig Geld (sogar wenn man nur bescheiden Handeln kann) - mit einem Schiff kann man dabei natürlich größere distanzen überwinden und noch mehr Wert aus seiner Ware schlagen - wobei ich den Plot mit dem Handelsschiff immernoch zimlich gut finde - und wenn dabei ein bischen Geld abspringt, warum nicht? Auf jedem fall kann ich mir da viele nette Abenteuer zu denken - das ganze als Erbschaft mit 1000 Gold schulden dran war wirklich eine nette Idee.

  • Hallo,


    Rechnen hat doch gar nichts mit Mathematik zu tun !



    Rechnen hat nicht viel mit Mathematik zu tun.


    Das weiß ich auch, habe selbst ein paar Semester Mathe studiert... :rolleyes:


    Die meisten Mathematiker die ich kennengelernt habe konnten nicht nur schlecht rechnen (man denke nur an die ewigen "Oh, jetzt wo sie es sagen, das habe ich natürlich nur gemacht um zu sehen ob sie aufpassen" :rolleyes: ), sondern haben lieber 2 Stunden an einem Beweis gesessen der eine Rechnung überflüssig macht als 2 Minuten zu rechnen :D



    Aber in den aktuellen Regeln gibt es nur "Mathematik" (Grundrechenarten bis einfache Geometrie) in der Fertigkeitsgruppe "Wissenschaft/Analytisch - Allgemein" und "Höhere Mathematik" in "Wissenschaft/Analytisch - Spezialisiert"...
    :P

  • Rechnen hat nicht viel mit Mathematik zu tun.


    Das weiß ich auch, habe selbst ein paar Semester Mathe studiert... :rolleyes:


    Die meisten Mathematiker die ich kennengelernt habe konnten nicht nur schlecht rechnen (man denke nur an die ewigen "Oh, jetzt wo sie es sagen, das habe ich natürlich nur gemacht um zu sehen ob sie aufpassen" :rolleyes: ), sondern haben lieber 2 Stunden an einem Beweis gesessen der eine Rechnung überflüssig macht als 2 Minuten zu rechnen :D


    Weil man durch sowas dann anderen Leuten, deren Aufgabe das Rechnen ist, bzw. den elektronischen Rechnern das Rechnen spart, und schon nach nur 60 gesparten Rechenoperationen hat sich der Aufwand für den Beweis amortisiert. Hätte der kleine Gauss so eine Einstellung gehabt, würden wir heute noch die Zahlen von 1 bis 100 einzeln aufsummieren. :P
    Ohne jetzt noch darauf herumzureiten, dass es eben nicht reicht einfach loszurechnen, so lange man nicht bewiesen hat, dass auch sicher das richtige Ergebnis rauskommt! :P



    Ansonsten hast du aber durchaus recht, dass die (grundlegende) Mathematik-Fertigkeit in RM eben dann doch die Grundrechenarten vertritt, man also Mathe doch zum Rechnen braucht.

  • Weil man durch sowas dann anderen Leuten, deren Aufgabe das Rechnen ist, bzw. den elektronischen Rechnern das Rechnen spart...


    Das sollte keine Kritik sein.
    Wie gesagt, ich habe selbst ein paar Semester Mathe studiert :rolleyes:



    Und vielen Mathematikern geht es auch nicht darum irgendeine Rechnung zu ersparen oder einfacher zu machen, es macht ihnen einfach Spaß.
    Man denke da nur an viele Mathematiker die z.B. Monate (oder Jahre) daran arbeiten einen bestehenden Beweis noch "eleganter" zu machen...



    Quote


    Ansonsten hast du aber durchaus recht, dass die (grundlegende) Mathematik-Fertigkeit in RM eben dann doch die Grundrechenarten vertritt, man also Mathe doch zum Rechnen braucht.



    Genau das wollte ich eigentlich auch nur sagen :D
    Ich wollte keine Grundsatzdiskussion ob Mathe viel mit Rechnen zu tun hat.
    (Da wären wir uns ohnehin alle einig, daß sie wenig mit Rechnen zu tun hat, oder?)



    Und man muß bei Fertigkeiten immer bestimmte gebiete zusammenfassen, das gilt ja nicht nur für Wissensfertigkeiten.



    Außerdem finde ich in einem Fantasysetting die Fertigkeit "Mathematik" so wie sie besteht recht stimmig.


    Die meisten Fantasysettings sind an das Mittelalter oder die Renaissance (oder beides) angelehnt.
    Im Gegensatz zu heute waren noch "Universalgelehrte" möglich und die verschiedenen Gebiete der (Natur-) Wissenschaften waren noch nicht so stark getrennt.


    Und man brauch nur an die "Rechenmeister" zu denken, von der Antike bis zur Neuzeit haben sie nicht "nur" Mathematik betrieben, sondern haben, wie die Bezeichnung nahelegt, gegen Bezahlung entweder selbst gerechnet oder es anderen beigebracht.
    (Als Informatiker brauche ich Dich wohl auch nicht an die diversen Zahlensysteme und Hilfsmittel wie Rechenbretter hinweisen :rolleyes: )





    Aber zurück zum eigentlichen Thema :rolleyes:


    Ich wollte eigentlich nur klarmachen, daß die Charaktere nicht sofort zu mächtig werden nur weil sei ein paar hundert Goldmünzen haben.
    Wenn sie , was auf einer Fantasywelt meist nicht ungewöhnlich ist, außer mit den Fingern nicht Rechnen können ist es leicht sie zu betrügen.
    Und komplexen Handel können sie wohl auch nicht betreiben, oder?


    Wenn sie es können handelt es sich wahrscheinlich um sehr gebildete Charaktere (die eventuell Magiebegabt sind) und nicht unbedingt die besten Kämpfer sind. Dann brauchen sie Leibwächter auf die sie sich verlassen können.



    Selbst wenn die Gruppe gut gemischt ist und für nahezu jede Aufgabe ein Spieler zur Verfügung steht, wo ist das Problem?


    Wenn es den Spieler Spaß macht als Händler Geld zu verdienen und Abenteuer zu erleben, warum nicht?



    Zu den möglichen Abenteuern habe ich schon weiter oben geschrieben:


    Quote


    Und genau daraus würde ich dann ein Abenteuer machen, es muß doch nicht immer um entführte Prinzessinen (die zu doof sind sich selbst zu helfen und beim weglaufen immer stolpern ;) ) oder finstere Erzmagier die die Welt vernichten wollen (warum auch immer :rolleyes: ) gehen!



    Aaaaaalso, keine Panik wenn die Charaktere "zuviel Geld" haben.


    Es kommt nur darauf an, ob die Art Abenteuer die man Spiel Spaß macht und zum gewünschten Spielstil paßt.


    Wenn man lieber mit wenig Macht, Geld etc. "im kleinen Maßstab" spielt kann man das auch lösen ohne den Spielern (versehentlich) zuviel gegebenes Gold auf unfaire Weise abzunehmen.


    Im Beispiel oben, wenn die Spieler 700 Goldmünzen bekommen und in einer ländlichen Gegend ohne große Machtzentren spielen können sie mit dem Gold recht wenig anfangen.
    Theoretisch könnten sie ein ganzes Dorf kaufen, praktisch eher nicht. Würden die Eigentümer verkaufen (sind sie nicht ohnehin eher auf Tauschwirtschaft ausgelegt und können mit Gold recht wenig anfangen) , ist das überhapt legal und was hätten die Spieler davon...
    Dann läßt man sie halt einen alten Herrensitz kaufen und dick ausbauen, werden die Charaktere dadurch gleich unbesiegbar? Nein!



    Ich finde es ist ein viel größeres Problem wenn man z.B. Magiepunktevermehrer, Spruchvermehrer, Waffen mit hohem Bonus etc. gegeben hat als "nur" zuviel Gold.


    Und selbst dann macht man halt die Gegner einfach stärker ;)

  • Ich sehe die Sache mit dem Geld nicht so eng.
    Auf niedrigen Stufen sollten Charaktere schon mit dem Geld haushalten damit die Spieler ihre Charaktere nutzen und nicht deren Ausrüstung.
    -
    Aber irgendwann ist dann für viele Sachen die Grenze erreicht bei der der Charakter nicht mehr weiter kommt. Warum also nicht den besonderen +15 Dietrichsatz für das Schloss am Keuchheitsgürtel der Prinzessin kaufen? Oder den Anderen-Ring der Unsichtbar macht wenn kein Magier in der Nähe ist?
    Wenn ein Charakter auch nur einen INT wert von > 15 hat sollte er sich Spätesetens auf Stufe 9 fragen "Warum hat jeder Bösewicht auf Stufe 7 schon so ne dolle Ausrüstung, 200 Wachen, eine Burg und 3 Haremsdamen und ich habe immer noch das +5 Schwert vom ersten Abenteuer und einen 12 Jahre alten Gaul?"
    Mit Pauken und Trompeten den Kopf des Drachen in die Stadt tragen aber dann im billigsten Gasthaus das Gemeinschaftszimmer zu nehmen kommt auch irgendwie nicht gut.
    Wenn die Gruppe den Paladin betäuben kann, ist die Alternative bei zu kleinen Belohnungen immernoch die Schatzkammer des Schlosses auszurauben. Welcher König kann sich schon Sicherheitsmasnamen leisten die eine erfahrene Abenteuergruppe aufhalten können? :thumbsup:
    Einen Kräuterhändler ausrauben wäre natürlich lukrativer. :D

  • Aus einem anderen Blickwinkel:
    Es gibt Schätzungen (Berichte) dass man im alten Rom von 2Ass/Tag leben konnte. Für ein Jahr wären das (je nach Zeit) ca 7300g Bronze, entspricht ungefähr 25g Gold. Ein Bauer ca 125 Acre Land verdient bei mir, nach Abzug von allen Kosten, ungefähr diese 25g (was ganz gut gepasst hat). Damit lassen sich Werte ganz gut abschätzen.
    Ich rechne meistend in Gramm Gold, als Goldmünzen, um eben den Umstand des Gewichtes zu verdeutlichen, 700 Goldmünzen sind je nach System 3-5kg, 10.000 Goldmünzen entsprechen 80kg, die trägt man, wie schon erwähnt, nicht einfach so mit sich rum. Zumal man mit Gold nur in Städten weiterkommt (niemand kann auf Gold herausgeben, 7600g Bronze an der Hand!?).


    Kräuter sind auch so teuer um den Umstand zu verdeutlichen: Tod oder Leben, wieviel ist dir letzteres Wert? Und wer verkauft so etwas bitte? Rettet man einen geschätzten Menschen oder läßt sich von einem Fremden bezahlen?
    Aber in der Tat besteht da irgendwie ein Ungleichgewicht das ich folgendermassen löse. Jedes Kraut hat eine normale Wirkung und erst wenn das Kraut eweckt worden ist (Spruch) erhält es seine wirkliche angegebene Kraft. Damit muss ein Kraut erst gefunden und dann "aktivert" (Erweckung der Pflanzenderwa, s.h. Storl) werden, um seine volle magische Kraft zu entfalten - ansonsten wirkt es eben normal und ist auch entsprechend billig (schon geschnittene Kräuter sind meistens "tot"). Kräuter müssen also frisch gefunden werden (vll auch mit dem richtigen Ritual behandelt werden), um "aktiviert" werden zu können.
    Klar gibt es Ausnahmen davon z.b bei Pflanzen an besonderen Orten oder beträufelt mit den unschuldigen Tränen einer Jungfrau etc ...;)


    Durch die normale Wirkung, die erschwinglich ist, federe ich die Heilung etwas ab (zumal bei HARP minor healing in der universal sphere ist) ohne direkt den Booster rauszuholen, oder den Spielern , die meist auf geschätzte Menschen weniger wert legen, als auf Gold, tausende von Gold durch leicht transportierbare und handelbare Hyperkräuter in die Hände zu geben...


  • Welcher König kann sich schon Sicherheitsmasnamen leisten die eine erfahrene Abenteuergruppe aufhalten können? :thumbsup:


    Jemand bei dem es sich lohnt zu stehlen kann sich aber jemanden leisten der Dich im Schlaf erdolcht oder Die Nase abschneidet :rolleyes:



    Quote


    Einen Kräuterhändler ausrauben wäre natürlich lukrativer. :D


    Weil der alles natürlich für jeden lesbar beschriftet hat?


    Und jeder Charakter auch weiß was man wie wofür braucht?


    Nicht wirklich :P




    Einbrechen kann sich lohnen, man macht sich damit aber viele sehr unanagenehme Feinde.
    Und man kann mit der Beute selbst nur wenig anfangen und muß sie zu einem Bruchteil des Wertes an einen Hehler verkaufen...





    Ich rechne meistend in Gramm Gold, als Goldmünzen, um eben den Umstand des Gewichtes zu verdeutlichen


    Ich rechne nur in Gramm wenn:


    - Münzsysteme unterschiedlich sind
    Normalerweise übern Daumen gepeilt 5 Gramm pro Münze, aber es kann ja auch z.B. große mit 10 Gramm geben...
    Wenn man viel reist ist eher das gewicht interessant.


    - die Geldmenge so hoch ist, daß es sich lohnt auszurechnen ob bzw. wie man sie anständig transportieren kann
    Wenn die Spieler z.B. einen großen Silberschatz finden der 2000 Goldmünzen wert ist, dann sind das nach den üblichen Rolemasterregeln 20000 Silbermünzen, also 100000 Gramm, 100 Kilo Silber :-D
    Wenn ich die in zwei große Truhen mit einem Gesamtgewicht von jeweils 80KG packe steht man schon doof da wenn man keine Packtiere hat.
    Mit jeweils 2 Personen kann man die Truhen dann schleppen, aber längere Reisen wären recht beschwerlich.
    Und mal eben untern Arm klemmen und abhauen dürfte auch schwer werden :D




    Quote


    Kräuter sind auch so teuer um den Umstand zu verdeutlichen: Tod oder Leben, wieviel ist dir letzteres Wert? Und wer verkauft so etwas bitte? Rettet man einen geschätzten Menschen oder läßt sich von einem Fremden bezahlen?


    Die Preise für Kräuter finde ich nicht problematisch.


    Ich biete Kräuter nur bei entsprechenden Händlern und Heilern zum verkauf an.


    Und die Preise ergeben sich nun einmal nicht durch den eigentlichen Wert der Kräuter, sondern durch die Arbeit die in der Zubereitung steckt.


    Außerdem muß ein Heiler in einem kleinen Dorf keine Heilkräuter für 500 GM haben.
    Und wenn er sie hat wird er sie wahrscheinlich nicht verkaufen (oder nur für viel Geld, die 500 GM eben), sondern für einen Notfall verwahren.


    Entscheidend ist IMHO, daß es zur Welt stimmig ist.
    Falls es in der Spielwelt wirklich an jeder Ecke Kräuterhändler gibt ist es OK, ansonsten kann man teure Kräuter nur in großen Städten (mit entsprechendem Wissen, man könnte den Spielern auch Oregano verkaufeb und sagen es könne jede Blutung stoppen ;) ) oder bei Leuten die die Kräuter für ihre Arbeit benötigen. Also bei (Wund-) Heilern und Alchemisten.


    Ich sehe keine große Gefahr wenn man den Spielern "teure" kräuter gibt.
    Als Handelsware sind sie eher ungeeignet, sie halten nicht ewig
    (normalerweise berücksichtige ich das aber nicht, da sie recht schnell verbraucht werden)
    und der Preis dürfte stark davon abhängen ob jemand das Kraut braucht oder nicht.


    Als Beispiel, die Spieler sind in einer großen Stadt und bekommen von einem Alchemisten (als belohnung für wasweißich) ein Heilkraut das versteinerungen heilt und ein paar hundert GM wert ist.
    Wer sollte ihnen dieses Kraut abkaufen?
    Und falls es jemand wirklich dringend braucht, hat er soviel Gold?


    Ich sehe die Preisangaben eher als Richtwert für welchen Preis z.B. ein Heiler seine kräuter die er für den Notfall gesammelt und zubereitet hat für Gold herausrückt, nicht als Handelswert.

  • Welcher König kann sich schon Sicherheitsmasnamen leisten die eine erfahrene Abenteuergruppe aufhalten können?

    Und selbst dann macht man halt die Gegner einfach stärker

    Aus meiner bisherigen Erfahrung sind das zwei Punkte wie man jede gute -lang angelegte- Kampagne töten kann.


    Wenn eine Abenteuerergruppe es ohne größere Probleme mit einem König aufnehmen kann ist schon etwas in Schieflage.


    Wenn laufend die Gegner angepaßt werden müssen um zu schnell mächtig gewordene Charaktere auszugleichen dreht sich eine Spirale die zu einer Schieflage führen kann.


    Wichtig dabei: lang angelegte Kampagne!