• Einen habe ich noch:


    Drei Personen sitzen an einem Tisch, auf dem ein W6 liegt. Er hat zwei rote, zwei grüne und zwei blaue fläche. Jed Person kann drei Seiten des Würfels sehn und bezeichnen sie so.


    - A sieht zwei gleichefarbene und eine grüne
    -B sieht zwei grüne und eine andersfarbene
    - c sieht zwei gleichfarbene und eine blaue Fläche,


    Welche Farbe hat die Unterseite des Würfels, die keine der drei Personen sehen kann???

  • Blau?


    Richtig!
    A sieht zwei rote und eine grüne Seite
    B sieht eine rote und zwei grüne seiten
    c sieht zwei grüne und eine blaue



    Das waren nur drei Beispiele wie man kleine Rätzel in Ab´s einbauen kann die nicht allzu schwer sind!
    Die runde etwas auflocken und den Gehirnschmalz ankurbelt. Ich mag Rätzel in AB´s
    sie sind wenn sie einfacher und nicht andauernd vorkommen eine gelungene Abwechslung.

  • Hi,


    apropos,
    ich stellte einmal folgende Rätselfrage:


    Ein sehr weiser Druide sagte zu einem Spieler:
    "Ich werde Dir gleich eine Frage stellen, die Du ganz einfach mit "ja" oder "nein" beantworten kannst. Die Frage ist einfach, denn Du kennst die Antwort. Trotzdem wirst Du mir nicht richtig antworten können. Alle hier könnten das, aber nur Du weißt als einziger die richtige Antwort. Welche Frage könnte das sein ? Wenn Du weißt, was ich fragen werde und ("...und das war das Gemeine, denn es geht eigentlich nicht") sie trotzdem richtig beantworten kannst, erhälst Du ein sehr beeindruckendes Artefakt !"


    ...übrigens, der Druide behielt sein Artefakt, auch wenn nach Bekanntgabe der Frage die Diskussion noch eine herrliche Zeit den Abend verkürzte, denn man sollte mit derartigen Dingen - wie Artefakten - extrem behutsam umgehen.
    "Archimedes und die Schildkröte" oder "die Frau mit dem kleinen Kind am Nil" lassen grüßen (soweit zum Thema Paradoxa).
    Schon allein diese Diskussion lässt uns lange an diese Frage zurückdenken! - Und obwohl meine Ansicht nicht alle teilten, waren alle froh, dass dieses Artefakt nicht einem einzelnen überlassen wurde.


    Na, welche Frage könnte das sein ?


    Falls Ihr darauf kommt, erzähle ich Euch von der Diskussion über Paradoxa.


    Grüße aus Berlin

  • Zum Thema "einfach" fällt mir auch gleich ein passendes Monty Python Zitat ein:


    "Was ist deine Lieblingsfarbe?"
    "Gelb! ... Äh, blau!" *Uaaaaaaaaaaaaaaaaaaahhhhhhhhhhh*


    Ritter der Kokosnuss!!! Genial ich liebe den Film!!! :thumbsup: :D

    Die Waldläufer des Nordens kennen keine Furcht,
    sie kämpfen bis kein Blut mehr in ihren Adern fliesst,
    ihre Gegner rauchen sie bis zum letzten Mann!

  • Ich mag solche Rätsel nicht.


    Neben den schon angesprochenen Differenzen in der Einschätzung von "leicht" finde ich, daß sie keinen Platz in einem Rollenspiel haben. Wer macht denn aufwändig eine magische Tür und sichert sie mit so einem Rätsel (das dahergelaufene Spieler innerhalb von wenigen Minuten lösen können) wenn er auch einfach ein verdammt gutes Schloß kaufen oder die Tür magisch verschließen kann? Sorry, Tür-Rätsel sind in meinen Augen ein Klassiker auf der Abenteuer-Haß-Liste.


    Ausnahme wäre der Drache, der gerne mit seiner Beute spielt. Aber andererseits mag ich eh keine Drachen, die in Askese auf ihrem Hort sitzen, bis endlich mal ein Abenteurer vorbeikommt.


    Ich könngte mir vorstellen, daß Kinderrätsel leicht die Stimmung des Abenteuers kaputt machen. Insbesondere wenn sie von lustigen Gartenzwergen mit Zipfelmützen gestellt werden. (Selbige Gartenzwerge sind außerdem noch Stufe 200, damit die Abenteurer sie nicht einstampfen und somit das Rätsel umgehen können.) Neeee danke...


    Robert

  • Ich mag solche Rätsel nicht.

    Hallo,


    danke für die Einschätzung.


    Allerdings wollte ich eher konstruktive Vorschläge für eine lockere Runde, die auch ab und zu gerne etwas Gehirnschmalz in einem Abenteuer einsetzt, ohne dauernd "draufzuhauen", obwohl zweiteres viel einfacher ist.


    Unsere Helden sind leider etwas anspruchsvoller.


    Vor kurzem las ich ein Buch von Stefan Bonner und Anne Weiss. Da drin kommen auch viele vor, die keine Rätsel mögen (...übrigens sehr empfehlenswert, dieses Buch !).


    Trotzdem vielen Dank für den Beitrag.


    Grüße aus Berlin

  • Hi Cho Chin,


    Allerdings wollte ich eher konstruktive Vorschläge für eine lockere Runde, die auch ab und zu gerne etwas Gehirnschmalz in einem Abenteuer einsetzt, ohne dauernd "draufzuhauen", obwohl zweiteres viel einfacher ist.


    sorry. Da hab ich mich vom Verlauf der Diskussion zu stark beeinflussen lassen.

    Ich bin nicht sicher, ob ich Deine Ausgangsfrage richtig verstehe. Gibt es bei Dir nur dungeon crawls mit Rätseltüren und Du suchst nach Alternativen?


    Meistens ist es doch vom Abenteuer aus oft schon gar nicht möglich, jedes Hindernis mit Gewalt auflösen zu wollen. In Städten gibt das Ärger mit der Wache, in anderen Abenteuern bringt man vielleicht versehentlich jemand um, der lebenswichtige Informationen hat anstatt zu verhandeln, und wenn man einen Dieb finden will, sehe ich auch nicht, wie Gewalt weiterhelfen soll.


    Ich finde, die Rätsel sollten vom Abenteuer kommen und nicht einfach eingestreut werden -- das verhindert dann auch, dass es alberne Gnome vor magischen Rätseltüren werden. Dann ist da halt die zickige (aber adelige) Göre, von der die Spieler ihre Zustimmung erbetteln / erkaufen / erschleichen müssen. Oder der Dieb hat am Tatort einen aufwendig hergestellten aber trotzdem abgebrochenen Dietrich hinterlassen, den der Werkzeugmacher in der Stadt erkennt, was den Täterkreis auf eine Handvoll Verdächtige eingrenzt. Vielleicht muß der Barbarenhäuptling erst beeindruckt werden, und das geht halt nur durch eindrucksvolle magische Effekte, Taschenspielertricks, etc.


    Bei Elisera geht es doch zB auch nicht mit bloßer Gewalt. Meine Runde würde wahrscheinlich erst mal etliche Stunden oder Tage die Orkhöhlen beschatten und versuchen, mehr Informationen über die Bewohner und ihre Tagesabläufe herauszufinden. Vielleicht einen Vertrauten hineinsenden. Vielleicht unsichtbar hineinschleichen. Und wenn sie schließlich das Ziel ihrer Suche erreicht haben, ist Gewalt ebenfalls keine Option. (Ich schreibe nicht mehr, um niemandem das Abenteuer zu verderben.)


    Wenn Du allgemein Probleme mit dem Gewaltpotential Deiner Spieler hast, mach Deine NPCs und Gegner stärker, so daß Deine Spieler nicht davon ausgehen können, daß sie alles töten können, was im Abenteuer rumläuft.


    Ich hoffe, das hilft Dir mehr als meine vorherige Antwort. :-)


    Robert

  • sorry. Da hab ich mich vom Verlauf der Diskussion zu stark beeinflussen lassen.

    Hallo,


    ist ja kein Drama ! :whistling:


    ich wollte ja auch nicht zynisch sein. 8|


    Aber jetzt...
    ...vielen Dank für die Hinweise. Die Göre finde ich ganz gut und werde sie sicher in mein Abenteuer einbauen.


    Grüße aus Berlin

  • Hi Leute,


    aus den bereits von vielen dargestellten Problemen bin ich von Zahlenrätseln und von Spruchrätseln auch fast ganz weggekommen. Die Spieler lösen es entweder recht schnell oder beißen sich die Zähne aus. Außerdem passen solche Rätsel nur selten in das schlüssige Abenteuer.
    Ich halte es oftmals mehr mit Kombinationen verschiedener Gegenstände. Die Charktere finden etwas in Raum A oder um den Hals bei NPC B etc. was sie im späteren Verlauf bei einer Tür x oder einem Schrein Y brauchen. Ansonsten gibt es aber auch sehr gute Rätsel auf der Seite: http://www.helden.de/raetsel/
    Da sind wirklich gute Sachen dabei.

    Jeder Mensch macht Fehler. Das Kunststück liegt darin, sie dann zu machen, wenn keiner zuschaut.