• Ich lasse mich bei meinen Welten und Quests immer sehr stark inspirieren. Vor allem Computergames wie Gothic 1,2 und 3, Oblivion, Morowind usw. finde ich hervorragende inspirationsquellen.
    Woher holt ihr eure Ideen für Abenteuer und Kampagnen?
    Gruss aus dem fernen Annuminas

    Die Waldläufer des Nordens kennen keine Furcht,
    sie kämpfen bis kein Blut mehr in ihren Adern fliesst,
    ihre Gegner rauchen sie bis zum letzten Mann!

  • Das ist eine gute Frage. Ich kann Dir glaube ich bei bei keinem meiner Abenteuer exakt sagen, wo ich die Idee herhabe. Das ist immer ein Mischmasch aus den verschiedensten Eindrücken die ich mein Leben über so sammel. ;)
    Will heißen, Literatur, Fernsehen, Filme, Spiele und manchmal sogar aus der Realität (letzteres eher in moderneren Settings).


    Mir reicht es oft, wenn ich irgendeinen Menschen sehe, der dann bei mir irgendwas auslöst. Dann habe ich direkt irgendeinen neuen NSC im Kopf über den mir dann manchmal auch direkt eine Geschichte oder sogar ein ganzer Abenteuer-Plot einfällt.


    Der Hammer war mal, als ich eine Shadowrun-Schieberin sowie diverse Subplots aus einem Porno(!)-Bild entnommen habe. :D


    Ganz aktuell mache ich mir Gedanken für ein Rolemaster Setting was zweifelsohne durch den kürzlichen Konsum von "Jason und die Argonauten" sowie einem der Sindbad-Filme (ja, die mit den Tricks von Harryhausen) geprägt ist, gleichzeitig aber auch durch den ersten Conan-Sammelband den ich zur Zeit lese und diverse andere Dinge.

  • Aus Computerspielen eher weniger, vielleicht mal abgesehen von ein paar NSC's. Die meisten Plots in CRPG's sind mir zu linear, obwohl ich sie gerne spiele, gerade die von Dir angesprochenen.
    Bei mir ist es meistens Literatur, wobei damit nicht nur Fantasy-Literatur gemeint ist, sondern auch "klassische" Literatur. Hemingway, Tolstoj, Hedin und noch andere. Dazu kommen gerne Elemente der "irdischen" Sagenwelt. Kelten, Germanen, fernöstliches, alles wird verwurstet.
    Bei der Fantasyliteratur ist es alles mögliche, selbst unglaublich schlechte Kurzgeschichten können eine prima Kernidee haben... 8)


    Ansonsten hat sch ein Tipp, den ich im Trinity-Regelwerk gelesen habe, bewährt: Denk Dir eine ungewöhnliche, gewaltige oder was-auch-immer Endszene aus. Der große Showdown. Und dann überlege rückwärts, wie es zu dieser Szene kommen kann Das funktioniert prima!!! :thumbup:

    Ignorance is not a crime, it's just a shame.


    Warren Sapp, former DT, Tampa Bay Buccaneers

  • Alltag, Geschichte, Geschichten, Film, Fernsehen, Spiele, Computerspiele, andere Regeln, andere Settings, Träume, Bücher, Gespräche, Bilder, Musik, Lyrik, meinen Gedanken



    Es gilt die 3-K-Regel des Marketings:


    klauen, kopieren, kombinieren :D

  • Stimmt, ich habe mal einen magischen Attentäter auf dem Lied "Spaceman" von Babylon Zoo aufgebaut und einen Plot drum gesponnen.


    Ansonsten sehe ich das ähnlich, Inspiration kann von überall kommen. Ich händige meinen Spielern magische Gegenstände immer mit Text und einem Bild, das ich irgendwo im Internet finde, aus. Solche Gegenstände haben mich auch schon zu manchem Abenteuer inspiriert.


  • klauen, kopieren, kombinieren :D


    Wie stand es mal ausdrücklich in einem Regelbuch von GW (der bösen Firma :rolleyes: ) im Kapitel zur Erstellung eines eigenen Armeehintergrundes wörtlich:
    Besser gut geklaut als schlecht selbst gemacht.


    ;)




    Bei großen Handlungsbögen hab ich meist keine probleme, da gibt es genug Material zum klauen, äh Inspiration :D


    Wenn ich mich nicht wiederholen will hab ich öfter Probleme bei Gegenständen, kleineren "Nebenquests" etc.

  • Ach und eine der besten Inspirationsquellen sind meine Spieler ;)


    Ihre Ideen, welche sie äussern, bringen mich manchmal weit ab von meinem eigentlichen Plot, weil ich den Gedankengang gerade so genial fand, dass ich spontan drauflos improvisiere.

  • Der Hammer war mal, als ich eine Shadowrun-Schieberin sowie diverse Subplots aus einem Porno(!)-Bild entnommen habe. :D

    Oh, bei mir hat ein Bild von einem Playmate mal eine recht lange Story ausgelöst (eigenes Fantasy Setting auf veränderter DSA3 Basis...ich glaube 3...lang her).


    Häufig haben Bilder von Landschaften oder Gebäuden eine Kette von Ideen in Gang gesetzt.


    Immer wieder schön ist es modernes Popcornkino in Fantasygeschichten umzustricken. Mein Highlight war zweifelsohne dieser Stallone Film bei dem ein Autotunnel einstürzt und sie unter einem Fluss eingeschlossen im Dunkel hocken. Habe den Titel vergessen...was daraus jedoch wurde war eine Vampire: Dark Ages Geschichte im Wien am Ende des 12. Jahrhunderts.
    Während ich über den Stallonefilm und was man daraus machen könnte nachgedacht hatte fiel mir noch "Der Dritte Mann" ein. Damit war der Schauplatz klar: unterirdische Gänge unter Wien. Nachdem ich noch grob überprüft hatte, dass mal Römer in Wien waren wurden die Gänge als alte Katakomben definiert.
    Der Einbruch des Flusswassers (Winter!) war sehr unterhaltsam - für mich.
    Nass, kalt und dunkel...das Unleben ist manchmal richtig hart :D
    (habe nachgeschaut: es war "Daylight")



    Meine Idee aus einer Flugzeugkatastrophe in Kombination mit den X-Akten den Absturz eines fliegenden Schiffes in Earthdawn zu thematisieren ist leider nie vollendet worden.



    Btw, gewöhnliche Märchen sind ebenfalls gute Ausgangspunkte. Es gibt wohl keinen Fantasymeister dem nicht zu dem zugewachsenen Schloss mit den schlafenden Bewohnern irgendwas schönes einfallen würde - Drache hinter einer Kellertür inklusive...