Überlegung zu einer Hausregel bezüglich Initiative

  • Den Vorteil hast Du allerdings auch mit dem Originalsystem. Zusätzlich kannst Du einerseits auch noch Gegneraktionen unterbinden, die Gegner (die ja auch manchmal die Charaktere sind), könnenaber auch ziemlich flexibel auf die sich verändernde Situation reagieren.

    Ignorance is not a crime, it's just a shame.


    Warren Sapp, former DT, Tampa Bay Buccaneers

  • Im Nachhinein betrachtet weis ich zwar nicht, ob dieses System wirklich schneller ist, aber es ist interessant anderst, oder was meint ihr?


    Das Reverse-Ini System (ich nenn das jetzt mal so) ist sehr interessant und führt zu "realistischen" Situationen bei gleichzeitig hoher Fairness, ja. Aber es kann auch ganz schön langwierig und anstrengend sein. Der was-wollte-noch-jetzt-gleich-nochmal-tun?-Faktor tritt nämlich genauso zutage.


    Es ist insofern gegenüber der offiziellen Variante anderes, als daß du weißt wo in der Ini du stehst und deine Aktionen dementsprechend abstimmen kannst. Du mußt nicht auf deine gewürfelte Initiative hoffen, und dann evt. Change Action rufen (genaugenommen sind in der Reverse-Ini Change Actions nur während der Ansage erlaubt!!!), und es gibt den Vorteil der Ansage und den damit verbundenen Überblick über das Gesamtgeschehen ganz klar dem Schnellsten (und deswegen ist Wahrnehmung oft ein wichtiger Bestandteil der Reverse-Ini).

  • Ich finde auch das es (wieder in Abhängigkeit von der Gruppe) doch recht häufig vorkommt, daß man sich mit vielen Gegner schlägt.

    Das Maximum waren mal iregndwas zwischen 13 bis 15 Spieler in einer Mini-Kampagne mit den Namen "Metzel Makat" Ein eher Kampf betontest Szenario. Aber auch da war es so dass der Initative Wurf das geringste Problem war.
    Ich frage mich gerade verwundert ob wir vom selben reden? Wir sprechen schon von dem Ablauf Beschreibung GM-jeder Spieler sagt Aktion an-Ini Wurf-abarbeiten der Aktionen? Was braucht daran lang? Ich mein die Frage ganz ernst, wir sprechen doch nicht von dem einem Würfelwurf + Addiren eines irgendgearteten Bonus pro Kampfrundensequenz? Oder doch???

  • In den deutschen FRP-Regeln sagst Du Aktionen an, deren Umsetzung einen prozentuellen Anteil Deiner gesamten Aktionsfähigkeit in Anspruch nimmt. Und zwar vor dem Ini-Wurf. da kann es dann schon passieren, dass eine angesagte Aktion (ich laufe herüber und schlage den Hexenmeister) plötzlich schwierig zu realisieren ist, weil andere schneller waren und schlicht im Weg stehen oder der angedachte Gegner schon weg ist.
    In diesem Fall kann man seine Aktion abbrechen und spontan etwas anderes tun, das geht aber mit Verlusten der Aktionskapazität einher und ist schwieriger.

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    Warren Sapp, former DT, Tampa Bay Buccaneers

  • Bei Rm 2.0 gab es ja fast ein halbes dutzend alternativer Inititive-Systeme - bei kämpfen mit sehr vielen Gegnern kann es schon anstrengend werden alles im Auge zu behalten -ggF kann man als Spielleiter für die Monster auch fest einen mittleren initativwert setzen wenn man sehr viele davon hat.


    Ich finde allerdings grade das variable initativsystem bei Rolemaster sehr spannend weil man halt nie garantiert als erster oder letzter dransein kann...


    Wir handhaben es so das alle angesagten Aktionen in der Normalen Phase stattfinden es sei denn jemand sagt beim ansagen das er eine Blitzaktion oder eine überlegte machen will, die Reinfolge kann man anhand der Initative machen oder einfach im oder gegen den Uhrzeigersinn...

  • Bei uns läufts so: Ork A,B,C stehen Spieler a und B gegenüber, Erst wird angesagt wer was macht also Spieler A Sagt greife mit vollem OB an. Spieler B legt hälfte des OB auf Parade. Der SL spielt den Gegner wie er sich darstellt. In unserer Welt sind Orks halbintelligente Wesen. Halbintelligente Wesen werden wohl versuchen den stärksten Gegner zuerst auszuschalten (genau wie die Helden, die Erst mal den Hexenmeister platt machen, der ihenen per Magie sämtliche Knochen brechen kann bevor sie sich um seine Schützlinge kümmern) soviel zum Thema intelligenz, selten legen sie jedoch was auf die Parade um es sei denn sie sind benommen (ganz so intelligent sind sie auch wieder nicht). Die schwierigsten Gegner sind andere Menschen da man nie weiß ob sie gerde mit vollem Ob zuschlagen oder nicht. dann würfeln wir mit 2 D 10 zählen diese zusammen und zählen die Initiative dazu. Der höchste Werte beginnt. Da die Akltionen vorher angekündigt wurden ist es möglich das der Ork den man angreifen wollte schon platt ist. Man kann natürlich jemand anderes angreifen muß aber -30 auf OB hinnehmen.