[Spielethread] - Die Chronik des Sippenstreits

  • "Da hat sich wohl jemand von dem Gesaufe und Geschrei mächtig belästigt gefühlt, letzte Nacht, oder?" Mit einem schiefen Lächeln blickt Rumin zu dem Diener Imlír und fragt ihn weiter: "Gehören die fünf nicht mehr ganz so lebendigen Gäste hier der Gesellschaft Eurer Gebieterin, der Schwester der Königin, Telerien, an?"


    @ Spielleiter: 

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    Ich vertraue dieser ganzen Sache nicht so recht, noch weniger dem Diener, irgendwas stört mich. Daher spreche ich zugegebenermaßen etwas pointiert zu ihm. Ich möchte wissen, wie er reagiert. Zudem denke ich mir, das wir hier als Zaungäste gar nicht so willkommen sind. Und vor allem, wo ist der sechste Freier (sollten es diese hier wirklich sein) - im Bett mit Telerien ;-) ?
    Sollte es sich noch ausgehen, möchte ich gerne mein Wissen im Bereich der Giftkunde heranziehen. Vielleicht fällt mir an den Symptomen der fünf Unglücklichen etwas auf.
     


    An Halion gewandt sagt der Dieb recht laut und höflich: "Dürfte ich mir das Zeug auch mal kurz ansehen, Herr, schaut ja recht abartig aus." 


    @ Halion:


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    Als der Diener scheinbar von Aglars Tun abgelenkt wird, wendet sich Rumin verstohlen an Halion und flüstert: "Vielleicht sollten wir den Leuten hier nicht gar so offenherzig begegnen. Ich hab' ein nicht so gutes Gefühl bei der ganzen Sache, hier. Könntet Ihr etwas von der Substanz für eine spätere Analyse abzweigen?"

  • Nachdem offensichtlich kein Blut oder eine offene Wunde zu entdecken ist, wischt sich Aglar etwas verstohlen die Hände an der Tischdecke ab.


    An welchen Stellen fühlt sich die Kleidung den klamm an? Gibt es in der Nähe der Toten und Komatösen heruntergefallene Gabeln, Messer, Trinkgewäße oder ähnliches, das darauf schliessen ließe, wie sie das Gift verabreicht bekommen haben?

    Die Magie ist stark an diesem Ort; viele Elben haben über lange Zeit daran gewirkt." Frank Rehfeld: Zwergenbann

  • Zwölfter Tag des Cerbreth im Jahre 1441 DZ - früher Morgen – Pelargir, Gutshaus des Fürsten


    Sartharion beobachtet aufmerksam die Dienerschaft und Rumin wendet sich an Ilmír. Doch dieser zuckt mit den Schultern und wirft dem fahlen Diener einen fragenden, hochnässigen Blick zu, der offensichtlich für die Betreuung dieser Gäste zuständig war. Dieser antwortet: "Tatsächlich waren es sechs Freier, die Telerien, der Schwester der Königin ihre Aufwartung machten. Doch einer von ihnen, ein Mann namens Hirluin ist nicht unter ihnen. Er verlies die Gesellschaft früh am Abend, nachdem er einen hitzigen Disput mit den anderen fünf Freiern hatte."
    Halion bezweifelt, dass es ihm gelingt, von der Kleidung etwas von der Substand abkratzen zu können, handelt es sich doch nur um einen hauchfeinen Film. Dennoch will er es versuchen. Als er aber nach einem Tischmesser greift, bemerkt er, dass auch das Messer mit einem derartigen Film überzogen ist. Während Halion sich nicht sicher ist, ob er sich mit dem Berühren der Substand vergiften kann, nimmt Rumin es einfach in die Hand und will es Ilmír reichen. "Das nehme ich vorerst", sagt ein hochgewachsener, hagerer Mann mit schwarzem Haar und seegrauen Augen, der sich durch die Dienerschaft drängt. Ihm folgt ein Mann in Kettenrüstung und dem Wappenmantel der königlichen Garde. "Ich bin Castarion, Wächter des Hafens und Sohn des Königs."
    Das Gehabe Castarions ist weniger beeindruckend, als es wohl sein sollte. "Wir wurden uns noch nicht vorgestellt." Er verneigt sich leicht vor den vier Botschaftern und mustert den Raum. "Was ist hier passiert?"


    @Rumin:

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    Du kannst nicht genau sagen, um was für ein Gift es sich handelt, doch kannst du mit Sicherheit sagen, dass es nicht über die Haut übertragen wird, sondern indem es eingeatmet wird. Doch selbst das ist kaum möglich, da es im Augenblick nicht gasförmig ist.

    @Aglar:

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    Du stellst fest, dass die gesamte Kleidung mit diesem Film überzogen ist. Ausserdem auch die teilweise noch halbvollen Trinkgläser und alle anderen Oberflächen in diesem Raum.

    @Sartharion:

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    Ausser Bestürzung ist im Gesicht der Diener noch nichts besonderes herauszulesen.

  • Halion verneigt sich vor Castarion. "Halion, Botschafter aus Arthedain. Wir wurden heute morgen während wir unser Mahl einnahmen durch den Schrei eines Dieners aufgeschreckt und eilten sofort her. Hier fanden wir die fünf reglosen Körper so wie Ihr sie hier seht. Drei von ihnen leben wohl noch, die beiden anderen sind tot, getötet vielleicht durch die Substanz, die dort an dem Messer klebt. Kennt Ihr die Männer, wenn ich fragen darf?"

  • Auch Sartharion verbeugt sich vor Castarion. "Mein Name ist Sartharion, und dies hier", er deutet auf Aglar und Rumin "sind Aglar und Rumin. Wir sind wie unser Kollege Halion im Auftrag des Herrschers von Arthedain unterwegs, um dem neuen König von Gondor seine Grüße zu überbringen. Leider scheint aber ein unglückseliger Zwischenfall den Zeitpunkt unseres Besuches als ungünstig erscheinen zu lassen".

  • Rumin bleibt still und aufmerksam eher im Hintergrund des Geschehens stehen. Begrüsst zwar auch - wortlos - Castarion, lässt aber sonst nicht viel an Ehrerbietung erkennen.


    @ Spielleiter:


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    Rumin versucht den einen oder anderen mit der unbekannten Substanz kontaminierten Gegenstand unbemerkt an sich zu nehmen, und in seinem Gewandt verschwinden zu lassen, um ihn später eingehender zu analysieren.

  • Zwölfter Tag des Cerbreth im Jahre 1441 DZ - früher Morgen – Pelargir, Gutshaus des Fürsten


    "Teleriens Freier sind mir flüchtig bekannt", sagt Castarion hochmütig. Er wirft einen Blick auf die leblosen Körper und in diesem Augenblick drängt sich ein hagerer, kahlhäuptiger Mann in weiten Roben durch die Menge. Offenbar der Heiler, denn sofort untersucht er schweigend die komatösen Patienten.
    Castarion scheint einen Moment zu überlegen. Er wirkt etwas unsicher und überspielt den Umstand durch sein hochmütiges Gehabe. "Du da", sagt er an einen untersetzten Diener gewand, "Schicke nach meinem Bruder Caramir. Die Côr Aran soll sich dieser Sache hier annehmen. Und informiere Telerien und die Königin."
    Anschliessend betrachtet er die vier Botschafter: "Ich bitte euch den Tatort zu verlassen. Die Côr Aran wird sich darum kümmern. Möglicherweise werden deren Ermittler Fragen an Euch haben. Ich bitte Euch diesbezüglich verfügbar zu sein..."
    Er macht eine ausladende Geste, welche die Gesandten aus Arthedain zum Verlassen den Raumes auffordern soll.


    @Rumin:

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    Du kannst unbemerkt einen Kerzenstummel und einen kleinen Löffel einschieben.

  • Beim Verlassen des Tatortes murmelt Rumin leise, so das nur seine Gefährten, die am nächsten sind etwas vernehmen: "Es gibt nur einen Menschenschlag, den ich noch mehr verabscheue, als Beamte ... Beamte, die sich selbst in ihre Position gesetzt haben."


    @ Spielleiter:


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    Zwei allgemeine Fragen am Rande, die meiner Meinung nach für uns wichtig sind:
    Haben wir als offizielle Gesandte eigentlich Geschenke für die "Krönung" des neuen Königs dabei?
    Wurde uns von den Auftraggebern ein Budget für Nahrung, Unterkunft und vor allem für Bestechung und Einkäufe zur Verfügung gestellt? Und wenn ja, müssen wir darüber Buch führen ;-)

  • Sartharion anwortet Castarion, ungeachtet dessen hochmütigen Tons freundlich und elegant:"Natürlich stehen wir den Beauftragten der Côr Aran zur Verfügung und werden alles tun, um Euch dabei zu unterstützen diese Tat schnellstmöglich aufzuklären. Allerdings fürchte ich, dass wir keine sehr große Hilfe darstellen werden, da wir, wie Euch die Diener bestätigen können, nur kurz vor Euch hier eintrafen."

  • Zwölfter Tag des Cerbreth im Jahre 1441 DZ - früher Morgen – Pelargir, Gutshaus des Fürsten


    Castarion betrachtet Sartharion einen Moment und meint dann: "Nun... vielleicht Konkurrenz unter Freiern..?"
    Er zögert einen Moment, als hätte er noch eine andere Möglichkeit, die in Betacht gezogen werden könnte, oder einen Verdacht, doch er schüttelt den Kopf. "Im übrigen freue ich mich schon, mich mit Euch näher über die diplomatischen Beziehungen zwischen unserer beiden Nationen unterhaltne zu können", lenkt der Wächter des Hafens ab. Dann wendet sich Castarion um und stolziert von dannen. Das Gespräch ist für ihn offenkundig beendet.

  • "Mahlzeit, Halion. Du machst das richtige. Ich nehme mir auch noch einige Bissen auf dieses morgentliche Theaterspiel. Prost!" Mit seinem halbvollen Weinkelch grüßt er in Richtung Halion und leert es mit einem einzigen Schluck.
    "Schon was tragisches. Da kommt man nichtsahnend auf Besuch zu einer schönen und vor allem reichen Frau - und geht dann so drauf."

  • "Ich dachte halt, daß unsere Möglichkeiten gerade etwas begrenzt sind. Also war es wohl das beste einfach einen Happen zu essen" antwortet Halion. "Ich fürchte zur Zeit hat auch die Königin besseres zu tun als mit uns zu sprechen. Und dann sollen wir uns wahrscheinlich nicht aus dem Haus begeben, so daß wir uns nicht einmal in der Stadt umsehen können." Halion steht auf und scheint etwas abwesend mit einem Stück Brot im Raum herumzugehen. Dabei schaut er sich auch um, ob er vielleicht irgendwelche Abhörmöglichkeiten für ungebetene Zuhörer entdecken kann.


    @Spielleiter:

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    Wenn sich ein ruhiger Moment ergibt wird Halion mal einen Sly Ears Zauber wirken (bis zu +50 auf Hören) und sich darauf konzentrieren, ob er irgendwo direkt hinter den Wänden z.B. Geräusche vom Atmen eines Menschen hört.

  • "Wir sollten es mal einfach probieren", entgegnet Rumin, "in die Stadt zu gehen. Dort läßt es sich auch leichter reden als in solch muffigen, von Löchern durchzogenen Gemäuern. Wer soll uns daran hindern? Wir sind Gesandte des Nordkönigreiches und bringen frohe Kunde zu dem neuen Herrschaftshaus."

  • Nachdem er bereits vorgestellt wurde, verneigt sich Aglar andeutungsweise und beobachtet das Vorgehen im Raum. Die Erkenntnis, das hier ein Massengiftanschlag stattgefunden hat, beunruhigt ihn. Er beobachtet den Arzt. Bevor auch Aglar den Raum verläßt, spricht er den Heiler leise an: "Könnt Ihr ihnen noch helfen? Was hat ihren Tod versucht? Können wir uns später unterhalten?". Er wartet einen Augenblick auf Antwort.


    Dann geht auch Aglar zurück in den anderen Speiseraum. "Hat jemand von Euch eine Vorstellung, was für ein Gift solch einen Schaden anrichtet?"


    Er greift zu einem Becher Tee; setzt sich bequem an seinen Platz.

    Die Magie ist stark an diesem Ort; viele Elben haben über lange Zeit daran gewirkt." Frank Rehfeld: Zwergenbann

  • "Nein, mit Giften kenne ich mich nicht sonderlich aus." antwortet Halion. "Um auf Deine Frage zurückzukommen, Rumin, ich glaube schon, daß wir in die Stadt gehen können - die Frage ist nur, ob wir dies wirklich tun wollen, denn es könnte sein, daß wir es uns dadurch zumindest mit Castarion etwas verderben. Und wir müssen ja nicht gleich die Leute gegen uns aufbringen. Nein, am liebsten würde ich mit einem Gespräch mit der Königin beginnen."

  • Zwölfter Tag des Cerbreth im Jahre 1441 DZ - morgens – Pelargir, Gutshaus des Fürsten


    Der Heiler seufzt. "Ich fürchte ich kann ihnen im Augenblick nicht helfen, da ich das Gift nicht kenne. Ich werde die drei Edelmänner ins Haus der Heiler bringen lassen und sehen, was ich herausfinde. Wenn ihr das wünscht, sucht mich dort auf, solltet ihr euch unterhalten wollen."


    Halion konzentriert sich und vernimmt tatsächlich ein Atmungsgeräusch, das verdächtig nahe von jenseits der westlichen Wand kommt, gleich hinter einem Bildniss König Castamirs.

  • Sartharion kommt wieder in den Speisesaal zurück, nimmt sich wieder etwas zu essen und meint mit einem vielsagenden Blick an die Wände: "Wir sollten heute nachmittag vielleicht einen Ausflug in die Stadt unternehmen, um die hiesigen Gegebenheiten besser kennenzulernen."

  • "Hm, Rumin hatte dies auch schon vorgeschlagen und ich hatte eingewandt, daß wir aufpassen sollten, daß wir Castarion mit einer solchen Maßnahme nicht gleich vor den Kopf stoßen, wo er uns doch gebeten hat zur Verfügung der Ermittler zu stehen. Wenigstens sollten wir ihm eine Nachricht zukommen lassen und angeben wann wir wieder zurück sind. In der Tat muß das 'verfügbar halten' ja nicht bedeuten, daß wir die ganze Zeit auf den Zimmern sitzen. Ein kurzer Ausflug in die Stadt wird wohl noch erlaubt sein. Ich gehe mal auf mein Zimmer und hole meine Sachen." Mit diesen Worten macht sich Halion aus dem Raum.


    @Spielleiter:

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    Halion holt sein Schwert und nimmt Geld im Wert von 5 Goldmünzen mit. Falls man nicht schief angesehen wird, wenn man einen Schild trägt, dann würde er auch seinen Schild mitnehmen (wohl alte Abenteurer-Paranoia :-)). Den Sly Ears-Zauber würde er übrigens wieder deaktivieren.