[Spielethread] - Die Chronik des Sippenstreits

  • "So sollten wir es machen, das alte Marktviertel klingt sehr interessant - übrigens danke für das Bier!" Sartharion prostet dabei Halion zu.
    Nachdem alle gemütlich ausgetrunken haben, steht er auf, grüßt nocheinmal die Bedienung, falls sie in den Schankraum kommt und geht nach draussen. Dort wendet er sich in Richtung des alten Marktviertels.

  • Zwölfter Tag des Cerbreth im Jahre 1441 DZ - später Vormittag – Pelargir, Lichtungsviertel


    Rumin versucht sich auf dem Weg zu seinen Besorgungen über Hirluin und die Freier und wenn möglich auch die Loyalisten zu erkundigen. Doch er stösst bei den Händlern und einfachen Leuten auf regen Wiederstand. Offenbar will sich niemand dem Ausländer anvertrauen. Das grosse Misstrauen und die Angst herrschen vor und machen es dem Dieb aus Tharbad äusserst schwer. Er erfährt absolut nichts.


    Derweil erreichen Sartharion, Aglar und Halion das alte Marktviertel. Die Strassen sind sehr eng und vollgestopft mit Leuten. Der Vormittag schreitet voran und bringt eine schwere Wolkendecke mit sich. Es könnte möglich sein, dass sie sich im Laufe des Tages ergiesst. Vorbei an den alten, doch prächtigen Gebäuden mit den schön anzusehenden, doch teilweise brüchigen Fresken, finden die drei Botschafter bald ein mehrstöckiges Gebäude, das in seinem Erdgeschoss einen Schneider beherbergt mit einer Auswahl edler Kleider für die gehobene Gesellschaft.

  • Sartharion meint zu den anderen: "Dies sieht doch genau nach einem Laden aus, in dem man die richtige Kleidung für gehobene Anlässe findet." Er fügt flüsternd hinzu: "Ich denke hier kann man mal einen Versuch starten, ob sie diesen Hirluin kennen und eventuell wissen, wo er wohnt." Anschliessend betritt er den Laden.

  • Halion ruft Sartharion hinterher: "Ich warte draußen und erkundige mich schon einmal nach dem Weg zum Fischmarkt." In der Folge fragt er freundlich andere Passanten, die er für Einheimische hält nach dem Weg zum Fischmarkt, bis er den Weg beschrieben bekommen hat.

  • @Spielmeister: 

    Quote

    N'abend.
    Eine Frage: Betrifft dein letzter Beitrag im Bereich "Rumin" den ganzen Tag, oder die Zeit bis zum Ende des "Späten Vormittags", entsprechend der Zeit-/Ortangabe deiner Überschrift ("Zwölfter Tag des Cerbreth im Jahre 1441 DZ - später Vormittag – Pelargir, Lichtungsviertel")?

  • Zwölfter Tag des Cerbreth im Jahre 1441 DZ - später Vormittag – Pelargir, altes Marktviertel


    Sartharion betritt das Gebäude und gelangt in einen herrschaftlichen, geräumigen Verkaufsraum mit gewölbter Decke. Die hohen Fenster lassen genügend Licht herein und bescheinen somit die unzähligen Puppen, welche mit seidenen Gewändern und bestickten Kleidern gewandet sind.
    Ein kleiner Mann mit grauem Haarkranz, sicherlich von gemischtem Blut, eilt aus dem hinteren Teil des grossen Raumes herbei, als er die Türglocke vernimmt. Er lächelt und verneigt sich kurz. "Guten Tag der Herr. Bitte euch behilflich sein zu können."


    Halion hält eine Mägdin an, welche wohl Einkäufe für ihre Herrn tätigt. Sie stemmt sich den Korb mit gepökeltem Fleisch in die Hüfte und mustert Halion. "Den Fischmarkt? Den findet ihr gleich.." Halion erhält eine ausführliche Beschreibung.


    @Rumin:

    Quote

    Es ist die Zeit, die du im Augenblick vergangen ist. Ich habe beschrieben, was du im Moment erreichst. Entweder fährst du mit dem Fort, wie du beschrieben hast, oder änderst deinen Plan :) 

  • @Spielleiter:


  • @Spielleiter:

    Quote

    Meine Absicht ist möglichst unauffällig im Laufe des Gesprächs zu versuchen von dem kleinen Mann herauszubekommen, ob er Hirluin kennt und eventuell weiß wo er wohnt.

    "Ich bin auf der Suche nach einer ansprechenden Garderobe für einen Empfang mit der Königin und ein Mann hat mir erzählt, wie hies er noch gleich Hirlain ... oder Hirnuin?" Sartharion pausiert etwas um seinem Gegenüber Zeit zum Reagieren zu lassen - "naja jedenfalls handelt es sich wohl um einen guten Freund der Schwester der Königin, und er meinte dass Ihr wirklich aussergewöhnliche Stücke schneidern könnt."

  • Zwölfter Tag des Cerbreth im Jahre 1441 DZ - später Vormittag – Pelargir, altes Marktviertel


    Der kleine Mann nickt. "Hirluin aus dem Hause Alcarialê. Ja der bevorzug diese Stücke hier..."
    Während der nächsten Minuten erfährt Sartharion, dass sich Haus Alcarialê im Lichtungsviertel befindet er erfährt zudem den Ort des Anwesens.


    Rumin hatte bisher nur teilweise Erfolg in seinen Bemühungen. Er kann ein Buch bei einem Stand ergattern, das diverse Gifte behandelt. Es ist ein recht grosser Wälzer und dürfte etwas Zeit in Anspruch nehmen, um das Gewünschte zu finden. Für das Buch musste er eine Goldmünze entlöhnen.

  • Während Sartharion nach einer passenden Garderobe sucht, schaut Aglar sich ein bißchen in der näheren Umgebung um. Was für Läden erblickt er denn? Gibt es irgendetwas oder irgendjemand der seine Aufmerksamkeit fesselt?

    Die Magie ist stark an diesem Ort; viele Elben haben über lange Zeit daran gewirkt." Frank Rehfeld: Zwergenbann

  • Zwölfter Tag des Cerbreth im Jahre 1441 DZ - später Vormittag – Pelargir, altes Marktviertel


    Aglar betrachtet das Treiben des alten Marktviertels und kann unzählige Läden für beinahe jedes Bedürfnis erkennen. Allerdings gibt es hier nichts und niemanden, der seine Aufmerksamkeit zu fesseln vermag.

  • Halion wartet bis sowohl Aglar wieder zurück ist als auch Sartharion wieder aus dem Laden tritt. "Und, habt Ihr etwas interessantes in Erfahrung bringen können? Ansonsten kenne ich inzwischen den Weg zum Fischmarkt, wo wir versuchen könnten die neuesten Gerüchte aufzuschnappen. Wollen wir dort hin?"

  • Zwölfter Tag des Cerbreth im Jahre 1441 DZ - später Vormittag – Pelargir, altes Marktviertel


    Gerade in diesem Augenblick beobachtet Aglar eine weitere Szene, die an sich nichts besonderes scheint. Ein hagerer, grosser mann mit Federhut stösst mit einem Strassenjungen zusammen. Der Junge birgt einen befremdlichen Anblick, denn sicher ist es der Stadtauthorität nicht recht, wenn sich so jemand im gehobenen Viertel aufhält. Der Junge entschuldigt sich und verschwindet in der Menge. Der Mann im Federhut schaut zu Boden und wirkt etwas verzweifelt.


    @Aglar:

    Quote

    Du konntest beobachten, dass der Junge dem Mann etwas zustecken wollte. Allerdings ist das irgendwie schief gelaufen und der Gegenstand fiel zu Boden. Schlimmer noch. Ein Passant, der an den beiden vorbeiging trat gegen den Gegenstand und schleuderte ihn in Richtung des Ladens wo ihr steht. Niemandem ist das Aufgefallen. Der Mann im Federhut sucht unauffällig nach dem Gegenstand, doch wird er ihn nicht finden. Zumindest sucht er an der falschen Stelle.

  • Sartharion schaut sich einige schöne Stücke bei dem Schneider an und entscheidet sich erstmal für einen zu ihm passenden Umhang, wenn dieser den Preis von 2 GM nicht übersteigt.
    Anschließend verabschiedet er sich höflich und kehrt zu den beiden anderen zurück. Dort berichtet er leise von seinen neuen Erkenntnissen.

  • Aglar behält den herab gefallenen Gegenstand im Auge und bewegt sich zügig auf ihn zu, um ihn an sich zu nehmen.


    Spielleiter:


    Quote

    Aglar versucht sich das Gesicht des Jungen einzuprägen. Den Mann versucht er ebenfalls 
    im Auge zu behalten, während er möglichst unauffällig den Gegenstand an sich nehmen will.


    Weiterhin versucht Aglar mit Halion Blickkontakt aufzunehmen und ihm die Situation zu verdeutlichen. Aber der Gegenstand hat Priorität.

    Die Magie ist stark an diesem Ort; viele Elben haben über lange Zeit daran gewirkt." Frank Rehfeld: Zwergenbann

  • Zwölfter Tag des Cerbreth im Jahre 1441 DZ - später Vormittag – Pelargir, altes Marktviertel


    Sartharion hat einen äusserst stattlichen Umhang erworben, der mit feinen Stickereien überzogen ist. Dafür hat er 9 Silbermünzen liegen lassen. Gerade als er den Laden verlässt, nimmt Aglar einen Gegenstand vom Boden an sich. Der Mann im Federhut ist in der Menge verschwunden.


    @Aglar:

    Quote

    Es handelt sich bei dem Gegenstand um eine Keramikmünze. Eine Seite wurde glatt poliert und statt dessen ein Text eingraviert. Der Text ist ziemlich klein und in Westron gehalten. Aglar muss sich anstrengen, um ihn zu enziffern: Trefft den Wissenshüter Parmandil im Glücklichen Aal, wenn die Sonne den Zenit erreicht. 

  • Aglar zeigt die Münze den anderen.


    "Hat jemand gesehen wohin der Mann mit dem Federbuschhut verschwunden ist?


    ""Trefft den Wissenshüter Parmandil im Glücklichen Aal, wenn die Sonne den Zenit erreicht"" Hat von Euch schon einmal jemand den Namen gehört? Ich denke wir fragen uns zu der Kneipe durch und schauen uns diesen Wissenshüter einmal näher an.


    Überings, der Umhang ist sehr schön, Sartharion!"


    Während sich die anderen die Münze anschauen, versucht Aglar den Mann mit dem Federbuschhut in der Menge zu entdecken.

    Die Magie ist stark an diesem Ort; viele Elben haben über lange Zeit daran gewirkt." Frank Rehfeld: Zwergenbann

  • "Danke, für das Geld gab es nicht nur den Umhang, sondern die Adresse von Hirluin aus dem Hause Alcarialê gleich mit dazu. Abgesehen davon habe ich sowieso noch einen neuen gebraucht." Anwortet Sartharion lächelnd.
    "Also wohin wenden wir uns jetzt zuerst? Wenn wir vor Mittag diesen komischen Aal erreichen wollen, sollten wir uns lieber jetzt in die Hafengegend aufmachen. Anschliessend könnten wir beim Haus von Hirluin vorbeischauen und dann vielleicht noch einen Abstecher bei den Häusern der Heiler machen. Was meint ihr?"