Hintergrundoptionen

  • Hi,


    ich habe mal eine Frage an euch alle: Wie handhabt ihr das mit der Hintergrundoptionen? Sprich besondere Gegenstände und zusätzliches Geld? Lässt ihr es den Spielern aussuchen oder auswürfeln? Würde mich mal interessieren wie ihr es macht, weil ich bin mir nicht schlüssig wie ich es machen soll!



    Gruss Zülle

  • Ich lasse meine Spieler idR die Kategorie Aussuchen und darauf würfeln, für mehrere Optionen können sie sich bei Talenten/Besonderen Fähigkiten was Aussuchen, bei Gegenständen und co lasse ich Eigentlich immer würfeln, es sei denn man kann mir einen Guten Grund nennen weshalb er character irgendwas haben sollte.


    Erlass an Hintergrundoptionen Biete ich an wenn der Spieler mit ner tollen Idee für einen Nachteil kommt, bzw ich mir etwas erartiges ausdenken darf für ihn ^^


    Besodners beliebt sind auch bei uns generell eher Talente/Makel, weil es deutlich rundere charactere Ergibt, als Ausrütung oder Geld.

  • Laut Regeln kann man ja für 2 Hintergrundpunkte eine Option nach Wahl erhalten. Das ist in meine Augen auch fair und de doppelten Kosten gerechtfertigt.

    Ich finde als SL muss man bei den Auswahlsachen, auch trotz des doppelten Preises, Aufpassen und selektieren.
    Z.B. lasse ich Besondere Gegenstände und Zusätzliches Geld eigentlich immer auswürfeln, damit sich nicht einfach jeder nen Loyalen Oger oder 200GM eifnach nimmt.
    Ausnahmen mache ich dann aber, wenn a) der Spieler eine schöne Idee hat, was er z.b. er gerne für eine Kreatur aht, und warum und b) dies dann in ihrer Stärke Relativiert und auch einen Nachteil in kauf nimmt.


    Beispiel währe eine Animistin bei uns wollte unbedingt einen Reittiger haben (ala dem Kriegstiger wie er im alten regelwerk vorkam) wir haben uns am ene darauf geeinigt, das Dieser Tiger zahm sit (als Kampftier nciht zu gebruchen) und sie auf ihrer früheren beschäftigung (Stallbursche bei eine Edelmnn) gestohlen hat, weil er das Tier misshandelt hatte, weil es nicht kämpfen wollte, und der nun seine Häscher auf sie angesezt hat.

  • weil sie unbedigt so ein viech haben wollte und deswegen wie irre auf "besondere gegenstände" gewürfelt hat.


    da in der Welt katzen als Reittieren zwar duchaus existieren, aber selten sind, war eine Hintergrundoption (und entsprechender Hintergrund) notwendig.
    Deswegen ahbe ich einen (zahmen) Kriegstiger in etwa auf dem Niveau des Loyalen Haustieres gesehen.

  • Wenn ich mich recht erinenre kann s sogar sein, das es sie gar keine Hintergrundoption gekostet hatte, erinner mich nicht mehr ganau, ist schon ne ganze weile her.


    Sie hatte versucht ne ganze weile auf "spezielle gegenstände" zu würfeln, um das viech zu kriegen, hat es nciht geschafft anch 3 versuchen (als Mensch aht man zum glück ne Menge optionen, sie hatte dadruch nen +35 kurzbogen erhalten)
    Und es kann nun gut sein, das die Hintergrund-Nachteile dafür wahren das sie trotz würfel pech ohne option das Tier bekommt.
    Das Verfolgt war vorallem auch ein Grund für die Ausreise aus ihrer Heimat und die Einreise in der Land wo die Kampagne spielte, und viel somit garnicht stark in gewicht.

  • Ich habe die Erfahrung gemacht, dass zufällige Optionen durchaus einen gerade entstehenden Charakter inspirieren können. Wie den Mönch aus unserer Gruppe damals, der die Option "Lycanthrop" bekam (es wurde schließlich ein Werbär draus), und für den sich ein cooler persönlicher Plot daraus ergab, mit innerer Zerissenheit, Kampf des Verstandes über den Instinkt, etc. Blöd ist natürlich, wenn man etwas erwürfelt, das überhaupt nicht zum Char-Konzept passt (cholerischer Barbar mit Sonderbonus auf SD), daher lasse ich beim Würfeln insgesamt einen Joker (sprich: Neuwurf zu).


    Ansonsten finde ich es aber auch fair, wenn Chars mehrere Optionspunkte für den Gegenstand ihrer Wahl ausgeben (das spezielle Familienschwert mit den ganz speziellen Fähigkeiten, etc.). Allerdings rate ich meinen Spielern davon eher ab, da eben auch Erbstücke nicht davor sicher sind, gestohlen zu werden oder bei einer Gefangennahme zu verschwinden (wenngleich sich daraus je nachdem interessante Verwicklungen ergeben können).

  • Wir erwürfeln auch alles. Wirklich alles und nur wenn etwas rein gar nicht passt, wird nocheinmal gewürfelt.


    Hatten gerade eine Frage: wird bei dem Ausgeben einer BGO für StatGainRolls einmal für ein Attribut gewürfelt, oder einmal für jedes ? Ich habe die Regeln leider nicht vorliegen und bräuchte daher euren fachkundigen Rat. Danke!

  • Urd
    Ich würde es anders herum sehen Wenn ein Spieler gerne eine bestimmte Sache haben will, kann er das gerne haben. Dann muss er aber diese Sache in seinen Charakterhintergrund einbetten. Also geht die Sache mit den Hintergrundoptionen und der Charaktergeschichte in beide Richtungen.

    Ignorance is not a crime, it's just a shame.


    Warren Sapp, former DT, Tampa Bay Buccaneers

  • Sie hatte versucht ne ganze weile auf "spezielle gegenstände" zu würfeln, um das viech zu kriegen, hat es nciht geschafft anch 3 versuchen (als Mensch aht man zum glück ne Menge optionen, sie hatte dadruch nen +35 kurzbogen erhalten)

    Nun davon haben wir komplett Abstand genommen bzw die Hintergrundgeschichte und die sich daraus ergebenen Konsequenzen müssen durchdacht sein. Ein +35 Gegenstände geht bei uns in den Bereich der Artifakte, und ich bin als SL wenig geneigt Spieler damt auszurüsten nur weil sie auf einer Tabelle gewürfelt haben.

  • +35 ist zumindest im Englischen Rolemaster nicht möglich, dort sind gegenstände aus Hintergrundoptionen auf +30 gedeckelt.


    Wir haben es so gehandhabt:
    2Hintergrund optionen erlauben es 1x einen beliebigen erwürfelbaren Gegenstand auszuwählen oder 1x den Maximalen Goldbetrag zu nehmen.


    Meiner Meinung nach einer der Großen Vorteilen in Rolemaster das man Familienerbstücke (erwürfelte Gegenstände) nicht gleich am ersten Abend ersetzt weil man wesentlich ebsser ausrüstung findet, sondern lange Freude an ihnene hat. Außerdem ermöglicht es eine gekaufte 100 bei Gold einen Adligen oder Wohlhabenden Char zu spielen ohne auf würfelglück angewiesen zu sein. Der hintergrund / die Fantasy sollte den Char bestimmen und nicht das würfelglück des Spielers...



    Boni auf Gruppen / Fertigkeiten / extra Attributwürfel / Sprachen werden immer gekauft und nie gewürfelt