Kampfregeln

  • Wieder eine etwas "breit gestreute" Frage: ich bin am überlegen ob ich unser Kampfsystem anpasse/ändere und mich würden eure Herangehensweisen/Regelsets interessieren. Kurz zu einem Überblick bei uns:

    • Ini wird gewürfelt mit D50 + Quick-Bonus. D.h. Charaktere mit einem hohen Rasen-Quick Bonus haben einen ganz klaren Vorteil
    • Die Ansagen mach ich ungeordnet, meist von rechts nach links oder so. Nur manchmal benutze ich die strikte Regeln von oben nach unten die Ini runterzählen
    • wer nicht sofort reagiert hat und sagt was er tut Pech gehabt, Kampf ist Kampf und Informationen gehen bei jedem verloren. Der wird dann direkt nach hinten gesetzt (egal ob 10 oder 20 Ini-Punkte). Manchmal laß ich diese Charaktere auch unschlüssig einfach einen Runde rumstehen
    • Manchmal one-roll resolution mit location treffer, z.Z. aber wieder zurück zum "alten" System mit Tabellen (da die Kämpfe weniger geworden sind)
    • Breacking 150, keine 2 würfe, sonder E + x Kritische (ist einfach tödlicher)

    EIn Punkt den ich komplett ingnoriere (bislang) weil mühsam, sind die Exhaustion Points. Ich würde sie aber gerne implementieren. (da ein Charakter auch einen Skill gelernt hat der ihm mehr exh Points bringt). Aber die Regel 1 Exh Pont pro 2 Kampfrunden ist aus meiner Sicht totaller Humbug (als ich früher noch FLorett gefochten habe waren die 3 (? oder 5?) minuten schrecklich lang, Und 5 min kampf würde gerade 15 com points entsprechen.


    Hat sich über eine sinnvolle Herangehensweise zu dem Thema Exhaustion POints schon jemand Gedanken gemacht?
    Und nutzt irgend jemand das "Second-to-Second" Combat-System und falls ja, wie sind eure Erfahrungen?


    Nur zur Erinnerung, ich kenne nur RM2 und die diversen Comps, bin aber mit Kampfregeländerungen von RM2 zu RMSS nicht vertraut (gab wahrscheinlich auch keine)


    Bin mal gespannt wie Eure Erfahrungen mit dem Kampfsystem sind bzw welche Regeln ihr anwendet und wie.


    Gruß,


    Walt

  • Hi,
    das Second-to-Second-System hat sich bei uns als unspielbarer Humbug erwiesen, da es immer wieder zu Problemen führt, bestimmten Handlungen eine sekundengenaue Zeitangabe zuzuordnen. Da sind Runden einfach "vorstellbarer", weil man Handlunge einfach danach klassifizieren knn, ob man sie in einer Runde schafft oder eben nicht. Außerdem ging da die Rechnerei erst richtig los, álá "Ich bin bei Sekunde 6,8 wieder dran und hau zu, dauert 1,5 Sek...und zwischen Sekunde 8,4 und 10,6 mache ich eine superduperkleines Wahrnehmungsmanöver".
    Bei den Erschöpfungspunkten stimme ich auch voll zu. Die kann man getrost rauslassen, zumindest gab es bei uns nie das Problem, dass die Kämpfe unrealistsich lang gedauert hätten, um sie in einer Plattenrüstung zu führen. Ausnahme wären vielleicht ein olympisches Langstreckenrennen...aber im Kampf? Nö.
    Initiative: mache ich ähnlich, nur mit "Reaktionsbonus/5 +W10"..rechnet sich leichter. Ob nun der "schnellste" zuerst ansagt, was er macht oder der "langsamste" ist mehr eine philosophische Streitfrage, aber im Grunde handhabe ich es auch so: jeder sagt reihum was er machen will - und bei Konflikten entscheidet die höhere Initiative.
    Bei der 150+ -Regel mag ich es einfach möglichst oft auf der kritischen Tabelle würfeln zu dürfen. Es gibt nichts schöneres als Spieler mit Tränen in den Augen, wenn sie 2 E und einen B auswürfeln dürfen - und bei keinem Wurf über 30 kommen. ;)
    Beste Grüße,
    Erafal

  • Wir palavern die Kampfrunde erst aus, und dann gibt's die Ini. Breaking 150 bei uns je volle 25 Punkte drüber gibt's nen +10 auf den Kritischen. Im Zweifelsfall kurz und schmerzlos, finden wir besser.


    Erschöpfung im Kampf haben wir anfangs mal probiert und dann wieder geschmissen. Das Management der ExhP bringt in normaler Anwendung einfach nichts (und man vergißt immer wieder, daß die Helden ja zum Kampf gerannt sind, oder mal zwischendurch einen Spurt einlegen - dann werden die Regeln ja wieder interessant -, und außerdem fehlen mir Regeln zur Langzeiterschöpfung bzw. die Regeneration der ExhP ist bescheuert...). Viel Rauch um nichts... Du hast nach einem guten Ansatz zur Erschöpfung gefragt, hier zwei: 1.) ExhP so rechnen daß jede Runde zählt ist viel einfacher. 2.) Einfach nach jedem Gegner 50% Verschnaufpause oder einmal auf Athletik*Ausdauer würfeln (Rassenbonus auf ExhP beachten) und Mali riskieren (aus Ars Magica geklaut weil dort erfolgreich angewendet). Oder einfach nach Spielleitergespür ("Der Kampf geht ja schon ewig, und ihr kämpft in hohem Schnee und mit Fellkleidung, macht doch mal alle nen Wurf ob ihr nicht schon außer Puste seid...").

  • DIe erschöpfungspunkte werden interesant wenn man wirklich mal lange schlachten oder Kämpfe spielt für normales geplänkel ist es relativ irrelevant finde ich - ich denke auch nicht das die Regeln dazu relativ unrealistisch sind, erschöpfungspunkte = 0 entspricht ja dem Punkt wo man umkippt und garnichtsmehr geht - das habe ich bisher bei mir noch nie geschafft (so sehr ich es auch Probiert habe bei der Bundeswehr früher) ich habe vieleicht auch eine bessere konsitution wer weiß... aber über 30 Runden geht halt kaum mal ein Kampf (wobei mancher 15 erschöpfungspunkte vieleicht auchschon bemerkt mit beeinträchtigungen).


    Interesant ist es auch dann wenn die Leute seit 2 Tagen nichtmehr geschlafen haben oder lange unterwegs waren ohne vernünftig pausen zu machen, oder beides gleichzeitig...
    Bei der ini finde ich das 2w10 + Quickness bonus aus dem GRW bisher noch am besten da man dafür relativ wenig rechnen muss (kleinere Zahlen) und die Würfel auch so immer bereit hat (D50 nehme ich mal an das ihr da auch einen W100 /2 oder so benutzt?)


    Bei den Breaking 150 finde ich im Nahkampf mehrer kritische hintereinander recht schön umsetzbar, quasi das man durch den ersten kritischen es schafft nochmal zuzuschlagen / kleine angriffsserie. Bei Fernkampfwaffen ist es allerdings nicht so schön mehrmals kritisch zu würfeln da man ja nur einen Pfeil abfeuern kann in der Zeit da wäre vieleicht eine erhöhung des Kritischen denkbar / aber eventuell dann auf die große Wesen Tabelle oder so oder mit kleinerem Bonus...

  • Danke für die ganzen Anregungen.


    Ini mit 2D10+Quick Bonus oder 1D10+Quick Bonus/5 sind Klasse Ansätze.
    Breacking 150 würd ich unter Geschmackssache verbuchen.


    Und bei den Exhaus Points, nun, ja, da wär ich schon ziemlich dumm wenn ich selbst die Hit Points bei meinen NPCs eher pi mal Daumen mach und bei den Exhau Points auf einmal geistlicher wie der Papst werden würde. Mit GM AUgenmaß an die Sache ran und gut isses

  • Doch noch eine Frage/Anmerkung:
    wenn man sich die Exhau Points Regel anschaut, dann war das 1 Punkt pro 2 Kampfrunden. In welcher Größenornung denkt/rechnet ihr denn? 5 pro Runde? Oder z.B 1/AT? Und gab es da noch ursprünglich modifier bzgl Armor Type oder war es wirklich nur Temperatur etc?

  • Habe nochmals bezüglich Exhaustion Points und Armor Type die Regelwerke durchgewältzt, und keinen einzigen Modifikator bezüglich Armor Type gefunden. D.h. ein Kämpfer in normaler Kleidung mit Rapier würde genauso 1 ExPoi pro Runde verlieren wie ein Ritter in Plattenrüstung mit Zweihänder. Unabhängig von meiner eigenen Regelauslegung kann ich mir nicht vorstellen das solch eine Lücke im System vorhanden ist.
    Habe ich irgendwo was überlesen?

  • Bei den Erschöpfungspunkten stimme ich auch voll zu. Die kann man getrost rauslassen, zumindest gab es bei uns nie das Problem, dass die Kämpfe unrealistsich lang gedauert hätten, um sie in einer Plattenrüstung zu führen. Ausnahme wären vielleicht ein olympisches Langstreckenrennen...aber im Kampf? Nö.


    Initiative: mache ich ähnlich, nur mit "Reaktionsbonus/5 +W10"..rechnet sich leichter. Ob nun der "schnellste" zuerst ansagt, was er macht oder der "langsamste" ist mehr eine philosophische Streitfrage, aber im Grunde handhabe ich es auch so: jeder sagt reihum was er machen will - und bei Konflikten entscheidet die höhere Initiative.


    Bei der 150+ -Regel mag ich es einfach möglichst oft auf der kritischen Tabelle würfeln zu dürfen. Es gibt nichts schöneres als Spieler mit Tränen in den Augen, wenn sie 2 E und einen B auswürfeln dürfen - und bei keinem Wurf über 30 kommen. ;)
    Beste Grüße,
    Erafal

    Sehe ich auch so. Zwar ist die Vorstellung, dass die Chars einen Kampf nach 5 Minuten wegen Erschöpfung abbrechen müssen, für mich ausgesprochen reizvoll. Andererseits müsste ich dann auch für meine NSC's Buch über die Erschöpfung führen, und das ist mir einfach zu anstrengend.


    Wir rechnen Reaktionsbonus/ -5 + 1W10. Demnach ist derjenige mit dem niedrigsten Wert zuerst dran. Danach wird hochgezählt. Und wer Ini hat, sagt auch seine Handlung an.


    Jau, 150+ mit mehreren Kritis und super. Und wenn dann noch zusätzliche Kritis (z. B. durch ein Feuerschwert) hinzukommen, nimmt der Tränenstrom kein Ende.... :thumbsup:

  • Ich handhabe Erschöpfungspunkte auch eher Pi mal Daumen, wie gesagt unter normalen Bedingungen schafft es kaum jemand sich so zu verausgaben das er im Gefecht ohne Feindeseinwirkung umkippt - aber man kann es natürlich schaffen wenn man es darauf anlegt. Wenn man eine Truppe mehrer Tage ohne richtige Pausen im Eilmarsch zur Schlacht führt sollte man schon merken das dies wohl keine sonderlich gute Idee war.
    Zum Erschöpfen in Rüstung - mit einer dicken Platte bewegt man sich sicherlich im Kampf etwas bedachter und wird auch kaum viel umherhüpfen - man ist ja auch von vielen Waffen deutlich weniger bedroht und kann auch durchaus mal einen schwachen angriff mit dem Körper parieren außerdem behindert eine gut passende Rüstung allgemein doch weitaus weniger als man es sich vieleicht vorstellt - zumeist ist das Gewicht ja auch möglichst gleichmäßig am Körper verteilt und stört dann weitaus weniger als z.B. ein schwerer Rucksack dessen Gewicht zum großteil auf 2 schmalen Riemen auf den Schultern liegt.


    Bei langen Märschen und insbesondere in schwierigem Gelände und wenn höhen überwunden werden müssen macht sich das Mehrgewicht dann allerdings auf dauer doch bemerkbar, genauso kann sommerhitze in einer Plattenrüstung relativ eckelhaft sein da diese ja meistens über unzureichende Belüftung verfügen.

  • Zum Erschöpfen in Rüstung [...] außerdem behindert eine gut passende Rüstung allgemein doch weitaus weniger als man es sich vieleicht vorstellt - [...].

    Nun, zumindest nach meinen Erfahrungen im Reenactment kann ich dies nicht bestätigen. Die Last eines einfachen Kettenhemds ist spürbar, der Erschöpfungsfaktor massiv, wenn noch eine Platte darüber kommt fällt allein das Bewegen schon schwer geschweige denn im Getümmel einer Schlacht sich einen Gegner vom Leib zu halten. Und beim Vollhelm hatte ich ja allein von Gewicht schon fast Mühe geradeaus zu schauen.


    Und bei einem normal geschützten, schnellen Florettkampf ist nach 5 min (30 Kampfrunden) nichts mehr im Körper übrig, obwohl wir hier im Wesentlichen nur über Helm und Kevlarveste sprechen.


    Die Optionale Regel pro 10% der Exhaustion Points -10 Malus zu vergeben kombiniert mit einer Bewertung Pi mal Daumen kommt meinen Vorstellungen schon sehr nah. Die Einzige Frage wo ich mir noch unschlüssig bin ist, wie mögliche Rüstungsfaktoren gewichtet würden.

  • Nunja aus meiner Erfahrung beim Militär mit Ausrüstung die insgesamt sogar um einiges schwerer war als vergleichbare mitelalterliche kann ich nur sagen das es mit etwas Training kein Problem ist, das man nach 5 Minuten kampf total kaputt ist (also danach umkippen und erst nach langer Zeit wieder aufstehen) schafft man nur wenn man die 5 minuten 120% gibt und dabei nicht Atmet - das man keucht und schwitzt ist was anderers. z.B. geht ein Boxkampf normalerweise ja auch über 12 Runden a 3 Minuten (mit kurzen pausen) - vieleicht ist Fechten auch einfach härter von der körperlichen belastung... wer weiß, 5 minuten Sprint am stück sind sicherlich auch keine gute Idee...
    Aber auch andere sportliche extremevents geben hinweise darauf das die menschliche Leistungsfähigkeit deutlich größer ist - man denke nur an Marathon, Iron Man, Tour de France, Wüstenläufe...


    Natürlich ist es anstregend plötzlich ein Kettenhemd anzuhaben (wobei ein kettenhemd die Schultern sowieso übermäßig belastet) - wenn man sowas aber 10 Stunden am Tag trägt gewöhnt man sich auch daran - es gibt ja auch genug Sportler die 20-30 Kg mehr als "normal" wiegen und problemlos zurechtkommen ...


    Wobei langfristiiges Kettenhemdtragen vieleicht haltungsschäden verursachen könnte und die Gefahr eines Bandscheibenvorfalls erhöht von daher - lieber nicht ausprobieren. :D

  • Da ich ungern über Dinge spreche die ich nicht kenne habe ich mich kurz hier über Boxen schlau gemacht. Und wenn ich es richtig interpretiere, dann sprechen wir doch über die gleiche Größenordnung (5 min Florett und am Ende, 3 min Boxen und 1 min Pause). Bei Boxen sind die jungs zumindest nach 12 Runden nicht mehr taufrisch, manche sehen eher leicht (andere stärker) angeschlagen aus.
    Und wenn wir diesen Boxkampf in den bestehenden Regeln nachstellen, dann wären 3 min Boxkampf also 18 Runden und damit 9 ExPoints. Und in der Pause bekommt man 12 zurück. Und verliert damit quasi nie eine ExPoint. Also ist doch (unabhängig davon ob hier überhaupt eine Regel von Nöten ist), die bestehende Regel als solches nonsense, oder?
    Falls überhaupts eine Regel, dann müßte diese doch abbilden das ein Boxer (oder anderer Kämpfer ohne Rüstung) nach 12 Runden a 3 min mit jeweils einer Minute Pause erschöpfter dasteht wie am Anfang des Kampfes.
    Und wenn ich einen ExhPoint pro Runde ausgeben würde, dann würden mir bei unserem virtuellen Boxkampf nach 12 Runden 144 ExhPoints fehlen. Da ich mich mit diesem Thema ja nur deswegen beschäftige, weil ich Charaktere habe mit Skills die die Ausdauer, d.h. ExhPoints ausbauen, wäre das zumindest für einen Kämpfer ohne Rüstung ein ganz realistischer Ansatz. Letztendlich wär ein guter Boxer, der einfach nur vor sich hintänzelt und pariert und seine Ausdauer ausgelernt hat nach der ersten Runde auf -0, nach der 2.&3. ca. -10 und so weiter.
    Nun bleibt für mich nur noch die Frage offen inwieweit Rüstungstragen das verschlimmern würde, und was ein gutes Maß für die intensivere Anstrnegung in Rüstung wäre. Das Gewicht der Rüstung? Der Manöverabzug? Eine Kombination von beiden?

  • Zwei einfache Möglichkeiten, die mir gerade noch einfallen :


    a) Wenn man so spielt, dass die Manöver-Abzüge von Rüstungen auch auf die OB´s gelten (-40 min für P20...), dann haben all die Charaktere mit sperrigen, schweren Rüstungen ohnehin schon ordentliche Abzüge. Insofern könnte man das mehr an Ausdauer, was es verbraucht mit den Dingern zu kämpfen als dort "bereits eingerechnet" betrachten.


    b) da Ausdauer im Kampf sowohl die Helden als auch die Gegner betreffen, verzichtet man darauf, sie auf beiden Seiten abzuziehen. Das mag im Einzelfall mal Vor- oder Nachteile für eine Seite bringen, gleicht sich aber über den Verlauf des Abenteuers aus. Und wenn wirklich eine Seite schon lange im Kampf ist, bevor die "frische" eingreift, haben sich meisten Abzüge durch gefangene Treffer, Kritische etc. ohnehin eingeschlichen, die das abbilden. ergo: man ändert nix und hat dennoch die Ausdauer "gefühlt" eingebaut.
    ;)

  • Beides Klasse Ansätze Erafal. Und letztendlich wirds auf irgendeine ungefähr Variante rauslaufen.
    Ein Spieler hat eben diesen dummen ExhPoint Skill voll gelernt und beschwert sich nun das dieser quasi nie berücksichtigt wird und dementsprechend unnütz ist. Ist mir damals durch die Lappen gegangen. Und nun muß ich mich halt mit dem Thema beschäftigen, erstmal ein Gefühl für eine mögliche Regel bekommen, um selbe dann im Spielen wieder zu vereinfachen (werde garantiert nicht anfangen ExhPoi für meine NPCs abzustreichen bzw ähnliches minuziös von meinen Spielern zu verlangen).
    Aber noch eine andere Frage: gibt es denn die Variante das die Manöver-Abzüge nicht auf die OBs gelten? Bzw, scheint diese ja zu geben, was ist denn die Idee, bzw die Begründung dahinter?

  • ...es gab mal hier im Forum eine Diskussion darüber, ob Manöver-Abzüge durch Rüstungen auch für die OB´s gelten...und wenn ich es richtig in Erinnerung habe, gab es eine herrschende Meinung, dass dies nicht der Fall sei. (An die Begründung erinnere ich mich nicht, vielleicht auch, weil sie mich nicht überzeugt hat).
    Und was den Spieler mit den unbenutzten Skills angeht: ich würde ihm entweder erlauben die Punkte neu zu verteilen oder mir was schönes für ihn ausdenken - vielleicht eine Steigerung der Lebenspunkteregeneration, weil er so eine gute körperliche Ausdauer hat oder einen Bonus auf andere Skills, die ein hohes Maß an Ausdauer erfordern wie Schwimmen, Tanzen etc.

  • Muß ich mal nachlesen, aus meiner Sicht keine Frage, die Rüstung-Malis sind selbstverständlicher auch im Kampf anzuwenden!


    Mit dem Punkte nachträglich verteilen: ja, war auch der Vorschlag des Spielers. Ich scheu davon zurück, ich weiß auch gar nicht warum eigentlich. Ich denke es liegt daran dass ich seit Jahren mir der Erschöpfung als Prinzip liebäugel, und dann in der tatsächlichen Umsetzung sie mir immer wieder und wieder zu umständlich ist. Aber ich denke dass mit dem 1 ExPoint pro Runde gefällt mir, gerade in Kombination mit pro 10% verbraucht -10 auf alle Aktionen. Und mit den Rüstungen denke ich Kleidung und alles im Lederbereich ein ExPoint pro Runde, Kette 2 und Platte drei und gut isses.


    Da brauch ich nicht viel rechnen, sollte sich meine Kampagne aber in nächster Zeit doch in dir Richtung Kriegszug entwickeln ist einfach mal eine Orientierung geschaffen und den endlosen Kämpfen ein Riegel vorgeschoben. (erhöht natürlich auch die Wertigkeit mehrere niederleveliger Gegner gegen einen hochstufigen, finde ich einen sehr angenehmen Nebeneffekt!)