Schiffsregistratur, Schiffssicherheitssysteme, etc...

  • Die Tage hab ich mal wieder eins von den X Spielen ausgebuddelt. Und als ich da fröhlich am rumkapern war, dachte ich mir so, daß wäre doch ein schönes Thema für Traveller. Schiffe kapern und dann verscheuern.


    Natürlich sollte das dann nicht ganz so einfach sein wie bei X. Also stellt sich mir erstmal die Frage, was mache ich mit einen gekaperten Schiff. Es sollte jedenfalls nicht so einfach sein, daß man das Schiff zum nächsten Raumhafen fliegt und es dann an den Meistbietenden verscheuert.


    Also würde ich mal so denken, daß es eine Schiffsregistratur gibt. Eine Zentralstelle dafür wäre nicht sehr praktisch, bei den Zeiten, die Kommunikation durch das halbe Imperium braucht. Da sollte jedes Schiff irgendwo einen "Heimathafen" haben, wo es registriert ist. Und natürlich auch der/die Eigentümer, etc. Was halt so alles dazu gehört. Somit wäre es für jeden Käufer eines Schiffes schnell möglich, sich zu informieren, ob das Schiff auch vom Eigentümer angeboten wird. Dann muß man sich als Kaperer wirklich überlegen, wo man so ein Schiff los wird. Aber da wird es doch bestimmt nen Schwarzmarkt geben... Oder man sucht sich einen Planeten mit einem sehr niedrigen Justietzgrad.


    Und dann überlege ich auch, was es so für Sicherheitssysteme auf einen Schiff geben sollte. Lassen wir erstmal die ganzen Selbstschußanlagen und ähnliche Anti-Kaperer-Spielzeuge außen vor... Es geht mir jetzt um solche Sachen wie Paßwörter, Hand-, Retina- oder DNA-Scanner. Solche Sicherheitssysteme sollten eigentlich irgendwie vorhanden sein, nicht daß jeder dahergelaufene Möchtegern-Pirat sich ein Schiff unter den Nagel reißen kann.


    Jetzt hier also die Frage an die Offiziellen: Gibt es da irgendwelche offiziellen Regelungen? Wenn nicht, werd ich das bei mir Kraft eigener Arroganz ^^ einführen. Das ist doch eine tolle Möglichkeit das Spiel zu bereichern.


    Und natürlich auch die Frage an andere Spieler: Habt ihr euch vielleicht auch Gedanken darüber gemacht? Und wenn ja, was habt ihr da so schönes "erfunden"?


  • Und natürlich auch die Frage an andere Spieler: Habt ihr euch vielleicht auch Gedanken darüber gemacht? Und wenn ja, was habt ihr da so schönes "erfunden"?


    In meinem Traveller-Universum:
    Ein Schiff kauft und verkauft man nicht so einfach. Das wird alles von hohen Imperialen Beamten geprüft, und wenn man kein registrierter, akkreditierter Gebrauchtschiff-Händler ist, dessen Unternehmen im siebten Glied am lokalen Raumhafen ansässig ist und dessen Urgroßvater schon mit dem Urgroßvater des Bürokraten öfter einen Drinken war, dann wird die Prüfung der Vorbesitzer sehr gründlich ausfallen und sehr langwierig sein.
    Und wenn man keinen ordentlichen Kaufvertrag vorweisen kann (der seinerseits von einem hohen Imperialen Beamten geprüft und gesiegelt wurde), und wenn das Schiff Spuren eines Kampfes zeigt, wenn der Verkäufer gar selbst einen schlechten Leumund hat, dann ist das Schiff schnell beschlagnahmt und der Verkäufer wandert in Untersuchungshaft, bis der Vorbesitzer oder der Imperiale Beamte, der den Verkauf beaufsichtig hat, bestätigt hat, dass alles seine Ordnung hat.


    Man braucht also sehr gute Fälscher und am besten Kontakte in die Imperiale Bürokratie, und selbst da kann so ein Hehlergeschäft früher oder später auffliegen.


    Deswegen verkauft man seine gekaperten Schiffe ja auch an Vargr-Korsaren, die scheren sich einen Dreck um Papiere.


    Oder man kapert offiziell mit Kaperbrief. Da hat man zwar auch jede Menge Papierkram, bis einem das gekaperte Schiff wirklich endgültig gehört, aber wenigstens steht man auf der sicheren Seite.

  • Wir haben dies früher analog zu Pyromancer gehandhabt. Ich bin auf diese Idee gekommen als ich das Star Wars RPG von WEG seinerzeit erwarb. In selbigem ist das "Bureau of Ships and Services" öfters erwähnt und zeitweise recht detailliert beschrieben. Der Laden gefiel mir dermaßen gut das ich es einfach auf Traveller übertragen habe. Demnach ist das BoSS eine Clan-artig strukturierte Organisation welche vom Imperium unabhängig ist, aber hauptsächlich von selbigem in Anspruch genommen wird. Die interne Struktur von BoSS ist kompliziert und für Aussenstehende fast unmöglich zu durchschauen. Ämter und Titel werden innerhalb der "Clans" tatsächlich vererbt. Aufgrund der hohen Sicherheitsvorkehrungen innerhalb des Datenverkehrs von BoSS hat bisher keine externe Organisation oder Regierung versucht die Aufgaben von BoSS zu übernehmen da ein massiver Verlust von Informationen in der Übergangsphase zu befürchten wäre. Dies wiederum hätte massive Wirtschaftliche Schäden zur Folge. Da sich das BoSS in seiner 1000-jährigen Geschichte bisher immer völlig neutral verhalten hat gab es darüber hinaus noch nie Gründe die für eine Ersetzung dieser Organisation gesprochen hätten.


    Das BoSS übernimmt im Grunde alle Aufgaben die mit der Registrierung von Raumschiffen zu tun hat. Während zB eine Regierung wie das Imperium ein Schiff, dem TÜV ähnlich, "zu lässt", muß mit dieser Zulassung hernach noch eine Anmeldung erfolgen. Hierbei wird der Gesamtstand des Schiffes festgestellt, inklusive der Papiere des Halters und der zugelassenen Besatzung. Das beinhaltet alle dafür erforderlichen Lizenzen wie zB Pilotenscheine und Crew-Certificates. Zur Identifikation des Schiffes wird ein Registrierungscode aus der Frequenzabweichung des jeweiligen Schiffsantriebes generiert. Diese Abweichung ist für jedes Schiff Individuell und nicht zu fälschen. Im Grunde ist es vergleichbar mit dem Registrierungscode von Windows welcher ja auch die Summe der installierten Hardware enthält.


    Was kann man jetzt tun wenn man durch "Zufall" ein Schiff "geerbt" hat? Wenn man das Schiff NICHT auf dem Schwarzmarkt verscherbeln will oder es offiziell "geborgen" hat, was eine Untersuchung nach sich ziehen würde, bleibt nur der Weg über Slicer und Bestechung. Der sehr teure Slicer versucht von Außen den Datensatz des BoSS so zu ändern das als Besitzer des Schiffes der neue Inhaber erscheint, oder aber der Registrierungscode des Schiffes mit einem anderen Schiff verbudenen wird - sprich ein völlig neuer Datensatz angelegt wird. Das ist deswegen sehr teuer weil es fast unmöglich ist und es daher nur wenige gibt die sowas können.
    Alternativ gibt es die Möglichkeit einen BoSS Mitarbeiter zu bestechen sodass er die Modifikationen des Datensatzes von Intern her vornimmt. Aber auch dieser Weg ist extrem teuer und schwierig da es praktisch so gut wie keine korrupten BoSS MAs gibt. BoSS ist organisatorisch quasi wie eine fanatische, religiöse Sekte welche versucht sich von der Umwelt abzukapseln. Da ist einfach fast unmöglich ran zu kommen.


    Auf diese Art erklärt sich auch warum es fast keinen Markt mit gekaperten Schiffen gibt. Auch nicht auf dem Schwarzmarkt da auf selbigem die Schiffe genauso "wertlos" sind wie für einen privaten Kaperer. Das einzige das sich lohnt ist so ein aufgebrachtes Schiff als "Schrott & Ersatzteile" zu verkaufen.


    BoSS bietet als Dienstleistung an jeden der Zahlt also neben der Registrierung auch Daten über den Halter und die Crew. Das Beinhaltet auch einen Strafregister bezüglich Verstößen gegen Stellares Raumfahrtrecht. Diese Informationen werden entsprechend per Expressboot immer aktualisiert ins ganze Universum verschickt. Sicher ist dieser Informationsweg langsam und gestattet eventuell auch ein gewisses Maß an Kriminalität und Betrug - aber ohne das wärs doch langweilig. Trotz allem kommt früher oder später "alles raus".

  • Klassisch hat Traveller einen recht "smarten" Transponder der nicht nur sagt "Ich bin Schiff X" sondern auch Dinge wie Flugbewegungen etc. mitzeichnet. Die Biester beruhen ab den 1110ern auf den Cymbeline-Chips (Ab ca. 1130 dann definitiv NICHT mehr :) ) Die Transponder sind nur bedingt abschaltbar (Von "Broadcast" in "Nur wenn von Offiziellen angesprochen"), von der Besatzung nur zerstörerisch zu öffnen und werden regelmässig abgefragt. Leerzeiten d.h. "Transponder Off" hat die Crew zu erklären und bei der jährlichen Wartung wird das Biest ausgelesen. Die Dinger sind aus den MegaTraveller-Regeln.

  • Also bei uns lief das ähnlich unser Spielleiter hat sich einfach an unserem deutschen System orientiert, erst die alte Mühle durch den TÜV bekommen und dann mit den Unterlagen auf die SRZ-Zulassungsstelle (StandardRaumfahrZeug), da die üblichen Behördengänge erledigen, als Fahrzeugschein gabs dann eine Disk die vor dem Erststart ins System eingespeist werden muss damit das überhaupt abdockt und normal funktioniert. Fand ich gut und der Vorteil ist das jeder es versteht weil jeder es schon hinter sich hat oder man eben schon Erfahrung mit Ämtern hat.

  • Aus genau diesem Grund handhaben wir es in unserer Runde so, dass ein Schiff nur auf seiner Heimatwelt (sozusagen im Heimathafen) registriert sein muss. Wenn eine Behörde die Richtigkeit überprüfen will, dann muss sie sich schon direkt an die zuständige Welt wenden. Eine allmächtige und imperiumsweit agierende zentrale Raumschiffregistrierungsstelle mag zwar dem ein oder anderen Spielleiter zusagen, mir jedenfalls nicht.

  • und wie soll das Sektoren oder gar Imperiumsweit funktionieren?
    Wie regelmässig muss der Abgleich per Ponyexpress mit den Zentralen und Welten gemacht werden?


    Eine Nachricht Ende-Ende des 3I braucht per X-Boot circa ein Jahr (IIRC 46 Wochen) und die Boote werden die wichtigen Routen (Also die Klasse B+ Häfen) mindestens wöchentlich abfliegen. Also ist die Registrierung schlimmstenfalls ca. 40-50 Wochen alt. Da aber die meisten Schiffe langsamer(1) sind als das X-Boot Netz (das effektiv ca. J3 schafft(2)) können sie der Registrierung nicht davon fliegen. Allenfalls können sie sich von der Registrierung "fernhalten" in dem sie Systeme mit schlechten Häfen (C-) und niederiger Technik zu ihrer Heimat machen


    Dazu kommt das die meisten Schiffe ja innerhalb ihres (Sub)Sektors bleiben und dort ihrer Arbeit nachgehen. Auch Trampfrachter (Freetrader) haben idR. ein Arbeitsgebiet und streunen nicht durch das ganze 3I. Innerhalb dieses Raumbereiches verbreitet sich die Information dann noch schneller. Erst recht wenn die Registrierung (genau wie die Wartung) nur an den Raumhäfen Klasse B und besser erfolgen kann.


    Taucht nun ein Schiff in einem System auf das KEINE Regiestrierdaten zum Schiff in den Datenbanken hat erregt es automatisch misstrauen. Und so wie heute die Polizei Fahrzeuge mit "ortsfremden" Kennzeichen häufiger kontrolliert so wird auch dieses Schiff bevorzugt kontrolliert und steht auf der "grauen Liste" der (Sub)Sektor-Flotte. Diese wiederrum geht lokal per X-Boot schnell um. Erst wenn die Daten das Schiff einholen und geprüft sind wird das Schiff von der Liste genommen.



    (1) Die schnellsten Zivilschiffe schaffen J3 oder (sehr selten) J4 im Einzelsprung müssen dann aber tanken etc. was ja für die X-Boot Netze entfällt.


    (2) Das X-Boot Netz erreicht durch seinen Aufbau nicht die optimale "Datenrate"

  • Aus genau diesem Grund handhaben wir es in unserer Runde so, dass ein Schiff nur auf seiner Heimatwelt (sozusagen im Heimathafen) registriert sein muss. Wenn eine Behörde die Richtigkeit überprüfen will, dann muss sie sich schon direkt an die zuständige Welt wenden. Eine allmächtige und imperiumsweit agierende zentrale Raumschiffregistrierungsstelle mag zwar dem ein oder anderen Spielleiter zusagen, mir jedenfalls nicht.


    Eine "zentrale" Stelle wird es in dem Sinne nicht geben. Viele "zentrale" Stellen, etwa jede (Sub)Sector-Zentralwelt sind aber aufgrund der Natur des OTU und seiner Reisezeiten zwingend notwendig und im Interesse der Händler. Die Behörden werden ein Schiff mit "verdächtigen" Papieren wohl kaum weiter fliegen lassen. Wenn sie nun erst bei der Heimatwelt anfragen müssen kann es Monate und Jahre dauern (SolRim-SM-SolRim sind ca. 92 Wochen) bis eine Antwort kommt. Also müssen die entsprechenden Daten ähnlich wie beim DNS durch das ganze Netz repliziert und kopiert werden um die Antwortszeiten und damit den Verdienstausfall so kurz wie möglich zu halten.

  • Jörn :


    Schau mal ob du irgend wo das "Starship Operators Manual" auftreiben kannst. Der "Oldtimer" erklärt die typische Sicherheit auf einem zivilen Schiff. Wobei "lethale" Systeme aufgrund der Imperialen Regeln für Roboter wohl extrem selten sein dürften (Besitzer sind für die Taten des Bots verantwortlich, siehe CT Book 8 - Robots)


    Prinzipiell ist die Sicherheit aber relativ "low tech" mit Karten/Zahlenschlössern und ggf. nem Riegel auf der "kritschen" Seite vor den wichtigen Komponenten (Brücke, Maschinendeck) Ansonsten findet Sicherheit VOR dem Schiff statt indem man Waffen etc. abgeben muss (Lagern im Schiffssafe) bzw. beim Bau des Schiffes statt (Trennung Passagierbereich/Crewbereich). Das Problem bei komplexer Sicherheit ist halt immer die Zeit die es kostet sich in/durch den Sicherheitsbereich zu bewegen.


  • Eine "zentrale" Stelle wird es in dem Sinne nicht geben. Viele "zentrale" Stellen, etwa jede (Sub)Sector-Zentralwelt sind aber aufgrund der Natur des OTU und seiner Reisezeiten zwingend notwendig und im Interesse der Händler. Die Behörden werden ein Schiff mit "verdächtigen" Papieren wohl kaum weiter fliegen lassen. Wenn sie nun erst bei der Heimatwelt anfragen müssen kann es Monate und Jahre dauern (SolRim-SM-SolRim sind ca. 92 Wochen) bis eine Antwort kommt.


    Ein Raumschiff, das so weit von zu Hause entfernt operiert und noch Papiere hat, die nicht 100%ig über jeden Zweifel erhaben sind, das ist per se verdächtig, und dann kann man die Besatzung auch mal 1-2 Jahre ins Loch stecken, bis die Sache geklärt ist. Wohl dem, der mit ein paar hochrangigen Leumunds-Zeugen aufwarten kann, die nicht so weit entfernt zu Hause sind!


    Händler, die aus welchem Grund auch immer weiter wegfliegen müssen, werden sich alle 1-2 Sektoren den ordnungsgemäßen Zustand von Schiff, Papieren und Besitzverhältnissen von einem imperialen Beamten bestätigen lassen (gegen Gebühr, natürlich), und so im Zweifelsfall die Kontrollzeiten verkürzen können, weil man dann eben nur bei diesem Beamten nachfragen muss.


  • Eine Nachricht Ende-Ende des 3I braucht per X-Boot circa ein Jahr (IIRC 46 Wochen) und die Boote werden die wichtigen Routen (Also die Klasse B+ Häfen) mindestens wöchentlich abfliegen. Also ist die Registrierung schlimmstenfalls ca. 40-50 Wochen alt. Da aber die meisten Schiffe langsamer(1) sind als das X-Boot Netz (das effektiv ca. J3 schafft(2)) können sie der Registrierung nicht davon fliegen. Allenfalls können sie sich von der Registrierung "fernhalten" in dem sie Systeme mit schlechten Häfen (C-) und niederiger Technik zu ihrer Heimat machen

    und das in einer Richtung, zurück dauert es nochmal so lange.


    Quote

    und die werden garantiert nicht für Aktentransfers verschlissen




    Eine "zentrale" Stelle wird es in dem Sinne nicht geben. Viele "zentrale" Stellen, etwa jede (Sub)Sector-Zentralwelt sind aber aufgrund der Natur des OTU und seiner Reisezeiten zwingend notwendig und im Interesse der Händler. Die Behörden werden ein Schiff mit "verdächtigen" Papieren wohl kaum weiter fliegen lassen. Wenn sie nun erst bei der Heimatwelt anfragen müssen kann es Monate und Jahre dauern (SolRim-SM-SolRim sind ca. 92 Wochen) bis eine Antwort kommt. Also müssen die entsprechenden Daten ähnlich wie beim DNS durch das ganze Netz repliziert und kopiert werden um die Antwortszeiten und damit den Verdienstausfall so kurz wie möglich zu halten.

    irgendwie müssen sich die vielen Zentralen auch austauschen, irgendwo muss das zentriert ablaufen, soll es effektiv sein, verdächtig bedeutet aber nicht, nicht im Speicher vorhanden.






    Ein Raumschiff, das so weit von zu Hause entfernt operiert und noch Papiere hat, die nicht 100%ig über jeden Zweifel erhaben sind, das ist per se verdächtig, und dann kann man die Besatzung auch mal 1-2 Jahre ins Loch stecken, bis die Sache geklärt ist. Wohl dem, der mit ein paar hochrangigen Leumunds-Zeugen aufwarten kann, die nicht so weit entfernt zu Hause sind!

    Handel mit dem Imperium existiert bei dir wohl nicht.
    IIRC GT ist Beeinträchtigen des Interstellaren Handels eines der Dinge, die das Unwillen des Imperiums zur Folge haben.
    Unwille buchstabiert M A R I N E S.

  • Handel mit dem Imperium existiert bei dir wohl nicht.
    IIRC GT ist Beeinträchtigen des Interstellaren Handels eines der Dinge, die das Unwillen des Imperiums zur Folge haben.
    Unwille buchstabiert M A R I N E S.


    99% des Handels im Imperium läuft über die Megakonzerne, und deren Schiffe fliegen im Linienverkehr. Schiffe und Kapitäne sind den Offiziellen bekannt, da passiert nichts.
    Der Rest läuft über die kleinen Freihändler im SC-Format, und von denen operieren die meisten sicher nicht über 1-2 Subsektoren hinaus. Wo ist also das Problem?

  • An dem Punkt bin ich wieder froh, dass ich mein eigenes Universum von Grund auf zusammenbastel, so dass es kein Sternenreich gibt, dass mehrere Sektoren vollständig kontrolliert. Da erübrigen sich gewisse Probleme.

  • Wie handeln die Aslan, Zholodani etc pp bei dir mit dem Imperium und wie dehnt sich bei dir eine Gesellschaft über die Grenzen 2er Subsektoren aus?


    "Ausländer" (d.h. Nicht-Imperiums-Bürger) haben einen schweren Stand im Imperium. Der Löwenanteil des Außenhandels läuft über Außenhandelsposten, die an der imperialen Grenze oder in neutralem Gebiet liegen. Sicher wird kein zhodanisches Schiff, und sei es auch noch so zivil, frei im Imperium herumfliegen. Harmlose Nicht-Imperiums-Händler können sich und ihr Schiff gegen horrende Gebühren für den Imperialen Handel registrieren lassen und dabei wird peinlich genau darauf geachtet, dass das betreffende Schiff nicht irgendwo als gestohlen oder vermisst gemeldet ist. Und diese Prozedur dauert. Imperiale Händler, die aus dem "Ausland" kommen, werden auch genau unter die Lupe genommen. Und Fernstrecken werden eh in der Masse von den Megakonzernen bedient, die über jeden Zweifel erhaben sind.


    Quote


    Wie können Freetrader zu neuen Grenzen bei dir aufbrechen...


    In dem sie akribisch darauf achten, dass ihre Papier 100% in Ordnung sind. Oder in dem sie hin und wieder einem hohen Imperialen Beamten in den Arsch kriechen (und zwar, bevor es Probleme gibt). Alles halb so schlimm, oder? ;)

  • Das hört sich für mich eher nach 40K als nach Traveller an.


    Handel ist das Lebensblut des Imperiums.


    IIRC Imperatrice Margaret

    Quote


    Ausländer" (d.h. Nicht-Imperiums-Bürger) haben einen schweren Stand im Imperium. Der Löwenanteil des Außenhandels läuft über Außenhandelsposten, die an der imperialen Grenze oder in neutralem Gebiet liegen.

    Dafür hätte ich gerne eine Quelle.
    Xenophob ist das §rd Imperium nun wirklich nicht gerade.


    Quote


    In dem sie akribisch darauf achten, dass ihre Papier 100% in Ordnung sind. Oder in dem sie hin und wieder einem hohen Imperialen Beamten in den Arsch kriechen (und zwar, bevor es Probleme gibt). Alles halb so schlimm, oder? ;)

    und dafür auch, den imperialen Beamten dürfte in sehr kurzer Zeit eine Beförderung bekommen, ich frage mich nur wo der unbeliebteste Planet im Sektor war.
    Wenn das Ministery of Commerce und die SPA mit dem Typen durch sind.


    http://traveller.wikia.com/wiki/Starport_Authority


    http://traveller.wikia.com/wiki/Ministry_of_Commerce