Posts by Thot

    Oje, ich muß mal wieder in meine alte Litanei über Sinn und Unsinn der Rolemaster-Regeln ausbrechen... :P ok ich versuche mich kurz zu fassen.
    [...]


    Da hatten wir kürzlich einen Thread, wo das besser hingepasst hätte. ;)


    Hier geht's darum, Panerzungen dicker zu machen und wie man das regeltechnisch umsetzen könnte. Hast Du dazu einen Vorschlag?

    Du meinst 5% zusätzliches Gewicht gleich +5 DB?


    Wenn ich annehme, dass ein Schwert normalerweise keine Chance haben soll, die Panzerung mit einem Hieb zu durchdringen, muss ich wohl eine Ganzkörperrüstung mit einem Gewicht von um die 50-70 Kilo veranschlagen, wenn man diverse Literatur zu Rate zieht. Also gegenüber der RoleMaster-Annahme ungefähr das Doppelte. Das wäre gemäß ithanauers Vorschlag dann ein DB von +100...

    Na, als wie schwer man eine Rüstung empfindet, wird wohl doch sehr von der jeweiligen Kraft des Trägers abhängen. ;)


    Und den Mythos von der Bewegungseinschränkung brauchen wir hier ja nicht erörtern, das hat mit dem "Schnitt" der Rüstung zu tun, nicht mit der Dicke oder Härte des Materials.


    Für den reinen Schutzeffekt jedenfalls muss die Dicke relevant sein. Um es per Übertreibung zu veranschaulichen: Eine Brustplatte aus 100mm dickem Stahl kann Hiebe schlicht aufhalten, die 1mm dicken Stahl glatt durchschneiden würden. Und das muss ja nun irgend wie abgebildet werden. Wie, wenn nicht durch DB?

    Man stelle sich vor, ein Charakter hätte eine Rüstung, die dicker, härter oder beides ist, als die RM-Angriffstabellen vorsehen. Wie würdet Ihr das abbilden?


    Ich würde in so einem Fall ja einfach Gewicht (wegen Traglast) sowie den Defensivbonus der Rüstung erhöhen. Aber wie sehen das andere?

    Ok. Zweiter Kämpfer würfelt 46 plus OB 35 minus DB40 gleich 41, das macht 2 Treffer.


    Erster Kämpfer würfelt 72 plus OB 100 minus DB 115 DB, Ergebnis 57, kein Effekt.



    Ich prognostiziere mal, dass die Optionalregel in diesem Szenario 1 vollkommen ergebnisneutral bleibt: Wenn nicht ein glücklicher Zufall passiert, gewinnt der Zweite Kämpfer, einfach weil er die Trefferpunkte des Ersten Kämpfers nach und nach aufzehrt.


    Im Zweifel ist die Versuchung, sich gegen kritische Treffer abzusichern, sogar eher geeignet, eine größere Wahrscheinlichkeit, überhaupt einen kritische Treffer zu erleiden, hinzunehmen. (Die 10 Punkte fehlten theoretisch beim DB, aber das war fast risikofrei für den Zweiten Kämpfer, wenn nicht gerade ein offener Wurf passiert.)



    Szenario 2


    Barbar, DB 30 (durch Re +10), OB 120, Streitaxt, Rüstungsklasse 1
    gegen
    Legionär, DB 30 (durch Turmschild), OB 120, Speer (Pilum, kann mit gleichem OB auf Kurzschwert wechseln), Rüstungsklasse 14 (mit Teilhelm)


    Barbar erklärt: DB 30, OB 70, +50 auf kritischen Trefferwurf.

    Also es ist machbar. Ich habe bislang aber eher von Rolemaster zu ABOREA konvertiert (zB die ganzen Abenteuer). Den umgekehrten Weg bin ich eigentlich nur bei "Auge um Auge" gegangen. Das war aber auch kein Ding.


    Der Umrechnungsfaktor ist Pi-mal-Daumen 10. Das trifft zwar nicht immer zu, ist aber schon mal ein grober Ansatz. Vor- und Nachteile kann man sicher ohne Probleme übernehmen (Bonus/Malus durch 10).


    Pi mal Daumen sollte ja für das Meiste erst mal reichen.


    Ich überlege allerdings, wie man bei Aborea zusätzliche Eigenschaften (wie Empathie oder Intuition) aus RM einführen könnte...



    Quote


    Spruchlisten können eigentlich 1:1 übernommen werden.


    Das funktioniert reibungslos? Cool!


    Quote


    Natürlich könnte man ABOREA Stück für Stück zu Rolemaster umbauen. Aber wer will das schon ;)


    Na, der Drang, hie und da mehr Details oder mehr Optionen zu haben, könnte eine Spielgruppe ja dazu veranlassen.

    Besten Dank.


    Ach so, beide Kämpfer benutzen der Einfachheit halber Langschwerter. Zur Beschleunigung für diesen Test ist der erste Kämpfer immer vor dem zweiten Kämpfer dran, außer, die kritischen Treffer sagen etwas anderes. Sie stehen direkt voreinander und bleiben auch da, weil uns hier ja der Effekt auf Angriffs- und Kritische Treffer-Würfe interessiert.


    Überlegte Aktionsphase:


    Erster Kämpfer würfelt 67 beim Angriffswurf, plus 100 OB, minus 115 DB, macht 52. Kein Efffekt.
    Zweiter Kämpfer würfelt 89 beim Angriffswurf, plus 35 OB, minus 0 DB, macht 124, Effekt ist 7 Treffer und ein A-Krit. Der A-Krit ist eine 52, minus 40, macht 12, also verliert der erste Kämpfer die Initiative für die nächste Runde und steckt einen weiteren Treffer weg
    (insgesamt also 8 ).


    Folgende Runde


    Absichtserklärung: Erster Kämpfer will Zweiten Kämpfer angreifen, 100 OB (+0 auf Kritwurf gegen Zweiter Kämpfer) auf den Angriff -40 auf Verteidigung, -0 auf den eventuellen Kritwurf gegen Erster Kämpfer.


    (Zweiter Kämpfer hat die Initiative. Bitte würfele Du diesmal für beide, spart Postings)

    Im Prinzip sollte es ja recht einfach sein, in einer laufenden Aborea-Kampagne nach und nach RoleMaster-Elemente einzuführen, bis man die ganze Vielfalt RoleMasters nutzt. Für das Kampfhandbuch gibt es ja auch schon ein PDF dazu. Aber was ist mit dem Zauberbuch , das ja nun eine erheblich größere Vielfalt erlaubt als Aborea, und was mit verschiedenen Details zum Charakter, die das RoleMaster-Charakterhandbuch ermöglichen würde?


    Vielleicht hat das ja schon mal jemand ausgearbeitet oder auch nur angedacht, und kann die Ergebnisse hier wieder geben?

    Mir sind die Kritischen Treffer in RoleMaster ein bisschen zu zufällig, aber der ganze Ansatz macht auf der anderen Seite schon eine Menge Spaß. Darum habe ich mir folgende Hausregel überlegt, um die Zufälligkeit zu reduzieren:


    Angreifer und Verteidiger können Teile ihres OB und DB verwenden, um nicht den Angriffs-, sondern den Kritischen Trefferwurf für einen gegebenen Angriff zu modifzieren, bevor der Angriff gewürfelt wird. OB erhöht den kritischen Trefferwurf, DB senkt ihn. Ergebnisse unter 1 und über 100 zählen wie 1 bzw. 100.



    Ich würde das gerne mal hier im Forum mit Leuten testen, die diese Regel knallhart auszunutzen versuchen. Wer Lust dazu hat, der lese weiter und antworte dann passend.


    Szenario1: Ein Duell zwischen zwei Kämpfern.


    Erster Kämpfer: AT20, OB 100, DB 40
    Zweiter Kämpfer: AT1, OB 100, DB 60


    Der Erste Kämpfer hat die Initiative und greift an, wobei er sich für OB100 (keine Parade, keine Erhöhung des Kritischen Trefferwurfs) und seinen eigenen vollen DB von 40 als Reduktion des Kritischen Trefferwurfs entscheidet.


    Der geneigte Testteilnehmer (gern auch mehrere) antworte bitte mit der Reaktion des Zweiten Kämpfers, und dann würfeln wir einfach mal...

    Hm, ich sehe nicht, wieso diese vereinfachten Regeln "Powergaming" fördern sollten?


    (Legion, kann es sein, dass Du mit dem Handy hier schreibst und die Autokorrektur sich in das Schreiben einmischt? Ich habe ein wenig Schwierigkeiten, einzelnen Gedankengängen in Deinen Posts zu folgen...)

    Man läuft so, wie man mit Übergewicht von der Menge halt läuft. Ob das Metall ist, Leder oder Körperfett ist dafür unerheblich.


    Man könnte natürlich mit Gewalt eine Panzerung fertigen, die einen tatsächlich einschränkt. Aber wer würde das wollen, und wie sollte "Fertigkeit", das heißt Ausbildung, dagegen dann helfen?

    Hi Thot!!!!


    Würde mich interessieren wie es Da gelöst wird??


    Wenn ich mich recht entsinne, darf ich das als Playtester aus unerfindlichen Gründen nicht sagen. Aber wenn Du jetzt geraten hättest, dass da einfach jedem pro Stufe 50 Entwicklungspunkte gegeben werden, dann würde ich das nicht dementieren.


    Quote


    [...]
    Ich finde das mein Char gut sein muss in dem was Er gelernt hat, aber Ich finde es ziemlich schwierig das Ein 16. Jähriger schon den Minimalmalus einer Rüstung hat.


    Zieh mal selber ne Rüstung an. Du wirst feststellen, dass Du immer noch rennen, aufstehen, springen und klettern kannst. Obwohl Du kein ausgebildeter Mittelalterkrieger bist (unterstelle ich jetzt mal frech).




    Nun, 13Mann hat ja hier in einem älteren Thread irgendwo ausgesagt, dass sie derzeit keinerlei Pläne haben, RMU jemals zu übersetzen, womit das gegenwärtige deutsche RoleMaster in deutscher Sprache das aktuellste ist und bleiben dürfte. Nach dem, was ich gesehen habe, sind die Unterschiede zwar deutlich sichtbar, aber nicht gewaltig und teilweise schlicht per Hausregel übernehmbar.


    Aber im Zeitalter von PDF's ist das ja sowieso relativ. Wer ein 20 Jahre altes System spielen will, spielt's einfach, und wenn er gedruckte Bücher dazu haben will, geht er einfach mit den PDF's zum Copyshop des größten Vertrauens.