Posts by Alex

    Um eine Waffe ohne Abzüge/mit Bonus zu werfen, muss der Charakter die entsprechende Wurf-Fertigkeit erlernt haben. Also ja, auf deine zweite Frage.


    Die Reichweitenmodifikatioren für Flegel und ähnliches gelten ebenfalls für den Fall, dass sie geworfen werden. Ein einhand Kriegshammer kann man über eine Distanz von 5m nur einsetzen, wenn man ihn wirft (und im Kampfhandbuch sind bis zu 15m angegeben).

    Denn um die Regeln zu beherrschen, muß man schon etwas mehr machen als zu würfeln und zwei Seiten zu lesen.


    Und so ist es meiner Meinung nach in allen Rollenspielen. In Rolemaster bin ich mittlerweile so fit, dass die Charaktererstellung nur deshalb lange dauert, weil man bei der Auswahl der Fertigkeiten lange hin und her denkt, um einen möglichst einmaligen und schlüssigen Charakter zu erstellen (was ja der große Vorteil an Rolemaster ist). Im Gegenzug bin ich gerade in eine DSA4-Gruppe reingerutscht und kann berichten, dass mich die Regeln immer noch in die totale Verwirrung treiben. Aber auch hier ist Licht am Ende des Tunnels zu sehen. Und von daher sage ich zu Rollenspielen und ihrer jeweiligen Spielbarkeit: Gut Ding will Weile haben! Wenn man sich Zeit nimmt und sich auf das neue System einlässt, dann ist jedes System spielbar und offenbart dann auch seine Vor- und Nachteile.


    Was "Selle me Rolemaster" angeht, kann ich nur sagen, man nehme sich Zeit und probiere es aus. Wie bei allen anderen Rollenspiele auch ;) Die Vor- und Nachteile wurden ja schon ausführlich diskutiert.

    Moin Leute,


    wir haben gestern das erste Mal in einer neuen Gruppe gespielt und ich habe vorher leider den Fehler gemacht, mir nicht alle Charaktere noch mal einzeln und intensiv anzusehen. Daraus ist folgende Situation entstanden:


    Unser Magier hat in den Hintergrundoptionen zwei Gegenstände mit +15 erwürfelt und möchte diese nun als Bonus für die statischen Manöver einer Spruchliste einsetzen. Ich kenne es bisher aber nur so, dass diese Boni für einzelne Fertigkeiten, wie Klettern oder Schlösser öffnen wirken, kann aber auch nichts finden, das den Einsatz bei Spruchlisten verhindert...


    Wie regelt ihr das?
    Oder gibt es irgendwo entsprechende Regeln und ich finde sie einfach nicht?

    Bei uns werden Orks ganz klar als Volk betrachtet.
    Sie mögen zwar hässlich und oftmals auch dumm sein, aber viele sind ausgezeichnete Schmiede und Stollengräber. Außerdem planen sie Kriegszüge und führen Verhandlungen mit anderen Stämmen (die Art und Weise der Verhandlung ist hierbei nebensächlich ;)). Berufe und Stufen finde ich äußerst angemessen. Bei uns unterteilt sich das meist in Krieger, Handwerker (verschiedene) und Schamanen.


    Wölfe und Riesenspinnen mögen zwar durchaus intelligenter als andere Tiere sein, aber von den Orks sind sie meiner Meinung nach weit entfernt.

    Ich habe nicht gewürfelt, was nicht so schlimm ist, da meine Würfe für die potentiellen Werte ziemlich nett waren.


    Ansonsten habe ich den guten Carsim nun ein drittes Mal abgeschrieben und dieses Mal wird es danke Adobe auch was werden....hoffentlich ;(

    Hm, naja mal gucken, ob Bone ihn lesen kann. Ansonsten muss ich da halt nochmal ran.


    Ja, ich baue meinen Charakter mit Talenten und Makeln.
    Allerdings beschränke ich meine Talente und Makel auf solche, die das Charakterbild formen und lasse solche aus, die mich in meinem Beruf stärken. Beispiele für stärkende Talente wären "Meister aller Waffen" für Krieger oder "Aura" für Magiekundige.

    Und die e-Mail mit dem neuen Charakterblatt ruht nun bei Bone im Postfach. Hoffentlich klappt es dieses Mal.


    @ Rubycon
    Wie hatten wir das Problem mit Vorschau bei den Con-Charakteren eigentlich gelöst? Ich habe es jetzt einfach noch einmal unter Safari eingetragen, vielleicht hilft es ja.

    Ich warte erstmal morgen ab...


    Ein paar mehr Infos zum Hintergrund wären schon nett.
    Gibt es außer dem Kleriker/Paladin-Verbot noch weitere Einschränkungen bei den Berufen?
    Wie sind Krieger/Diebe/Magiekundige organisiert? (Gilden etc) Sind sie überhaupt organisiert?

    Prinzipiell ist es, meiner Meinung nach, überhaupt kein Problem sich mit einer Illusion zu verstecken; allerdings verstehe ich nicht, wie es gemeint ist, die Illusion eins leeren Raumes zu erzeugen: Soll die Illusion den gesamten Raum innerhalb seines Wirkungsbereichs umfassen (jede Objekt darin wird genau nachgebildet)? Oder soll nur ein Abbild des (leeren) Raumes bspw. am Eingang platziert werden?


    Es sollte ein Illusion von einem leeren Raum erschaffen werden, aber dein nächster Absatz macht das hinfällig.


    Der erste Fall ist meines Erachtens gleichzusetzen durch eine Illusion von "leerer Luft", die an dem Ort, wo die zu verbergende Person steht, erzeugt wird. Die Größe dieses Bereichs kann von dem Zaubernden (im Rahmen der Spruchparameter) festgelegt werden. Solange sich die Person aus diesem Bereich nicht herausbewegt, sollte sie "unsichtbar" bleiben; allerdings wird auch alles andere "unsichtbar", wenn es diesen Bereich betritt. Das Ganze könnte man auch als eine stationäre Art des Zaubers "Unsichtbarkeit" auffassen.


    Perfekt! Die Illusion muss einfach anders gestaltet werden und schon löst sich mein Problem in Luft auf.


    Bei dem zweiten Fall wäre die Projektion von allen denjenigen zu durchschauen, die es schaffen hinter das "Abbild" zu kommen. Eine "dahinter" verborgene Person wäre solange nicht sichtbar, wie die Projektionsfläche zwischen sich und dem Betrachter wäre.


    Das klingt absolut logisch.


    Danke für den Beitrag dfahrend!

    Ich habe mal wieder eine Frage zu den Illusionen.


    Ich hatte letztens eine Diskussion mit einem meiner Spieler. Es ging darum, ob man mit einer Illusion jemanden verbergen kann (visuell). Als Beispiel diente hier ein Raum, in dem eine Person steht und die Illusion "erzeugt" einen Raum, in dem keine Person steht.


    1. Solange sich die Person nicht bewegt, sehe ich hier kein Problem.


    2. Wenn sich die Person bewegt, bin ich mir allerdings nicht sicher, ob die Illusion aufrecht erhalten wird. Wenn ja, würde das in meinen Augen bedeuten, dass die Illusion alles andere "überdeckt". Daraus würde sich für mich die Frage ableiten, was mit einer Person passiert, die den Bereich der Illusion betritt. "Verschwindet" sie unter der Illusion, da diese ja alles andere "überdeckt"? Oder ist die Illusion "intelligent" und kann zwischen "Feind" und "Freund" differenzieren?


    Letzteres erscheint mir unsinnig...
    Wie seht ihr das? Habt ihr ähnliche Probleme schon erlebt oder habe ich einfach etwas entscheidendes übersehen?

    Ich kann mich Nodric nur anschließen.


    Schön, dass wir wieder Infos kriegen. Dankeschön!


    Ein paar Einblicke in den aktuellen Stand der Produktion fände ich auch gut. Eine Beispielseite wäre schön, das Inhaltsverzeichnis wäre aber noch sehr viel besser! Da war ich wohl etwas langsam....

    Ich glaube das haben wir schon mal irgendwo gehabt oder zumindest ein ähnliches Thema.


    Ich nutze Option 3, da es um manche Charaktere echt schade ist und schließlich spielt man ja Helden oder? ;)


    Option 1 würde ich nur anwenden, wenn der SC es aus eigener Dummheit/Sturrheit/was auch immer verpatzt hat. Bei Option 2 sehe ich es so wie du, einfach zu unglaubwürdig. Option 4 kommt mir nicht ins Haus. Den Spielern soll ruhig bewusst sein, dass ihr SC sterblich ist. Also Option 3.


    Zum einen würde ich bei einem zweihändigen fassen einer Einhandwaffe den OB erhöhen, sondern den Schaden. z.B. +10%. Immerhin trifft man ja nicht leichter, man trifft nur härter.


    Ich kann nicht ganz nachvollziehen, warum das zweihändige Fassen einer Einhandwaffe einen Vorteil bringen soll. Sicher, wenn man sie zweihändig führt und im Stile von Bud Spencer zuschlägt, also ohne Technik und Gefühl, mag der Schaden höher sein. Im echten Kampf liegt der Vorteil der Einhandwaffe meiner Meinung nach in ihrer hohen Beweglichkeit und daraus resultierend, in einer besseren Möglichkeit sich zu Verteidigen und Lücken in der Verteidigung des Gegners zu nutzen (Die Möglichkeit ein Schild zu tragen darf natürlich nicht vergessen werden). Diese Vorteile gehen meiner Meinung nach verloren, wenn man eine Einhandwaffe mit zwei Händen greift. Ich habe es gerade mit meinem Stick ausprobiert und habe deutlich Einbußen bei Beweglichtkeit, Schnelligkeit und Treffsicherheit gehabt. Die beiden letzten kann man auf Ungeübtheit zurückführen. Bei ersterem war ich mir dauernd selbst im Weg. Zwei Arme an einer Einhandwaffe sind zu viel, daher würde ich hier eher einen Malus geben.


    Ansonsten finde ich die genannten Möglichkeiten die freie Hand zum Entwaffnen/Werfen/WK zu nutzen sehr gut.

    Logik wird allgemein überbewertet.


    Das würde ich in keinem Fall unterstützen, aber ...


    Daher stelle ich mich jetzt auch taub gegenüber aller noch so sachlich-historischer Argumentation und verweigere mich der Frage, ob man mit einem Dolch in der Hand denn so viel besser einen Bihänderschlag "parieren" kann.


    kann ich sehr gut unterstützen.


    Manchmal muss man sich über die Logik einfach hinwegsetzen und coole Sachen zulassen.
    Das gesunde Mittelmaß dabei zu finden, ist die Kunst.