Posts by Walt

    Gezwungermaßen müssen wir zur Zeit online spielen, obwohl ich das grundsätzlich nicht mag. Da wir aber meist sehr kleinschrittig spielen, und manche spieler in der momentanen Stadtsituation letztendlich mehrere Spielabende nicht mitspielen könnten weil der Charakter trainiert oder im Kitthen sitzt oder zu sehr verletzt ist, ist die online version die einzige möglichkeit eine struktur zu finden wo jeder mitwirken kann

    Hi Ecthelion, alter Regelfetischist, Defintionen sind doch bei Rollenspiel ganz egal, oder??! ;)


    Nathanael hat´s klasse zusammengefaßt:

    Diese Abschnitte sind alle Quellen von Macht für Leitmagie, oder besser: Kanäle, durch die man seine Macht beziehen kann. Dieser Kanal muß auf jeden Fall vorhanden sein, sonst funktioniert Leitmagie nicht. Doch dies muß nicht unbedingt eine Gottheit sein, es kann auch ein anderes Wesen, ein Einflußbereich oder ein Konzept sein.

    Ich gehe bei uns einen Schritt weiter: wenn jemand an etwas zu glauben beginnt, dann besteht das Potential zu Channeling. Bedeutet im Klartext dass die Spieler (was aber noch nicht vorgekommen ist) sich sogar ihre eigenen Gottheiten schaffen könnten!

    Walt
    Du spielst nicht zufälligerweise ein Palladium System-?

    Nein, einfach nur RM und RM und RM (früher konnten meine Spieler bei einem Großteil ihrer Waffen die Ergebnisse der Waffentabelle auswendig-an sich Wahsinn wenn man sich über legt wieviel Hirnkapazität mit so nem Blödsinn belegt wird)


    Aber nochmals: der Vorteil von Rolemaster ist das komplexe Regelwerk. Aber, und das ist vielleicht schwierig nachzuvollziehen,nach meiner Ansicht nur deswegen um es danach einfach getrost zur Seite zu legen. Bei RM kapiert man irgendwann einmal, das Regeln das Zusammenleben erleichtern, aber keinen Zwang darsetllen sollen. Und wer die Message bei RM nicht lernt und Regeln ernst nimmt, der ist, zumindest meiner Meinung nach, ne arme S.....


    PS: navigator : könntest du bitte deine posts auf Flüchtigkeitsfehler durchschauen bevor du die abschickst? Ist stellenweise echt mühsam zu lesen...

    Rolemaster bietet das breiteste potenzial an Rollenspiel,

    Spieler also, die Spaß daran haben, dass der SL ihnen die Reise durch eine Winterlandschaft beschreibt und die Spaß daran haben, den anderen Spielern und dem SL die Suche nach einem passenden Lager zu beschreiben, die sollten sich RM zulegen und nach dem System spielen.

    Wat? Ne, ne, Eisnpruch, Wiederspruch, vieles ist an RM nett, aber warum sollte es das "breiteste Potenzial an Rollenspiel" bieten? Und um Reisen durch eine Winterlandschaft zu beschreiben brauchst du auch nicht RM....

    für Powermastern und Railroaden oder SL Willkür würde ich aus deinem Post jetzt herauslesen.

    Hey Naviagator, immer noch der alte kreative Herausleser? "Powermastern" und ähnliches schaffst du auch in jedem System.


    Warum sollte man als Anfänger unbedingt mit Rolemaster starten? Warum gibt es kein besseres System für Rollenspieler? Weil man nach meiner Ansicht nach der Lektüre des Grundwerks, sowie der Companion 1 bis 7, sowie Arms Companion und Spell Companion und 5 Jahren intensiven Spielens soweit ist, dass man alle Regelwerke (nicht nur RM) auf eine Haufen wirft und verbrennt, einem irgendwann alle Regeln komplett Sch..egal sind und man mit einem sechseitigen Würfel (den man sich aus einer brennenden Kerze kurz selber basteln kann), einem Bleistift und 4 Bierdecklen

    einem Spieleabend eine (in meinen Augen) wunderschöne Atmosphäre [...] geben [kann].

    (PS: Funktioniert aber nur wenn man sich irgendwann mal auch intensiv mit Regeln auseinadergesetzt hat. Dabei hilft es grundsätzlich wenn man in dieser Zeit manchmal die Regeln sogar ernst genommen hat. Noch besser funktioniert es wenn man sich über die überaus bedeutsame Auslegung mancher Regeln so in die Haare bekommen hat, dass nach 1/2 Stunde Spiel und 5 Stunden Streit der Spielabend beendet wurde!)


    @Bard: Ciao Bard, ja, Umzug, neuer Job, etc. Bekomme erst langsam wieder einen freien Kopf um mich mit Roleplay zu beschäftigen! Grüße!

    Warum sollte jemand Rolemaster spielen, bzw was bietet mir Rolemaster was andere Systeme nicht bieten?

    Na, weil´s ihm Spaß macht! Klingt etwas hingerotzt, aber dass kann nur der einzige Grund sein. Ich spiel jetzt seit 20 Jahren RM, würd ich nochmals so intensiv mit RM anfangen? Garantiert nicht! Da gibt´s schlankere Systeme die mir für meine Art des Storytellings absolut ausreichen!
    (aber irgendwie ist´s ja schon toll...)

    @Alle: Ehrlich gesagt macht es keinen Sinn in diesem Thread auf navigators Frage einzugehen. Bisher hat er noch jede Antwort hier verrissen - was ja ohnehin seine Art ist -, und Besserung ist nicht abzusehen.

    Uj, jetzt war ich solange nicht mehr im Forum aber die Story ist immer noch die selbe??! Ts, ts, ts....


    Grüße an alle RM Diskussionswütigen!

    Wofür brauch ich n dann noch die Organliste. Dann hol ich mir doch lieber die Fähigkeit Chirugie [...]

    Die Frage ist von welchem Niveau bzgl Heilfertigkeiten in deiner Welt du ausgehst. Da auch mit "Chirugie" keine minimal inversiven Eingriffe in den meisten Fantasy-Welten möglich sind, können (und meiner Meinung nach, sollten) nötige Operationen mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit durchaus noch zum Tode oder zumindest zum längerfristigen Ausfallen des Charakters führen. In diesem Fall ist jeder Dankbar wenn er einen Lay-Healer zu Verfügung hat.
    Wenn so ein Mechanismus wie die Auszeiten aufgrund Heilung schwerer Wunden bei euch keine Rolle spielt ist das natürlich egal

    Nach langer Zeit ich mal wieder ;)


    Würde mich genauer interessieren, Walt, was Du mit dem "Agreement" meinst. Magst Du das ausführen? Wäre klasse! :thumbup:

    Umzug nach Deutschland, neue Stadt, neuer Job, usw und so fort....


    Die Seher-Diskussion ist ja nicht neu, und oben gut zusammengefaßt: Albtraum für GM vs Stimmungsvoll.


    Seher können lästig sein (siehe das oft zitierte Detektiv-Abenteuer) und wenn der Seher grundsätzlich zu irgendeinem Thema mit Dream sich ins Bett legt dann wird´s schwierig. Ich hab in der Art ein Abkommen mit meinem Spieler, dass ich in bestimmten und seltenen Situation wo ich es angemessen halte durchaus für ihn zaubere.
    Funktioniert bislang ganz gut, mach ich auch selten, und führt definitv dazu das der Seher bei uns in der Gruppe massives Standing hat, und vor allem der mystizismus erhalten bleibt und nicht ins mechanische ("und noch ein dream") abgleitet

    Walt, meinst du die Stelle im Herr der Ringe wo jemand sagt "lasst uns Orks jagen" (weis grad nicht wer) ? :)

    Genau. Und dann fetzen die drei wie die verückten den Orks hinterher Richtung Fangorn. Ich nutze Distance Running als Bonus auf die Exhaustion Points. Wenn es darum geht längere Distanzen in einer bestimmten Zeit zurückzulegen.
    Macht aber auch nur Sinn wenn man seine Kampagen dementsprechend ausrichtet. Wenn es eh egal ist, weil der kränkliche Magier genauso wie der Lederstrumpf Waldläufer genauso viele Meilen zurücklegen, "zum Wohl der Story-Line", dann ist der Skill irrelevant.

    Aufgrund aktueller Spielsituationen mußte ich mich nochmals mit dem Thema Zauberguilden beschäftigen. Was sich langsam rauskristallisiert: die Guilde läuft am Besten wenn sie sehr diziplinarisch geführt wird. (kann aber auch aufgrund der Kriegsumgebung sein)

    Vor allem sollte man mit dem Spieler ein Agreement treffen dass der GM auch für den Spieler zaubern darf.

    bzw im alten RM2 ist der Seher eine Grundprofession.
    Und ist ein wunderschöner, aber für den GM ansprucsvoller, PC

    Was könnten solche Menschen für Lehrer und Führer werden, ohne groß selbst aktiv zu werden, nur aufgrund der Tatsache, das sie etwas wissen und können, was andere nicht können.

    Das Potential werden wohl einige haben. Ich möchte noch einige sehr persönliche Anschauungen anfügen:
    - etwas zu können was andere nicht können führt bei den anderen nicht unbedingt nur zu Anerkennung. Auch Neid spielt da einen Faktor.
    - etwas zu können was andere nicht können führt bei dem der kann in den seltensten Fällen zu Demut
    - Wissen wird in den seltensten Fällen frei weitergegeben
    - Fachliches Expertenwissen und zwischenmenschlicher Umgang und Führungsverhalten sind auch noch mal ein Unterschied
    - die schlechten Beispiele bleiben doch viel stärker in der Erinnerung als die guten


    Ich denke dass die Möglichkeit zum positiv wahrgenommenen Magier durchaus besteht. Aber das Potential für die negative Wahrnehmung bedeutend größer ist

    Absolut. Deswegen wäre es ja durchaus bei mir möglich dass eine gute im Sinne von mächtige Gruppe bei mir in einer Stadt die Macht übernimmt. Aber damit endet eben nicht alles, sondern das ist erst der Anfang einer Geschichte. In der andere Mächten auftreten.

    Wie seht ihr den Aufbau einer Stadtwache, einer Miliz oder sogar einer Armee in einem Fantasy-Setting.

    Ich bin der Meinung, dass die Prinzipien der Kräftespirale für alle genannten Institutionen gelten.

    Um wieder auf den ursprünglichen Thread zurückzukommen:
    ich denke auch dass man nicht nur die isolierte Stadt sehen darf. Die Stadt ist ja in irgendeiner Art auf der Welt integriert. Und die von Ruby zitierte Kräftespirale (die ich genauso sehe) dreht sich ja nicht nur in der Stadt, sondern auch durchaus darüber hinaus.

    .. und das seit wir Ende der Achtziger mit der ganzen Geschichte angefangen hatten...^^

    und seitdem läuft sie? Klasse, Gratulation!
    wir haben es früher so gehandhabt dass jeder Spieler auch GM war, aber meist für ein eigenes System. D.h. wir hatten 2 RM-GMs (einmal SW, einmal Middle Earth), Runequest, Warhammer, Star Wars, CoC und Midgard. War schön in die ganzen unterschiedlichen Systeme reinzuschnuppern und den Wechsel zu haben. Ach ja, und Space Master. Wobei mich das irgendwie nie überzeugen konnte. (aber das ist jetzt vielleicht zu off-topic)