Posts by Finarfin

    Zum Setting wird nur indirekt was gesagt: es gibt ein Imperium, es verwaltet den Raum zwischen den Sternen, kontrolliert die Raumhäfen ... das war's auch schon.


    Zu den Spinwärtsmarken wird es einen gesonderten Band geben, ein Preview auf die englische Version gibt es auf der Seite von Mongoose Publishing.


    Die großen Rassen wurden allesamt im GRW eingeführt.


    Psionik-Regeln sind enthalten.

    Ich sehe gerade, dass TL11-Pistole und TL11-Gewehr Munition zum gleichen Preis bekommen: 3500 Cr. auch haben beide die gleiche Munitionskapazität. Könnte ja sein, dass beide Waffen einfach die gleiche Munition verwenden, und das Gewehr lediglich aufgrund seiner Konstruktion die Energie effizienter nutzt (für mehr Schaden).


    Die TL9-Pistole und der TL9-Karabiner scheinen auch die gleiche Batterie zu nutzen.

    Wenn man Raumkämpfe mit mehr als 2 Objekten darstellt - wofür eine Karte sehr nützlich ist - reduziert es den gesamten Aufwand, wenn man noch möglichst nah an den Regeln im GRW bleibt. Die Übertragung auf ein Hexraster, die Verwendung von Schubpunkten etc., wie schon in diesem Thread ausgearbeitet, sollte ausreichend sein, um das dritte, vierte, n-te Schiff in seiner Bewegung einzubeziehen. Ein komplett eigenes und von Traveller unabhängiges Regelwerk macht alles nur unnötig kompliziert.

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    Ich glaube da kann man Fanpro keinen Vorwurf machen. Die ursprünglichen Regeln stammen von FASA und auch die waren wirklich schlecht.


    War auch nicht so gemeint. Ich wollte nur verdeutlichen, worauf es ankommt, nämlich auf den Inhalt. Gerade WEIL Fanpro noch das beste daraus gemacht hat und es DENNOCH schlecht ist, wird erkennbar, wie wenig die äußere Form und wie viel der Inhalt gilt. Ich bin Trekki, habe ein bat'leth im Wohnzimmer hängen, schaue mir jedes Special im Fernsehen an, aber wollte das Spiel nach Sichtung niemals spielen.


    Bei Traveller hingegen, nun, ich habe CT, MT oder TNE nie gespielt, ja, ein paar fehlende Zahlenwerte sind störend, kann man aber nachtragen, aber ich will es spielen, jetzt, sofort, eure DSA-Helden sind jetzt tot, hier sind die Traveller-Bögen!


    Nachtrag: Die "fehlenden" Deckpläne von Shuttle und Jäger sind ja jetzt im Netz ... genau, beim Shuttle vorn das Cockpit, mittig ein riesiger Laderaum, an den Seiten die Flügel. Darauf wäre ich jetzt nicht gekommen, das war echt schlimm, dass der Plan nicht enthalten war, und erst der Deckplan (!) des Jägers (!). Ohne diese Zeichnung könnte man sich doch echt darin verirren :D

    In der Tat sind die Fehler Kleinigkeiten.


    Vereinzelte Unsauberkeiten beim Lektorat! Uiuiuiuiuiuiuih! Klar senkt das auf einzelnen Seiten den ästhetischen Genuss, doch bei einem Regelwerk ist das der letzte Punkt. Da man bisher nahezu alle Fehler mit dem Bleistift korrigieren kann, tut dies also der Verwendbarkeit - die das Hauptkriterium eines Regelwerkes ist - keinerlei Abbruch. Im Vergleich dazu das StarTrek-Rollenspiel von Fanpro: Lektoratsfehler sind mir nicht aufgefallen, die Kampfregeln aber waren völliger Murks und die Raumkampfregeln fehlten. DAS war schlecht, obwohl die schönen Farbseiten zwischendurch nett waren. Doch bei Traveller war der gröbste Schnitzer der mit dem Dauerfeuer. Und mein erster Gedanke, wie ich das hausregeln könnte, landete bei der eigentlich gemeinten Regelung.


    Naja, aber einige Leute sind einfach soooo deutsch, dass sie sich über Kickikram einfach aufregen wollen ... Also, was solls? :rolleyes:

    Das klingt doch schon einmal sehr gut.


    Einige Leute mögen vll. eine 3D-Bewegung vermissen, doch um die Bewegung von 3 oder mehr Körpern praktikabel darzustellen, benötigt man nur zwei Dimensionen (eine dritte Dimension bringt nicht wirklich Vorteile in der Darstellung, sondern macht alles nur komplizierter).


    Was ich noch vermisse, sind Regeln zum Durchfliegen eines Asteriodenfeldes. Hier könnte man sich je nach Dichte mit einem erhöhten MP-Verbrauch behelfen, sowie einer je nach Geschwindigkeit und Dichte modifizierten Pilot-Probe.


    Vorschlag:


    Es gibt zwei Arten von Asteriodenfeldern: licht und dicht.


    In einem lichten Feld kann man sich mit einer maximalen Geschwindigkeit von 2 bewegen (1MP für jedes Feld für Ausweichmanöver ggüber. Asterioden);


    In einem dichten Feld kann man sich mit einer maximalen Geschwindigkeit von 1 bewegen (2MP pro Feld).


    Geschwindigkeit 2 und Dichtes Feld geben jeweils einen Modifikator von -2 auf die Probe.



    Passt das in etwa, sind die konkreten Zahlenwerte überzogen?

    Da es immer mehr Kunden als Lektoren gibt (hoffe ich zumindest, denn ansonsten wäre 13Mann entweder jetzt sehr reich oder später einmal sehr arm), werden die Kunden immer mehr Fehler finden.


    Ich bin wenigstens froh, dass keine auffälligen Häufungen von Rechtschreib- oder Grammatikfehlern aufgetreten sind und dass keine halben Sätze fehlen.

    @ Kosake


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    Der Betrag der Geschwindigkeit würde sich erhöhen, wenn man nach links oder rechts ausweichen will (also Schub höchstens senkrecht zur Bewegungsrichtung gibt).


    Jein, wenn man im 60°-Winkel nach rechts fliegen wollte, dafür aber mit 20 Hexfeldern pro Runde nach vorne fliegt, schaut letztlich das Schiff zwar im 60°-Winkel nach rechts, doch die Flugbewegung hat sich nur leicht nac rechts verschoben, weil der Schwung das Schiff weiterhin noch in die alte Richtung zerrt.


    Würde man bspw. mit einer Geschwindigkeit von 4 geradeaus fliegen, dann aber das Schiff im Winkel von 90° nach rechts drehen und nochmals 4 Schubpunkte ausgeben, ergäbe sich eine Endgeschwindigkeit von 6, die im Winkel von 45° von der alten Richtung abweicht. (Die Nase des Schiffes würde dabei aber weiterhin im Winkel von 90° von der ursprünglichen Flugrichtung abweichen). So war jedenfalls auch das Bsp. meines Mathelehrers in der Oberstufe (Anwendungsbeispiel Vektorrechnung).



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    Bei dir hört es sich so an als müsste das Schiff jedes mal ne Vollbremsung machen bevor es die Richtung ändern kann. Wie das dann Spieltechnisch aussieht ist ne andere Sache.


    Nein, keine Vollbremsung, aber wie im 90°-Beispiel zu erkennen, konnte das Schiff bei der Geschwindigkeit und der Schubleistung maximal um 45° die Richtung ändern. Für 90° hätte es in einem steileren Winkel mit deutlich mehr Schub abbiegen müssen, um bei 90° auszukommen. Bei Astrotech war das so geregelt, dass für jede Geschwindigkeit eine Menge an Schubpunkten für die Richtungsänderung um eine Wabenseite angegeben war. Da hatten wir mehrmals das Problem, dass man zuerst zwei Runden (mit Schub 5) lang von Geschw. 20 auf 10 runterbremsen musste, damit dann die Wabenseite Flugrichtungsänderung nur noch 4 Schubpunkte kostet.


    Wie gesagt, es geht hier weniger im die Richtung, in die die Nase des Schiffes zeigt, sondern mehr um die Richtung, in die sich das Objekt bewegt.

    Ich denke, dass man Alfred Krupp da schon vertrauen kann, immerhin ist es ihm gelungen, einen hochverschuldeten Kleinbetrieb zu einem der führenden Stahlkonzerne zu machen ;)


    Aber lassen wir das ...



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    Ich bitte Dich. Ein Übersetzer sollte wissen, wann er nachzuschlagen hat. Es gibt im Englischen sicher mehr "Falsche Freunde" als nur das Wort "round".


    Die sollte man kennen. Das Dumme war ja, dass die Übersetzung durchaus einen Sinn ergibt, wenn auch leider den falschen. Da mag man sich denken, was für unrealistische Sachen sich die Leute von Mongoose ausgedacht, aber wenn ich die ulkigen Fernkampfregeln aus Mechwarrior bedenke (1 Schuß pro 10 Sekunden, bei den Bewegungsweiten war ein Messerkämpfer auf offenem Feld einem Schützen kaum unterlegen), ist es nicht auszuschließen, dass das von Mongoose so gemeint war. Den Fehler erkennt man mMn NUR, wenn man die Nebenbedeutung von round auswendig weiß, und das ist eine Frage, wieviele SF-RSPe man schon zuvor übersetzt hat.

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    Und da liegt meiner Meinung nach normalerweise die Stärke eines guten Übersetzers. Wenn ein Schüler die Bedeutung nicht kennt, schön und gut. Aber ein Übersetzer, der damit sein Geld verdient, sollte schon ein wenig mehr drauf haben. Falle hin oder her.


    Ich sprach nicht darüber, ob ein Schüler die Bedeutung KENNT (!), sondern nachschlägt.


    Round als Runde ist extrem gängig. Klar, in SciFi-Rollenspielen und denen der Moderne ist round als Feuerrate sicherlich gängig, aber hat der Übersetzer bisher viele SF-Rollenspiele übersetzt? 13Mann hat ja ansonsten eher Fantasy im Angebot.


    Es gibt einfach keine Ausbildung als "Rollenspielübersetzer". Da wird einfach ein Anglist genommen, vll. jemand, der bisher in anderen Bereichen übersetzt hat.


    Wenn derjenige, der das Kampfkapitel übersetzt hat, bisher v.a. im Fantasy-Bereich tätig war - bei 13Mann anzunehmen - ist er bei Traveller zum ersten Mal auf round als Feuerrate gestoßen; eine unbekannte Vokabel hätte er sicherlich nachgeschlagen, aber round? Deswegen ist er kein schlechter Übersetzer, sondern jemand, der einen Fehler gemacht hat. JEDER macht Fehler.


    Alfred Krupp:


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    Wer arbeitet, macht Fehler. Wer viel arbeitet, macht mehr Fehler. Nur, wer die Hände in den Schoß legt, macht gar keine Fehler

    Die Übertragung auf ein Rastersystem sollte auch recht einfach sein: Für jeden Schubpunkt gibt es X Bewegungspunkte, jeder Bewegungspunkt bringt einen ein Feld nach vorne oder Drehung um eine Wabenseite. Ggf. kann man auch, wie bei Astrotech, jeden Schubpunkt als Beschleunigungspunkt nehmen, so dass man über mehrere Runden beschleunigen kann, was man aber abbremsen muss (um nicht in den Asteroiden zu knallen). Drehung der Flugrichtung wird dann mit steigender Geschwindigkeit teurer, so dass ein langsames Schiff, dass mittlerweile ordentlich Fahrt aufgenommen hat, erst einmal ein paar Runden abbremsen muss, ehe seine Schubkraft für einen Richtungswechsel ausreicht. Dann müsste man nur noch den Waffenreichweiten Wabenzahlen zuweisen.


    Wäre doch ein nettes Fan-Projekt.

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    Sind bei MGT bei Fahrzeugen (Gleiter, Transporter, Panzer.....) eigentlich Bewegungsraten angegeben?? Im Grundregelwerk hab ich´s nicht entdeckt.

    Da sind ja km/h angegeben, die kann man ja recht einfach in Meter pro sechs Sekunden umrechnen.

    @ Osrandil

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    Das Problem ist nicht die Regel, sondern deren Übersetzung. "Rounds" wurde hier fälschlicherweise als "Runden" übersetzt, gemeint ist aber nicht die Anzahl der Runden, die gebraucht werden, sondern die Anzahl der Patronen pro Runde, die verbraucht werden.


    Tja, das wäre auch meine Idee als Hausregel gewesen.


    @ Ulug

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    Ich habe die deutsche Version ja noch nicht vorliegen, aber wenn ein Übersetzer nicht die Bedeutung von "round" im Zusammenhang mit Schusswaffen kennt, dann ist er für diese Überetzung mit Sicherheit der falsche Mann gewesen. Das findet man doch in jedem besserem Wörterbuch. Das lässt ja nichts Gutes erahnen für das Gesamtwerk...


    Immer langsam mit den Pferden ... mal ehrlich: Wer – um alles in der Welt – schlägt „round“ im Wörterbuch nach? Soll der Übersetzer am besten noch „it“ „here“ „dice“ und „spaceship“ nachschlagen? Wohl kaum!

    Die Bedeutung von „round“ ist also ein waffentechnischer Spezialbegriff. Bei einem ansonsten dermaßen gängigen Begriff wie „round“ als Nebenbedeutung (!) ist das eine böse Falle. Ich als Lehrer (immerhin für eine Fremdsprache zuständig) würde so was in einer Klassenarbeit angeben. (Im Ernstfall sogar nur rot unterschlängeln, aber nicht als Fehlerpunkt werten!)


    Die Feuerrate ist auch das einzige bisher, das mir komisch vorkam, der Rest ist soweit verständlich. Dem Lesevergnügen tut das für mich keinen Abbruch, ich habe in den letzten 19 Jahren noch kein Rollenspielbuch gelesen, das auch nur annähernd romanartig war

    Inwiefern sind denn echte künstliche Intelligenzen, also z.B. Roboter-Zivilisationen wie die Replikanten aus der Serie "Space", regeltechnisch machbar? Sind Roboter oder Androiden mit Ich-Bewusstsein mit dem KI-Programmen des TL12 z.B. abdeckbar?


    Für ein eigenes Traveller-Universum möchte ich sowas als Teil des Hintergrundes einbauen (Replikanten als Kampfroboter, die sich in einem Krieg vor 100 oder 50 Jahren selbstständig gemacht und gegen die Menschheit gewandt haben, dann besiegt wurden und der Grund sind, weswegen man nicht zu sehr auf intelligente Maschinen vertraut. Natürlich sind noch Splittergruppen der Replikanten übrig, können also als Gefahr im Weltall auftauchen).

    Wie wäre es mit einer 2D-Karte als Näherungswert. 3D wird echt kompliziert, 2D ermöglicht zumindest, dass sich beliebig viele Parteien unabhängig voneinander bewegen, auch wenn eine Dimension fehlt.


    Aber gut, bisher werden es dann wohl 1D-Gefechte werden ... mal sehen, ob ich was 2D-mäßiges selbst dazu basteln kann.