Posts by muckdesign

    Der Schlamm hat zwar eine sehr zähe Konsistenz, lässt sich jedoch trotzdem recht gut durchschreiten. Dies bemerkt Zorn sofort, als er in den Schlam steigt. Es wird sicher einige Kraftanstrengung benötigen, weiter zu kommen. An einem effektiven Kampf ist jedoch kaum zu denken.
    Planken oder Möbelstücke sind keine zu finden. Im Saal verteilt sind jedoch diverse, nicht näher bestimmbare Anhäufungen zu sehen. Da noch niemand in den Saal geschritten ist, bleiben deren nähere Bestimmung derzeit im Dunkeln.
    Parmandil gibt Zorn überraschenderweise recht und meint zu Thalen, das man ihn vielleicht vorschicken könnte, während die Gruppe selbst nachkommen wird.

    Parmandil antwortet seiner Nichte: "Ich denke, das dieser Schlamm der klägliche Rest der Einrichtung und der Werke ist, die sich in diesem Saal befunden haben. Schau selbst!"
    Er zeigt auf einige kleine Papierfetzen, die sich in der sonst grau-schwarzen Brühe in seiner Hand befinden.
    An Thalen gewandt wiederholt er die Frage nach der Machbarkeit eines relativ gefahrlosen Durchgangs. Er würde es gerne sehen, wenn zwei bis drei Mann zum nächsten Raum vorgeschickt werden, damit man nicht in einen Hinterhalt gerät.

    Parmandil kniet sich nieder und untersucht den Boden des Saals. Nach wenigen Augenblicken - mittlerweile hat sich das schreckliche Brüllen gelegt - überwindet sich der Alte und steckt seinen Arm in die ekelhaft schmatzende, schwarze Masse des Bodens. Er tastet umher und zieht schließlich seinen Arm wieder zurück, einen Klumpen haltend. Mißtrauisch beäugt er das modrige Material und riecht daran. "Verdammt, das ist nichts anderes als Schlamm! Was ist hier nur geschehen? Thalen, was meint ihr? Könnt Ihr und eure Männer uns durch diesen hüfthohen Schlick bringen?"
    An Halion gewandt antwortet Parmandil ungeduldig: "Wie ich schon mehrmals sagte, ich kenne nichts, das nur im Entferntesten an diese Vorkommnisse erinnern mag. Ich habe keine Ahnung, ob unser Handeln richtig ist. Noch weiß ich, wie man gegen diese Vorkommnisse effizient vorgehen kann. Ich vertraue auf mein und Euer vorgeschriebenes Schicksal, das zumindest Euch einen aktiven Teil in dieser seltsamen Geschichte zuspricht. Ich hoffe, das uns der Innere Weiher oder was auch immer uns dort erwarten mag, eine Antwort auf diese Frage geben kann. Doch was hilft es uns jetzt? Nichts! Zurück können wir mit großer Wahrscheinlich nicht mehr."


    @ Halion:

    Quote

    Nach einem kurzen verstohlenen Blick in die Runde ergänzt der alte Mann: "Ihr habt mit Eurer Annahme ganz recht. Ich habe nicht alles über diese Flasche erzählt, denn ich kenne selbst nicht die ganze Geschichte. Ich kenne lediglich Bruchstücke, deren Inhalt mich jedoch dem Schrecken und Wahnsinn sehr nahe bringen.
    Die Flasche wurde neben vielen weiteren Artefakten der Menschheit vor undenkbarer Zeit, zu Pelargirs Glanzzeiten, hierher gebracht, um deren Wahrheit zu erforschen. Doch Studien darüber gibt es bis an den heutigen Tag keine. Das wenige, das man über dieses Artfakt kennt beruht auf uralte Geschichten und Mythen. Alle drei Flaschen glichen sich, sie bestehen aus einem glasähnlichem Kristall, beinhalten eine durchsichtige Flüssigkeit, in der ein schwarzer, wurmartiger Faden treibt. Eine Öffnung ist nicht zu erkennen.
    Eine einzige Schrift, deren Original sich in Umbar befindet, beschäftigt sich mit der Geschichte der Flaschen.
    Anscheinend wurden sie am Beginn der Zeitaufzeichnung des Menschentums in unbeschreiblichen Landen, weit im Nordosten entdeckt und als göttliche Symbole verehrt. Jahrtausende vergingen, bis schließlich zu den Tagen der Seekönige von Númenor, in einem der zahllosen Kriege gegen die alten Mächte des Kontinents eine der Flaschen zerbrach. Ein Weiser kannte oder vermutete die Kraft dieser Artefakte. Er befahl, eine Flasche gegen den Feind einzusetzen. Das Innere wurde durch diese Tat befreit. Entsprechend den Texten wuchs es rasend schnell, und es fraß. Es fraß alles, was sich seiner Reichweite näherte. Es fraß und wuchs. Es wuchs in den Himmel und in die Erde hinein und schon bald wurde es selbst für seine Besitzer zum Verhängnis. Sein Lebenszyklus beschleunigte sich je mehr es wuchs und bald gab es nichts mehr zu fressen. Die Landschaft war kahl und leer. Selbst Pilze, Moose und Erdbewohner der tiefsten Tiefen waren getilgt. Schließlich verhungerte der Schrecken und zurück blieb nichts weiter als eine kahle Steinwüste.
    "

    Hi, nur eine kurze offtopic-Frage meinerseits: Kann mir vielleicht jemand mit dem Neuaufsetzen meines Schläppis helfen?


    Und zwar möchte ich die Festplatte neu formatieren, das geht aber nicht, da - anders als bei Standgeräten - das CD-Laufwerk, in dem ich die XP-CD hätte nicht gefunden wird, da eben der Treiber dafür nicht installiert ist. Dieses Problem wird m.M. nach kaum in den entsprechenden Foren abgehandelt. :whistling:


    Wünsche euch allen einen schönen Wochenanfang! :thumbsup:

    Parmandil blickt müde auf und antwortet Halion schreiend: "Es tut mir leid, aber ich habe selbst nicht den blassesten Schimmer, welchen Kräften wir uns hier gegenübersehen. Bisher konnte ich nicht einmal die Zeit aufbringen, die Vorkommnisse in Ruhe zu analysieren. Ich selbst kenne ein solches Phänomen auch aus den ältesten von mir studierten Schriften nicht. Ich bin am Ende meines Wissens. Ich kann mich nun selbst nur mehr auf meine Intuition verlassen. Es tut mir leid. Ich vermute aber, das wir dem Quell dieses Übels sehr, sehr nahe sind. Ich denke weiters, das die ursprüngliche Idee von meinem Sohn und mir stimmt. Der äonenalte Pakt hängt mit einer gebundenen Kraft zusammen, die sich im oder unter dem inneren Weiher, der sich in einer Entfernung von zwei weiteren Sälen zu uns, in der Bibliothek befindet."

    @ Sartharion:

    Quote

    Du erkennst eindeutig jenen Mann, der in Parmandils Keller die Angreifer befehligt hat. Er steht immer noch mit dem Rücken zu dir und Rumin und versucht verzweifelt die angreifenden Wachen zurück zu drängen. Nurgon kommt leise und verstohlen auf euch zugeschlichen, anscheinend erkennt er euch in dem düsteren, von Blitzen erleuchteten Licht wieder.
    Die geknebelten Wachen liegen nach wie vor an ihrem Platz.


    @ Sartharion und Nurgon:

    Quote

    Freude macht sich auf dem Gesicht von Nurgon breit, als er die beiden Botschafter Rumin und Sartharion wiedererkennt. Schnell beeilt sich Sartharion, den Schlüssel hervor zu kramen, das Schloss so leise es geht zu öffnen und hinter Nurgon wieder zu schließen. Ohne von den Kämpfenden bemerkt zu werden, schlüpfen die Männer in die schützende Dunkelheit, um sich eingehend begrüssen zu können.
    Die Freude währt nur kurz, denn die Kampfgeräusche verraten, das die Verteidiger von den Wachen zurück gedrängt werden. Scharfe Befehle ertönen. Sekunden später erschüttern zwei schwere Detonationen den Turm. Lose Steine und Staub rieseln herab. Dann bricht ein noch stärkerer Schlag hervor und für wenige Augenblicke ist es taghell.
    Geschäftige Finger machen sich an den Gittern zu schaffen. Schnell begreifen die Helden, das sie so rasch es geht von hier verschwinden müssen.
    Während sie treppab steigen, kommt ihnen ein kleines Flattervieh entgegen geflogen. Es scheint ein kleiner Vogel zu sein. Doch genaueres können die Männer nicht erkennen.
    Am Treppenabsatz angekommen verhindert ein weiteres, verschlossenes Gitter den weiteren Weg. Jenseits des Gitters verlaufen Gänge, die an Türen enden. Gegen eine dieser Türen wird von der anderen Seite mit unsagbar mächtigen Hieben brutal eingeschlagen.


    [Blocked Image: http://www.weissleder.name/downloads/sippenstreit/BaradAerhir_1a.jpg]

    "Die Namenlose Flasche ist ein Relikt aus alten Zeiten, einst gab es drei davon. Unsere Vorväter haben sie in den Zeiten der Altvorderen gefunden oder erhalten, aber einerlei. Von wo sie her stammen, wissen nicht einmal die Ältesten der Völker. Eines dieser Relikte glaube ich in Minas Tirith zu wissen, das zweite wurde schändlicherweise geöffnet und das dritte, nun ja, das besitze nun ich."
    Mit einem seltsamen Grinsen auf den Lippen dreht sich der Alte zu Zorn um: "Ich denke nicht, kleiner Mann, das ich meinen Studenten folgen werde."
    Parmandil zieht einen Schlüsselbund aus den Taschen seines Umhanges und öffnet das schrecklich nach aussen verbogene Gitter, das die schmale Treppe verschließt.
    Der nach unten führende Treppengang ist stockdunkel, daher müssen Fackeln oder andere Lichtquellen aufgewendet werden.
    Vorsichtig und so leise wie möglich schreitet die Gruppe die Treppen hinab. Feuchte Luft strömt ihnen entgegen. Die seltsamen metallischen Klänge, welche die Helden schon die ganze Zeit begleiten, werden rasch und mit jedem Schritt lauter. Eine seltsam würzige Meeresbrise liegt in der Luft.
    Die Treppe endet in einem Saal mit ähnlichen Ausmassen wie jener von dem sich die Gruppe soeben aufgemacht hat. Das Gitter hier ist aus den Angeln gerissen worden und liegt in einer Ecke des Raumes.
    Der Raum selbst ist schwarz, modrig und die Wände erscheinen im schwachen Licht seltsam uneben. Keinerlei Einrichtungsgegenstände sind zu sehen, doch auf dem Boden scheinen Bündel oder Steine zu liegen. Genaueres kann man von der Treppe nicht erkennen, denn alles scheint mit schwarzem Morast bedeckt zu sein.
    Erneut ertönt, nun um einiges lauter, das schrecklich monströse Brüllen. Es erschüttert die Abenteurer bis ins Mark, denn es dauerd an, es dauert mehr als zwei Minuten. Es schmerzt in den Ohren und verbreitet Angst und Schrecken in den Gedanken, es zerrt an der Psyche und zerstört jeden Schimmer an Hoffnung.
    Parmandil hält die Männer zurück und versucht das Wüten zu übertönen: "Wartet! Schaut euch den Boden an! Das hier sind die untersten Teile der Bibliothek. Die Säle waren mit Kästen und Regalen voll der wertvollsten und heiligsten Schriften und Insignien gefüllt gewesen. Doch jetzt. Nichts ist mehr da. Alles ist mit Schlamm bedeckt."

    Einige Augenblicke start Parmandil noch auf die furchtbaren Kadaver der Toten, schließlich antwortet er unzusammenhängend: "Das hier sind unsere jüngsten, unsere Stundenten und Schüler. Oh ihr Götter! Diese furchtbare Kraft, alles in diesen Räumlichkeiten scheint ihr zu verfallen. Welch furchtbares Schicksal mag meinen Schülern hier widerfahren sein? Sie müssen furchtbaren Schrecken begegnet sein, wenn sie die Namenlose Flasche zu öffnen versuchten."
    Vorsichtig kniet sich der Alte hin und nimmt die Phiole an sich.


    @ Halion:

    Quote

    Die farblose Phiole ist mit einer grünlichen Flüssigkeit gefüllt, in der ein kleiner Wurm oder ein ähnliches, unscheinbares Getier treibt. Das Glas zeigt einen langen Sprung, sonst scheint es und dessen Verschluss noch intakt zu sein.

    Raschest packt Parmandil seine Sachen zusammen, Dahna hilft ihm dabei.
    Ärgerlich sieht er auf die von Bron hingewiesene Stelle, auch Dahna und Anarion beobachten das Phänomen fasziniert. Mit Erschrecken erkennen Bron und Thalen, das sich das Wasser mittlerweile immer rascher in ihre Richtung ausbreitet. War es noch bis vor wenigen Augenblicken so, das sich der Wasserfleck nicht weiter ausgedehnt hat, ist es nun so, als ob die Flüssigkeit nun gezielt in ihre Richtung schwappen würde, so als ob sich der Boden in einer entsprechenden Schräglage befinden würde.
    Parmandil bückt sich und streckt seinen Arm in die Richtung des Flecks, zieht ihn jedoch rasch wieder zurück. Er erhebt sich und meint gehetzt: "Wir kommen unserem Ziel immer näher. Lasst euch von solchen Phänomenen und magischen Spielereien nicht täuschen, doch kommt ihnen nicht zu nahe, es könnte eine unbekannte Gefahr dahinter stecken. Lasst uns nun endlich weiter gehen. Irgendetwas hat sich gerührt. Ich spüre es ganz deutlich, mit jeder Faser meines Seins."
    Parmandil läuft weiter. Nur kurz blicken ihm die vier Abenteurer nach, bevor sie ihm folgen. Auch der Wasserfleck scheint nun in Parmandils Richtung zu fließen.
    Der nächste Raum ist ebenfalls mit Regalen und Stellagen voller wertvoller Bücher und Schriftrollen gefüllt. Neben einem weiteren Ausgang in der gegenüberliegenden Wand, der in Dunkelheit führt, gibt es noch eine nach unten reichende Wendeltreppe. Sollte Parmandil recht haben, dann gelangt man über diese Treppe in die unterste Etage des Turmes.
    Das Licht hier ist sehr schwach, denn viele der Wandleuchten fehlen oder sind erloschen.
    Die Szenerie ist schrecklich zum Ansehen. Hier muss vor wenigen Stunden oder gar Minuten noch ein erbitterter Kampf gefochten worden sein. Auf dem blutüberströmten, glitschigen Boden liegen sechs tote Männer und eine tote Frau. Manche von ihnen halten immer noch behelfsmäßige Waffen in den verkrampften Händen. Ihre Wunden sind klaffend, allesamt tödlich und furchtbar anzusehen. Anscheinend verteidigten sie sich erfolglos gegen Eindringlinge, die von Richtung der Treppe kamen.
    Parmandil ist sichtlich über den Anblick geschockt. Als er jedoch eine am Boden liegende, angeschlagene Phiole erblickt, die einem der Verteidiger, dessen Körper fast entzwei gerissen wurde, aus der Hand gefallen ist, keucht er atemlos und sein Gesicht verzerrt sich voller Angst.


    Aktualisierte Karte
    [Blocked Image: http://www.weissleder.name/downloads/sippenstreit/BaradAerhir_3.jpg]

    Und ich hab' wieder mehr versprochen, als ich halten konnte, sorry. 2 Geburtstagsfeiern und eine Maturafeier (Matura = Abitur) haben mich doch etwas mehr "belastet", als ich angenommen hatte. :thumbsup:
    Sagen wir mal so, ich war nächtens nicht mehr ganz klar im Kopfe, um eine stimmige Antwort zu schreiben :whistling:

    @ Nurgon (derdax):

    Quote

    Du kannst nicht genau erkennen, ob die Verletzungen des Unglücklichen tödlich sind, doch schon nach wenigen Augenblicken wird dir klar, das dies nichts mehr ausmacht, denn die angreifenden Stadtwachen schlagen mitleidlos auf dessen Körper ein und trennen ihm Gliedmaßen ab, schlagen ihm den Kopf ein, und stechen wie von Wahnsinn gepackt in dessen Bauch. Solche Verletzungen kann niemand überleben. Wenigstens ist das Schicksal soweit gnädig, den Armen nicht lange leiden zu lassen.
    Mit Schaudern wendest du dich ab. Du meinst, ein leises, klirrendes Geräusch hinter dir bei den Treppen zu bemerken.

    @ Sartharion:

    Quote

    Sowohl Sartharion, als auch Rumin können sich an den rasenden Besessenen vorbeischlängeln. Die Unheimlichen versuchen zwar mit allen erdenklichen Mitteln die beiden Helden zu ergreifen, doch den Göttern sei Dank ohne Erfolg.
    Rasch bewegen sich die beiden Helden treppabwärts, sie versuchen dabei, nicht auf den überfluteten Treppen auszurutschen.
    Schließlich erreichen sie nach ettlichen Windungen jenes erste Kellergeschoß, das sich ind er großen Höhle befindet und durch das die gesamte Gruppe ursprünglich in den Turm gelangt ist.
    Das Bild, das sich ihnen nun stellt ist nicht minder abstrus, wie jene Situation im Erdgeschoß. Eine Horde Besessener versucht in den Turm zu gelangen und wird dabei von einem halben Dutzend Bewaffneter abgehalten. Diese erbissen kämpfenden Verteidiger erkennen die beiden Helden rasch als jene Männer, die Parmandils Gruppe seit dessen Hauserstürmung verfolgen.
    Nach wie vor sind beide Gittertore - die den Stiegenauf- und -abgang versperren - abgeschlossen.
    Hinter den Kämpfenden schleicht noch unbemerkt Nurgon durch die Halle. Er beobachtet angestrengt und noch sichtbar benommen den Kampf am Tor. Die beiden Botschafter hat er in all dem Chaos noch nicht bemerkt.

    Kurzer Zwischenbericht: Im Laufe des heutigen Abends antworte ich auf alle eure Aktionen. Eigentlich wollte ich auf Bron und Thalen warten, damit ich weiß, ob sie noch etwas machen wollen. Irgendwie hängt deren Handlung noch in der Luft.
    Aber das ist kein Problem, ich werde sie das tun lassen, was ihnen ihre Mitstreiter befohlen/geraten/angewiesen haben. :thumbsup:

    @ Nurgon (derdax):

    Quote

    Während der Kampf an dem Eingangstor unvermindert weitergeführt wird, kannst du unbemerkt deine Waffen an dich nehmen und dich zu den Gefesselten kriechen.
    Die Wachen sind zum Teil entkleidet, Waffen sind keine zu sehen, auch kein offen getragener Schlüsselbund.
    Jener Soldat, der dich anstarrt bleibt ruhig, auf deine Frage zeigt er keinerlei Reaktion, doch seine Kameraden wälzen sich zu dir um, und starren dich nun auch an.
    Während du sie durchsuchst bewegt sich keiner der Männer. Dir fällt aber auf, das sie sich sehr kalt und irgendwie nass und feucht anfühlen. Einen Schlüssel findest du nicht.


    Einer der Verteidiger geht wimmernd und stöhnend zu Boden. Seine Kameraden versuchen ihn, aus der Reichweite der angreifenden Wachen zu ziehen, die sofort damit begonnen haben, mitleidlos mit ihren Schwertern auf den Körper den gefallenen Mannes einzuschlagen. Das Gefecht steigert sich in seiner Intensität, genauso wie das ohrenbetäubende Gewitter und der Sturm. Wasser fließt die Treppen herab.

    @ Sartharion:

    Quote

    Auch Rumin ist von dem wahnwitzig lautem Grollen geschockt, er wankt, muß sich festhalten und einige Augenblicke Durchschnaufen, bevor ihr euren Weg fortsetzen könnt.
    Ihr gelangt relativ unbehelligt in die unteren Stockwerke des Turmes. Hier ist das Schwanken des Turmes weniger merkbar, doch die Überflutung durch das in den Turm drängende Wasser nimmt hier immer gefährlichere Ausmaße an. Mehr als einmal stolpert Rumin und Sartharion oder rutschen auf den nun mehr als knöcheltiefen, rasch dahinfließenden Regenwasser aus.
    Die Blitze schlagen mit unverminderter Wucht in den Turm ein. Euch istn klar, wenn der Regen nicht dermaßen heftig wäre, würde das Gebäude in hellen Flammen stehen.
    Ihr nähert euch dem Erdgeschoß und späht vorsichtig in die Halle des Erdgeschoßes hinein. Das Bild, das sich euch bietet ist erschreckend. Dutzende der Besessenen sind auf ihren Beinen und drängen mit ihren Leibern gegen die verschlossenen Gitter des Stiegenhauses. Manche schlagen mit ihren Waffen gegen das Eisen, manche rütteln und zerren mit aller Kraft daran und wieder andere schleudern alleine ihren Körper wieder und wieder gegen die Eisenstäbe. Anscheinend sind sie nun alle auf dem Weg zu einem gemeinsamen Ziel.
    Noch hält die Sperre, aber ihr wagt keine Prognosen, wie lange noch.

    @ Sartharion:

    Quote

    Rumin stimmt dir zu, ihr müsst so rasch es geht hier weg. Nicht etwa, weil ihr nähernde Feinde bemerkt, sondern vielmehr, weil sich das Unwetter vor den offenen Fenstern des Turmes zu einem rasenden Chaos entwickelt. Im Sekundentakt schlagen ohrenbetäubende Blitze über euch in den Turm ein, heftige Böen zerren an euren Körpern und behindern euch bei jedem Schritt, Bücher, Papiere und Einrichtungsgegenstände fliegen in den Räumen umher und der Turm scheint wie von einem Giganten gebeutelt zu werden.
    "Verdammt, wir müssen hier so rasch es geht raus, bevor uns der ganze Steinhaufen über unseren Köpfen zusammen bricht", brüllt Rumin verzweifelt über das Wüten des Sturmes hinweg.
    Ihr bewegt euch vorsichtig durch die bereits umgeworfenen Kästen und Stellagen in Richtung Stiegenhaus. Das Regenwasser fließt bereits knöcheltief in den Räumen und behindert euch zusätzlich beim Gehen. Vorsichtig hört ihr nach unten, Kampfeslärm ist zu erkennen, doch dieser scheint weit entfernt zu sein, kaum hörbar bei diesem Sturm.
    In dem Augenblick, in dem ihr euren ersten Fuß auf die Treppe hinab in die unteren Stockwerke setzt, um zu euren Kameraden zu gelangen, ertönt mit einem Male ein von unten kommendes markerschütterndes, fürchterliches Brüllen, das sich zu euch hinauf wälzt. Der Ton ist derart laut, das selbst euer verzweifeltes Ohrenzuhalten nicht vor Schmerzen und Benommenheit schützt. Der Ton klingt sehr dumpf, gurgelnd und hohl, und obwohl keine lebende, euch bekannte Kreatur eine solch entsetzliche Stimme besitzen kann, ist allen klar, das es sich hierbei um das schmerzhafte Brüllen einer widernatürlichen Wesenheit handelt.
    Nach einer schier endlosen Dauer, ebbt der Ton schließlich ab.


    Die Gegenstände sind in den Ausrüstungslisten vermerkt!

    Während sich Bron und Thalen im südlichen Teil des Saales umsehen und der Rest beisammensitzt, um sich etwas auszuruhen, ertönt mit einem Male ein markerschütterndes, fürchterliches Brüllen, das sich durch die Tunnel wälzt. Der Ton ist derart laut, das selbst das verzweifelte Ohrenzuhalten der Helden nicht vor Schmerzen und Benommenheit schützt. Der Ton klingt sehr dumpf, gurgelnd und hohl, und obwohl keine lebende, den Helden bekannte Kreatur eine solch entsetzliche Stimme besitzen kann, ist allen klar, das es sich hierbei um das schmerzhafte Brüllen einer widernatürlichen Wesenheit handelt. Zorn aber auch Furcht scheinen in dem Brüllen mitzuschwingen. Nach einer schier endlosen Dauer, ebbt der Ton schließlich ab. Taub und benommen blicken sich die Helden um, das Licht der Öllampen scheint etwas düsterer geworden zu sein. Alles ist mit einem bläulich, grünen Schimmer belegt, als ob man durch ein türkis gefärbtes Glas blicken würde.
    Das Wüten der Schleimkreatur im Lesesaal hat sich zur Raserei verstärkt.


    @ Bron und Thalen:

    Quote

    Ihr glaubt, euren Kopf benommen schüttelnd, das die Wasserlache um den Tisch auf euch zufließt.


    @ Helden der Gruppe bei Parmandil:

    Quote

    Wie versprochen findet ihr hier die aktualisierte Karte der unterirdischen Bibliothek.


    [Blocked Image: http://www.weissleder.name/downloads/sippenstreit/BaradAerhir_2.jpg]

    @ alle Spieler:

    Quote

    Da alle laufenden aktiven Parts mit Ausnahme der Heilungsaktion nicht beantwortet wurden und ich niemanden übergehen möchte, nur kurz von meiner Seite ein Update: Ich bin grad dran, die neue Karte fertig zu stellen, die stelle ich morgen gemeinsam mit dem Kampfprotokoll des Gefechts im Lesesaal on.


    Parmandil räumt immer noch seine Sachen umher und versucht sein Gepäck so leicht es geht zu schnüren. Dahna kaut neben Halion an ihrem Brot und Aglar studiert die Bücher am Nachbartisch.

    Der Kampfeslärm aus den oberen Stockwerken ist nach wie vor in unverminderter Intensität zu hören. Auch das gewaltige Schlagen des Schleimmonsters gegen die Türe und dessen fürchterlich klagenden, fiepsende Schreie sind zu hören, doch auf dem Gang läßt sich niemand blicken.
    Jeder einzelne der Gruppe ist für die kurze Rast dankbar. Selbstverständlich liegt die Frage im Raum, ob es ratsam ist, sich hier und zu diesem Zeitpunkt lange aufzuhalten. Doch die Rast ist notwendig.


    "Danke Anarion, das ist eine sehr gute Idee von dir. Nimm doch einfach den Becher von dort und verrühre jeweils die Hälfte der Päckchen im Wasser, das sollte dann eine heilsame Maße ergeben, die Zorn helfen wird, dem vermalmedeiten Gift etwas engegen zu setzen", antwortet Dahna, während sie zu einer der Wandleuchten geht, und ihr kleines Messer in der Flamme desinfisziert.
    Mit geschickten Handgriffen schneidet sie den Dorn aus Zorn's Fleisch heraus, schmiert die von Anarion angerührte Masse auf die Wunde und verbindet sie mit der Hilfe ihrer Freundin fest und sicher.
    Müde setzt sie sich für wenige Augenblicke neben Halion und legt ihren Kopf auf dessen Schulter.
    "Vor einigen Jahren musste ich einen meiner Brüder mit einer ähnlichen Wunde behandeln. Er ist auf einen Seeigel getreten und hatte mehr als ein Dutzend Dornen in der Ferse stecken. Und einen Arzt hatten wir nicht dabei. Ich hätte niemals gedacht, das ich dieses Wissen nochmals benötigen würde", meint sie sarkastisch.


    Parmandil nickt und läßt sich scheinbar Halions und Thalens Antworten durch den Kopf gehen. Schließlich packt er seine beiden schwer aussehenen Taschen auf den Tisch und mistet nicht zu gebrauchende Utensilien aus.


    @ Anarion:

    Quote

    Während auch du rastest meinst du, aus dem gegenüberliegenden Ausgang des Saals einen Geruch zu entdecken, der nach Fisch, Meer und Salzwasser riecht. Ein ganz leichter Wind scheint aus dieser Richtung zu kommen.


    @ Thalen und Bron:

    Quote


    Bron deutet auf einen mit Büchern und Notizen überhäuften Schreibtisch im hinteren Teil des Lesesaals. Aus einer umgeschmissenen Flasche läuft eine Flüssigkeit, doch das seltsame dabei ist. Die Flüssigkeit läuft aus der Flasche und in die Flasche, und das gleichzeitig!
    Vorsichtig nähert ihr euch diesem Phänomen. Es sieht so aus, als ob die Trinkflasche achtlos umgeworfen und dabei der Inhalt verschüttet wurde. Und genau dieser Augenblick des Auslaufens scheint immer aufs neue zu geschehen, sich zu wiederholen. Unter dem Schreibtisch befindet sich eine mannsgroße Wasserlache, die sich langsam in Richtung der Saalmitte auszubreiten scheint. Sonst fällt euch nichts außergewöhnliches auf.