Posts by muckdesign

    @ Thalen und Halion:

    Quote

    Dahna und Parmandil kommen nun ebenfalls in die Bibliothek. Dahna hält ihre Waffe griffbereit. Parmandil blickt sich rasch um und beginnt augenblicklich in seinen Taschen zu kramen.
    Der bücherschiebende Alte kommt mit zu Krallen verkrampften Fingern auf Halion zugestürmt. Ohne seine Warnung zu beachten greift er den Botschafter an und schlägt mit prachialer Wucht auf ihn ein. Halion dreht sich mit fließender Bewegung zur Seite, wehrt einen wuchtigen Faustschlag mit der Waffe ab und hinterläßt dabei einen tiefen Schnitt am Unterarm des Gegners. Rasch setzt Halion seinerseits mit einem weit ausholenden Schlag nach. Die Waffe dringt dabei tief in das Fleisch und die Muskeln des Rückens des Fremden ein, durchschneidet es wie Papier. Nach wenigen Metern, taumelnden Rasens knickt der Alte ein und bricht lautlos vor den Füßen Dahnas zusammen.
    Der zweite Angreifer hat mittlerweile den Tisch überquert und attackiert mit seinem Stab Thalen, der ihn mit knapper Bewegung ausweicht. Wie sein Gefährte attackiert auch dieser Fremde mit kopfloser Wildheit und Brutalität sein Gegenüber, er legt dabei eine Kraft zu Tage, die widersinnig und unnatürlich ist. Die Wildheit der Gegner ist aber auch deren größter Fehler, denn sie achten nicht auf die eigene Verteidigung. Der Alte Schlägt mit voller Wucht nach Thalen, dieser duckt sich und kann den Schlag teilweise ausweichen. Er wird auf der linken Schulter schmerzhaft gestreift und erleidet dabei seltsamerweise einen wildzuckenden Schlag, der seinen ganzen Körper durchfährt. Mit einem erschrockenen Schrei fährt er zurück, wehrt benommen zwei weitere Schläge des Gegners ab und holt etwas Luft zum Atmen. Nach wenigen Augenblicken hat Thalen sich wieder soweit erholt, das er den seltsamen Greis zur Schnecke machen kann. Er tänzelt zur offenen Türe zurück, läßt seinen Gegner anscheinend unbedacht herankommen, und schlägt ihm schließlich mit einer raschen Seitwärtsbewegung den Schädel ein.


    @ Thalen:

    Quote

    Du bemerkst aus den Augenwinkeln, das das Geschoß anscheinend aus dem Nachbarraum geschossen wurde, aus deinem derzeitigen Winkel kannst du jedoch keinen Schützen sehen.


    @ Halion:

    Quote

    Der Flimmern-Zauber funktioniert. Du erblickst ganz kurz das Geschoß, das gegen die Wand neben Thalen geknallt ist. Es handelt sich dabei um eine Art Bolzen, der etwa zwanzig Centimeter lang ist. An der Wand zersplittert er in tausende winzige Splitter. Du vermutest, das er aus dem Nachbarraum geschossen wurde, da hier anscheinend niemand eine entsprechende Waffe auf euch gerichtet hat.


    @ Anarion:

    Quote

    Zorn's Warnungen und sein Versuch, dich hinter seinen Rücken zu bugsieren, weichst du aus. Nun gibt es wichtigeres für dich zu tun.
    Du bewegst dich vorsichtig die wenigen Schritte zum Treppenabsatz, um besser in die trübe Dunkelheit der nach oben führenden Treppe zu erhschen. Du bist dir nun ganz sicher, das sich dort oben, kurz vor der Vollendung des Stiegenbogens, etwas faustgroßes Flatterndes befindet. Das Wesen oder Ding kann keine Einbildung sein! Vielleicht ein sich hier herein verirrter Vogel? Das Seltsame dabei ist aber, das sich das Etwas dort oben nicht merklich von der Stelle bewegt. Es steht flatternd in der Luft. Die genauen Umrisse kannst du aber leider nicht ausmachen.


    @ Zorn:

    Quote

    Zuerst mal zu deiner Frage:
    Das ist prinzipiell möglich. Allerdings solltest du mir hier angeben wie du Fokus Geschwindigkeit einsetzen möchtest. Fokus Geschwindigkeit benötigt in den Vorbereitungsrunden 20% Aktivität, was -20 auf den OB bedeutet. Wenn Bron einen Super-Bonus auf die Fertigkeit hat, dann kann man vereinfacht annehmen, daß er Fokus Geschwindigkeit immer versucht einzusetzen, wenn dies möglich ist, denn dies "rechnet" sich dann fast immer. Da du derzeit nicht angegriffen wirst, ist dies also möglich, und tut dir auch nicht "weh".


    Dahna wird von Parmandil mitgezerrt, beide sind bereits durch die Türe in die Bibliothek getreten. Du weißt nicht, ob sie dein Rufen gehört haben. Anarion windet sich aus deiner Verteidigungsbewegung und schreitet die wenigen Schritte Richtung Treppenabsatz. Anscheinend hat sie dort etwas entdeckt, da sie gebannt auf die nach oben verschwindeden Treppen blickt.
    Bron beachtet deinen Ruf nicht, er hat selbst Mühe mit dem rasenden Gegner klar zu werden. Der Angreifer läuft mit voller Wucht gegen den Schild deines Kameraden. Dieser muß Meter um Meter vor den Wahnsinnigen Angriffen zurück weichen. Eine furchtbare Wunde verunziert den Kopf des Mannes, Blut strömt über dessen Gesicht. Durch die Kraft und Zügellosigkeit des Fremden, kann Bron nur recht unbeholfen den ziellos geführten Messerstichen ausweichen. Zwei Schläge mit seinem Streitkolben gehen ins Leere. Mittlerweile versucht der Besessene deinem Kollegen den Schild zu entreißen.


    @ Bron:

    Quote

    Du kannst in dem Raum dahinter niemand mehr sonst erkennen.
    Du gehst grimmig gegen den Messerschwinger vor. Dieser rennt wortlos und rasend gegen dich. Die Wucht des ungebremsten Aufpralls läßt dich einige Meter rückwärts torkeln. Eine furchtbare Wunde verunziert den Kopf des Mannes, Blut strömt über dessen Gesicht. Anscheinend hat dein Schild zumindest hierbei Wirkung gezeigt. Die Wunde scheint aber kaum etwas an der unbändigen Wut deines Gegenübers zu schmälern. Überrascht von der Kraft und Zügellosigkeit, weichst du unbeholfen den ziellos geführten Messerstichen aus. Den Streitkolben kannst du leider nicht defensiv einsetzen. Durch die extreme Nähe deines geifernden Gegners, kannst du aber auch kaum die Waffe richtig schwingen, denn du wirst zusätzlich von deinem Schild behindert. Zwei Schläge von dir gehen daher ins Leere.
    Der Gegner versucht nun, dir deinen Schild zu entreißen.

    Während Rumin seinen Kameraden deckt, untersucht Sartharion vorsichtig die vor ihm liegende Bibliothek.
    Sie besteht aus drei Räumen, die durch großzügige Bogendurchgänge miteinander verbunden sind.
    Die hinteren Räumlichkeiten werden durch kleine aber sehr effektiv leuchtende Lampen erleuchtet. Die einzelnen Regale und Kästen besitzen jeweils sehr detaillierte Beschriftungen und Kurzbeschreibungen, welche Themengebiete sie enthalten.


    @ Sartharion:

    Quote

    Allem Anschein nach ist niemand sonst in der Bibliothek anwesend.

    Parmandil und Dahna folgen den beiden Männern in die Bibliothek.


    @ Thalen und Halion:

    Quote

    Als ihr den Raum betretet erstarrt der Mann, der den Wagen mit Büchern schiebt. Unachtsam stößt er ihn um. Die beiden älteren Männer an den Bücheregalen drehen sich ebenfalls zu euch um. Während einer erstarrt, springt der andere - sein Alter Lügen strafend - über einen der Tische, greift sich einen verzierten Stock und kommt damit, wortlos auf euch zugerannt.
    Neben Thalen schlägt klirrend ein Bolzen, Pfeil oder ähnliches in die Wand ein.


    @ Bron:

    Quote

    Während du dich der Türe näherst, öffnet sie sich mit einem Male nach aussen. Du hattest recht, deine Sinne sind selbst bei diesen widernatürlichen Lichtverhältnissen überaus scharf. Leider kannst du dir nicht lange auf die Schultern klopfen.
    Zwischen Tür und Angel steht ein Mönch oder Gelehrter oder sonst irgend ein Großkopf mittleren Alters. Was er war, ist dir in diesem Augenblick vollkommen egal, denn dir bleibt keine weitere Zeit, um nachzudenken.
    Der Mann blickt dir direkt in die Augen. Die seinen sind leblos schwarz. Aus seinem offenen Mund tropt unablässig Wasser, oder Speichel. Noch nie warst du einen der Besessenen derart nah. In seiner Hand hält er ein langes Messer, mit dem er nun rasend schnell auf dich zu stürmt. Du mußt dich deiner Haut erwehren und kämpfen.


    @ Zorn:

    Quote

    Du bist noch nicht lange bei Anarion, als plötzlich alles ganz rasch abläuft.
    Die Türe auf die dein Kumpel zugeht, öffnet sich plötzlich und Bron wird von einem Mann mit einem Messer angegriffen.
    Thalen und Halion stürmen wiederum durch die offene Türe in die Bibliothek und werden dort anscheinend augenblicklich ebenfalls attackiert. So genau kannst du es nicht sehen, da dir Parmandil und Dahna - die den beiden folgten - den Blick verstellen.


    @ Anarion:

    Quote

    Du blickst nochmals zur Treppe zurück und meinst erneut, dort im Dunklen etwas kleines flattern zu sehen. Plötzlich geschieht alles gleichzeitig.
    Die Türe auf die einer der Blutwölfe zugeht, öffnet sich ruckartig und Bron wird von einem Mann mit einem Messer angegriffen.
    Thalen und Halion stürmen wiederum durch die offene Türe in die Bibliothek und werden dort anscheinend augenblicklich ebenfalls attackiert. So genau kannst du es nicht sehen, da dir Parmandil und Dahna - die den beiden folgten - den Blick verstellen.

    Ohne Schwierigkeiten gelangen die beiden Botschafter in den vierten Stock. Niemand ist zu sehen, viele Fackeln sind bereits restlos abgebrannt, auch die Kerzen sind ausgegangen, lediglich die Öllampen brennen noch und geben Licht. Leis Schreie sind aus den unteren Stockwerken zu hören, dann ertönt unten plötzlich ein gewaltiger Knall, der den Turm erzittern läßt.
    Schließlich erreichen die Botschafter den Absatz des vierten Stockwerkes. Ein kurzer Gang endet vor einer offen stehenden Türe, im dunklen Raum dahinter sind in den immer wieder aufflammenden Blitzen Bücherregale zu erkennen.

    Von den oberen Etagen kommend, hört ihr immer lauter werdende Kampfgeräusche. Schreie, Waffengeklirre, plötzlich eine unglaublich laute, schnarrend, verzerrte, unmenschliche Stimme, die ein einziges Wort ausspricht. Augenblicke später erschüttert ein explosionsartiger Schlag den Gang. Staubwolken rieseln die Treppen herab.
    Parmandil blickt besorgt in Richtung der Treppe. Er flucht und fährt Thalen und Halion an, das sie keine Zeit mehr hätten.



    @ Halion:

    Quote

    Du siehst einen weiteren Mann, der soeben in die Richtung seiner Kollegen geht und vor sich einen kleinen hölzernen Wagen schiebt, der über und über mit Büchern und Schriftrollen beladen ist. Eines der Bücher ist herab gefallen und hat sich zwischen den Rädern verklemmt. Nun schleift es über den Boden. Anscheinend ist dies die Quelle des besagten Geräusches. Noch hat dich der Mann nicht bemerkt.
    Von deiner Position kann man durch den gesamten Bibliotheksraum in zwei weitere, gleichartige, dahinterliegende Säle blicken. Fackeln und eine Unzahl an Öllampen spenden ausreichend Licht zum Lesen. Die beiden anderen Säle sind jeweils etwa einen Meter nach unten versetzt, Stufen liegen zwischen ihnen. Die Wasserspur führt durch die Säle aus deinen Blickwinkel. Das klickende Geräusch kommt aus einem der hinteren Räumlichkeiten.


    @Thalen:

    Quote

    Die Spur am Boden ist deiner Ansicht nach Wasser oder eine ähnlich durchsichtige Flüssigkeit. Sie ist zwischen ein bis zwei Meter breit und verläuft in die hinteren Teile der Bibliothek. Du hörst aus der selben Richtung, ausserhalb deiner Sichtweite ein seltsames klickendes Geräusch, fast wie von einem gurgelnden Vogel.
    Dich beunruhigt aber vor allem die aufgebogenen Eisenverschlüsse der Türe. Das was hier am Werke war, musste über große Stärke und Wucht verfügt haben. Sorgen bereitetdir aber auch die zunehmend lauter werdenden Kampfgeräusche aus den oberen Stockwerken.
    Plötzlich meinst du, als ob einer beiden Männer eure Anwesenheit bemerkt hat. Vielleicht war es sein kurzes Zucken mit den Schultern, das auf die Seite lehnen seines Kopfes oder etwas an seiner Bewegung. Was es genau war, weißt du nicht. Es ist Sache deiner Erfahrung, auf soetwas zu achten, doch dein Gefühl hat dich bisher nur selten bedrogen.


    @ Bron:

    Quote

    Die auf der Karte mit "C" markierte Türe hat deine Aufmerksamkeit erregt. Wenn du sie genauer betrachtest, meinst du in diesem seltsam, verschommenen, blauen Leuchten, das sie nicht ganz geschlossen ist. Um dies aber zweifelfrei festzustellen, mußt du dich ihr weiter nähern. Momentan steht die Hauptgruppe rund um "B" herum.


    @ Anarion:

    Quote

    Auch wenn du dich wegbewegst, erkennst du, das sich der Wasserfilm (an der Wand bei "B" weiter auf dich zu bewegt. Aufgrund der Langsamkeit, stellt er noch keine Besorgnis für dich dar, doch er breitet sich zusätzlich auch in die Breite aus. Nun stehen Dahna und Parmandil, die beide auf die offene Türe bei "A" blicken, in unmittelbarster Nachbarschaft zu diesem Phänomen.
    Du wirst langsam wahnsinnig vor Angst. Aus den Augenwinkeln heraus, in der Dunkelheit der nach oben führenden Treppen, bemerkst du eine flatternde Bewegung. Das bläuliche Licht ist dermaßen schlecht, das du nicht genau weißt, was du da überhaupt gesehen hast.


    [Blocked Image: http://www.weissleder.name/downloads/sippenstreit/BaradAerhir_1a.jpg]
    Wie versprochen, ein Plan eures aktuellen Standortes.

    Rumin nickt und gibt seinem Kollegen leise recht. Der Vorteil, das man anscheinend nicht erwartet wird, muß ausgenutzt und darf nicht durch einen unachtsamen Fehler vertan werden.
    Die Türe des Eingangsaales ist geschlossen, im Raum befinden sich mehr als ein Dutzend Besessener, die genaue Zahl läßt sich jedoch nicht so genau sagen, da viele menschen am Boden liegen und sich nicht rühren. Andere verschwinden ständig in anderen Räumen oder kommen von ausserhalb des Sichtbereiches. Sie scheinen allen Schichten der Turmmannschaft anzugehören, die meisten tragen jedoch die Uniform der hiesigen Stadtwache.


    Beide Botschafter schleichen - ihre Waffen fest in der Hand - vorsichtig die Treppen hinauf in die oberen Stockwerke des Turmes. Sie wissen entsprechend Parmandils Erzählungen, das sich die zweite Bibliothek in den oberen Bereichen des Turmes befindet.
    Nach einigen Windungen erreichen die beiden den ersten Stock. Das Licht hier ist gut, da alle Fackeln in ihren Halterungen noch brennen. Die Treppe führt weiter hinauf. Was sich in dieser Ebene befindet wissen die beiden nicht, auch kann man dies nicht aus etwaigen Tafeln oder dem - nicht vorhandenen - Mobiliar herausfinden. lediglich ein leerer Gang mit einigen verschlossenen Türen zweigt von der Treppe ab.


    @ Sartharion:

    Quote

    Beide Zauber gelingen dir. Der Schlüssel "verschwindet" in deinen Umhängen. Zudem entscheidest du dich, das es besser wäre - wie Rumin - mehr im Verborgenen zu arbeiten. "Schatten" wird dir dabei sicher helfen.

    Parmandil und Dahna bleiben bei der Gruppe und warten, bis Halion und Thalen das weitere Vorgehen als sicher einstufen.


    @ Zorn und Anarion:

    Quote

    Langsam, etwa eine Handbreite pro Minute bewegt sich der Wasserfilm der umgebenen Wände auf Anarion zu.


    @ Halion:

    Quote

    Du erlauschst, das im Inneren der Halle, noch hinter der halb geöffneten Türe verborgen, Wasser leise rauscht, mehrere Personen scheinen Gegenstände zu verschieben, bzw. etwas über den Boden zu schleifen. Du schätzt, das es zumindest vier Personen sind. Zudem bemerkst du leise klickende Geräusche, die dich Entfernt an das Klicken und Gurgeln einer seltenen in einem Zoo ausgestellten Vogelart erinnern. Direkt in der Nähe der Türe scheint sich niemand zu befinden.


    @ Thalen und Halion:

    Quote

    Zorn hat recht, das Schloß und Holz darum herum sind von mächtigen Hieben verbogen und teilweise zerfetzt. Irgendwer oder -etwas versuchte anscheinend von aussen in die Bibliothek einzudringen. Dies gelang ihm aber nicht, denn trotz allem ist der Schlossmechanismus noch intakt. Trotzdem steht die Türe zum Teil offen, und Thalen blickt vorsichtig in die Räumlichkeiten dahinter.
    Halion sieht, das die Räumlichkeiten der Bibliothek in seinem Blickwinkel alle intakt sind. Zwei mit langen, schön gearbeiteten Kutten bekleidete, ältere Männer stehen mit dem Rücken zur Türe an einer der Bücherwände und lesen anscheinend in den Werken. Warmes Licht wird von ettlichen Lampen verbreitet. Mit Ausnahme einer etwa zwei Meter breiten Wasser- oder Schleimspur am Boden, scheint die Bibliothek trocken zu sein. Auch scheint hier im Gegensatz zum Gang nicht das kalte fluriszierende Blau vorzuherrschen.

    Sartharion hechtet gewandt über die toten Körper, zwei der besessen versuchen nach ihm zu greifen, doch Rumin und er selbst schlagen mit deren Waffen nach den armen Seelen, und verhindern so eine Berührung. Ohne große Probleme, nimmt der Botschafter den Schlüssel an sich. Die Besessenen beachten anscheinend ihre halb abgeschlagenen, blutspritzenden Gliedmaßen nicht weiter und stürmen fanatisch gegen das Eisengitter.
    Mit etwas mehr Respekt folgt auch Rumin seinem Kameraden.
    nach getaner Arbeit, können die beiden ihren Weg nach oben fortsetzen.


    @ Sartharion:

    Quote

    Aufgrund deiner Geschicklichkeit und deiner guten Probe, benötigst du keine magische Hilfe. Der schön gearbeitete Schlüssel ist nun deinem Besitz.

    @ Anarion und Zorn:

    Quote

    Könntet ihr mir bitte kurz schreiben, wo ihr euch nach dem Verlassen der Treppen aufhaltet. Es soll nichts genaues sein, nur so in etwa "mitten in der Gruppe" oder "nahe der Wand" oder "bei Dahna" oder "eher am vorderen Ende der Gruppe, bei Parmandil" ...

    Parmandil antwortet auf die an ihn gerichteten Fragen kurz: "Es ist egal, welche Türe wir nehmen, denn alle Bibliothekshallen sind miteinander verbunden. Wer oder was uns hier unten erwartet, kann ich beim besten Willen nicht mehr sagen. Normalerweise befinden sich hier zu jeder Tageszeit rund ein Dutzend Gelehrter, Professoren mit ihren Studenten, sowie ein bis zwei geweihte Bibliothekare, die mehr oder weniger gut in den Dingen der göttlichen Magie eingeweiht sind. Ich gehörte dazu, und auch unser unermüdlicher Verfolger."


    @ Halion:

    Quote

    Du konntest sehr genau erkennen, in welche seiner Kleidungsfalten Parmandil den Schlüssel verschwinden hat lassen.

    Ohne auf die Warnung von Zorn auch nur im geringsten zu achten, dreht parmandil seinen Schlüssel im Schloß und öffnet damit die Gittertüre.
    Zu den Blutwölfen gewandt sagt der Alte: "Meine Herren, es ist nun soweit, wir sind hier unten im Keller des Turmes, hinter den Türen befindet sich die geheime Bibliothek von Pelargir, mein geliebter Arbeitsplatz über Jahrzehnte hinweg. Wie besprochen erstreckt sich die Bibliothek über mehrere Säle hinweg, wobei die Halle im Zentrum unser Ziel sein muss. Da ich nicht weiß, wieviele meiner ehemaligen Mitarbeiter hier gerade ihren Pflichten nachgehen, muss ich es Eurer Erfahrung überlassen, uns einen gefahrlosen Weg zu ermöglichen."
    Er steckt den Schlüssel auf der anderen Seite in das Schloß, läßt die Gruppe hindurch und schließt dahinter wieder ab. Der Schlüssel verschwindet in seinen Taschen.


    @ Thalen:

    Quote

    Das Pochen ist doch sehr laut, trotzem meinst du, Schreie, Kampflärm und Gepoltere von weiter oben kommend zu hören.


    @ Bron:

    Quote

    Durch Zufall bemerkst du, wie sich eine der drei geschlossenen Türen sich scheinbar kurz öffnet. In dem seltsamen Licht können dir aber auch deine Sinne einen Streich gespielt haben, denn deine Kameraden haben davon anscheinend nichts bemerkt.


    @ Zorn:

    Quote

    Das Licht ist sehr schlecht und gaukelt dir Schatten vor, wo anscheinend keine sind. Trotzdem meinst du, das die etwas offenstehende Türe, am Ende des Ganges vor euch, ebenfalls Spuren eines brutalen Öffnens aufweisen.

    Bleich vor Entsetzen nickt Rumin seinem Kameraden zu. Er nimmt sein Schwert fest in die Hand und sucht die Treppe und das Gitter nach etwaigen Gefahren ab. Schließlich meint er: "Unbemerkt kommen wir hier nicht mehr weg, Sartharion. Siehst du den einen mit dem ausgeschlagenem Auge, dort? Ist es nicht ganz so, als ob er genau auf uns zukommen wolle. Auch seine Kumpels, die hier mit ihrem blutigem Gespiele beschäftigt sind, haben uns bereits bemerkt. Ich glaube, das diese Besessenen nur langsamer Reagieren, jedoch weder blind noch dumm sind. Was meinst du, dazu?"
    Plötzlich scheint Rumin an einer der Leichen etwas entdeckt zu haben, er nähert sich vorsichtigt und flüstert: "Die eine Wache dort drüben! Die hat einen Schlüssel in ihrer Hand. Siehst du, was ich meine? Ich schätze mal, der könnte uns sicher helfen."
    Sartharion blickt in die angegebene Richtung und erkennt im schummrigen Licht tatsächlich, das zwischen den im Tod verkrampften Fingern eines der höher dekorierten Soldaten ein Schlüssel blizt. Das Problem dabei. Zwei der Besessenen wühlen gerade in dessen Gedärmen herum, und nähern sich zügig der Schlüsselhand.


    @ Sartharion:

    Quote

    Du hast recht mit deiner Annahme. Das Gitter ist verschlossen, die Gesatlten jenseits davon, im Raum stehen entweder still da, oder sie bewegen sich langsam, scheinbar ziellos durch den Raum. Lediglich vier Männer in zerrissenen, ehemals schön anzusehenden, modischen Stoffgewändern wühlen mit ihren krallenartigen Händen in den offenen Wunden jener Unglücklichen, die tod auf der Treppe innerhalb ihrer Reichweite liegen. Ab und an stossen sie ihre Stangenwaffen tief in die leblosen Körper der Gefallenen. Mit Vorsicht und Bedacht, könnt ihr euch an diesen vorbei weiter in die oberen Stockwerke begeben. Unbemerkt kommt ihr aber mit Sicherheit nicht an den Männern vorbei.

    Parmandil versucht seinerseits bereits mit seinem Schlüssel das Tor zu öffnen.
    @ Halion:

    Quote

    Du hast zum Teil recht.
    Die Treppe endet vor einem abgeschlossenem Eisengatter, das Parmandil mit seinem Schlüssel gerade öffnen möchte.
    Den Treppenabsatz umgibt ein kleiner Raum, der nicht breiter ist, als die vier, symmetrisch davon abzweigenden Gänge. Alle diese Gänge schauen gleich aus und enden nach einigen Metern vor zugemachten Türen. Eine dieser Türen steht jedoch offen und man kann etwas hindurch blicken.


    Ich werde heute Nachmittag eine Karte entsprechend online stellen. Sorry für mein verwirrtes Geschreibsel, da werden die anderen sicher auch nachhaken.

    Nachdem Thalen den Zugang versperrt hat, schließt er rasch zu den Übrigen seiner Gruppe auf. Sartharion und Rumin verschwinden auf der nach oben führenden Treppe rasch und lediglich das ständige, gleichschwingenede metallene Pochen und der leise Kampflärm der Verfolger vor dem Turm bleiben zurück.


    Kurve um Kurve windet sich die Treppe nach unten. Je weiter die Gruppe herabsteigt, desto lauter wird das metallische Pochen und desto feucht-warmer wird das Klima.
    Parmandil wird nun zunehmend nervöser, fast schon ängstlich bleibt er alle paar Schritte stehen und lauscht angestrengt in die Dunkelheit.
    Ettliche Windungen später, mündet die Treppe in einen kalten, von bläulichen Lampen erhellten Gang, der sich symmetrisch in vier Richtungen verzweigt. Die Treppe ist mit dem selben Gitter, wie weiter oben gesichert. Die Wände des Ganges sind allesamt mit einem mehrere Finger breitem Wasserfilm bedeckt. Die Gänge enden jeweils an einer schweren Holztüre, wobei alle bis auf eine geschlossen sind. Die offene Türe gibt den Blick in einen weitläufigen Saal frei, in dem bläuliches Licht flackert und seltsame klickende Geräusche zu hören sind.


    @ Anarion:

    Quote

    Je weiter ihr hinab steigt, desto größer wird deine Angst. Du hältst es kaum mehr aus, es ist fast so, als wenn deine Furcht greifbar wäre.
    Wenn du die feuchten Wände anblickst, erkennst du wieder dieses seltsame Phänomen, das du bereits vor Stunden entdeckt hast. Das Wasser fließt die Wände hinauf. In seiner Konsistenz scheint es fast zähflüssig zu sein. Wenn du es länger anblickstm dann erkennst du weiters, das es im Takt des metallischen Herzklopfens zu pulsieren scheint.


    @ Bron und Zorn:

    Quote

    Ihr bemerkt, das das Schloss des Gitters mit schwerem Gerät bearbeitet wurde, da tiefe Einschläge, Kratzer und verbogene Teile darauf hinweisen. Parmandil versucht dennoch, scheinbar ohne es zu bemerken, oder dem Achtung zu zollen, das Gitter aufzusperren.

    Gemeinsam mit Rumin steigt Sarthrion die Treppen des Turmes hoch. Licht ist kaum vorhanden, von den oberen Stockwerken dringt ein schwacher Schein herab, aber nicht viel. Gott sei Dank hat Sartharion eine Fackel dabei, um den Weg zu leuchten. Im Hintergrund hört man das ständig gleichschwingende, metallische Pochen, das aus unbekannten Tiefen herauf dringt.
    Nach einigen Windungen gelangt die Treppe anscheinend in die Haupthalle des Turmes, denn es bietet sich den Helden mit einem Male ein wunderschöner Anblick auf reich verzierte, fein gearbeitete Stukaturen eines riesigen Empfangssaales mit breitem Zugang zur Haupttreppe. Das Licht ist schwach und flackert, denn lediglich ein halb herabgebrannter Luster, der schief an der Decke baumelt gibt noch etwas von seinem Kerzenschein ab.
    Der Zugang zur Haupttreppe, auf der sich die beiden Botschafter befinden ist wie im Geschoß darunter durch schwere Gitter, die hier jedoch verschlossen sind, gesichert.
    Zum Entsetzen der beiden Abenteurer liegen auf dem Treppenabsatz etwa ein halbes Dutzend Soldaten der Stadtwache, die allesamt brutal hingemetzelt wurden. In der Eingangshalle des Turmes befindet sich eine unüberschaubare Anzahl an Menschen, die stumm oder leise murmelnd dahinschlurfen, einige davon haben sich im Gitter eingeklemmt. Leise schabend suchen ihre Hände noch immer die Kehlen und Körper der toten Männer auf der Stiege. Blutüberströmt graben sich ihre krallenartigen Hände in das Fleisch der Gefallenen.
    Anscheinend gab es hier vor nicht allzu langer Zeit einen schrecklichen Kampf. Die Besessenen wurden anscheinend rechtzeitig von der Treppe ausgespeet, doch die tapferen Recken bezahlten die Verteidigung mit ihrem Leben.

    Vorankündigung an alle:

    Quote

    Ich öffne nun unseren Parallel-Thread wieder. Hier darf vorerst nur wieder Sartharion hineinschauen und schreiben, denn ich möchte dessen Story-Strang hier behandeln. Damit vermeiden wir das ewige Ausweißen der Antworten (eh wie gehabt).
    Das selbe gilt für Sartharion im Hauptthread, dort agieren Anarion, Zorn, Thalen, Halion und Bron.
    Also wer sich nicht die Lust "verderben" möchte, Geheimnisse vorab von der anderen Teil-Gruppe zu erfahren, lest bitte wieder nur den für ihn/sie relevanten Thread.
    :thumbsup:

    Parmandil bleibt stehen und blickt ungeduldig auf die Gruppe: "Meine Güte, laßt mich mit Euren Zwistigkeiten in Frieden. Der Turm ist nicht groß, soll er doch das Dokument suchen, wenn es ihn beliebt. Das Problem, das ich sehe, liegt auf der Hand. Wir werden uns hier kaum mehr begegnen, denn der werte Erelvin wird zwischen uns sein, wenn Sartharion seine Aufgabe erfüllt hat. Sofern er sie überhaupt erfüllen vermag. Wenn die Botschafter mir nach unten folgen und vielleicht so ihr Schicksal erfüllen, werden sie aber kaum mehr ihren Auftrag erledigen können. Ihr fragt warum? Ganz einfach, Erelvin sitzt auf unseren Fersen. Wie man es drehen mag, die Entscheidung liegt bei Euch und sie ist wahrlich schwer."
    Damit fahrt er Bron und Zorn an, ihm zu folgen. Er nimmt einen Schlüssel, steckt ihn in das Schloß der offenen Gittertüre, die den nach unten führenden Stiegenabsatz umgibt, und meint zu Thalen, er solle abschließen, wenn alle durchgekommen sind. Schon verschwindet er um die Biegung der nach unten führenden Wendeltreppe.
    Anarion, Zorn, Aglar und Bron folgen Parmandil dichtauf. Nachdem sich Halion nochmals von der relativ sicheren Lage Nurgons und der Fesselung der betäubten Wachen überzeugt hat, wendet auch er sich der Treppe zu.
    Dahna läuft hinter dem Alten her und meint ängstlich, das sechs Männer durch das Tor in die Höhle gekommen sind und das drei Wachen mit erhobenen Waffen gegen die neuen Eindringlinge maschieren.
    Rumin bleibt stehen und wendet sich an seine Kameraden. Er sagt, er habe sich entschieden, Sartharion zu folgen, da dieser Teil des heutigen Abends mehr seinen Fähigkeiten entsprechen würde, als die Zauberei des Kellers. Zudem muss er ja diverse Schlösser und Türen für seinen unbedarften Kollegen und Freund öffnen. Leicht schmunzelnd klopft er freundschaftlich auf Halions Schulter, vielleicht auch, um sich selbst Mut zu machen.
    Thalen drängt zur Eile, da Kampfeslärm von der Höhle in den Turm dringt.