Posts by muckdesign

    Wärend Parmandil wie selbstverständlich, ohne auf die anderen zu warten, auf die nach unten führenden Treppen steigt, meint Rumin leise: "Unsere Aufgabe ist es eigentlich, ein bestimmtes Schriftstück zu suchen und sicher zu stellen. Nach Angaben Eures Onkels, befindet es sich irgenwo in der Bibliothek, in den oberen Stockwerken des Turmes."
    Ratlos blickt der Gesandte auf seine Gefährten. Trotz der Dunkelheit erkennt man seine Verzweiflung und Müdigkeit.

    Ui Doppelpost, aber der muß sein. In Wien hatten wir die letzten Tage durchwegs über 35°C. Und heute kommt zum ersten Mal so ein richtig heftiges Gewitter aus der ungarischen Ebene zu uns rüber. Die Blitze zucken in etwa alle 5 Sekunden ... WOW ... Bin grad mit meiner Freundin vom Heurigen im nahen Wald heim gekommen, aber DAS ist ein Anblick, wenn man die Stadt so vor sich sieht und das Gewitter und Donnern und Grollen und vor allem der wunderbar WARME Sommerregen ...


    Das nur als kleine Anekdote, wie ich mir "unser" Unwetter a bisserl in Pelargir vorstellen könnte :D:D:D:D

    Parmandil ist von Zorns Ideen beeindruckt und meint murmelnd, das es doch in manchen hohlen Schalen ein kleines Körnchen zu finden gäbe.
    Die Kleidung der Wachen besteht aus dunklen, regenabweisenden Überwürfen, Kettenhemden, Harnischteilen an den Armen und vor allem an den Beinen, sowie ledernen Hosen, einem Helm und weichen Stiefeln. Bewaffnet sind sie durchwegs mit Schwertern, einer trägt eine Paradehellebarde die hier kaum zum Einsatz kommen könnte. Zudem besitzen sie Rundschilder mit dem Wappen Pelargirs.
    Die Rüstungsteile lassen sich mit Hilfe von gepolsterten Einlagen und Lederriemen auf fast jede Wunschgröße einstellen. Die Kleidung selbst würde nach Einschätzungen der Anwesenden ebenfalls allen der Gruppe mit Ausnahme von Dahna und Anarion, die etwas zu schmächtig dafür sind, passen.
    Parmandil drängt nun die Männer dazu, Nurgon zu verkleiden und zu den übrigen schlafenden Wachen zu legen. Er schlägt vor, die Männer unter der Stiege, dort befindet sich ein schmaler Stauraum, zu legen, da sie dort nicht auffallen würden.
    Dahna, die weiterhin die Umgebung des Turmes beobachtet flüstert, das sich jene Wachen, die in Richtung der Toten bewegt haben, nun zu dem verschlossenen Höhleneingang bewegen. Die übrigen starren weiterhin starr auf das Wasser hinaus.


    Blitze durchzucken die Nacht, gewaltige Donner lassen die Wände erzittern.


    Parmandil sagt, das die Treppen, die nach oben und unten führen, und die von einem mächtigen unverschlossenen Eisengitter umgeben sind, ihr Ziel sein müsse. Diese Treppen führen durch den ganzen Turm, vom Dach, bis in die unterste Kaverne. Man müsse sich nun entscheiden, wer sich nun wohin wenden möchte. Eine Bibliothek befindet sich in den Obergeschoßen, eine in den unteren Kavernen, wohin sich der Alte nun wenden wird.


    Dahna zieht plötzlich scharf die Luft ein, und unterdrückt nur schwer einen erschrockenen Ausruf. Voller Angst blickt sie in die Gesichter der Abenteurer und flüstert schließlich, das das Tor geöffnet wurde. Nur unmerklich in der Dunkelheit erkennbar, deutet sie in Richtung jener Stelle, an der die Gruppe vor wenigen Minuten selbst erst die Haupthalle betreten hat.


    @ Sartharion:

    Quote

    Anarion legt dir ihre Hand dankbar auf die Schulter, augenblicklich durchströmt dich eine wohlige, wunderbare Wärme, die dir Mut und Zuversicht schenkt.

    Na das finde ich aber fein, denn ich bin derzeit auch etwas dünn mit dem Internet gesegnet :D


    Dann wünsche ich euch allen und euren Familien einen wunderschönen Urlaub !!!!


    Ich werde in der Zwischenzeit die beiden absolvierten Kämpfe und wieder eine Zwischenzusammenfassung mit allen euren Zusatzfeatures online stellen, da hab' ich eh zu tun :whistling:


    Solange wir noch on sind, wollen wir uns auf ein gemeinsames Datum einigen, wo es weitergehen soll? Das wäre ganz einfach, wenn ihr hier vielleicht euer frührestes Wunschdatum, wo ihr wieder on seit eingebt. Dann kann man gemeinsam etwas planen. 8o

    Vorsichtig nähert sich Anarion den stummen, reglos, in absoluter Dunkelheit stehenden Gestalten, beschützt wird sie von Zorn und Bron, dicht gefolgt von Thalen und Rumin, die Waffen kampfbereit in den Händen halltend.
    Anarion blickt auf die Wachen konzentriert sich und vollführt eine leichte, kaum wahrnehmbare Handbewegung. Ohne ein Wort zu sagen erkennen aufmerksame und vor allem im geheimen Wissen eingeweihte Beobachter, das die junge Frau soeben einen machtvollen Spruch vollbracht hat.
    Fast gleichzeitig fallen zuerst einer, dann zwei, und dann alle Wachen um und bleiben reglos liegen. Die Waffen verursachen etwas Lärm, als sie zo Bodeen fallen. Erschrocken blicken sich die Abenteurer um.
    Die gegnerischen Krieger stehen nun unter dem Bann der jungen Zauberin, wie lange dies so bleibt, ist nicht abschätzbar. Die übrigen Wachen scheinen von dem Eindringen der Gruppe nichts zu bemerken, beziehungsweise nehmen sie davon keine Notiz. Halion und Dhana beobachten mit dem Alten genau die Umgebung vor dem Turm.
    Auch das Tor, am anderen Ende der Höhle, durch das die Gruppe gekommen ist, scheint noch nicht gefallen zu sein.

    Leise antwortet Parmandil auf Sartharions Frage: "Ich kenne zwar die Abwasserkanäle von Pelargir nicht, doch ich kann mich auf keine Berichte über solche unvorstellbare Kreaturen oder dieses seltsam eintönige Getöse erinnern. Das Verhalten der Wachen tut das ihre hinzu, mir den Eindruck zu vermitteln, das hier etwas nicht stimmt. Ob dies einen guten oder bösen Hintergrund hat, sofern soetwas überhaupt gibt, vermag ich nicht zu sagen. Eines weiß ich jedoch mit Sicherheit. Das Verhalten der Wachen ist unerklärlich, niemals würde das Haupttor hier in den Grundfesten der Höhle offen und unbewacht stehen, und zudem fehlt mir das geschäftige Treiben der Handelsbeauftragte, die hier fast zu jeder Tages- und Nachtzeit ihren Tätigkeiten nachgehen. [DaJunkies] Verhalten hingegen legt mir die Vermutung nahe, das eine Schlange ihre gerechte Strafe erhalten hat."
    Geduckt und so vorsichtig wie möglich läuft die Gruppe in Richtung des Turmes. Da Halion, Parmandil und Rumin anscheinend etwas besser an die Dunkelheit gewöhnte Augen haben, leiten sie die Kameraden so gut es geht durch die Schwärze. Die von gewaltigen Donnern begleiteten Blitze helfen der Orientierung.
    Etwa ein dutzend Gestalten sind zu erkennen. Sie stehen stumm und still zwischen den aufgestappelten Kisten, dem Turm und dem Steg. Vom Steg kommend, meint Halion, nähern sich aber plötzlich drei Wachen. Sie schreiten auf den Ort des kürzlich stattgefundenen Kampfes zu.
    Die Gruppe duckt sich noch mehr und kann diesen Fremden entgehen.
    Scheinbar unbemerkt erreicht die Gruppe die mächtigen Stiegen, die zum Fundament des Turmes emporführen, und vor dem offenen, gähnend schwarzen Eingang enden. Die Blutwölfe sichern so gut es geht ihre Schützlinge. Aus dem Inneren des Gebäudes ist schwach das ewig-monotone Stampfen zu vernehmen, das die Abenteurer bereits in den Gängen zuvor hörten.
    Bevor Thalen eintreten kann, hält ihn Rumin zurück und flüstert leise, das sich anscheinend im unbeleuchteten Eingangsraum vier bewaffnete Gestalten aufhalten.


    @ Halion:

    Quote

    Dahna antwortet dir mit kurzem Zögern: "Diese Prophezeiung hat man meinem Vater zugetragen und ich erzählte sie vor wenigen Monaten Parmandils Sohn. Damals schien sie mir kaum mehr, als eine seltsame Anekdote aus den Ländereien meiner Familie zu sein. Anders reagierten jedoch Parmandil und sein Sohn. Sie meinten, dies habe mit einem von ihnen verfolgten Rettungsplan zu tun, den sie nach dem vom König verschuldeten Verschwinden eines magischen Palandirs gefasst haben. Sie wollten das Siegel von Pelargir vor dessen Schändung bewahren.
    Monate später steht plötzlich ihr vor meiner Wenigkeit und passt in das Bild der Prophezeiung haargenau hinein. Ihr vier Männer von größter Tugend sollt das Wasser aufhalten. Der Text, den ich mittlerweile fast auswendig kenne ist verwirrend und oft zweideutig.
    Das fließende, reißende Wasser will frei sein, will sich nicht binden lassen. An vielen Orten ist es noch an alte Verträge, Abkommen und Versprechen gebunden, die es nicht so einfach übergehen mag. Doch das Schicksal arbeitet für das Wasser, denn vieles wird vergessen und nicht mehr einverlangt. Die Bäuerin Erelfried wurde nun gewarnt, das in kurzer Zeit ein mächtiger Mann ein Siegel brechen, und dies zur Vernichtung einer ganzen Stadt führen wird. Lediglich vier Männer aus dem Norden, von altem Blut und großem Mut, können dies Schicksal noch verhindern. Sie können dies alleine durch ihre Anwesenheit schaffen, denn im Augenblick der Not, wird sich ihr Schicksal erfüllen. Dort wo andere versagen, werden sie Erfüllung finden. Das Wasser sieht, hört und fühlt nur in seinem Reiche etwas, nur sein Element versteht es, und nur dies kann es beherrschen.
    Mehr kann ich dir leider darüber nicht sagen, doch ich besitze die Zeichnungen von Erelfried, die vor ihrem Tod dies weissagte. Seht sie Euch an, und ihr werdet staunen. Wenn es dieser Ort zuläßt, werde ich Euch gerne die Papiere zeigen. Doch denke ich mir, das nun gerade nicht der rechte Zeitpunkt dafür herrscht."

    @ Halion:

    Quote

    Etwas ausser Atem antwortet dir Dahna: "Ja, das habe ich gesagt, Halion, und ich glaube es immer noch. Es ist nach wie vor ein unbestimmtes Gefühl, aber es ist sehr stark. Hast du dir schon mal die Frage gestellt, was wir hier eigentlich machen? Ich meine, warum sind wir hier? Ich denke, ihr vier wollt das Dokument finden, das den derzeitigen Standort von Eldacar und seinen Getreuen preis gibt. Und ich, ich folge Parmandil, ohne lange zu fragen. ohne nachzudenken, wie eine Marionette. Dumm bin ich, das denkst du dir sicher. Aber alles hatte noch vor wenigen Stunden Hand und Fuss, seine Berechtigung. Wir wollten das Siegel sichern, bevor die Inquisitoren ihre Arbeit aufnehmen, um eine alte Prophezeiung oder vielmehr, eine Warnung zu beherzen. Ich folge Parmandil vor allem, weil ich das Wissen und das untrügerische Gespür seines Sohnes schätzte und darauf vertraue. Aber bin ich wirklich im Recht? Was ist hier nur geschehen? Was war das vorhin für eine Wesenheit, die ich in den Gängen erblickt habe? Und vor allem, hat dieser Erelvin, der uns verfolgt, gar mit seinem Tun und Lassen recht? Verstehst du jetzt ein wenig meine Unsicherheit, Halion? Ich habe Angst, schreckliche Angst! Ich vertraue eigentlich nur mehr dir, sonst nichts und niemand mehr."

    "So sei es, ich habe wahrlich gut entschieden, was die Teilnehmer an diesem Abenteuer betrifft. Ich danke Euch Thalen, auch Euch, Bron, Zorn und Nurgon. Es soll nicht Euer Schaden sein, zumindest aus finanzieller Sicht", mit diesen Worten schreitet er geduckt und vorsichtig auf das Fundament des Turmes zu, ohne auf die übrigen zu warten oder sie gar zu beachten.
    Dahna folgt ihm dichtauf.

    Parmandil möchte gerade aufbrechen und inspiziert mit angestrengten Augen die Dunkelheit der riesigen Höhle. Doch er bleibt und wendet sich Thalen zu, blickt auf Nurgon und schließlich antwortet er: "Es stimmt was ich sagte, Erelvin ist von großer Ehre und Integrität, sein Handeln ist moralisch ohne Makel behaftet, dies würde schon sein Glauben verbieten. Doch für ihn sind wir die Bösen, deren Handeln unnachgiebig vereitelt werden muss. Noch nie hat er Wesen willentlich getötet, sollte dies Eure Sorge sein, werter Thalen. Das Schlimmste, was Nurgon passieren könnte ist meiner Meinung nach, das Erelvin ihn entweder zurückbringen lassen wird, um ihn der gerechten Strafe des Gesetzes zu überantworten. Im schlimsten Fall wäre dies Arrest und die Anklage wegen Hochverrats, die, wie ihr alle wißt, mit dem Tode bestraft wird. Eine weitere Möglichkeit, die mir in den Sinn kommt, ist, das er über zu wenig Ressourcen verfügt und ebenfalls entscheidet, Nurgon vorläufig hier zurück zu lassen. Ihn mitschleppen, wird er garantiert nicht."
    An Zorn, Bron und die beiden Diplomaten gewandt fragt der Alte: "Seid ihr sicher, wie Thalen meinte, das in der Höhle keine Wachen mehr zu fürchten sind?"

    Einige Minuten nach der Ankunft der beiden Diplomaten erscheinen auch Zorn und Bron bei der Gruppe. Atemlos berichten sie den Anwesenden, das [Dajunkie] direkt zu den Wachen gelaufen ist. Warum wissen sie nicht. Die Wachen haben ihn kaum beachtet, jedoch brutalst und grausamst getötet. Ein solches Schicksal wünschen sie niemanden, betonen die beiden Blutwölfe.
    Sie konnten nicht anders und rächten den feigen Mord an ihrem Kameraden, doch der Kampf mit den Gegnern, es waren drei an der Zahl, erwies sich schwieriger als erwartet. Trotz Überraschungsangriff und anfänglicher, seltsamer Inaktivität, reagierten die fremden Krieger zusehens schneller und unnachgiebiger, ohne auf eigene Wunden zu achten gingen sie vor. Bron meint, sie kämpfen, als ob sie keine Schmerzen kennen würden. Wortlos, emotionslos, kalt! Nur mit viel Glück und Können, haben die beiden den Kampf ohne gröbere Blessuren überstanden und sind sofort, immer darauf achtend, von niemand entdeckt zu werden, zu Parmandil und Thalen zurück gelaufen.
    Wortlos hört Parmandil den Berichten zu, schließlich wendet er sich, sichtlich geschockt, Thalen zu und fragt ihn, ob er den Grund für [DaJunkies] Amoklauf wisse.
    An die Gruppe wendet sich der Alte auch und meint: "In seinem Zustand können wir Nurgon nicht mitzerren, wir müssen ihn wohl oder übel hier, verborgen, zurück lassen. Was meint Ihr dazu, Thalen? Wie ich vorher bereits sagte, weiß ich nicht, was hier vor sich geht. Eines ist aber klar, es ist an diesem Orte etwas Großes, und nicht gerade Positives am Werke. Ich würde es verstehen, wenn ihr nicht mehr meinem Wege folgen wollt. Daher lasse ich euch nun frei wählen. Ich entbinde euch damit jeder Verpflichtung. Ich selbst muss in den Turm, um meine Aufgabe zu erfüllen. Ich muss vor dem Eintreffen der Inquisitoren das Siegel retten und das Vorhergesagte erfüllen. Das ist meine Pflicht, auch meinem toten Sohn gegenüber. Ihr steht nicht unter diesem Zwang. Bleibt hier, und wartet bis mein Kollege Erelvin den Code entschlüsselt hat, und diese Türe öffnet. Trotz allem ist er ein aufrechter, ehrhafter Mann. Ihr braucht euch vor ihm, wenn er euch nicht mehr als Gefahr für seine Aufgabe betrachtet, fürchten. Mich und meine Mission verfolgt er, nicht euch. Entscheidet euch rasch, denn ich werde nun Halions Vorschlag folgen, und durch das offene Tor des Turmes schreiten."

    @ Gruppe rund um Parmandil:

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    Parmandil gibt Halion recht und drängt nun zum Aufbruch. Er meint, das die Verfolger zumindest noch eine halbe Stunde benötigen, um den Code aus ihren in der Vergangenheit getätigten Handlungen und ihren Gedankenmustern heraus zu finden. Ohne recht zu verstehen, was der Alte damit meint, willigt die Gruppe unisono ein, entsprechend den Berichten von Halion und Rumin in Richtung Haupttor des Turmes zu maschieren. Und dies so leise und vorsichtig wie möglich zu tun.
    Nurgon ist mittlerweile kaum mehr ansprechbar, er war bisher jener Teil der Gruppe, der über medizinische Fähigkeiten verfügte und diese auch meisterhaft einzusetzen verstand. Dahna ist nicht sicher, ob ihre Medizin - ein Gemisch aus mehreren Kräuterextrakten - zur gewünschten Besserung führen wird.
    Ansonsten sind sein Verhalten und seine Symptome allen unbekannt. Fast wie eine Marionette erhebt er sich, und stapft mit der Gruppe mit. Direkt ansprechbar ist Nurgon nicht. Er stammelt Worte, die keiner zu verstehen vermag. Besorgt meint Dahna, das er mit den übrigen kaum mehr lange aufrecht mithalten kann. Man solle sich schon jetzt überlegen, was dann zu tun sei. Parmandil, der ihre Sorgen hört, ist erbost, und meint, Dahna übertreibe maßlos. Nurgons Zustand ist nichts anderes als eine schwer nachteilige Reaktion dessen Verstandes auf die Vorkommnisse der letzten Stunden. Er werde sich schon wieder erholen, so die Meinung des Alten.


    @ Zorn und Bron:

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    Im Gegensatz zu seinem Verhalten noch vor wenigen Augenblicken, reagiert der Fremde ungewohnt rasch und geschickt auf eure Angriffe. Er weicht Zorns Versuch, ihn zu Fall zu bringen aus, und versetzt ihn einen harten Schlag mit dem Schwertknauf gegen dessen Brust. Auch Brons Angriff sieht er und kontert rechtzeitig mit einem aufwärts geführten Streich seines Schwertes. Dabei verliert er aber etwas an Gleichgewicht. Zorn versetzt ihn einen Schlag gegen die gepanzerten Schienbeine. Fast gleichzeitig wirbelt Bron um die eigene Achse und erwischt mit seiner Waffe den Kopf des fallenden kriegers. Die Wucht des Schlages ist unglaublich, und lässt das Gesicht des Gegners in eine Wolke aus Blut, Knochensplitter und Gehirnmasse zerplatzen. Mit dem leblos zuckenden Körper des Soldaten stürzt auch ihr beide zu Boden, doch im Gegensatz zu eurem bemittleidenswerten Gegner, lebt ihr noch und habt kaum Schrammen davon getragen.
    Ich werde diesen Kampf in den nächsten Tagen im Kommentare-Threat online stellen, zuvor möchte ich aber den noch ausstehenden Kampfbericht von Parmandils Haus on stellen, um die Reihenfolge zu wahren. Da mein Schläppi noch etwas Zicken macht und in Wien grad Uni-Prüfungswoche ist, wird sich dies aufs Wochenende verschieben. Ich hoffe, das euch dies nichts ausmacht.

    @ Gruppe rund um Parmandil, Halion und Rumin:

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    Parmandil blickt nachdenklich zwischen der noch verschlossenen Metalltüre und der unheimlichen Schwärze der mächtigen Höhle umher und denkt leise brummelnd nach. Er legt seine Hände gegen die Metalltüre und horcht angestrengt mit geschlossenen Augen auf den anderen verborgene Dinge. Schließlich antwortet der Alte auf die Fragen: "Natürlich habt ihr recht, hier bleiben können wir nicht. Doch weitergehen ohne den rechten Plan ist meiner Meinung auch nicht richtig. Wie ihr alle wohl bemerkt habt, gehen hier seltsame Dinge vor, die ich nicht erwartet habe, das gebe ich zu. Ich weiß weder den Grund, der dahinter steckt, noch wie wir uns nun richtig verhalten können. Ich weiß nur eines, umkehren ist keine Option!"
    Lediglich das leise Schaben des sich bewegenden Kombinationsschlosses ist zu hören.
    Mit einem Nicken hin zur Türe setzt Parmandil fort: "Jenseits der Türe erkenne ich die physische Signatur von mehreren Menschen, einer davon ist mein ebenso geschätzter wie lästiger Kollege. Das ist schlecht, denn seine Fähigkeiten werden dieses Schloss früher oder später zu öffnen imstande sein. Und ja, Sartharion, auch Eure Worte sind wahr. Er ist jünger als ich, stärker als ich und in Dingen bewandert, die ihn vor Trug und Täuschung bewahren. Ihn aufhalten kann ich hier mit Sicherheit nicht. "
    Plötzlich erscheinen Halion und Rumin aus der Dunkelheit vor den anderen und berichten hektisch, das [DaJunkie] anscheinend soeben von den Wachen bei den Docks umgebracht wurde.


    @ Zorn und Bron:

    @ Gruppe rund um Parmandil:

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    Thalen blickt besorgt in die Dunkelheit der riesigen Höhle, anscheinend hat sein scharfer Blick etwas entdeckt.
    Mittlerweile fehlen sowohl von Rumin, Halion, als auch von [DaJunkie], Bron und Zorn jede Spur. Sie sind in der Dunkelheit verschwunden. Plötzlich meint Thalen, Gestalten etwa zweihunder Meter entfernt bewegen zu sehen.
    Aglar ruft erschrocken nach den anderen, er deutet auf die Metalltüre, durch die sie alle eben noch gekommen sind. Das seltsame Schloß bewegt sich, anscheinend versucht irgend jemand oder etwas, die Kombination von der anderen Seite der Türe einzugeben und das Schloß zu öffnen.


    @ Zorn und Bron:

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    Die laufende Person achtet mittlerweile kaum mehr auf Deckung, sie bewegt sich geradewegs zu den Docks der Insel zu. Ihr befindet euch etwa hundert Meter hinter ihr, da ihr keine Nachtsicht besitzt, ist die Verfolgung recht schwierig, die ständigen Blitze des extrem heftigen Unwetters vor dem großen Höhlenausgang helfen euch aber erheblich bei der Orientierung. Ihr erkennt mittlerweile, das zwischen dem Turmportal und den Docks mehrere Menschen stehen. Ihr hättet sie leicht übersehen, da keine Fackeln brennen und keine Bewegung ersichtlich ist, aber die von euch verfolgte Gestalt läuft anscheinend genau auf eine Gruppe von zwei, vielleicht drei dieser stummen Gestalten zu. Schließlich erreicht der Verfolgte die Menschengruppe. Ihr selbst könnt nicht dessen Geschwindigkeit annehmen, ohne selbst Gefahr zu laufen, eure Deckung aufzugeben. Anscheinend versucht der Fremde mit den Gestalten zu reden, er deutet dabei wild um sich.


    @ Halion und Rumin:

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    Halion und Rumin frischen ihre Nachtischt auf, das habe ich eigentlich automatisch angenommen, vor allem bei den vorherrschenden Sichtverhältnissen. Die laufende Gestalt erreicht eine Gruppe dreier still dastehender Männer und beginnt wild gestikulierend etwas zu reden. Was genau, könnt ihr nicht hören, ihr erkennt jedoch, das es sich um [DaJunkie] handeln muß, der ständig in die Richtung der zurückgebliebenen Gruppe deutet. Die Männer reagieren nicht. Zumindest für eine schiere Ewigkeit, ist keinerlei Reaktion zu erkennen, dann plötzlich ziehen die Drei ihre Waffen und attackieren brutal den neu hinzugekommenen Mann. Die übrigen Wachen, scheinen von diesem Vorfall keine Notiz zu nehmen, sie starren weiterhin auf das Wasser des Inneren Weihers hinaus.


    @ Anarion:

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    Kaum wahrnehmbar, deutet dir Dahna zu, ruhig zu bleiben. Sie deutet dir weiters an, das anscheinend man solche Dinge nicht offen bereden sollte.


    @ Sartharion:

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    Leider weiß Dahna nichts von den Hintergründen der Vorkommnisse von eben, auch nichts von dem seltsamen Wesen in den Gängen, oder was diese Symptome bei Nurgon auslösen könnte. Sie betrachtet ihn jedoch näher, öffnet seine Lieder und flößt ihn etwas von einer ihrer Phiolen ein.

    @ Gruppe rund um Parmandil:

    Quote

    Der Alte antwortet anscheinend nur widerwillig seiner Nichte: "Ich wußte davon eigentlich auch nichts. Der Zauber, den ich im Gang vorhin angewandt habe, ist ein Ritual, um einen bestimmten Bereich zu versiegeln. Man kann dies gegen bestimmte Personen oder gegen eine bestimmte physiologische Gattung initiieren. Da man aber viel mehr Vorbereitungszeit aufwenden hätte müssen, habe ich einen göttlichen Stimulus angeregt, der mir half. Man spricht in diesem Zusammenhang auch von einer sogenannnten ..."
    Je länger Parmandil von seiner Arbeit berichtet, desto unverständlicher werden die von ihm verwendeten Fachtermini. Schon nach wenigen Augenblicken ist praktisch jeder Zuhörer restlos ausgestiegen, und hofft nur mehr, das der Alte endlich mit seinem Kauderwelsch fertig wird.
    "Ich habe dieses Ritual eigentlich erst zwei mal probiert und es hat immer recht gut funktioniert. Zurückkommend auf deine Frage, Anarion, diese Dunkelwolke mit ihren psychischen und physiologischen Auswirkungen auf die Umgebung ist nach meiner ersten, kurzen Analyse aus der selben Quelle gespeist, wie mein Barrierezauber."
    Während der Abhandlung des Alten, machen sich Zorn und Bron leise und vorsichtig auf, ihre nächste Umgebung nach dem Kameraden abzusuchen, indem sie vorsichtig einige Schritte in die Dunkelheit machen und angestrengt versuchen etwas während der kurzen Beleuchtung der Blitze zu erkennen.


    @ Zorn und Bron:

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    Euer Suchen wird leider nicht vom Erfolg gekrönt. [DaJunkie] ist wie vom Erdboden verschluckt. Ihr könnt jedoch während eines lang anhaltenden Blitzezuckens erkennen, das weit entfernt von eurem Standort, eine humanoide Gestalt ohne auf die Deckung zu achten, auf die Docks zuläuft. Um wem es sich dabei handelt, könnt ihr nicht ausmachen.


    @ Anarion:

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    Du hörst dir den Bericht deines Onkels genau an und überhörst diesmal sogar sein ewiges "ICH, ICH, ICH". Seine Worte sind einleuchtend und sicher richtig. Genau kannst du es nicht sagen, da es nicht deinen Wissensbereich betrifft. Du glaubst jedoch zu bemerken, das Parmandil an manchen Stellen doch ins Stocken und leicht ins Stottern gerät. Dies ist mit Sicherheit niemand anders aufgefallen, aber du kennst deinen Onkel eben um einiges länger und intensiver. Du wirst den Eindruck nicht los, als ob er euch etwas verheimlicht.


    @ Sartharion:

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    Du bist mit Hilfe der Kräuter, Medikamente und deinem Geschick fast wieder der Alte, wenn du aufpasst und deine Wunden nicht aufplatzen hast du kaum eine Behinderung zu bemerken. Dahna kommt nach Parmandils Ansprache zu dir und fragt dich leise und etwas schüchtern, wie es dir geht und ob du etwas benötigst. Du bemerkst, das Nurgon neben dir anscheinend eingeschlafen ist, da sich sein Kopf auf deine Schulter langsam legt. Er scheint sogar unruhig zu träumen, da er ständig etwas murmelt.


    @ Halion und Rumin:

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    Rumin stimmt nickend zu und vorsichtig nähert ihr euch den fremden Gestalten. Ihr zählt achtzehn Gestalten, die zum Teil auf der Treppe, auf den Stegen und zwischen den haushoch gestappelten Waren stehen, und allesamt stumm und still aufs Wasser hinaus starren.
    Ihr könnt euch einer Gruppe von drei dieser Gestalten nähern, die sich unweit der Güter befinden. Im Licht der Blitze seht ihr, das es sich um Männer mittleren Alters handelt, die unter langen Filzmänteln die glänzenden Rüstungen der Stadtwache tragen. Sie sind auf ihre mächtigen Sperre gestützt und trotz der Mäntel völlig durchnäßt. Keine Regung ist zu sehen, kein Laut ist zu hören. Die ganze Szenerie zeigt sich euch sehr surreal und gespenstisch. Ihr vermisst beispielsweise die für eine Menschengruppe typische Geschäftigkeit, wo trotz aller Vorsicht zumindest leises Geflüster, und die Gewichtsverlagerung von einem Bein auf das andere erwartbar wären. Diese Männer erscheinen euch wie bleiche Statuen.
    Von eurem Standort aus, könnt ihr auch zum Teil in das Innere des Turmes blicken. Dort gibt es kein Licht, selbst im Licht der Blitze ist dort ein gähnendes schwarzes Loch, wie ein Schlund in die Unterwelt.
    Ihr möchtet gerade umkehren, als Halion eine menschengroße Gestalt auf die Docks geduckt zulaufen sieht. Viel kann man aber nicht erkennen.

    @ Gruppe rund um Parmandil:

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    Sobald die beiden Gesandten in der Dunkelheit verschwunden sind, beginnen die Abenteurer sich angeregt miteinander zu unterhalten, welche Schritte wohl als nächste zu setzen sind. Parmandil setzt sich und disskutiert leise mit Dahna und auch Anarion, über die schreckliche Dunkelheit, jenseits der Türe. Anscheinend vermutet er, das sein Zauberbann, irgendwie umgekehrt wurde. Es machte für ihn fast den Eindruck, als ob der Zauber potentiert und auf die Gruppe geschleudert wurde, denn die erkennbaren Erscheinungen erinnerten ihn schon sehr an seinen Spruch.
    Sartharion, Aglar und der fast kommatöse Nurgon rasten am Boden der Höhle. Zorn, Bron und Thalen wachen über die Gruppe und bereiten sich auf die nahe Konfrontation mit den gegnerischen Wachen vor, die für jeden in der Luft schwebt. Jeder ist mit sich selbst und seiner Aufgabe beschäftigt, wortkarg, fast schon stumm. Eine tiefe Niedergeschlagenheit breitet sich in der Gruppe aus.
    Plötzlich bemerken Zorn und Bron, das ihr Kamerad [DaJunkie] nirgendwo zu sehen ist. Er ist anscheinend spurlos verschwunden.


    @ Halion und Rumin:

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    Der Zauber funktioniert, auch Rumin scheint sich auf ein ähnliches Wissen zu berufen, da er plötzlich für die Augen Halions nicht mehr sichtbar ist. Obwohl sich die beiden Gefährten kaum sehen können, bilden sie schon nach wenigen Minuten ein recht gut aufeinander abgestimmtes Team, da sie ihr Vorgehen aufeinander abstimmen und mündlich koordinieren.
    Unbemerkt nähern sich die beiden dem Haupteingang mit dessen mächtiger Treppe, die sich zu den Docks hinab erstreckt.
    Der Sturm und heftige Regen ist selbst hier zu spüren, die beiden sind innerhalb kürzester Zeit bis auf die Haut durchnäßt.
    Obwohl es sehr dunkel in der Höhle ist, und keine Fackeln brennen, erhellt die relativ rasche Abfolge heftiger Blitzentladungen doch soviel, das die beiden ohne größere Schwierigkeiten vorankommen. An den Docks sind vier große Kähne festgemacht, die jedoch anscheinend allesamt gekenntert sind. In seltsamer Schrästellung erheben sich die Schiffe aus den Fluten. Zu ihrer Überraschung steht das Haupttor des Turmes offen und ist anscheinend nicht bewacht. Auf den Docks und zwischen diesen und dem Turmzugang stehen mehrere menschengroße, humanoide Gestalten, die sich anscheinend nicht bewegen. Für mehr Informationen müssten sich die beiden näher heran bewegen.