Posts by Nodric

    Hallo,
    Respekt für die Fanzine die ihr da zusammengestellt habt.
    Das Layout ist ansprechend und die Themen sind es auch.
    Insbesondere der Artikel über die Magischen Bereiche fand ich höchst interessant zu lesen. Allerdings stellte sich mir zugleich eine Frage in Bezug auf die Essenz Magie.
    Wenn die Anwendnung von Essenz Magie die Magiepunkte aus der Umgebung verbraucht, würde das doch bedeuten, das zum Beispiel ein Magier diese Magie "aufsaugen" kann und ein "feindlich" gesinnter Magier an diesem Ort keine Magiepunkte mehr ziehen kann. Wann regeneriert sich eigentlich die Magie an den Orten wieder?


    Gruß
    Nodric

    hab auch ein Auge auf das castles&ruins geworfen, mich würde aber meisten interessieren ob das schöne Kartenmaterialien bei sind (ich mag detaillierte Draufsichten)

    Ne eher nicht. Es gibt zwei schwarz-weiß Zeichnungen von Burgen soweit ich gesehen haben (schräg von oben gezeichnet) . Aber die sind nicht der Rede wert. Ist wohl wie bei den meisten Produkten von ICE, bei denen die Zeichnungen und Pläne eher mieß sind. Finde das Addon aber sehr informativ und interessant. Vor allem werden ja nicht nur die Kosten für eine Burg geregelt, sondern auch wieviele Leute arbeiten und wie lange es dann dauert, bis die Burg fertig ist. Ebenso wird angesprochen, wer auf einer Burg "wohnt" bzw. eingestellt werden kann und was diese wiederrum kosten. Wieviel produziert das Land um die Feste herum, wie wird das Langdregiert? usw.
    Ferner findet man auch Angriffstabellen für Belagerungsgeräte und dergleichen mehr.

    Ok, ich war schon ein wenig provokant/spitzfindig, sry erstmal dafür!


    :) is okdoki! Ist einfach eine vermaledeite Sache, das mit der Wirtschaft in einem RPG. Damit meine ich nicht nur die Kneipenschlägereien :)
    Ich finde den Thread hier super interessant, weil in unserer Kampagne die Spieler sich auch eine Bleibe in etwas größerer Form in ein Stadt errichten wollen und ich natürlich mit Gedanken darüber machen muss, was das in etwa kosten würde. Bisher habe ich dann so pie mal Daumen einen Preis ermittelt, aber es fuchst mich dennoch, das es hierfür keine genaueren Richtlinien gibt, an denen man sich wenigstens etwas orientieren kann.


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    Bard Rhys : mNormales Schwert Basispreis = 1GS = 2500 Euro. (Gebraucht nur noch ein zehntel, billig verarbeitet nochmal die Hälfte runter und "was soll ich mit dem Orksäbel, hier hast Du den Material Preis!" --> So in etwa! (Welcher krieger, der etwas auf sich gibt, würde mit einer billigenn gebrauchten Waffe in den Kampf ziehen?) -- Naja, finde ich nicht so unpassend, ausserdem ist ein Schwert sicherlich erheblich schwieriger herzustellen, als eine simple Armschiene, oder nicht? Gut, den Preis für den Hundeschlitten kann ich natürlich auch nicht nachvollziehen, ich denke mal das die Autoren hier auch den Fehler machen, nicht Basispreise zu rechnen, sondern quasi den Modifikator ("gibt es ja so selten im Auenland") mit reinzurechnen, was natürlich Quatsch ist!

    Das die Preise bei den einzelnen Gegenständen nur Richtlininen sind, ist ok. Somit kann natürlich der Preis schwanken. Aber wenn ich mir vorstelle, was dann eine durchschnittliche Ausrüstunge eines Stufe 1 Helden wert ist. Oh je... warum dann noch auf Abenteuer ausziehen :)


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    Bard Rhys : Preise Kräuter: Ich habe das Gefühl, dass Du immer die "Hammerkräuter" als Vergleich nimmst, denn die Kräuter (auch Harfy nicht), hat bei uns keine Sau! Vielleicht nochmal Draaf, oder das "Knochenbrüche heilen doppelt so schnell" - Kraut, aber ganz sicher keine "heilt sofort und instant das zerschmetterte Gelenk" Heilkraut usw... Hey, wenn der Krieger es vermasselt und sich gleich zu Beginn die Hand kaputt macht, muss er halt den Rest des Szenarios mit links fighten, mit Arm in der Schlinge (wenn er keinen Heiler findet) -- Alles schon gehabt! Sonst machen doch die ganzen feinen WOW-Pain etc... Skills keinen Spaß! oder der Nightblade mit seinem "Kann einen Crit. für die Dauer des zaubers voll ignorieren Spell" (der bezieht sich ja nicht nur auf Dmg. den er gerade einsteckt, sondern auch auf Effekte, die er schon vorher hatte)--> Und mal ganz ehrlich, wer ist dann noch so blöd einen "echten" Heiler zu spielen?

    Stimmt, da gebe ich Dir Recht. Es gibt natürlich auch billigere Kräuter als die, welche ich im Beispiel gewählt habe. Wir spielen bei uns eine eher epische Kampagne, wo die Heilung einer Verletzung mit Kräutern keine Besonderheit darstellt und auch der Krieger während oder nach einem Kampf mithilfe eines Krautes schnell wieder auf die Beine kommt. Ist halt von Spielgruppe zu Spielgruppe unterschiedlich wie man das so handhabt. Andererseits finde ich die obige Beschreibung von Dir, das der Abenteuerer auch mal verletzt durch ein Abenteuer gehen muss, auch sehr interessant. Hatten wir natürlich auch schon. Gerade dann, wenn es mal nicht so gut gelaufen ist an einem Abend und die Chars keine Kräuter mehr besitzen und die nächste Stadt ewig weit weg ist. (Da die Kräuter bei uns käuflich zu erwerben sind, hat sich kaum einer der Spieler etwas auf Kräuterkunde- bzw. Suche gesetzt)


    Da ja jede Spielgruppe ihre Welt anders darstellt, ist es auch sehr schwierig eine generelle Regelung für die Finanzkraft einer Münze zu berechnen. Dennoch muss es doch eine Möglichkeit geben, das ganze anhand von groben Richtlinieen darzustellen. Was kostet denn jetzt zum Beispiel eine Burg mit Burggraben, Wehrmauer, Tor, vier Türmen, Stall, Gesindehaus, Schmiede, Keller, Brunnen, Burgfried etc.??


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    Erafal : Da stimmen doch nichtmal die Verhältnisse untereienander. Und wenn doch - dann für welche Welt? Dazu noch die besagten Kräuter - und nicht zuletzt die Magie.
    Kurzum, ich handhabe das "Häuserproblem" eher intuitiv (ja, ich weiß, grobe Meisterwillkür) und entscheide einfach, ob ich es für wahrscheinlich halte, dass die momentane (finanziell wie soziale) Situation der Gruppe im Verhältnis zur Spielwelt es zuläßt, das besagte Objekt zu erwerben.
    Ja..ich weiß...die doofen Storyteller wieder ohne Einsicht für den Simulationsteil eines RPGs..aber gut, den Schuh ziehe ich mir an...wenn ich ihn mir denn leisten kann.

    Ja, das ist natürlich auch eine Möglichkeit und ich nutze sie selbst gerne. Storytelling vor Regelwahn finde ich durchaus ok. Aber so ganz willkürlich würde ich das nicht mit den größeren Finanziellen Geschäfte, wie dem besagten kauf einer Burg etc. nicht machen wollen. Die Spieler sollten doch auch die Möglichkeit haben, so ein vorhaben zu planen ohne das der SL dies immer willkürlich festsetzt. Hm... aber wenn es keine andere Lösung dafür gibt, ist diese natürlich die schnellste und einfachste.

    Nein, ganz sicher kostet ein Bier nicht 2,7 ? im Mittelalter!ich denke das man 0,49 ? Ansetzen kann und nichts damit kaputt macht! (warscheinlich müsste man unter 30 Cent rechnen, aber ein halber Euro ist eine gute Basis!).

    Ich habe nicht behauptet, das ein Bier im Mittelalter 2,70€ kostet! So ein Blödsinn! Es ging mir lediglich darum, eine Relation zu schaffen, damit man ungefähr eine Wertvorstellung erhält, was das Geld im Rollenspiel, in Bezug auf die heutigen Preise, in etwa wert ist, damit man sich im weiteren Verlauf Gedanken darüber machen kann, wieviel den eigentliche ein Haus oder Grundstück kosten würde!

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    Zudem solltest Du Dir echt mal Gedanken darüber machen, ob es (Du willst ja gerne alles auf den Euro, also auf das heute umrechnen), wirklich sinnvoll ist, wenn Du die heutigen Löhne und Gehälter in Deutschland, also die Lohnbasis einer "1.Welt - Wirtschaftssupermacht" zur Berechnung von Löhnen&Gehältern einer historisch-feudalen Gesellschaft heranziehst!

    Hallo...??? Es geht doch lediglich darum, einen etwaigen Bezug herzustellen, damit man einen Orientierungspunkt hat, wieviel zum Beispiel eine Goldmünze Wert sein könnte. Das verschiedene Kulturen und Länder, verschiedene Preise haben ist ja wohl klar. Wenn du lieber eine "3. Welt - Nicht-Superwirtschaftsmacht" zur Berechnung von Löhnen und Gehältern heranziehen möchtest, kannst du das ja gene tuen. Das bedeutet aber nicht, das meine Ansicht grundlegend falsch ist, sondern lediglich auf einem anderen Gesichtspunkt beruht. Kommt doch auch ganz darauf an, wie das Setting einer Fantasy-Welt ausgelegt ist. Verdient ein Bauer eher gut oder reicht sein Geld gerade aus um so über die Runden zu kommen, oder muss er gar noch einen oder zwei weitere Berufe ausführen etc. Und hierbei gilt doch auch, das dies nicht für eine ganze Fantasy-Welt gelten muss. Diverse Kulturen, Regierungsformen und Länder, können durchaus aus der für die Fantasy-Welt übliche "Norm" fallen.


    Was Deine Umrechnung der Münzen angeht...

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    Leider ist das auch falsch! Richtig wäre: 1GM=10SM, 1SM=10BM, 1BM=10KM, 1KM=10 ZM !!

    ...Gebe ich Dir vollkommen recht!


    Was aber das Beispiel angeht...

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    Also ein Bier = 2 ZM würde dann bedeuten: 1 ZM entspricht 0,25 € --> Was dann bedeuten würde: 1KM = 2,5 €, 1BM=25€, 1SM=250€, 1GM=2500€ !! (Harfy kostet dann umgerechnet auch "nur" 437500 €, was auf jeden Fall besser in die Welt passt, als das mit den paar Millionen!).

    ...bin ich doch anderer Meinung. Wenn 1GM in etwa 2500€ darstellen würden, dann würde ein Bauer, wenn er denn 2 GM im Jahr verdient (5000€), pro Monat 416€ verdienen, bzw.ca. 1SM und 7BM.
    Wie kommt es dann, dass ein gewöhnliches Breitschwert schon 1GM kostet? (2500 €) und z.B. eine einfache Armschiene 1SM (250€)? Andererseits, bekommt man aber eine "gute" Unterkunft schon für 22 ZM also (5,50€), aber ein Hundeschlitten kostet 7GM (17500 €)!


    Ich bin nach wie vor der Meinung, das die vorgegebenen Preise nicht stimmen. Die Umrechnung von Dir ist eine gute Annäherung, hinkt aber dennoch, weil es sich nicht auf alles umrechnen läßt.
    Es ist doch auch so, dass in den Abenteuern, (meist in den vorgefertigten, beziehe mich hierbei mal auf die MERS Abenteuer), überall Gegenstände mit Bonus, Heilkräuter, Gold und Schmuck zu finden ist, so dass es schon fast den Anschein erweckt, das in jeder verfallenen Ruine irgendwo ein Gegenstand +10 zu finden ist oder einige Heilkräuter, und somit der Seltenheitswert sinkt. Dadurch wird der Eindruck erweckt, das es wohl üblich ist, dass man solche Gegenstände fast überall erhalten kann.
    Wenn ein Heilkundiger für seine heilende Zaubersprüche soviel verlangen kann, wie ein Heilkraut angeblich kostet, dann könnte er sich doch binnen weniger Wochen zur Ruhe setzen und wäre unsagbar Reich. 10 mal Knochenheilung alla Gursamel z.B. GRW 179: Kostenpunkt - 3 Platinmünzen, also 30 Goldmünzen (75.000 €)!
    Aber was solls, es geht ja darum, wie man eine etwaigen Anhaltspunkt finden kann, wieviel man für ein Haus, Grundstück, Geschäft, Burg etc. aufbringen müsste. Und da ist die Berechnung von Bard Rhys sicherlich nicht schlecht.

    Aus diesem Thread hier übernommen:
    Wie viel Gold ist viel Gold ?


    1 GM = 10 SM = 100 BM = 1000 KM = 10000 ZM


    Wieviel ist dann jetzt eine GM in Euro, wenn man davon ausgeht, das ein Bier 2 ZM kostet also ungefähr 2,70 Euro????


    hmmm... 2 ZM = 2,70 Euro also 1 ZM wären dann 1,35 Euro :)


    1 KM = 13,50 Euro; 1 BM = 135 Euro; 1 SM = 1350 Euro; 1 GM = 13500 Euro. Okay, wenn jetzt ein Bauer 2 GM im Jahr verdient, dann wären das 27.000 Euro, geteilt durch 12 sind das dann 2250 Euro im Monat. das könnte dann in etwa hinkommen.


    Wenn ich mir jetzt die Preise für ein Heilkraut ansehe, dann ist das dann doch schon etwas hoch gegriffen. So kostet zum Beispiel Harfy (stoppt jede Blutung) laut GRW 175 GM. Das wären dann 2.362.500 Euro 8| . 2,36 Millionen Euro für eine Anwendung Harfy, das lediglich Blutungen stoppt. Da kauf ich mit doch lieber ein Pflaster hehehehe, das kostet dann 1 Eisenmünze (=0,35 Euro)


    Oder Suranie, entfernt eine Runde Benommenheit, mehr nicht. Das Teil kostet laut GRW 2 GM oder umgerechnet 27000 Euro!!!! HUahhaahaha ich schmeiß mich weg. :rolleyes:


    Okay, die Preislisten sind müsste man doch mal überarbeiten. 8o

    Prometheus :
    Das finde ich mal ne Gute Idee. Danke für die Übersicht, werde ich gleich Ausdrucken und in das Buch dazulegen.


    @all
    Warum schleichen sich eigentlich immer soviele Fehler in die Produkte ein, wenn sie doch lektoriert werden und die Herstellung eines Buches ja auch nicht gerade innerhalb von zwei Wochen stattfindet. Hm...


    Aber dennoch bin ich froh darüber, das die Community hier schnell die Fehler aufdeckt und gleich auch noch Hilfe dazu anbietet.

    Gestern ist es eingetroffen und ich muss sagen, das dieses Buch eine Quelle der Inspiration ist. Auch die zahlreichen Bilder in dem Buch tragen sehr viel dazu bei, dass es mir ein Vergnügen ist, dieses zu lesen. Super Arbeit. Auch vom Text her, liest es sich sauber und flott und großartige Fehler sind mir bisher noch nicht aufgefallen. Von mir gibt es dafür auf jedenfall drei mal: :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup:



    Eine Frage hätte ich da aber dennoch. In dem Buch wird hin und wieder von einem Druiden gesprochen, doch ein Druide befindet sich doch gar nicht mehr unter den wählbaren Berufen. Welcher Beruf steht den für den Druiden? Oder bin ich jetzt etwas verwirrt und habe etwas übersehen?

    Also ich beziehe meine Inspiration manchmal aus Flimen und Büchern. Hierbei beziehe ich mich aber nur auf einzelne Szene oder Dialoge, Sprüche etc. und manchmal natürlich auf die Story.


    Die größte Quelle der Inspiration erhalte ich oft durch die Gespräche mit den Spielern, wenn wir uns mal treffen, in unserem Forum austauschen, telefonieren usw. Wenn dann das unweigerliche Gespräche über das Spiel kommt, bekomme ich meistens sehr gute neue Ideen und dergleichen mehr.


    Manchmal kann einem aber auch das www eine gute Quelle sein. HIn und wieder sind es Webseiten von Rollenspielgruppen oder System und manchmal genügt auch schon ein cooles Bild oder ein gut geschriebener Text, oder eine Informative Diskussion über ein Thema in einem Forum.


    Und wenn gar nix davon geht... hey, eine CD mit den Soundtracks, die wir beim zocken hören aufgelegt und nach kurzer Zeit, habe ich wieder Ideen und könnte gerade die Spieler anrufen und weiter machen.


    Anmerken möchte ich noch, das ich aber ein FAN von Kampagnen bin. Einzelne, in sich abgeschlossene Abenteuerm spiele ich nicht soooo gerne. Gerade bei einer Kampagne fällt es einem auch viel leichter, den nächsten Abend vorzubereiten und sich was auszudenken, als wenn man für einen Spielabend eine komplett neue Abenteueridee zu finden. Bei einer Kampagne, gibt es meistens einen roten Faden und eine Menge Subquest, die man immer wieder als Aufhänger benutzen kann um überraschende Wendungen und dergleichen mehr einzubauen. Aber ich glaube das geht jetzt zu weit weg vom Thema und wird Off Topic :)

    Bei benommenheit, kann man max. nur die hälfte seines OB auf den DB umlegen,


    wenn keine Parade angegeben wird, dann gilt nur der Grunddefensivbonus.


    Und ein Charakter kann dann in dieser Zeit auch nicht angreifen. Alle anderen Aktionen erhalten einen Malus von -50.


    Denke das dies so richtig ist, wenn nicht lasse ich mich gerne verbessern.



    Wenn jemand 1 Runde benommen ist und keine Parade hat, dann kann er nicht angreifen, agiert mir -50 auf alle anderen Manöver und kann seinen OB nicht auf den DB umlegen. :)