Posts by DEVNUSOM

    @ Ecthelion. Mal abgesehen davon, daß Wikiblödia für mich als fundierte Wissensdatenbank nicht zählt hast Du natürlich Recht. Allerdings hilft einem auch der schönste Volksbonus nichts, wenn man kaum Stufe mitbringt und Frodo ist zu Beginn seiner Reise kaum ein hochstufiger Charakter. Bilbo aufgrund seines Alters schon eher.
    Nun ja, Beispiele sind nun einmal alle hinkend und selten hieb- und stichfest. Sonst wären sie Beweise !


    gez. DEVNUSOM-Meister

    Seid gegrüßet,


    jetzt unterschreibe ich Brakiris Aussage mit einem "so soll es sein", wobei ich das gleiche auch bei Storms Kommentar getan hätte (doch Brakiri war schneller).


    Außerdem finde ich auch oder gerade Mittelerde als optimal für übernatürliche Fähigkeiten / Talente. Es ist immer nur die Frage wie man es plausibel und stimmig einbaut.


    Beispiele sind Frodos unglaubliche Ausdauer und Widerstandskraft gegen den Einen Ring (die hatte er bestimmt nicht von Anfang an) oder Bilbos Resistenz den bösen Einflüsterungen des Einen Rings standzuhalten (damit ist er wohl kaum geboren worden), usw.


    In diesem Sinne.


    gez. DEVNUSOM-Meister

    Seid gegrüßet,


    nette Diskussion, aber entweder habe ich (D) persönlich einfach weniger Probleme mit "mächtigen" oder hochstufigen Charakteren oder es liegt wirklich an Rolemaster.


    Bei mir (D) handhabe ich das so: bei der Charaktererstellung bekommt man seine volkstypischen Werdegangspunkte um z. B. Talente zu wählen. Dabei kann man durch Wahl von Nachteilen bis auf die doppelte Punktezahl kommen.
    Beim Erreichen der 21. Stufe erhält man die gleichen Werdegangspunkte nur ohne die Möglichkeit Nachteile zu wählen und die Auswahl ist eindeutig beschränkt.
    Da man bei mir (D) pro Charakter bis zu 2 Berufe haben kann (wer im Erstberuf einen Magieberuf nimmt kann keinen Zweitberuf wählen), gibt es die Möglichkeit auch 2x die 21. Stufe zu erreichen und somit an Werdegangspunkte zu kommen. Auf jeden Fall erwirbt man mit der 21. Stufe nur das Recht an neuen Werdegangspunkten, nicht automatisch auch das Recht, daß diese sofort zum Tragen kommen, wenn man es zu diesem Zeitpunkt nicht sinnvoll im Abenteuer einbauen kann. Denn ggf. muß dafür ein Lehrmeister, Bibliothek oder Trainingsbereich aufgesucht werden. Manchmal ist auch eine Weihe in einem Tempel oder 1 Jahr Abgeschiedenheit erforderlich. Immer abhängig davon was man an Talenten wählt. Einige Dinge gehen eben sofort und andere nicht. Da kann man u. U. sogar 22. Stufe werden ehe man seine Talente nutzen darf. :()


    Recht neu habe ich nach Rücksprache mit meinen Spielern eingeführt, daß dann alle 10 weiteren Stufen (31., 41., ...) es erneut 1 Werdegangspunkt gibt, mit den gleichen Einschränkungen wie bei der 21. Stufe nur mit dem Unterschied daß dieser aufgespart werden kann, die anderen nicht.


    Des weiteren mußte ich feststellen, daß in beiden meiner Gruppe (D) inzwischen die Magiebenutzer (also leider fast alle) recht hochstufig sind und trotzdem immer wieder selbst an Gegnern die nur die Hälfte ihrer Stufe haben aufgrund des Widerstandswurfes mit dem Bezaubern oder Kampfzaubern scheitern. Andersherum schaffen es NPC (welche ebenfalls Zugang zu den Werdegangspunkten und somit den Talenten haben) es die Charaktere der Gruppen immer wieder zu verzaubern. Das liegt u. a. natürlich auch an meinem Würfelglück bzw. dem Wüfelpech der Spieler ... des Einen Freud' ist des Anderen Leid ! ;)


    Sehr gut fand ich die Idee, Werdegangspunkte als Belohnung für gutes Rollenspiel einzubauen. Aber leider gibt es dann wieder das Gerangel was denn jetzt gt ist und es bleibt der schale Nachgeschmack der Willkür in der Luft.


    Allerdings bezweifle ich, daß irgendein Beruftyp, ob magisch talentiert oder nicht, einen Vor- oder Nachteil durch zusätzliche Werdegangspunkte hat, denn für jeden ist doch etwas dabei.


    Also sage ich mal als Fazit, wenn man sich als Meister bei der Talentwahl ein Mitspracherecht vorbehält, dann kann kein Spieler die Ausgewogenheit gefährden.


    Soweit von mir.


    Gehabt Euch wohl.


    gez. DEVNUSOM-Meister

    Sei gegrüßet,


    also ich (D) handhabe das so ähnlich wie beim Zaubern: wenn man 1 Rd zielt gibt es +10 OB, bei der 2. Rd gibt es +20 OB.
    Für Berufsfernkämpfer, Kriegsmagier, Kriegspriester und Waldläufer gibt es auch eine Zauberliste, in welcher der 1. Grad Fernkampfmeditation heißt und man für jede Konzentrations-Rd = Zielen +5 OB bekommt. Das Maximum sind 10 Rd mit +50 OB, das ist für einen 1. Stufe Charakter schon ziemlich ordentlich. Natürlich ist dies nicht mit dem "normalen" Zielen zu kombinieren.


    gez. DEVNUSOM-Meister

    Sei gegrüßet,


    ein Wurf auf Selbstbeherrschung (D). Je erfolgreicher das Manöver desto schneller kann der geweckte vollständig agieren.


    gez. DEVNUSOM-Meister

    Seid gegrüßet,


    ich handhabe das genauso wie Jayden und Prometheus.


    Alles andere macht auch keinen Sinn.
    Lediglich Profis für Wundheilung (Wundfeldscher & Heilerpriester) oder Wundverursachung (Krieger, Berufskämpfer & Meuchelmörder) können gewisse Details besser erkennen (TP/Rd, erlittener Schaden, Schwere der Behinderung =Malus), aber das kostet mind. 1 Rd der Überprüfung und geht nicht nebenbei.
    Aber das nutzen meine Spieler trotzdem nicht.


    Gehabt Euch wohl.


    gez. DEVNUSOM-Meister

    Seid gegrüßet,


    auch ich will mich für das Angebot an weiteren Monsterbildern bei Chinasky bedanken und gebe Magistrat insoweit recht, daß niedrigstufige Monster interessanter denn die mächtigsten sind, da man sie (fast) nie einsetzen kann.
    Allerdings muß ich dem Vorschlag an Szenen mit mehreren verschiedenen Monstern auf einem Bild vehement widersprechen, da dies zwar für den einzelnen Spielleiter passen mag, aber eben im Regelfall nicht. Mal ganz abgesehen von dem unnötigen Aufwand für Chinasky.
    Und tatsächlich sind die Stadtardmonster (Orks, Warge, Trolle, Goblings, Kobolde, ...) am Wenigsten interessant, da es wirklich nur wenige Spieler gibt, die nicht bereits eine klare Vorstellung davon haben. Spätestens seit den Herr der Ringe Filmen ist dort jede kreative Vorstellung eingeschränkt aufgrund der bekannten Bilder (das ist sowohl praktisch als auch behindernd, wenn man etwas anderes im Kopf hatte, wie z. B. Sand- oder Schneeorks oder Sumpftrolle).


    Vielleicht sollte der Einfachheit halber noch einmal kurz eine Liste der nicht gezeichneten Monster hier herein gestellt werden und es kann über diese z. B. gruppenweise (Ort des Vorkommens, Stufe und Kampfkraft) abgestimmt werden, welche am Wichtigsten sind. Ich denke so kommen wir am Schnellsten zum Ziel, blockieren Chinasky von seiner wertvollen (und unbezahlten) Zeit nicht zuviel und bieten der größtmöglichsten Menge an Spielleitern eine zusätzliche Bilderauswahl, die sie auch in Kürze einsetzen können.


    Soweit von mir.


    Gehabt Euch wohl insbesondere auch in diesem neuen Jahre.


    gez. DEVNUSOM-Meister

    Seid gegrüßet,


    meiner Meinung nach kann ein Langbogen nicht in allen Kulturen sinnvoll sein.
    Gerade Reitervölker bevorzugen eindeutig Kurzbögen oder die Kompositvariante derselben.
    Also würden berittene Ostlingvölker wie die Sagath genau wie die Rohirrim keinen Langbogen, sondern einen Kurzbogen verwenden.
    Infanterie orientierte Völker wie die Númenorer oder "wilde Haufen" wie die Dunländer nutzen natürlich bevorzugt Langbögen, wenn sie nicht gerade eine Armbrust im Gepäck haben.


    gez. DEVNUSOM-Meister

    Seid gegrüßet,


    was ist mit Harpune und Netz ?
    Beides verwenden Fischer und sind doch keine Exoten, oder ?
    Klar kann men eine Harpune wie einen kurzen Spieß als Stangenwaffe und ein Netz auch im Nahkampf wie ein Gladiator als Schlagwaffe nutzen, aber eigentlich ist das doch eher die ungewöhnlichere Variante ...


    gez. DEVNUSOM-Meister

    Seid gegrüßet,


    erst einmal danke für die vielen Antworten und hilfreichen Rückmeldungen. :)


    Tatsächlich hatte ich bis vor der Erweiterung Leitmagie jegliches Erscheinen von göttlichen Wesen auf das Rollenspiel (und ggf. den konkurierenden Wurf zwischen Spieler und mir) beschränkt, doch hoffte ich nun eine etwas nachvollziehbarere Handlungsweise zu nutzen, wie sie mit dem göttlichen Status und dem daraus folgenden göttlichen Einmischen angeboten wird.
    Bei mir ist noch nie ein Valar erschienen und Maia nur wenn sie in Reichweite und entsprechend gelaunt waren. Avatare habe ich auch eher wenig genutzt und die waren immer rollenspielbedingt.


    Mir ging es weniger um das Reglementieren der Leitmagiebenutzer, denn um eine sinnvolle Handhabe von mir sogenannten göttlichen Wundern, wie Wiederbelebung oder Avatarerscheinung.


    Und das mit dem Freak habe ich sogar schriftlich ... von meiner Frau ! ;)
    Dabei spielt die ja selber und hatte früher auch gelitten (ja, die Vergangenheitsform von leiten ist gelitten, denn das aktive leiten hat für manche etwas mit leiden zu tun).
    Aber tatsächlich mag ich schon Tabellen als Checklisten, aber eben nur die, welche brauchbar sind, der Rest bleibt weg.


    Bis auf weitere Antworten dann.


    gez. DEVNUSOM-Meister

    Seid gegrüßet,


    tja, Bard Rhys, wenn es auch nicht MERS war, dann bin ich mit meinem Latein am Ende, weil in einer der beiden System hat das mal ein anderer Spielleiter genauso eingesetzt und der hielt sich sonst doch auch immer an die Regeln ...
    Nun denn, ich verwende es natürlich auch für die Gegner, aber das deswegen die Spieler schneller sterben ... nein, ist mir nicht aufgefallen, da bei mir doch eher selten gestorben wird. Kann aber auch daran liegen, daß ich die Kritischen Tabellen vor längerer Zeit angepaßt habe, da die Original-Beschreibung zwar recht amüsant sind, doch wenn sie ständig vorkommen eher übertrieben wirken (wie die unsichtbare Schildkröte über die man beim Patzer stolpert).
    Da ich die Kritischen immer mit einem bestimmten Bereich nur treffen lasse macht natürlich auch das Zielen Sinn.


    Aber gut, jedem wie es ihm Recht ist. Rolemaster ist ja nun einmal ein Baukasten, aus dem man sich bedienen kann oder nicht und hinzufügen kann in der einen Gruppe passen und bei der anderen zum Desaster führen. :/


    Gehabt Euch wohl.


    gez. DEVNUSOM-Meister

    Seid gegrüßet,


    da ich kein passendes Thema gefunden habe, eröffne ich eben ein neues. ;)


    Meines Wissens (und das muß nichts heißen) setzt sich der göttliche Status doch einerseits aus Opfern, Verpflichtungen wie Gelübden, usw. und andererseits aus religiösen Ge-& Verboten zusammen.
    Dies kann im schlechten Fall zu Strafen wie Verweigerung von Fähigkeiten & Zaubern oder im positiven Fall zu Vergünstigungen, die wie ein Magiepunktevermehrer (MPV) wirken können, führen.


    Daraus ergibt sich auch schon Frage 1: Wie handhabt Ihr das mit dem göttlichen Status und dem Nutzen als MPV ? Hat der Priester, Schamane, ... jeden Tag die mehrfachen Magiepunkte solange er den göttlicehn Status aufrecht erhält oder nur am 1. Tag nach Erreichen des Status und muß danach sogar weiter in der Gunst aufsteigen, um den Nutzen erneut zu erlangen ?


    Des weiteren ist der göttliches Status auch von Bedeutung, wenn man um direkte göttliche Einmischung betet.


    Und dies führt mich zu Frage 2: Ab welchem Wert laßt Ihr ein höheres Wesen (Gott oder in meinem Fall, d. h. Mittelerde, einen Vala oder Maia) auftauchen ?


    Schon einmal meinen besten Dank für die Unterstützung.


    gez. DEVNUSOM-Meister

    @ Ecthelion: Dann war das wohl bei MERS.
    Da ich sowohl Rolemaster als auch MERS fast ausschließlich auf Mittelerde gespielt habe und MERS ein Auszug der Rolemaster-Regeln sind, hat sich da eine falsche Erinnerung eingeschlichen. So kann man sich irren.
    Danke für die Korrektur.


    gez. DEVNUSOM-Meister

    Sei gegrüßet,


    soviel ich weiß gibt es doch den Standardabzug von -30 OB für einen gezielten Angriff (egal ob Nah- oder Fernkampf).


    Andere Boni für Heimtücke sind meines Wissens:
    überraschend +20 OB
    von der Seite +15 OB
    von hinten +35 OB (enthält den Seitenbonus)


    ach ja, gegen Benommene gibt es ebenfalls +20 OB
    und von oben ebenso +20 OB


    des weiteren kann man natürlich mit Auflauern der Angriffswert für den Erstschlag aus dem Hinterhalt nutzen.


    Das nutzen meine Spieler eigentlich alle wenn sie irgendwie können.
    Die NPC natürlich auch. ;)


    Soweit von mir.


    gez. DEVNUSOM-Meister

    Seid gegrüßet,


    mag sein, daß man dies in der Fertigkeitsgruppe Kommunikation abbilden kann. Sicher gehört es sinnvollerweise dazu.
    Ich für meinen Teil habe bei mir (D) die Fertigkeit Lehren schon vor 5 Jahren eingeführt. Oder ist das sogar schon länger her ... ?


    Jedenfalls nutzen das die Spieler für ihre Charaktere sehr intensiv um sich gegenseitig etwas beizubringen bzw. die NPC um ihren Charakteren etwas zu lernen.
    Aber jedem das Seine. ;)


    gez. DEVNUSOM-Meister

    Seid gegrüßet,


    ich habe das aus MERS-Zeiten mit den Kritischen schon nicht gemocht und das dann bei mir (D) geändert, indem ich mit einem W10 die Körperstelle auswürfele (01= Kopf, 02-04 & 07-08= Rumpf, 05-06= Arme oder 09-10= Beine) und dann für diejenige Stelle dann auch jeweils eigene Tabellen für den Schaden habe, also getrennt nach Körperbereich (Kopf, Rumpf, Arme oder Beine) UND nach Treffertyp (Hieb-, Streich-, Stich- oder Ringschaden).


    Wenn dann der Plattenpanzerträger am Kopf getroffen wird und keinen Helm trägt, dann gilt der DB vom Kopf und der Schaden unter "ohne Rüstung" und nicht unter "Plattenpanzer" in der Treffertabelle. Das macht die Sache realistischer und erfordert keinen größeren Aufwand. ;)


    Gehabt Euch wohl.


    gez. DEVNUSOM-Meister