Posts by Metraton

    Rein von der Entfernung wären es für mich 2,5 Stunden...nicht gerade nah, aber noch machbar.
    Noch bin ich kein Supporter, werde mich aber auf der FeenCon mal mit den 13Männern unterhalten diesbezüglich.
    Vorher muss ich aber noch unbedingt die Regeln des neuen RM im Feldversuch erforschen, da mir eine private Gruppe für Testspiele fehlt und mein letztes Mal Spielleiterei schon ein paar Jahre zurück liegt.

    Verweisen möchte ich auf einen karikierenden und irgendwie passenden Film zum Thema Rollenspiel bei dem Szenen wie "gesagt gleich getan" und sogenannte Würfelfälschereien wundervoll aufs Korn genommen werden. Wer den als Rollenspieler nicht kennt, sollte sich dringend Abhilfe schaffen und bei youtube mal nach "the gamers" suchen. Kann ich dringend empfehlen.

    Ja, sehr geil. Teil 2 ist auch nicht zu verachten!! Rofl
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    Spieler-Dieb will Bürger an der Kneipen-Theke bestehlen.
    Dieb: "Ich stehle seinen Geldbeutel *würfelt*...ich stehle sein Messer *würfelt*... (dann)...ich stehle seine Hosen."
    Spielleiter: "Das meinst du jetzt nicht ernst!"
    Dieb: "Das meine ich ernst!"
    SL: "Warum willst du seine Hosen stehlen?"
    Dieb: "Will ich gar nicht. Ich will nur sehen, ob ich es schaffe."
    SL: "Okay, versuch`s. Aber du erhältst einen - 8 Modifikator auf die Schwierigkeit!"
    (Spieler würfelt und schafft den Wurf natürlich; Bestohlener sitzt ohne Hose an der Bar :D
    SL: "Das glaube ich jetzt einfach nicht...."

    Und wieder: Plausibilität ist das Stichwort

    Dem kann ich mich durchaus anschließen. Selbst wenn mal etwas gebeugt und gedehnt werden sollte, muss es pausibel und innerhalb der Spielwelt begründbar sein. SL-Sätze wie "Es geht nicht, weil ich es sage/ es geschieht jetzt so, weil ich es so will" gehen gar nicht.
    Und wenn die SC besagtem NSC die Hölle heiß machen, dann sollte er nicht plötzlich mit mächtiger Todesmagie um sich werfen, wenn er bisher nur Blitzstrahlen zaubern konnte. Dersselbe NSC könnte sich aber z.b. mit einem weiteren mächtigen Gegner, den die SC nicht kennen, gegen die SC verbünden. Oder es könnte sich plötzlich herausstellen, das er nur Diener einer weitaus böseren Macht ist. Selbst wenn das vom SL am Anfang nicht so geplant war, stellt eine solche "Änderung/Hinzufügung" keinen Betrug dar, sondern ist innerhalb der Spielwelt pausibel. Wenn es gut eingeführt wird, merken die Spieler vielleicht nichtmal, das es ein nachträgliches Upgrade der Möglichkeiten ihres Feindes ist. Und das ist ja wohl der Optimalfall.

    Wenn das frühe Ableben eines wichtigen NSCs bei dir dazu führt, dass das "die Story sprengt", dann bist du kein guter Spielleiter.

    Du würdest hier wahrscheinlich von einem - deiner Definition nach - guten Spielleiter erwarten, das er den Verlust des NSC entsprechend andersweitig kompensiert, z.b. indem sich der vielleicht lange Zeit über mehrere Abenteuer und über viele Hinweise aufgebaute NSC nach seinem Ableben dann doch als nicht so wichtig herauskristallisiert und ein anderer NSC an seine Stelle tritt?
    Das lässt den Spielern ihren Erfolg, ändert aber nichts am Fortlauf der Story.
    Oder du erwartest, das die Story dadurch einen absolut unerwarteten Verlauf nimmt bis hin zur Auflösung/dem Nicht-Eintreten dessen, was der Spielleiter ursprünglich an Handlung bringen wollte.
    Ich nehme an, du bevorzugst deshalb einen sehr freien Spielstil ohne größere Handlung von Spielleiterseite. Der SL soll bestensfalls auf die Handlungen der SC reagieren, nicht selbst Anstoß von Ereignissen sein, welche die Spieler nicht vollständig kontrollieren können.
    ???

    Und wenn du deine Spieler betrügst und das mit halbseidenen Argumenten zu rechtfertigen versuchst, dann bist du nicht nur ein schlechter Spielleiter, sondern auch ein schlechter Mensch.

    Bitte, bitte , auch wenn du das vielleicht nur aus Diskussionsförderungsgründen machst: Sieh bitte ein, das Aussagen über die Menschlichkeit von Personen, die du nicht wirklich kennst und die deine Ansichten betreffend der Art, wie man ein Spiel moderieren kann nicht teilen, in höchsten Maße fehl am Platz sind.

    Story ist, was hinten rauskommt. Wer als SL glaubt, dafür bescheißen zu müssen, der hat Rollenspiel nicht kapiert.

    Fragwürdige Aussage. :|
    Ich habe schon "beschissen" (wenn es der Stimmung und der Sache dienlich war), dennoch glaube ich nach 19 Jahren Rollenspielen (ok, aktive Zeit davon vielleicht nur die Hälfte) zu wissen, um was es dabei geht.
    Von Nicht-Kapieren kann da keine Rede sein. Mit solchen Rundumschlägen kann ich somit gar nichts anfangen.
    Ich würde mich eher dem anschließen, was Curtis Newton und Prometheus gesagt haben. :)

    Ich bin neulich zur Auryn 2009 gefahren und wollte dort als Spieler mal wieder an einem hübschen kleinen Old School-DSA 3 teilnehmen.
    In einer Gruppe, welche Aventurien kennt und gutes Rollenspiel bevorzugt.
    Schließlich fand ich noch eine Gruppe. Nur dann begannen zwei der Mitspieler mir zu erzählen, wie sie sich unlängst durch Horden von Borbaradianern und Untoten gekämpft hatten und was für tolle kampfoptimierte Charaktere sie doch hätten.
    Tja, da hab ich die Kirche dann im Dorf gelassen, meine hohen Erwartungen eingepackt und meinen Stil angepasst.
    Auf Cons muss man eh sehr tolerant sein. Zuhause in meiner früheren privaten Gruppe wäre mir das nicht in die Tüte gekommen.

    In meinen früheren Rollenspiel-Gruppen erwarteten die Spieler eigentlich vom Spielleiter entsprechend umfassene Kenntnis des Regelwerks bzw. wollten im Extremfalls von ihm eine Abwicklungsregel sehen, ohne selbst nachschlagen zu müssen.
    Selbstverständlich besaßen trotzdem einige Spieler das Regelwerk oder hatten es zumindest gelesen. Aber da wurde nicht draufrumgeritten.
    Eigentlich mußte der SL sich nur vor einem hüten: Willkür und Unbeständigkeit
    Aber eine Regel-oder Würfel-Manipulation ab und an war Ok, zumal meist zum Wohle der Spielercharaktere.

    Ist halt die Frage, ob es überhaupt möglich sein sollte, gegen gewisse Gifte oder Krankheiten eine signifikante Resistenz aufzubauen.
    Manche Gifte bringen dich um, wenn du kein Gegengift zur Hand hast. Und wenn du ein Gegengift hast und es überlebst, dann werden die Folgen auch nach dem dritten Mal nicht viel milder sein.
    Schon klar, das es hier um Helden geht, die Dinge/Situationen erleben und überleben, die andere Wesen töten würden.
    Aber will man es ganz realistisch, bleibt die Resistenzfähigkeit auf Stufe 18 diesselbe wie auf Stufe 1.
    Man sollte einfach ein Gegengift und einen Giftheiler dabei haben, der die richtige Behandlungsart kennt.

    Das sind die englischen Namen der Spruchlisten, die der Mythic hat. Leider fand ich dort keine Kurzbeschreibung der Klasse selbst....

    Mythic Base Lists

    Rolemaster Spell List
    The Eye
    The Mask
    The Will
    Vengeance
    The Defender
    Holy Mission

    Mein Vorschlag wäre ja Mystizist oder Mystiker, im Sinne von Mystizismus finde ich das sehr passend. Hat auch was von H.P. Lovecraft... irgendwie ;)

    Nur wäre das dann ein Mystic bzw. Mystiker. Und diesen Beruf gibt es im Grundregelwerk bereits. (Auch wenn dir wahrscheinlich eine andere Art von Mystizismus vorschwebt, als die Mystiker-Zauberspruchlisten ermöglichen...)


    Das hätte weder mit "religiöser Infiltration" noch mit "Hexenjagd" etwas zu tun

    Auf einer englischen Webside habe ich folgendes gefunden:


    "Channeling Companion
    [Blocked Image: http://www.dol-amroth.de/roleplay/images/ballnone.gif] Within this book you will find new professions, variant rules,
    new options, spells and professions: the Summoner (a pure spell user that uses channeling magic to summon creatures and
    forces), the Warlock (a hybrid spell user that focuses on scrying, fate, etc.), and the Mythic (the religious infiltrator)."



    "Religiöser Infiltrator" ... hm ... das sagt wohl besser aus, was er tut ... aber als Berufsname ist es ungeeignet. Da ist dann Phantom-Paladin wohl besser...

    Wenn ich das richtig interpretiere, ist der Priester eine Möglichkeit, das andere Berufe kirchliche oder religiöse Aufgaben übernehmen können? Das wäre ultrageil!!! 8o

    Wie kommst du zu dieser Interpretation? Da der Standard-Kleriker einfach ein universeller Götterdiener ist, dessen Spruchlisten die Mächte einer bestimmten Gottheit nicht wiederspiegeln, nehme ich an, das es sich beim Priester eher um die Schablone für einen solchen spezialisierten Gottesdiener handelt. Einen anpassbaren Vertreter einer bestimmten Religion. Nicht um eine Schablone, um andere Berufe in Kirchenaufgaben einzuführen. Dafür würde sich m.M. nach eher ein Berufspaket eignen...


    Mfg
    Metraton

    Absolut. Deswegen wäre es ja durchaus bei mir möglich dass eine gute im Sinne von mächtige Gruppe bei mir in einer Stadt die Macht übernimmt. Aber damit endet eben nicht alles, sondern das ist erst der Anfang einer Geschichte. In der andere Mächten auftreten.

    Auch wenn es die Diskussion nicht weiterbringt: Genau so würde ich das auch behandeln! :)

    Ich denke dass fast es sehr gut zusammen: egal auf welchem Powerlevel man spielt, den zu diskutieren ja nur beschränkt Sinn macht (wie der Verweis auf Spielercharaktere Lv 100 zeigte), es wird immer eine Gegenreaktion in irgendeiner Art und Weise geben die eine Verbindlichkeit und das Mächtegleichgewicht wieder herstellt.

    OMG 8| ... Level 100....redest du von Charakteren oder Kernspaltungswaffen? 8o
    Jedenfallstrifft "immer" nicht zu...denn dann könnte man jegliche Aktion vorneweg sein lassen, wenn die Re-Aktion grundsätzlich alles negieren würde.
    Allein das Wissen um "die anderen Mächte" schützt meine Spieler oft vor dem totalen Amoklauf. (Ich versteife mich hier jetzt auf die Spieler als Grund für das Eingreifen der "Ordnungsmächte". Es können natürlich auch NSCs sein, welche dadurch in ihren Aktionen ausbremst werden!)
    Am Ende kommt derjenige, welcher die anderen Mächte herausfordert/heraufbeschwört, vielleicht doch an sein Ziel.
    Aber auf Umwegen, ganz anders, als er es ursprünglich beabsichtigte....mit hohem Einsatz, Schmerz und Verlusten. Nicht so leicht, wie er dachte, als ihn seine anfangs schwache Umgebung glauben ließ, er könne sich mit seinen Fähigkeiten alles herausnehmen.
    DARAUS können wunderbare epische Geschichten entstehen! Oder zumindest spannende Abenteuer.
    Es ist auch ein wenig Sache der Zusammenarbeit zwischen SL und Spieler.
    Wenn es der Geschichte und Stimmung dient, bin ich gerne bereit den Spieler "über die Stränge" schlagen zu lassen.
    Zum Beispiel könnte ein Spieler den ultimativen Zauberkundigen des Bösen spielen, welcher so viel Macht anhäuft, das er zu einer kaum zu kontrollierbaren Gefahr für die meisten Bewohner der Spielwelt wird. Solange es SL und Spieler(n) Spaß macht und dadurch eine fantastische, merkenswerte Geschichte zum Leben erwacht... alles super!
    Aber irgendwann endet der umgebremste Aufstieg entweder und es tritt eine Relativierung der Macht des Spielers auf ODER die Kampanie ist zuende, denn "der böse Zauberkundige überzog alle Reiche mit einer fortdauernden Finsterniss". Ende der Geschichte. Spannender wird`s dann nicht mehr.No further Highlights.The End.
    (Hm...bin ich jetzt vom Thema abgekommen? Nö, oda? ?( )

    ich benutze in Fällen wo ein einigermaßen koordinierter Trupp kämpft gerne die optionalen Regeln aus dem Arms Law.
    -5 OB pro Gegner bei mehrere Gegnern
    +5 OB pro Allierten
    Angewandt bedeutete das bei mir, dass wenn eine offene kämpferische Auseinandersetzung eines Spielercharakters mit mehreren, sagen wir 4 Stadtwachen stattfindet, selbst höherlevelige Kämpfercharaktere schnell in die Knie gehen. Denn der Charakter hat bei 4 Gegnern -20 OB, während alle Gegner +20 Ob bekommen.

    Das ist ja interessant. Kannte ich noch gar nicht. Wobei ich den Malus/Bonus erhöhen würde, denn -20/+20 hält viele Leute nicht von einem Kampf gegen Übermacht ab, weil sie ihn trotzdem gewinnen würden.

    ich dachte auch mehr an so eine Kombi wie bei der Polizei an Flughäfen: einer mit Pistole der andere mit Gewehr

    Interessante Kombi. Aber warum die Differenzierung in leichte und schwere Schußwaffe?
    Schnell/langsam-Unterschied? Oder einfach nur Style?

    Zum Thema:
    ich gehe inzwische soweit dass ich meine wichtigen NPC outsource. D.h. NPCs die massiv Einfluß nehmen können werden auf der strategischen Ebene von Freunden geleitet die gar nicht bei mir in der Gruppe spielen. Sondern über ganz Deutschland verteilt sind. Da diese auch nur einen Teil der Informationen haben ist die Gefahr minimiert dass ich als GM irgendwelche Verwechslungsfehler im Informationsstand der NSCs begehe.
    Zudem hat es für mich (als GM) noch einen ganz anderen Effekt: die Zahl der Momente wo ich als GM überrascht werde steigt deutlich. Und ich kann mich mehr und mehr als neutraler Beobachter, der stellenweise auch stundenlang gar nicht gefragt/gebraucht wird, zurücklehnen.

    (Wie) ist das praktikabel? Ich meine, wenn du schnell mal eine spontane Spielrunde leiten willst, rufst du dann erst deine über Deutschland verteilten Outsource-Verwaltungskumpels an und informierst dich, was ihre "Charaktere" in letzter Zeit so erlebt haben?
    Oder verstehe ich das "über Deutschland verteilt" blos falsch und diese Freunde von außerhalb sitzen dann bei deinen Spielrunden mit am Tisch und spielen deine NPCs? ?( *verwirrung*