Posts by Storm

    Ich habe oft genug Probleme erlebt, wenn der eine in einer Runde A sagt und B meint und der Rest nach A handelt


    Zum einen erst einmal vielen Dank für die beiden Links - ich werde sie mir später zu Gemüte führen!



    Zum obigen Zitat von Dir fällt mir nur eines ein - ich bin absolut Deiner Meinung! Daher ist es ungemein wichtig das man sich bei Spielen wo es möglicherweise unterschiedliche Ansichten zu bestimmten Punkten geben könnte diese im Vorfeld klärt oder dann wenn sie Relevanz entwickeln eine kurze Unterbrechung einfordert, zur Klärung.
    Dennoch ist und bleibt dies ein riesiges Problem. Ich habe solche Situationen selbst bei Spielen erlebt die, wie das bei Star Trek ja der Fall ist, durch enormes Audio-Visuelles Material belebt worden sind. Da sollte man denken, sollte es keine Probleme geben...weit gefehlt. Aber es ist nichts was man nicht ausräumen könnte, wenn man will. Und außerdem sollte sich jeder gute Spielleiter auf einen Kompromiss zwischen den Vorstellungen und Wünschen der Spieler und seinen eigenen einlassen können. Sonst kann man ihn getrost in die Tonne treten. Ich denke da stimmt ihr mir alle zu.


    Aber das ist wieder ein Thema für sich und sollte an anderer Stelle diskutiert werden. Zum Thema zurück möchte ich noch mal meinen Kommentar aus dem "Heldenstatus"-Thema erwähnen: Viel Gold ist es in MEINEN Runden dann wenn die Spieler nicht sofort wissen wofür sie die Kohle direkt wieder auf den Kopf kloppen können. Dann war's sogar deutlich ZU VIEL Gold. Oder wenn die Gruppe darüber nachdenkt die zweite oder dritte Burg zu bauen. Eine Armee aufzustellen. Oder eine magische +250 Vollplattenrüstung des fliegenden Todes zu kaufen. Sollte sowas wirklich mal versehentlich passieren (keine Geldnot bei den Helden) muß ich dringend Abhilfe schaffen. Das ist aber meist nicht schwer und kommt extrem selten vor. Die Helden machen sich für gewöhnlich im Laufe ihres Lebens deutlich ein paar mehr Feinde die solche Situationen gerne nutzen um unverhofft und geballt, vielleicht sogar gemeinsam im Packt aufzutauchen...die Bösewichter sind ja auch nicht doof!


    Im übrigen halten sich alle meine Spieler durchaus damit auf die Logistik ihrer Helden sehr genau zu nehmen. Da werden Unterhaltskosten berechnet, Pfeile abgestrichen wenn sie verbrauchst sind, und in Tavernen einzelne Malzeiten, Getränke und Übernachtungen akribisch festgehalten und abgerechnet. Bis hin zum handeln über einen günstigeren Tarif. Bei mir bekommt halt keiner was "geschenkt".

    Ah, ok, das hatte ich falsch verstanden. Hm. Auch dazu meinte ich schon mal was gelesen zu haben. Irgendwas in den Spruchlisten von damals. Dreamlord oder Moonmage oder sowas. Kann das sein? Bin mir aber gänzlich unsicher ob ich das nicht verwechsele. Muß mal meine Bücher durchwühlen ob ich was derartiges finde. Klingt aber nach einer interessanten Sache - bis auf das alte Matrix-Problem das der Rest der Truppe nix zu tun hat während der Magier im Astralraum weilt...

    Die Frage nach dem "Umgang" damit kann ich nur schwer beantworten. Ich habe für gewöhnlich solch Verhalten und Bedürfnis einfach hingenommen ohne gesondert darauf einzugehen. Für mich sind kleine Geschichten spannender in denen der "Durchschnittstyp" unter großen Entbehrungen kleine Momente des Glücks erringt, als riesige, epische Sagen von überlebensgroßen Figuren die mit den Göttern ringen und Königreiche als Spielbälle verwenden.

    Dies ist in der Tat eine schwierige Frage. In den Gruppen in denen ich "für gewöhnlich spiele" ist es zumeist so das die Spieler "echte Helden" spielen möchten - oder sie tun es einfach. D.h. das selbst jene Charaktere die als zwielichtig angelegt wurden früher oder später beweisen das sie ein Herz aus Gold haben. Man muß es nur finden. Allerdings beantwortet dies die Frage nicht erschöpfend da es zwischen Helden und Helden auch sehr große und deutliche Unterschiede gibt. Da gibt es den normalen Held des Alltages der seinen Gewinn daraus zieht das er Gutes tut, Gutes Denkt, sie Gut verhält und generell Ehre beweist. Dazu muß er keine Anerkennung erringen - er IST ein Held. Egal ob es jemand bemerkt! Zu dieser Sorte gehören die meißten meiner Spieler mit ihren Charakteren. Und diesen widerfährt oftmals auch sehr schlechtes...da passieren so Dinge das sie Krank werden oder gar vergiftet, ausgeraubt, gefangen, verfolgt oder gar denunziert. Nicht häufig, zugegeben, aber dennoch. Und auf jeden Fall häufiger als das sie von Königen empfangen werden, oder Drachen töten können. Dies ist mir die liebste Variante weil "realistischste". Hier leben die Helden ihr beschiedenes Heldenleben auf der suche nach ihrem Platz in der Welt. Dabei gelangen sie ganz langsam und nebenbei zu Ruhm und Ehre. Dies waren bisher immer die besten Geschichten, mit der längsten Dauer und den erinnerungswürdigsten Momenten. Natürlich kommen diese Helden irgendwann auch "groß raus". Aber eben anders als in der zweiten Variante: hier sind die Charaktere "Super"helden. Von vorne herein darauf ausgerichtet als solche erkannt und behandelt zu werden. Sie tragen quasi ein Schild mit der Aufschrift "Held" um den Hals. Diesen Charakteren passieren oben genannte Dinge eigentlich nicht. Warum? Weil die Spieler dieser Charaktere definitiv davon abgetörnt würden. Pfui bah. Zum Glück - da dies nicht meinem Geschmack entspricht - habe ich im Laufe meiner "Karriere" nur wenige dieser Spieler gehabt. Und ich habe, zugegebenermaßen, diese Phase auch durch gemacht aber hinter mir gelassen.


    Heute rette ich lieber ein kleines Dorf vor einem Oger im Wald als das ich ein ganzes Königreich von dem "unbesiegbaren Super-Nekromanten-Dämonendrachen" befreie. Letztere Plots finde ich thematisch extrem inflatorisch, langweilig und vor allem "unrealistisch".


    Und im übrigen kann bei mir jede Drachentöter-Gruppe in jedem RPG von einer Gruppe gut organisierter Stadtwachen zu jedem Zeitpunkt platt gemacht werden wenn sie sich so verhalten das dieses Ergebnis gerechtfertigt ist. Ich spiele kein Spiel mehr dessen Regelwerk es nicht gestattet das ein "unerfahrener" NSC einen um so erfahreneren dennoch verletzten oder gar töten könnte - mit einer reellen Chance. Also zB Rolemaster2 ja, aber D&D nein. Ich denke ihr versteht was ich meine.


    In meinem ersten Heldenbeispiel ist Storytelling der treibende Faktor. Im zweiten, habe ich gemerkt, zumeist "Anerkennung". Zumindest (bitte, man beachte das ich dies nicht generalisiert ausdrücke!!!! Das kann bei jemand anderem ganz anders aussehen!!!) in den Fällen wo ich diesen Powergamern der zweiten Heldensorte begegnet bin war offensichtlich das hier auch deutliche Defizite des realen Lebens kompensiert werden sollten. Das Bedürfnis nach einer Art Aufmerksamkeit und Bewunderung welches offenbar sonst nicht gewährt wurde. Diese Spieler definierten sich auch am stärksten ÜBER ihre Charaktere, während sich die Spieler der ersten Sorte MIT ihren Charakteren identifizieren. Ich hoffe das ist einigermaßen verständlich und nachvollziehbar.

    Ich meine mal irgend was in dieser Art in einem der RM2-Compendiums gelesen zu haben. Im übrigen gibt es da das PP-Development auch schon.


    Ansonsten kann ich nur einen Blick in das Rollenspiel Ars MAgica empfehlen, in dem es einen Skill gibt mit dem man ein magisches Duell ausfechten kann ohne das man sich gleich zwangsläufig röstet. Hierbei wird mit Zaubersprüchen "am fließenden Band" und roher magischer Energie gehandhabt ohne das man allzusehr auf die Details ein geht. Das ganze nennt sich Certamen und ist ein wirklich schönes Stilmittel - ein magisches Ringen in dem zwei mächtiger Geister in Gedanken um den Sieg streiten. Das kann theoretisch auch völlig still und unbemerkt ablaufen, ist aber eher nicht die Regel.

    So, Leute, jetzt ist Schluß damit. Wenn hier nicht gleich wieder der gewohnte Ton von "nett&freundlich" einkehrt wird es Zeit etwas zu unternehmen. Ich möchte euch allzuhöfflich noch mal auf die Foren-Etikette hinweisen die auch hier voll und ganz greifen! Viele eurer Postings enthalten trotz der Art und Weise wie ihr inzwischen diskutiert sehr gute Ansätze & Betrachtungsweisen. Das wollen wir nicht vergessen. Aber wir wollen auch nicht vergessen wie wunderbar angenehm es ist in einem Forum zu diskutieren wo man sich gegenseitig respektiert und gerade solche "Schlachten" nicht fürchten und führen muß. Wir sind alle alt genug um zu wissen wie schnell ein Posting auch mal falsch verstanden worden sein kann. Das liegt am Kommunikationsmittel. ABER wir rühmten uns bisher das dies in DIESEM Forum hier kein Problem sei denn so was ist schnell aus der Welt geschafft und von allen beteiligten VERZIEHEN.


    VERSTEHEN WIR UNS? Oder muß ich deutlicher werden?!






    Im übrigen, nur so als Idee die alle Seiten befriedigen dürfte, möchte ich auf das "Raubrittertum" hinweisen. Mehr mehr dazu wissen möchte möge sich selbst informieren oder an passender Stelle einen ANDEREN THREAD neu eröffnen. HIER ist der falsche Ort darüber zu diskutieren. Auch werde ich mich aus dieser Diskussion heraus halten, egal wo sie statt findet.
    Dennoch - der Hinweis ist dahingehend für alle interessant, wie ich denke, da er zum einen historisch belegbar ist und zum anderen für eine Fantasy-Welt dennoch viele spannende Abenteuer bieten kann. Historisch belegbar ist er zum einen dahingehend als das ich die Geschichte meiner Familie bis ins 11 Jhdt. zurück verfolgen kann. Mein Stammbaum enthält die ein oder andere SEHR erfolgreiche Generation von Raubrittern. Keine Spur von "die Bevölkerung setzt sich zur Wehr" oder "der Handel bleibt aus". Und dennoch sind eine Ahnen der Geschichte zu folge wenig zimperlich mit ihren "Gästen" umgegangen. Auch hat sich meine Familie nicht auf ihr eigenes Lehen beschränkt, beim Ausüben ihrer Aktivitäten. Deshalb war das ein oder andere Nachbarschaftliche Verhältnis u.U. etwas "gespannt". Ist eben immer eine Frage "wer gerade der Stärkere ist". Und im übrigen waren gerade in Deutschland häufig auch die Könige diejenigen nicht gerade zu den Stärksten gehörten und auf den Rückhalt der Mehrheit des Hochadels angewiesen waren. Gegen einen aus diesem Stand vorzugehen war schon immer schwierig. Aber dies soll die Diskussion NICHT neu entfachen (siehe ganz oben. Anfang des Postings. Punkt.) Man nehme dies einfach nur als Idee oder Vorschlag wie man derlei auch in seiner eigenen fantastischen Spielwelt nutzen KANN.


    In diesem Sinne wünsche ich frohes würfeln und auch weiterhin viel Spaß an den hier herschenden disziplinierten, höflichen, freundlichen und respektvollen Diskussionen. Denn gestritten wird nur in anderen Foren... ;)

    Dem kann ich mich nur anschließen - allerdings muß ich auch sagen das mir Demons trotz allem sehr gut gefallen hat. Das Modul erfordert sicher sehr viel Arbeit um daraus eine richtige Kampagne zu machen (was ich damals getan habe), ist dann aber sowas wunderbares wie zB D&D Tomb of Horrors...ich hab's geliebt. Meine Spieler haben damals eine riesige Expedition nach Aranmor organisiert und angeführt. Von den ehemals zwei Schiffsbesatzungen mit NSCs und den 8 SC sind dann, wenn ich mich recht entsinne, nur noch knapp 7 oder 8 NSCs übrig gewesen, und 5 SCs...
    Es hat aber dennoch, wie erwähnt, sehr viel Spaß gemacht!

    Es wäre auch im Wilden Westen eher unüblich gewesen wenn der Sheriff den Reichen neuankömlingen erstmal ihr erspartes abnimmt.


    Ich wollte ursprünglich noch was zu dem Wild West-Vergleich schreiben, habe es mir dann aber verkniffen weil ich dacht es sei offensichtlich. Jetzt aber dann doch:


    Der Unterschied zwischen dem WW und dem Mittelalter/Fantasy-Setting ist jener das im WW der Stand des Adels im Grunde keine Bedeutung mehr hatte und praktisch jeder reich sein konnte - und DURFTE. Im MA ist dies VÖLLIG anders. Da gibt es in ländlichen Regionen nur einen Schlag Leute die so was sein können und dürfen: die besagten Adligen. Und die achten auf dieses Recht sehr eifersüchtig da es ihre Machtposition sichert. Entsprechend würde genau dies ein Landadliger oder ein König tun wenn ein reicher "Held" in seine Reichweite kommt: er setzt ihn fest, konfisziert seinen Besitz und lässt ihn entweder im Kerker verrotten (die sichere Variante, man weiß ja nie ob er nicht doch wichtig ist...), oder hängt/köpft ihn (wenn der Herrscher mutig ist).


    Die einzige Ausnahme reicher "Bürger" sind zum einen der Klerus und zum anderen, gerade im Spät-MA, der aufkommende "Stand" der Händler, welcher aber ausnahmslos in großen, meißt Küsten, doch zumindest Hafenstädten zu finden ist. Zu diesen zähle ich jetzt auch mal die Oberhäupter von ansässigen Gilden. Und, wie schon erwähnt, bis auf den reichen Händler können sich alle mit einem Standessymbol ausweisen. Und die Händler bleiben für gewöhnlich aus gutem Grund in ein paar wenigen Städten, wo sie bekannt sind - denn das bedeutet die einzige Gewähr NICHT vom nächsten Ritter ausgenommen zu werden und bezichtigt zu werden man sei ein Dieb....


    Wäre ich Herrscher, würde ich das auch so machen. Wo kämen wir denn da hin wenn jeder Bursche, der eigentlich verpflichtet ist mein Land zu bestellen (Stichwort Lehnseid), einfach auszieht um Abenteuer zu erleben, und nach ein paar der selbigen zurück kehrt, die Taschen voller Gold, mit allerlei magischem Tand, und sich dann einen feuchten *"§%$"& darum schert was ich von ihm will. Pah! Das geht doch nicht! Das bringt die von Gott gegebene Ordnung durcheinander. Und überhaupt - wofür braucht der mich dann noch? Mich Tyrannen? Wenn der sich jetzt zum Schutz selbst Söldner leisten kann? Und wer bestellt jetzt meine Felder?


    Das ist ein SKANDAL und ein VERBRECHEN! Der gehört doch eingebuchtet und ausgepeitscht! Als abschreckendes Beispiel!!!



    Viel Spaß liebe Spielleiter! ;-) :D

    Genau das ist ja das Problem auf das ich hin weisen wollte. Die werden deutlich Probleme haben an bestimmte Güter zu kommen oder trotz Reichtums nicht negativ aufzufallen. Das gilt natürlich nur für "zivilisierte feudale" Gesellschaften. Im Grunde handhabe ich das wenn ich Shadow World spiele (oder auch bei MERP) ähnlich wie bei DSA: "Magier" stammen für gewöhnlich von einer Akademie und können sich entsprechend ausweisen. Auch "Magier" von persönlichen Lehrmeistern können dies da selbige ihre Lehrlinge zu den Akademien zur Akkreditierung schicken.
    Krieger mit speziellen Ausbildungen haben der gleichen und daher das Recht auch Standeswaffen des Adels zu tragen. Kämpfer hingegen und anderes Charaktervolk bekommen da mordsmäßig Ärger.
    Jetzt gibt es auf ME natürlich keine Magierakademien. Aber dort wird ein "Zauberer" ohnehin anders behandelt als auf anderen Welten. ISt aber auch sehr viel seltener.
    Und an die Stelle von Kriegerakademien (die es durchaus geben könnte...) treten hier die Wachmannschaften der größten Städte Gondors/Arnors welche nach durchlaufener Karriere das Recht verbriefen weiterhin die Waffen des Berufs zu tragen, als da wäre Schwert, Schild u.ä..
    Allen anderen, nicht adeligen ist das Tragen dieser heraldischen Waffen absolut untersagt. Außer natürlich sie entstammen dem Adel oder gehören zu dessen militärischen Begleitern.

    Ich vertrete voll und ganz die Ansicht von Bard und Walt.


    Man sollte Bedenken das es in einer mittelalterlichen Welt in einem größeren Reich kaum möglich ist wirklich die genauen Hintergründe eines Fremden nachzuvollziehen.



    Was das angeht - deshalb gibt es Heraldik. Damit kann man sehr genau und schnell sehen "Wer wer und vor allem WAS" ist. Und wehe dem Helden der Heraldik fälscht und vortäuscht wer oder was zu sein....

    Die genannten Muskatnüsse wuchsen damals z.B. nur auf einigen, wenigen Inseln in Asien und wurden Monopolistisch importiert.


    ...und waren auch nur für einen bestimmten Stand zu erwerben. Der fahrende Söldner oder der "zu Geld gekommene Bauer" wäre nie in der Lage gewesen eine Muskatnuß zu kaufen. Der örtliche Lehnsherr oder vielleicht noch die Gildenoberhäupter einer großen Stadt dem gegenüber ganz sicher. Dies ließe sich auch auf die Kräuter übertragen - selbst bei existierendem Angebot und verfügbarem Geld kann einer Spielergruppe aufgrund ihres Status der Zugang also verwehrt bleiben.

    Das ist ja auch das gute an RM - die einzelnen Editionen sind zumindest hinreichend kompatibel um das ein oder andere doch mit einbinden zu können, was einem gefällt, ohne gleich komplett umsteigen zu müssen. Vergleichbar mit DSA3 zu DSA4. Die Unterschiede sind da und deutlich - aber nicht Welten trennend.


    Ich kann daher RM4/RMFRP, also das der 13Mann, absolut empfehlen!!!

    Wenn Du den Heertross suchst der noch immer die Flagge von RM2/C hoch hält, dann schare Dich in die kleine Gruppe ein die sich in meinem Rücken befindet. Hier ist RM2! Nirgends sonst. Aber dennoch kann ich nur empfehlen das neue RM von 13Mann eiiner genauiglichsten Prüfigung zu unterziehigen. Denn ist es nicht wahrlich erquikelich! ;)


    Ich war selbst sehr versucht und bin nach wie vor aufs äußerste begeistert von der Qualität der abgelieferten Arbeit. Viele andere Deutsche Verlage könnten sich da eine gehörige Scheibe abschneiden was die Handwerkliche Güte angeht! Und so halte ich "meinem RM2" nur deshalb die Treue weil ich es kenne, alles davon habe und es keinen Grund gibt von meinem Käfer runter zu steigen... ;)



    Willkommen im Forum!


    Steine werfen ist nur für Männer erlaubt - die tragen Bärte. Oder ist hier etwa Weibervolk anwesend? Spalter! Er hat Jehova gesagt!...

    Dem kann ich mich nur voll und ganz anschließen. Aber das habe ich ja auch schon mehrfach in anderen Themen geschrieben. Die Spielwelt stellt sich nicht auf die Charaktere und deren Fähigkeiten ein - ergo müßen sich die Spieler wenn sie erfolgreich sein wollen oder überleben möchten, nach der Spielwelt richten.

    Stellenweise habe ich auch schon die Spieler sich selber Punkte geben lassen.


    Das haben wir auch mal eine Zeit lang getestet hat sich bei uns aber nicht bewährt. Der Grund hierfür ist mangelnde Kritikfähigkeit meiner Leute, würde ich vermuten. Keiner wollte dem anderen was weg "nehmen" aber zum Teil dafür übermäßig was "gönnen". Endeffekt war das entweder alle irgendwie gleich aber zu wenig Punkte bekamen oder alle irgendwie gleich viel zu viele Punkte. Oder eben alle irgendwie gleich viele beliebige Punkte ;)

    *Hähähähähähäääää* (besonders fieses und hämisches lachen) :D


    Das ist ja schonmal nicht schlecht wenn sich daraus so eine lustige Story entwickelt. Aber eigentlich passiert das eher selten. Grundsätzlich nervt es mich einfach wenn ich mir vorstelle das so ein Charakter aussieht als hätte er eine ganze Plunderkise ausgeräumt und sich mit Tand behängt. Grrrr...für jedes Wehwehchen ein Mittelchen. Da braucht man ja gar nicht mehr kreativ nach Lösungen suchen.


    Quote

    "what ales the my friend?"

    Am Schlimmsten finde ich die "Sammler", die Listen führen was sie schon erschlagen haben. Und wenn man dann ein Charkterblatt in die Finger bekommt auf dem aufgeführt ist 2 Black Reaver und 4 Balrogs getötet dann ist´s auch einfach gut.


    Ohne jetzt Spielern des Systems zu nahe zu treten - aber das ist "typisches" D&D: einmal das Monster Manual rauf und wieder runter. Gähn. Ich stimme voll zu. Hin und wieder muß ich zugeben das ich schon mal gerne eine etwas exotischere Mischung an Gegnern haben würde - weg vom Standard Mensch-Ork-Troll. Aber tatsächlich ergibt sich das bei uns einfach nicht. Und ich halte Zufallsbegegnungstabellen für wenig lustig.


    Im übrigen finde ich es noch schlimmer wenn jemand Seitenweise Listen mit magischen Gegenständen auffährt. Da wird mir schlecht. Ist aber auch eine typische D&D-Krankheit. Oder - wenn dies jemand als D&D-Bashing empfindet - typisches Diablo/WOW/"setze beliebiges Computer/Online RPG" Problem.


    Aber darüber haben wir uns ja schon in einem anderen Thema ausgelassen.