Posts by Torshavn

    Grundsätzlich finde ich die Idee eines Inquisitors sehr gut. Grundsätzlich würde ich ihn aber auf der Basis eines Priesters erschaffen.

    Für meinen Geschmack baust du ihn zu sehr als Kämpfer auf. Das ist ein Inquisitor meiner Meinung nach nach. Er ist ein Ankläger im Namen seiner Gottheit. Er sucht und verfolgt Frevler an seinem Glauben besonders auch in den eigenen Reihen. Aber er tötet in der Regel nicht selbst. Er läßt töten, läßt foltern. Ihn begleiten Paladine (Heilige Krieger) seiner Kirche, um ihm zu helfen. Er verhört, er legt die Glaubensregeln aus. Er ist eher ein Intellektueller seines Glaubens.

    Sein Heiliges Symbol sollte ihm eher einen Bonus auf Einflussnahme und Wissensfertigkeiten geben. Die Spruchliste 'Zeichen' passt gut zu ihm, da stimme ich dir zu.

    Achso, da gibt es denke ich ein Missverständnis. Ich meine Low-Level im Sinne von "nicht episch", also kleine Handlungen. Diebstahl im Bauerndorf, Eskortaufträge für die Lieferung zum Marktflecken, etc. ...oder eben der Bär, der das Dorf angreift.

    Da haben wir uns gar nicht so missverstanden.

    Ich spiele auch gerne mal kleine Abenteuer, die nicht die Welt oder die Region verändern. Aber ich mag auch die Weltenrettergeschichten;). Ich habe schon beides in und auch mit Aborea geleitet.

    ie ganzen Bilder in den Büchern sind eher "aufgeräumt" (also eher John Wayne statt Clint Eastwood, falls du verstehst).

    Das Outfit ist dir zu 'sauber'? Ich mag das eigentlich sehr. Für mich gibt's viel zu viel 'Dark Fantasy' und 'Grim & Gritty' Welten, Szenarien, RPG's.

    Aber auch hier glaube ich, das du mit Aborea (und Rolemaster) beides gut spielen kannst.

    Nach dem ich im letzten Jahr auf der CaveCon in Aschaffenburg Aborea in mehren Runden beim Chemiezwerg kennen- und spielenlernen durfte, war ich auch in diesem Jahr wieder da, im kalten Februar. Diesmal eine eigene Runde im Gepäck, und natürlich auch vorher angekündigt.

    Chemiezwerg hatte den Aboreastand mitgebracht und schön aufgebaut. Obwohl diesmal irgendwie weniger los war, als im letzten Jahr. Am Stand selber gab's kaum wirklich interessierte Spieler (das war in Dreieich anders).

    Um 15.00 Uhr gab es dann eine kleine Premiere, der erste Aborea Workshop: 'Spielleiten- das kann doch wirklich jeder', charmant und kompetent gehalten von Martin. Es war schon witzig, wie diesem Vortrag lauter alte Meisterhasen gelauscht haben. Wir hatten viel Spaß beim Diskutieren. Die Zeit verging wie im Fluge.

    Dann war es auch schon Zeit für meine Runde. In einem gemütlichen Raum über der Töpferwerkstatt (direkt neben einer DSA5 Runde) habe ich alles aufgebaut. Martin war so lieb und hat mir meine Spieler gebracht, da ich kurzfristig den Raum gewechselt habe. Da sassen dann drei erfahrene Rollenspieler, die Aborea nicht kannten, und ein Rollenspielneuling, mit er ein paar negative RPG- Erfahrungen.

    Ich hatte mir der kalten Jahreszeit wegen den 'Zauberwürfel' als Abenteuer ausgesucht. Nach einer kleinen Einführung in die Welt Aborea, den Kontinent Palea, das Imperium Trion und die Stadt Leet, durften sich meine Spieler einen Charakter aussuchen.

    Thorsten hat sich für einen Halbling Zauberer (Frido Fuchsloch), Christoph für einen Mensch Dieb (Jando Arbach), Manu für einen Zwerg Priester des Esron (Mjoll) und Philipp für einen Mensch Krieger (Bertold) entschieden.

    Danach sind wir gemeinsam den Charakterbogen durchgegangen, haben einige Regelmechanismen geklärt. Und dann ging es auch schon los. Da stand also tatsächlich ein Goblin Kind vor den Toren des tiefverschneiten Leet und bat bibbernd um Hilfe...

    Die Spieler hatten viel Spaß mit dem atmosphärischen Abenteuer; die klingenden Namen (Klaas, Pukki, Krampus) kamen gut an. Nach zweieinhalb Stunden war das Abenteuer erfolgreich bestanden. Die Charaktere durften eine Stufe aufsteigen, und die Spieler ihre Charaktere mitnehmen. Vielleicht tauchen sie ja in anderen Runden wieder auf:).

    Die Spieler waren zufrieden: das Abenteuer konnte überzeugen, die einfachen Regeln kamen sehr gut an.

    Und ich hatte meine Feuerprobe als Aboreasupporter auf der Cave Con glücklich bestanden...

    Würde mich um Feedback echt mal freuen.

    Mir ist nicht so ganz klar, was du dir unter einem Ordensbruder vorstellst, im Gegensatz zu einem Priester?

    Für mich ist ein Ordensbruder ein Mitglied einer Kirche, zugehörig zu einer Glaubensgemeinschaft eines Gottes, einer Göttin. Bewohnt meist ein Kloster; und ist ab und an im Auftrag seines Ordens unterwegs.

    Betrachtet man den Priester als einen der Gottheit geweihten Ordensbruder, also höher in Rang und Macht als ein einfacher Ordensbruder, würde ich z.B. einfach Abstriche bei den Fähigkeiten eines Priesters machen:

    Ein Ordensbruder hat zwar ein Heiliges Sysmbol, aber es erhöht nicht seine Rüstung; er kann keine Schriftrollen benutzen; bekommt keinen Bonus auf Heilen; kann keine Messe lesen und keine Segnung durchführen. Er ist nicht in der Waffe seines Gottes geübt; kann aber eine einfache Waffe führen, wie z.B. einen Stab. Und ich würde ihm nur Zugriff auf eine Spruchliste gewähren. An den Fertigkeitskosten würde ich nichts verändern.

    Damit wäre der Ordensbruder auch ein guter Heiler, und sicherlich allein deshalb im Volk schon willkommen. Und er verkündet durch sein tun gleichzeitig seinen Glauben.

    Wenn er Ambitionen hat einmal zum Priester aufzusteigen, kann er das versuchen, in dem er z.B. so etwas wie Göttliche Gnade ansammelt (die er sich durch gute Taten erwirbt). Und ab einer bestimmten Anzahl, dann zum Priester geweiht werden kann. Dann bekäme er auch alle Priesterfähigkeiten hinzu.

    Siehst du Aborea auch eher im Low-Level-Fantasy Bereich, oder spielst du auch epischere Handlungen damit?

    Ich denke man kann beides machen, das Regelwerk ermöglicht es ja. Aber ich persönlich siedel meine Abenteuer auf Aborea gerne im HighFantasy Bereich an, mit viel Magie:).

    LowLevel spiele ich häufig genug (RuneQuest; Mittelerde). Da ist mir Aborea eine willkommene Abwechslung.

    Erst einmal 'Danke' Jadetiger für die Erinnerung an dieses schöne Abenteuer. Das ist Jahre her, das ich es einmal spielen durfte.

    Geschichte und Atmosphäre passen gut zu Aborea und auch gut nach Leet und Umgebung (das könnte ich in meiner neuen Runde sogar mal ausprobieren).

    Es gibt ja ein Abenteuer in der Aboreabox, das durchaus Ähnlichkeiten aufweist, und auf einem Text von Heinrich Heine fußt: Atta Troll, das zu meinen Lieblingsabenteuern für Aborea gehört.

    Guten Morgen meine lieben MitspielerInnen,


    zunächst möchte ich euch ein gutes neues Jahr 2018 wünschen.:).


    Bei mir haben sich privat leider ein paar Umstände ergeben, die mich zwingen ein paar meiner bisherigen Aktivitäten einzustellen.

    Dazu gehört leider auch diese Forenrunde.


    Ich bedanke mich für euer großes Engagement, und den Spielspaß, den ihr mir bereitet habt.


    Euer Spielleiter Torshavn

    Einen schönen zweiten Weihnachtstag wünsche ich euch.

    Genießt die Rauhnächte. Aber denkt daran, die Anderswelt ist in dieser Zeit nur einen kleinen Schritt weit entfernt.

    Als ihr näher an die große Feuerstelle herankommt, rücken die Männer und Frauen beiseite, lassen euch mit auf den Bänken Platz nehmen. Schnell habt ihr einen Weinschlauch in der Hand, der gerade herumgereicht wird. Und etwas dunkles frisches Brot, das von Hand zu Hand geht. Ihr werdet in die Gespräche eingebunden. Augenblicke später seit ihr mitten im Geschehen. Auch kleinere Kinder toben um euch herum.

    Dann kommen auch schon die Frauen mit einem großen Topf, dem ein herrlicher Geruch entströmt, und Holzschüsseln und verteilen das Rehragou.


    Ihr habt auch nach über einer Stunde noch keine Namen gehört. Und der Hausherr hat sich euch auch nicht vorgestellt. Aber ihr seit mit einer großen Herzlichkeit umfangen. Ihr werdet umsorgt. Man fragt euch nach Geschichten. Thomaso scheint sich sehr wohl zu fühlen...






    Während Mori ihren Blick schweifen läßt, sieht sie einfache Männer, Frauen und Kinder. Waldarbeiter und Jäger zumeist. Köhler und Hirtenjungen. Sie alle leben, von dem, was sie dem Wald abringen können. Die Kleidung ist praktisch und zweckmäßig in Grün- und Brauntönen gehalten. Viel zu holen gibt es hier sicher nicht.

    Die Halle ist sauber, die Bänke, Tische und Hocker solide gemacht. Das Dach scheint dicht zu sein.

    Grob geschätzt halten sich etwa dreißig Personen in der Halle auf. Aber die Lagerstätten liegen in den Schatten und sind nicht einsehbar.


    "Es gibt Rehragou, und frisches Brot" antwortet Heva auf Moris Frage.