Posts by Swidger

    Hallo Leute!


    Also bis jetzt, kam schon vieles Interessantes zum Thema zusammen. Vielen Dank nochmals an dieser Stelle. Um dem ganzen noch eins draufzusetzen, werde ich euch jetzt taggen :D Vielleicht beteiligt ihr euch daran. Bin neugierig geworden.


    Der 8-Fragen-Tag :D

    • Was ist eurer Meinung nach die größte Community?
    • Welche ist die beste Community und warum?
    • Welches System bietet die meisten und/oder die besten Fanwerke?
    • Gibt es eine Spielhilfe, die ihr –unabhängig vom System- vorstellen oder empfehlen würdet?
    • Was ist daran so besonders oder einzigartig?
    • Welche Spielhilfen würdet ihr euch konkret für Aborea, Rolemaster, DSA (eurem Wunschsystem) wünschen und was hält euch davon ab, sie selbst zu schreiben?
    • Gibt es das perfekte Fanwerk? Wenn nein, wie sieht diese denn eurer Meinung nach aus?
    • In welche Reihenfolge würdet ihr folgende Begriffe bringen: Regelerweiterungen, Charaktere/NSCs, Regionalbeschreibungen, Abenteuer, Soloabenteuer, Materialien (Waffen, Rüstungen, Artefakte usw.), Bilder/Illustrationen, Kurzgeschichten, Kartenmaterial, Hintergründe/Geschichte, alternative Beschreibungen/Möglichkeiten (vgl. Chemiezwerg unter Fanwerke)… weitere Vorschläge?

    Liebe Grüße,
    Swidger

    Hallo Lynx!

    Zum einen ist es toll, wenn es unter den Spielern (ich mag das Wort Fans einfach nicht so) einen Ideenaustausch gibt. Einfach eben weil. ^^ Ich persönlich finde es spannend, was andere Runden aus einer Welt machen, welche Ergänzungen sie für wichtig halten und wie sie bestimmte Informationen aus den Regelwerken interpretieren. Ganz klar, wenn etwas für die eigene Runde dabei ist, wird die Idee den geneigten Spielern auch vorgeschlagen und dann übernommen. Manchmal inspiriert Fanwork aber auch einfach nur, auch das ist eine super Sache.

    Stimmt! Manchmal bedarf es keiner tiefgehenden Begründung, es ist halt einfach schön, wenn es einer macht. Fanwerke als Beleg für die Sichtweisen und individuellen Interessen anderer Spielgruppen zu sehen, ist eine tolle Sicht, die mir so noch nicht bewusst war. Schön.


    Zum anderen empfinde ich es auch als positiv, wenn ein Verlag eine positive Haltung gegenüber Fanwork zeigt - so wie hier zum Beispiel. Das gibt den Spielern einfach ein gutes Feeling. Gerade wenn im verlagseigenen Forum Fanwork respektiert bis gewünscht wird, fühlt sich mancher vielleicht nicht so sehr als reiner Konsument, von dem man nur das Beste haben will - das liebe Geld. Zugleich wird auch ein wenig Nähe geschaffen, wenn die Herausgeber eines Spiels die Community auf diese Art und Weise "mit einbeziehen", wenngleich auch nicht unbedingt im offiziellen Material. Ist vielleicht etwas blöd ausgedrückt aber ihr versteht sicher, wie ich das meine. In meinen Augen ist akzeptiertes und gewünschtes Fanwork eine Form positiver PR.

    Dem würde ich so zustimmen und es ist nicht blöd ausgedrückt :D . Wenn du in einem Verlag für die PR zuständig wärst, wie würdest du diesen Ansatz fördern?


    Darf Fanwork etwas kosten?
    Jaein. Ich vertrete die Meinung, dass Fanwork etwas kosten darf, wenn es: qualitativ gut ist UND den Spielern in Form eines Heftes o.Ä. angeboten wird. Dann sollte der Preis aber auch primär die für die Herausgabe anfallenden Kosten decken, mehr nicht.

    Was bedeutet für dich in diesem Zusammenhang "Qualität" und weshalb muss es physisch in Form eines Heftes vorliegen? Ein Preis auf Selbstkostenbasis? Was ist mit der Leistung der Autorin?


    Persönlich habe ich schon sowohl positive, als auch negative Erfahrungen mit Fanwork gemacht. Negative in dem Sinne, dass es Spieleentwickler gab, die grundlegend die Haltung vertreten haben, dass alles was nicht von ihnen kommt sch...lecht sei und die Spieler vielleicht besser beim Geldausgeben bleiben sollten. Positiv dann aber auch im krassen Gegenteil, dass ich für ein kleines System einmal ein alternatives Setting geschrieben habe und das dann auch mit ins offizielle Material übernommen und zusammen mit einigen anderen Werken anderer Spieler in einem digitalen Büchlein veröffentlicht wurde.

    Diese Erfahrung deckt sich mit dem, was ich eingangs mit dem Beispiel des 12-jährigen zu berichten weiß. Schade eigentlich.
    Wie lautet das System? Was hast du geschrieben? Hast du weitere offizielle Publikationen :D


    Vielen Dank für deine Sicht.


    Grüße,
    Swidger

    Hallo danieltosh7!

    Auch ich finde Fanwerk ziemlich gut, wir benutzten einige Spielhilfen und Regelerweiterungen. Leider habe ich noch keine Abenteuer gefunden, die an die Qualität der Offiziellen heranreichen. Meine Erfahrung und Kreativität reicht leider noch nicht aus um mir selbst was auszudenken. Ich würde zumindest gerne mehr lesen bevor ich aus den Hintergrundgeschichten meiner Spieler Abenteuer oder eine Kampange erzeuge. Deshalb lese ich gerne und viele Abenteuer, auch von Rolemaster

    Mangelnde Erfahrung im Allgemeinen (RS) oder Speziellem (z.B. Aborea) ist sicherlich ein Hemmnis. Meinst du, dass sich die mangelnde Erfahrung primär auf fehlende Spielerfahrung oder vielleicht auch auf mangelnde Informationen der offiziellen Quellen fußt? Wie Birgit schon geäußert hatte, fehlen dir –soweit ich das richtig verstehe- der Input von außen, um deine eigene Kreativität anzukurbeln? Klingt auch nach Perfektionismus (kein Vorwurf). Du willst es „richtig“ machen, oder? Hast du die Befürchtung, dass deine eigenen Ideen nicht gut ankommen könnten?

    Danke dir!

    Grüße,
    Swidger

    Hallo Torshavn!

    ch bin ein Freund von Fanwerk, gerade und besonders zu Systemen oder Welten die von offizieller Seite kaum bis gar nicht unterstützt werden.
    Seit dem Verschwinden von MERS war zum Beispiel Mittelerde jahrelang ohne offiziellen Support. Da habe ich mich dann sehr stark nach Fanwerk umgeschaut und auch reichlich genutzt. Mit Midgard ging es mir ähnlich. Und jetzt mit Aborea auch.
    Ich betrachte die Abenteuer, Beschreibungen, NSC's und ähnliches wohlwollend. Nehme mir was ich brauche. Und bin sehr froh, über die Mühe, die sich andere Fans machen um u.a. mir zu helfen :) .
    Kritischer werde ich erst, wenn ich für Fanwerk bezahlen soll. Da schaue ich dann schon genauer hin.

    Ich habe damals zu Beginn meiner RS-Anfänge (eingestiegen bin ich mit Shadowrun 2) ebenfalls das Internet nach Fanwerke gesucht und diese als Anhaltspunkte für meine Runden zu nehmen. Leider gibt es die meisten oder fast alle Seiten gar nicht mehr. Das befeuert die eigene Fantasie und dann lief es auch bei mir ganz gut von alleine.


    Dann bist du sicherlich nicht unbedingt ein Freund von dem bald kommenden „Ulisses-Wiki“, wo Autor und Verlag an den Spielhilfen verdienen? Oder kannst du dem was abgewinnen, vielleicht nutzt du es auch dann selbst?


    Danke dir.


    LG,
    Swidger

    Hallo Birgit!

    Naja, von "alle" kann bei zwei Leuten nun wirklich nicht die Rede sein :D

    als es noch zwei von zwei Antworten waren, waren das doch 100%, also wart ihr alle :P


    Eine Möglichkeit (und das ist eher meine und scheinbar auch die von T.F.):
    Man findet es generell gut, dass Leute sich mit dem Thema beschäftigen. Ich finde es großartig, wenn Leute so begeistert von Aborea (oder einem anderen Konzept) sind, dass sie eigene Ideen dazu entwickeln und sie auch teilen wollen. Dadurch entsteht Austausch, die eine Idee bringt eine andere hervor, der Schreiber kann sich durch Rückmeldung weiterentwickeln, andere kommen auf gute Ideen (oder erkennen, was sie nicht mögen) und so weiter. Die Community und damit auch die Spielwelt profitiert von diesem Austausch. Diese Sichtweise ist (weitgehend) unabhängig von der Qualität der Fanwerke. Natürlich finde ich genial ausgearbeitete Sachen besonders toll, aber ich kann mich über den 12-Jährigen mit seiner Geschichte genauso freuen.

    Du sagst, es sei großartig, wenn sich Leute mit der Thematik auseinandersetzen und ihre Ideen niederschreiben und diese veröffentlichen wollen. Meinst du, dass es vielleicht noch wesentlich mehr Fanwerke geben würde, wenn sich mehr „trauen“ würden, ihre eigenen Kreationen zu veröffentlichen? Es gibt sicherlich eine enorme Dunkelziffer unveröffentlichter Fanwerke.
    Die daraus entstehenden Synergieeffekte halte ich auch für ein –wenn nicht das- größte Pro an Fanwerken. Dass man daraus ableiten könne, was einem selbst eigentlich gefällt und was nicht finde ich gut. Darüber habe ich mir noch nie bewusst
    Gedanken gemacht. Es sind also nicht nur die Fanwerke, die Gedankenanstöße liefern. *gg*.



    Die zweite Möglichkeit:
    Die andere Sichtweise zielt nicht auf die Community bzw. die Schreiber ab, sondern auf die Qualität der Texte. Wenn es um offizielle Veröffentlichungen geht, bin ich da extrem kritisch mit mir selbst und anderen. Aber dann reden wir ja auch von Leuten, die zumindest semi-professionell arbeiten (sollten). Den gleichen Anspruch habe ich nicht an die Community, denn da sind die Voraussetzungen ja ganz andere. Und genau das sehen meiner Meinung nach viele Leute anders.

    Ich bin da vielleicht etwas unkritischer, was die offiziellen Produkte angeht. Natürlich erwarte ich eine gewisse Qualität –sofern ich sie selbst bei Texten beurteilen kann- denn schließlich kostet mich das Geld. Allerdings finde ich die
    Tippfehler zum Beispiel bei Der Eine Ring schon wieder irgendwie „normal“. Mich würde ein fehlerfreies Werk vermutlich mittlerweile mehr stören. Ok, ich ärgere mich darüber genau wie jeder andere, allerdings kann ich damit relativ gut
    leben. Bin da halt anspruchslos.


    Hm… Kann mir gut vorstellen, dass es einige Kritiker in der Community gibt, die die selben Bewertungsmaßstäbe der kostenlosen, mühevoll erarbeiteten und individuellen Fanwerke wie den offiziellen Publikationen unterziehen. Ich verstehe nur nicht warum. Macht man sich daran nicht auch etwas Spaß kaputt? Leidet darunter nicht auch –wie du schon sagtest- der Austausch?


    Zudem würde mich interessieren, ob die Verlage die Fanwerke „im Auge behalten“ und somit der Community „aufs Maul schauen“, um damit zielgerichteter und marktnahe Produkte zu erstellen.


    Was meinst du mit der Aussage, dass dem Thema zu wenig Aufmerksamkeit gewidmet wird? Findest du, es sollte Hilfen geben, wie man eigene Werke verbessert? Oder geht es dir eher um die Diskussion darum?

    Gute Fragen!
    Das lässt sich mit einem Satz gar nicht beantworten *Floskel wirft*


    Wenn man dem Glauben schenken darf, dass die RS-Community/Szene eher klein und fein ist, ist es doch umso beeindruckender, dass es verhältnismäßig viele Fanwerke, Plattformen und Diskussionen zu RS gibt.
    Hier und da hört man von Seiten der Verlage, dass ihre Community großartig sei, aber weshalb eigentlich? Mailkritiken zu Publikationen, Teilnahme an Umfragen oder aktive Diskussion im Verlagsforum -wird meist genannt? Klingt mehr nach einem Lob für das Feedback an offiziellen Produkten, um somit marknäher produzieren zu können.


    Sowohl als auch. Es gibt wohl häufiger die Diskussion über das „richtige Rollenspielen (erzählerisch/powergaming)“ als über die Fanwerke und Ideen dahinter und deren Beitrag zum System. Es finden sich Leitfäden darüber, wie man Karten zeichnet, wie man Geschichten schreibt, wie man Spiele leitet und und und, aber es gibt nur wenige Hilfen zum Erstellen von Fanwerken. Vielleicht ist das auch gar nicht nötig. Es handelt sich dabei ja schließlich um einen subjektiven und kreativen Prozess, den man besser nicht in Leitfäden presst? Auf der anderen Seite hätte ein Leitfaden zum Thema natürlich auch seine Vorteile. So kann man sein Fanwerk Punkt für Punkt abarbeiten und gewinnt vielleicht Vertrauen in seine eigene Vorstellung und die Community mehr Lese- und Spielmaterial. Aber im Allgemeinen wären schon Tipps und Tricks von "Profis" bestimmt nicht uninteressant.


    Grundsätzlich finde ich die Arbeit eines jeden super, genauso wie unser Hobby! Ich finde, wir sollten mehr uns und weniger die Offiziellen feiern :thumbsup:


    Vielen Dank für deine Sichtweise! Ist alles etwas verwirrend runtergeschrieben, aber ich denke es ist klar. Wenn nicht, einfach nachfragen....


    Liebe Grüße,
    Swidger

    Hallo ihr beiden!


    Danke für eure Antworten. Ihr scheint euch in weiten Teilen einig zu sein :D
    Auch wenn ihr beide -entschuldigt- nicht repräsentativ seid, warum meint ihr, hört bzw. liest man dennoch "oft" völlig zerstörende Kritiken den Fanwerkern gegenüber, wenn doch alle das ganz toll finden?
    Habt ihr in eurer RS-Karriere oft mit Fanwerken gearbeitet und wie waren eure Erfahrungen damit? Konntet ihr aus deren Ansätze z.B. eigene Konzepte entwickeln ( Birgit welche?), die euch am Spieltisch weiter gebracht haben?


    Ich finde persönlich, dass dem Thema irgendwie zu wenig Aufmerksamkeit gewidmet wird. In meiner aktiven Zeit habe ich sogar sehr viel mit Fanwerken oder Fremdideen gearbeitet und natürlich habe ich nur diejenigen genutzt, die mir persönlich auch gefielen. Es ist nicht selten, dass mehrere Fans das gleiche Thema auf unterschiedliche Arten bearbeitet haben und sehr unterschiedliche Ergebnisse erzielten. Wir haben damals sogar verschiedene Konzepte durchprobiert, bis uns eines davon zusagte und dann in die Hausregeln integriert.


    Was "Regel-Fanwerke" angeht, kommt es für mich darauf an, was dort reglementiert wird. Zusätzliche Regeln zum Thema Schleichen braucht man nicht unbedingt, aber Regeln für z. B. Alchemie sofern das Grundregelwerk diese nicht ausreichend genügend definiert und man einen Alchemisten in der Runde hat, der sich mit einer einfachen Probe nicht abgeben möchte.


    Danke und Grüße,
    Swidger

    8 Wissen


    Verschafft begrenzt Wissen auf eine Fertigkeit


    alternative Verwendung:
    Zwar vielfältig anwendbar, aber alternative Nutzungsmöglichkeiten abseits von ?Fähigkeit xy besser beherrschen? fallen mir dazu nicht ein. Vielleicht habt Ihr ja eine schöne Idee dazu ?


    Ich schiebe das jetzt einfach mal extra nach und integriere es nicht in den Post zuvor.


    Grundsätzlich tendiere ich zum Argument von T.F., dass es sich dabei um eine Art "Joker" handelt. Solche Zauber finde ich generell in allen Systemen oft hilfreich.
    Problematisch ist sicherlich die Erklärung, woher das Wissen auf einmal kommt. Woher weiß die Magie etwas darüber und warum kann ich dieses Wissen erhalten ohne zumindest eine Basis auf dem Gebiet zu besitzen? Für manche Spieler ein unüberwindbarer Logikfehler -Magie hin oder her. :D


    Vielleicht kann damit nicht das Wissen auf eine Fertigkeit durch kurzfristige Punktsteigerung erhöht werden, sondern der Magier kann das Wissen und den Rang eines Gefährten oder Feindes in dieser Fertigkeit "anzapfen" und nutzen. Ein Magier mit diesem Zauber und einer recht inhomogenen Gruppe, könnte wirklich ein unüberwindbarer Gegner werden, wenn er das Wissen des Kriegers, des Schützen, des Diebes, des xyz anzapfen und nutzen könnte.
    RS-technisch könnte ich mir auch vorstellen, dass das Wissen um einen Gegenstand offenbart wird. Wissen auf ein gefundenes Amulett in einer Höhle angewandt, lässt die Geschichte vor dem geistigen Auge des Magiers ablaufen usw. Sprich es offenbart das Wissen und verleiht keinen Rang zum ausstehenden Würfelwurf.


    Grüße,
    Swidger

    2 Linderung


    Normaler Heilungszauber


    alternative Verwendung:
    Ehrlich gesagt ist mir hier nicht viel Alternatives eingefallen. Aber vielleicht hat ja einer von Euch ein paar nette Ideen :)


    Hallo Chemiezwerg,


    schöne Idee und gute Ansätze.


    In den meisten Spielen gibt es Heilzauber zum Regenerieren von verlorenen TP oder Wiederbeleben. Leider wird in Aborea nur auf körperliche Schäden abgestellt. Die Zauberbezeichnung "Linderung" suggeriert für mich aber auch seelische oder psychische Schmerzen und Leiden. Vielleicht kann man Linderung auch bei Schock, Alpträumen (mit einhergehenden Modifikatoren), Aggressives Verhalten oder Stresssymptomen einsetzen. Statt TP/1MP zu heilen, könnte Modifikator/2MP negiert werden oder so etwas. Vielleicht gibt es ja in den anderen Spruchlisten so eine Variante davon, dann ist mir die aber gerade nicht bekannt, sorry für den Fall.


    Grüße,
    Swidger

    Hallo Leute,
    durch die Umfrage von T.F. inspiriert, würden mich eure Ansichten zu einem anderen Thema interessieren: Fanwerk-Arbeiten.


    Wie steht ihr im Allgemeinen zu Fanwerk-Arbeiten? Legt ihr bestimmte Maßstäbe an, damit ihr sie als "akzeptabel" haltet? Müssen Kriterien des Verlages eingehalten werden oder gar literarische Standards?


    Ich finde das Thema sehr spannend. Es findet sich mittlerweile eine unüberschaubare Masse an Fanwerk-Arbeiten diverser Spielsysteme. Diese reichen von Erstlingswerken eines 12-jährigen RS-Einsteigers, mit 15 Abschnitten die nacheinander abgearbeitet werden, auf 2 DIN-A4 Seiten passen und in gefühlten fünf Minuten durchgespielt sind. Bis hin zu alteingessenen RS-Profis, die ihre Abenteuer auf fast 200 Seiten niederschreiben und ein extrem hohes sprachliches Niveau haben.


    Die Haltung ist genauso unterschiedlich wie die Niveaus und Kenntnisse. Hin und wieder las ich, dass man schon einige Jahre Erfahrung haben sollte, um überhaupt sich herantrauen darf z. B. ein Abenteuer in diesem System schreiben zu dürfen. Leider völlig demotivierend für alle Neuen und Alten. Wer nicht bestimmte Kriterien erfüllt, der darf das Podest auf dem das Spiel von den Profis gehievt wurde, nicht betreten?


    Ich bin da völlig anderer Meinung. Es ist einfach super, dass sich Anfänger, Erfahrene und Profis hinsetzen und ihre Zeit etwas widmen, was uns allen am Herzen liegt: Das Rollenspiel! Vielleicht bin ich da etwas zu weich, aber das o.g. Soloabenteuer gab es tatsächlich und es war wirklich nicht besonders gelungen, aber ich habe es gespielt und musste feststellen, dass ich -trotz fehlendem Tiefgang- zehn Minuten kurzweile hatte. Auch Spielhilfen verschiedenster Qualitäten finden sich und es verhält sich mit deren Inhalt und Umfang ebenso.


    Man muss dieses Zeug ja nicht verwenden, aber es scheint manchmal, als dürften diese "Außenseiter" sich nicht an der Entwicklung beteiligen dürfen, zumindest wenn es nach den "Etablierten" geht.


    Wie seht ihr das?


    Grüße,
    Swidger

    Swidger
    Das Feedback ist ja auch unabhängig von der Umfrage möglich. Da ist natürlich auch die Meinung von reinen Lesern willkommen :)
    Bei der Umfrage finde ich aber eher interessant, wer welches Abenteuer wirklich gespielt hat.


    Hallo T.F.,


    ok super.


    Ich habe leider aus zeitlichen Gründen meine aktive Spielerzeit vorerst an den Nagel gehangen, worüber ich auch bissl traurig bin. Seither bin ich eher Sammler und stopfe meine Regale mit RS-Produkten voll.
    Daher kann ich nicht mit Erfahrungen aus dem direkten Spiel berichten, aber ich lese die Publikationen und man denkt sich ja doch so seinen Teil dazu.


    Bis auf "Der kalte Tod", "Trolle" und "Das Monster von Leet", habe ich alle mal gelesen. Ist natürlich ein Weilchen her und ich kann mich nicht mehr genau an jedes Detail erinnern, da ich zwischenzeitlich eine ganze Menge an RS-Stoff gelesen habe.
    Was ich aber noch mit Gewissheit sagen kann -und an dieser Stelle sicherlich als deutliches Lob zu verstehen sein sollte ist- dass ich kein Abenteuer "langweilig" oder "nervig" fand. Alle ließen sich gut lesen und zwar auch zu Ende -oft in einem Zug.
    Es ist nicht selten, dass Ideen schon bekannt sind und sich in anderen Abenteuern anderer RS wiederfinden. Allerdings ist es interessant, wie der Autor diese Ideen interpretiert und in das Setting einbindet und somit dann doch wieder eine spanndene Verpackung des vielleicht schon bekannten Inhalts erschafft. Das ist in meinen Erinnerungen positiv hängen geblieben. Um es plastisch greifbar zu machen: Wären die DL-Abenteuer in einem Buch zusammengefasst z.B., dann würde ich sie mir garantiert auf meine Kaufliste schreiben!


    Ok, leider nur ein sehr oberflächliches Feedback, aber vielleicht dennoch hilfreich. Mal sehen, dass ich sie nochmal lese und mich dann nochmals zu Wort melde.


    Bleibt also das Fazit: Gute Arbeit! :thumbsup:


    Liebe Grüße,
    Swidger

    Hallo T.F.,


    gute Idee so eine Umfrage zu starten.
    Aber spitzfindig könnte man anmerken, dass das Feedback von reinen "Lesern" scheinbar keine Rolle spielt. Ist das so gewollt?
    Vielleicht kann man das ja aufteilen, damit sich der Rest auch angesprochen fühlt.


    Gruß,
    Swidger

    Hallo,


    ui, da wird wohl wesentlich mehr Zeit ins Land gehen, bevor Magrom Agor fertig sein wird. Sorry.
    Bislang stehen nur kleine Ideen auf noch kleineren Notizzetteln.


    Ich hänge leider zeitlich bedingt hoffnungslos mit den Projekten hinterher. Schade.


    Grüße,
    Swidger

    Magrom Agor - Stadt
    der Nekromanten


    Hattest du das schon fertiggestellt Vic? Hätte nämlich großes Interesse das in meine 2. Kampagne einzubauen.


    Oder jemanden vic :D ich meinte natürlich swidger


    Hallo Vector,


    leider steht es noch auf meiner Projektliste und es wird wohl dieses Jahr nichts mehr werden, aber die Hoffnung stirbt zuletzt. Komme momentan einfach zu nix, tut mir leid.
    Wann soll denn deine 2. Kampagne starten?


    Grüße,
    Swidger

    Da ich mich noch immer erfolgreich weigere, meine Daten bei Facebook zu veröffentlichen (und die Taschen bestimmter Leute durch Verkauf meiner Daten zu berreichern), kommt diese Geschichte für mich leider nicht in Frage.


    Aber ich wünsche Euch viel Erfolg und Spaß bei der FB-Gruppe :)


    Hallo Leute,


    finde die Idee gut und auch sinnvoll, aber halte es mit FB genau wie mein Vorredner.


    Wünsche euch dennoch viel Erfolg.


    Grüße
    Swidger