Posts by Paladino5

    @ Frau Holle


    Ich halte die Aussage, dass ein Rollenspieler mit einem Charakter, der meistens letzten Endes ohne zutun des Spielers (würfeln) stirbt, unfähig ist, ein Rollenspiel zu spielen, für völligen Quatsch. Der Spieler könnte vor seinem Tod seinen Charakter mit viel Tiefe und liebe zum Detail ausgespielt haben, oder immer gute Ideen bereichern. Ein Beispiel wäre ein Gelehrter oder eben eine Hexenmeisterin!
    Kämpfe sind in Rolemaster meiner Meinung nach nur Beiwerk.
    Wenn du ein Spiel suchst, bei dem es darum geht, Powergaming in Kämpfen am laufenden Band zu betreiben und sich danach mit "Ich hab alles überlebt, ihr seid gestorben, ich brauch euch nicht mehr, geht nach Hause" zu profilieren, dann bist du bei Rolemaster falsch!!

    Mich würde der Elben-Trickser interessieren. Kann man den Elben auch auf ein Rolemaster-Volk übertragen?
    Zu spät XD


    mich würde der Druide interessieren, wenn ich ihn auch mit dem Rolemaster-Animisten darstellen könnte, ansonsten der Schurke ^^

    Hallo,
    Ich habe gerade mit einem Freund das Abenteuer "Im Wald da gibt es Räuber" Gespielt.
    Ich spielte eine Hexenmeisterin, er einen Krieger.
    Wir sind bis zur Kampfbegegnung mit dem Wolf gekommen, der an die Schatztruhe wollte.
    Durch eine Verkettung unglücklicher Zufälle (Kritische Treffer durch den Wolf, Benommenheit durch Zauberpatzer) hat meine Hexenmeisterin blutend das Zeitliche gesegnet.
    Da ich ja auch gleichzeitig SL bin, habe ich mich entschieden, das meine Hexenmeisterin für die dauer dieses Abenteuer "Ausgeschieden" ist, aber im nächsten Abenteuer (wir fangen bald mit meiner überarbeiteten kampagne von "Die Intrigen von Flusshain" an) wieder mit dabei ist.


    Wie geht ihr mit Charaktertoden um?


    Erstellen sich die Spieler neue SC?
    Wird der SC in der nächsten Kampagne wieder verwendet?
    Bleibt der Spieler ganz außen vor?


    Freue mich auf Antworten
    Paladino5

    Weißt du schon, auf welcher Stufe die Kampagne spielen wird? Dann werde ich meine Paladina noch entsprechend leveln, sie ist zur Zeit auf der ersten Stufe. (bin für alles offen :) )
    Du hörst es wohl schon, ich bin der fünfte freiwillige ^^ und lasse mich durch Story überhaupt nicht abschrecken!

    Ich werde auch einmal meine Meinung abgeben:
    Zuerst: Ich habe die Hintergrundoptionen seit meiner ersten Gruppe hassen gelernt, weil 2 Hintergrundoptionen IMMER darauf verwendet wurden, sich einen Geldbetrag "auszusuchen". dieser Geldbetrag betrug IMMER 200 Goldmünzen, eal, ob es ein Schurke oder Krieger war. eine Folge war, dass meine Goldbelohnungen in den ersten Abenteuern geradezu lächerlich wurden. Seitdem verbiete ich Hintergrundoptionen immer, auch wenn ich mir selbst mal einen SC erstelle. Auch die anderen Hintergrundoptionen wollen mir einfach nicht gefallen.
    Bei der Ermittlung der Attributpunkte frage ich immer, ob die Spieler 660 oder 10 W10 haben wollen, aber die Entscheidung lässt sich nicht mehr widerrufen.

    Ich bin selbst auch ein Spielleiter, der gerne NSC mit sich führt, welche die SC unterstützen.
    In einer Gruppe ist es Notwendig (dort habe ich nur eine Mitspielerin und ihr SC wäre ohne Unterstützung vermutlich schon in der ersten Kampfbegegnung gestorben.)
    In der Gruppe, die ich vorher geleitet habe, hatten wir 3 Spieler (Paladin, Schurke, Krieger) und ich habe einen Beschwörer als NSC mitlaufen lassen. Nur ein paar mal habe ich mich dabei erwischt, wie mein Spielanteil ausgeufert ist.
    Ich denke, wenn der Spielleiter seine NSC im Hintergrund hält und nur ab und zu "eingreift" kann es spannend sein. Hält er während des Spiel monologe (D.h. er beschreibt die Aktionen seiner NSC in aller ausführlichkeit, setzt ,mit seinen NSC immer zu ausufernden Reden an und Führt komplexe Aktionsketten durch, während die SC alle Jubeljahre einen Würfel werfen dürfen (ich weiß, dass das etwas krass ausgedrückt ist), sollte man den SL in die "Wirklichkeit" zurückholen.


    Paladino5

    Hallo,
    ich würde mich ebenfalls, wenn es eine Möglichkeit gäbe, einer Foren- Spielrunde anschließen. Den Charakter werde ich nach "13-mann Regelwerk" Regeln erstellen.
    Da ich weiß, dass ich mich wahrscheinlich schlecht der "Chronik des Sippenstreits" anschließen kann (lese dort viel zu begeistert mit ^^ und außerdem sind sie ja gerade mitten im Abenteuer) wäre ich für andere Rolemaster Forenrunden offen.

    Ich bin auch von Zeit zu Zeit in Tanelorn unterwegs, habe aber das Gefühl, dass dem System "Rolemaster" wenig Beachtung geschenkt wird. Dort habe ich zum Beispiel in der Sektion "Diary of Sessions" meinen Spielbericht zu meinem ersten Rolemaster Abenteuer gepostet (ungefähr 2 Monate her.) Habe zur Zeit gerde mal 60 Aufrufe und noch immer keine "Antworten". Von daher denke ich schon das Gefühl, dass Rolemaster, wie schon erwähnt, eher Stiefmütterlich behandelt wird.



    Wer den Spielbericht lesen will: "(Rolemaster) Das Gesuch des Sekretärs" in der Sektion "Diary of Sessions"

    Die Idee für mein Anfangsabenteuer in "Die Intrigen von Flusshain" ist durch das Lösungsbuch von "The Elder Scrolls IV: Oblivion" entstanden. Dort war auch von einer Diebesgilde die Rede (Meine Mitspielerin spielt einen Dieb (Ausbildungspaket Assasine)).

    Kämpfe plane ich folgendermaßen:
    Ich schaue, auf welchem Level sich die Charaktere befinden (zur Zeit auf Stufe 1 XD )
    Dann suche ich in der Monstertabelle nach Monstern (oder NSC) die die gleiche Stufe haben
    Ich überlege mir, wie viele NSC ich ins Rennen schicke. (zur Zeit 1-3 NSC pro Begegnung)
    Ich werfe einen Blick auf die OB und DB
    Ich überlege mir, welche Monster/ NSC thematisch gesehen für die "Begegnung" am geeignetsten wären (Wenn die Begegnung auf einem Friedhof spielt, werde ich eher Untote verwenden, spielt sie hingegen in einem Wald kommen Tiere, wie z.B. Wölfe zum Einsatz, in Gewölben benutze ich eine Mischung aus Ungeziefer, Goblins, menschlichen NSC und vielen mehr.

    Hallo 13 Mann Forum,
    ich habe mir vor einiger Zeit einen Wundheiler erstellt. Für einen "echten" Wundheiler stelle ich mir noch ein paar Verband-Rollen vor, bin mir aber noch unsicher, wie ich die Sachen mit dem Preis und der Menge handhaben soll.
    Der Heiler wird sich in einem Dorf mit ungefähr 200 Einwohnern aufhalten, in welchem es auch Priester, Händler und andere Gilden gibt. (siehe Thema "Die Intrigen von Flusshain").


    A) Wie teuer sollte eine Verbandrolle sein?
    B) Für wie viele Anwendungen sollte so eine Rolle reichen ( ich hab an ca. 10 - 20 Anwendungen gedacht, wobei man z.B. eine Anwendung pro Treffer Blutung "verbraucht")


    Hoffe auf Antworten und bedanke mich fürs lesen.


    Paladino5

    Ich bin auch für schwarz/weiße Abenteuer, die aber ein farbiges Cover haben dürfen. Die schwarz-weißen Illustrationen lassen für mich viel Raum für die eigenen Interpretationen aller Beteiligten. Ich denke, dass bis zu 20 € für ein Abenteuer reichen sollten, 30-40€ wären für mich schon "Regelwerk-Preise".

    @ Nadir-Khân
    Ja, wir spielen zu zweit. Und ich bin der Spielleiter.
    Die Storyline für meine kampagne sieht folgendermaßen aus: Zu Beginn der Kampagne werden die SC langsam in einen Machtkampf verschiedener Gilden hineingezogen. Unter anderem sind eine Diebes-, eine Krieger-, eine Priester-, eine Händler,- eine Künstler,- und eine Magier-Gilde beteiligt. Die Gilden sind so organisiert, dass es meistens eine Führungsperson, einige Stellvertreter, welche Gleichzeitig als Ausbilder fungieren, Sekretäre und ungefähr ein bis zwei Dutzend Mitglieder gibt. Außerdem gibt es einen Dorfrat der jedes Jahr von den Dorfbewohnern und -bewohnerinnen und Gildenmitgliedern gewählt wird. Das Umland besteht aus weiten Ebenen, dichten Wäldern und einem Gebirge.
    Die Hexenmeisterin, die ich spiele, hat das Ziel in der Magiergilde Einfluss zu gewinnen und dadurch Novizen anzuwerben, die sie im Geheimen wiederum zu HexenmeisterInnen ausbildet. Über die Ziele des Assasinen werden noch ein paar Zeilen folgen.
    Kämpfe finden eher selten statt, der Schwerpunkt liegt eher auf fertigkeitseinsatz, Interaktion mit NSC und Rollenspiel. Ab und zu wird es Rätsel geben.

    Ich muss auch sagen, dass es auch für mich schwierig ist, abzuschätzen, ob meine Gruppe meine gesteckten Ziele erreicht, obwoh meine ländste Session nur ca. 2 Stunden dauerte. In einer ehemaligen Abenteurergruppe hielten sich die Charaktere zuerst noch recht gut an die Story, doch dann kam es zu einer (nicht eingeplanten) Kneipenschlägerei die mit einer Flucht vor der Stadtwache begann und mit einer Verhaftung im Reichenviertel und Gefängnisaufenthalt endete.
    Danach habe ich eine Kampagne mit einer Mitspielerin und mir begonnen. Das erste Spiel dauerte 1 Stunde und 45 Minuten und es gab viele eingeplante Punkte zum Pausieren. ich denke auch dass man als SL zu Beginn jedes Abends die Geschehnisse der letzten Runde wiederholen sollte, um wieder etwas Stimmung zu erwecken. Abhängig von der Zeit der "Pause" kürzer oder länger.
    Insgesamt lässt sich sagen, dass man sich als SL (fast) nie daruf einstellen kann, wo sich die SC festbeissen und welche Szenen sie schnell über die Bühne bringen.