Posts by Erafal

    Also wenn es sich aus dem Spiel, bzw. der Dramaturgie heraus ergibt, dass der Charakter sich von einem schnöden Krieger zu einem Diener Gottes entwickelt, dann würde ich ihn nicht mit irgendwelchen Regeln sabotieren wollen. Vielleicht kann er nicht alles, was sich ein "richtiger" Paladin in vielen Jahren der Studien erarbeitet hat, weswegen man auch nicht gleich den kompletten Charakterbogen umschreiben muss. Als Belohnung für seine Taten stattet ihn der Gott eben mit einigen passenden Paladinkräften (Sprüche) aus - dafür muss er sich eben jetzt strenger an einen Verhaltenscodex halten (den man im Spiel ja ruhig auch mal als Prüfung darstellen kann) und der Rest bleibt einfach gleich.
    Balancing wird echt komplett überbewertet ;)
    Beste Grüße,
    Erafal

    Der Paladin ist ein schönes Beispiel dafür, dass Regeln, die nur aus pseudohafter Charakter-Gerechtigkeit gemacht werden, auch viel kaputt machen können - etwa unseren göttlichen Strahlemann. Ich warte dabei immer noch auf ein gutes Rollenspiel-System, dass sich nicht sklavisch an das Gebot "Magie = keine Rüstung tragen" hält, was irgendwer wohl mal aufgestellt hat, nachdem ihm aufgefallen ist, dass die Magier-Jungs zu heftig werden. 200 Blitzstrahlen/ Tag ist Okay..aber bitte doch kein Kettenhemd! Balance! ;( Aber damit auch gleich den Paladin versauen?
    Also die Götter auf meinen Welten waren immer clever genug, ihren Paladinen nicht nur zu zeigen, wie man in ihrem Namen wütet, sondern auch dafür zu sorgen, dass die Darbietung der göttlichen Macht nicht daran scheitert, dass der Paladin dummerweise gerade auf einer Metalltreppe sitzt. Ist doch lächerlich.
    Paladine sollen harte Auflagen haben - sie sollen sich wie Paladine benehmen und nicht wie Hedonisten..hey..das sind noch Männer mit Moral. Wenn sie das vergeigen ist schwupps die ganze Magie weg. Aber doch bitte nicht wegen einem Kettenhemd. :S
    Und für die Atheisten unter uns bleibt ja noch dich Möglichkeit, Religion und damit verbundenes Wunderwirken als reine "Kopfsache" abzutun..dann ist der Paladin eben ein Mentalmagiekundiger..zwar ohne Helm..aber immerhin... 8|
    Beste Grüße,
    Erafal

    Hallo,


    es gibt eben einige Charakterklassen, die nicht dafür gemacht sind, im aktiven Kampfgetümmel herumzulaufen. Die Stunde der Heiler kommt, wenn der Staub der Schlacht sich gelegt hat. Wer sich für einen Heiler als Charakter entscheidet, der muss das in Kauf nehmen. Problematischer ist es natürlich mit den angesprochenen Erfahrungspunkten, da in den meisten Systemen der antiquiertes Tenor vorherrscht, dass alle Menschen sich dann körperlich und geitig weiterentwickeln, wenn sie möglichst viele Gegener schlachten. Aber zumindest das kannst Du ja abstellen, in dem man der Heilerin für schönes Rollenspiel einfach mehr Punkte gibt - oder sie die Hälfte aller Punkte von dem Helden bekommt, der die Monster verprügelt hat und dann von ihr geheilt wurde. Denn ohne ihre Hilfe wäre er vielleicht ja tot und hätte nichts mehr vom bevorstehenden Stufenanstieg ;)
    Bezüglich des "Anfassens im Kampf" gibt es hier irgendwo im Forum eine eigene Diskussion.


    Beste Grüße.
    Erafal

    Naja, man muss sich wohl entscheiden, was man will. In einer sehr stark "realistisch" angesiedelten Welt, in der ein Drache ein ganzes Königreich entvölkern würde, können ja andere Regeln gelten, als in einer Welt, wo jeder Ottonormalheld einen eigenen Reitdrachen hat. Vielleicht braucht man da wirklich die eine "Drachentöterwaffe", die man St.Georg entwenden muss, um den Drachen überhaupt verletzen zu können. Dann wäre es natürlich unfug, wenn Karatekid ihn einfach umtritt.
    Wenn ich aber in einer anderen Welt irgendwelchen 30stufigen Elfenprinzesschen erlaube, einen Drachen mit einem "Fall-um-Du-bist-tot"-Zauberspruch niederzuwerfen, warum soll dann Herkules nicht auch einen Elefanten K.O. schlagen können? Probleme bekommt man doch erst, wenn die Nutzung/Nichtnutzung einer Regel, die für eine "universelle Welt" gelten soll, mit den Grundprinzipien der jeweils benutzen Spielwelt nicht in Einklang zu bringen ist. Bevor ich Legolas im HdR-Film im Alleingang "Mumakilschießen" gesehen habe, hätte ich auch noch lächend abgewunken, wenn meine Gruppe mit Wurfdolchen auf Elefantenjagd hätte gehen wollen :)
    Beste Grüße,
    Erafal

    Also aus eigener Erfahrung kann ich berichten, dass wir mal versucht haben, das RM-Kamppfsysten an DSA (3.Ed.) anzupassen. Hat natürlich vorne und hinten nicht funktioniert, schon weil der Rest der DSA-Regeln, besonders die Heilzauber/Kräuter nicht darauf ausgelegt waren, so etwas wie "kritische Treffer" auch heilen zu können. Uns war es dann zu umständlich, vor allem, weil wir immer eine Mischform behalten hätten - aber vielleicht war es uns auch nur nicht die langen Diskussionen wert. Dagegen ging die Umstellung vom RM-Magiesystem aus auf das von Ars Magica echt problemlos. Würde mich aber mal interessieren, was bei anderen herausgekommen ist.
    Beste Grüße,
    Erafal

    Ich finde Preislisten sind bei RM ohnehin eine sehr kniffliche Sache, weil sich die Preise in einer Fantasywelt ja schlecht an einem universellen Regelwerk festmachen lassen. Ein "Bihänder" wird in einer Gesellschaft aus metallverarbeitenden Riesen eine Standardwaffe sein und recht preiswert, während ein Dolch vielleicht eine super seltene Spezialanfertigung ist. Selbiges gilt natürlich für alle Gegenstände, denen man aus mir nicht erklärbaren Gründen irgendeinen Preis angeheftet hat und besonders für die "ausgefallenen" Waffen.
    Oder wie handhabt Ihr das?
    Beste Grüße,
    Erafal

    Ach, das geht schon...zumindest mit ein bißchen Fantasie. Die Charaktere sind nun mal Helden und da würde ich nicht mit zuviel "Realismus" im Kampf gegen mythische Wesen kommen...denn hey...wie realistisch ist ein Drache?
    Nein, im Ernst, wenn sich ein hochstufiger Warriormonk mit einem Troll anlegt, dann wird der Kampf eher an "Dragonballz" erinnern, als an ein irdisches Karatetraining. Ansonsten möchte ich auch den Krieger sehen, der seinen Schild gegen einen Troll einsetzt, um einen Schlag zu "blocken". Ich erinner mich da ein Szene im ersten HdR-Film, wo getroffene Orks meterweit durch die Luft geflogen sind ;) Auch Zwerge dürfen Treffer oberhalb einer trollischen Kniekehle landen...denn ein geschickter Kämpfer wartet eben auf die richtige Situation und hackt nicht auf den nächst besten Monsterextremitäten rum.
    Klar, auch ich habe leichte Probleme mir einen Hobbit-Judoka gegen einen Drachen vorzustellen (Schulterwurf?, Beinhebel?), aber wer weiß, vermutlich rollt der sich heroisch unter dem geschuppten Leib des Drachen durch und verdreht ihm mit einem geschickten Hebel die Krallen...keine Ahnung....aber richtige Helden können das!
    Ähnliches gilt für die ausgeteilten Treffer. Der o8/15-Karate-Kämpfer würde mit der Faust gegen einen harten Trollkörper versagen...aber doch nicht ein Bruce Lee. Der schaut dreimal böse, packt seine mentale Energie in den kleinen Finger und sticht dem Troll so zielsicher in den Solar Plexus, dass das ganze Vieh erbebt.


    Beste Grüße,
    Erafal

    Schließe mich da Rubycon voll an.
    Vielleicht waren meine Gruppen nicht hochstufig genug (was die Trefferpunkte angeht) aber auf die Dauer eines längeren Gefechtes, waren die Kämpfer schon froh, 14E als Maximaltreffer zu haben und nicht 42E.
    Beste Grüße,
    Erafal

    ...aber "Auflauern" ist ja auch dafür da, den möglichen Schaden für das Opfer zu vergrößern - und Meuchenmördern eine spieltechnische Chance zu geben, den Gegner auch mit einem einzigen Schlitz an der Gurgel zu erledigen, statt wie ein Psychokiller zwölfmal den Dolch in alle Extremitäten zu rammen, bevor er tot ist.
    Hier geht es aber um die dramaturgische Überlegung, einen Kampf als mehr zu sehen, als einen rein spieltechnischen Ablauf. Besonders in Situationen, in denen "hohe Kritische" eben nicht die Zielsetzung des Kämpfers darstellen. Dafür nimmt der Spieler einen Abzug auf den OB in Kauf, um zu simulieren, dass er eben nicht auf die erstbeste Schwachstelle des Gegners einprügelt, die sich bietet, sondern seine Überlegenheit im Kampf nutzt, um ein anderes Ergebnis zu erzielen.
    Wenn ein Charakter beispielsweise in der Fertigkeit "Taktische Spiele" seinen Gegner unbedingt gewinnen lassen will, obwohl er selbst einen Bonus von +200 hat und der andere zum ersten Mal spielt (-25), wird doch auch kein Spielleiter festlegen wollen, das es das nicht kann, nur weil er ein zu guter Spieler ist und "regeltechnisch" natürlich gewinnt ;)
    Beste Grüße,
    Erafal

    Muss es denn gleich wieder eine festgelegte Regel sein?
    Lass die Charaktere doch ansagen, ob sie den Gegner töten, entwaffnen, niederschlagen...wollen - dann hast Du doch eine Tendenz, an die Du als Meister die Ergebnisse der Kritischen Treffer anpassen kannst. Wenn Dir das zu schwammig ist, dann könnte ich noch unsere alte Hausregel als Idee anbieten.


    Angriffe zum Nicht-töten
    Jeder Kämpfende kann seinen OB verringern um so vorsichtiger seine Schläge auszuführen und zu versuchen seinen Gegner kampfunfähig zu machen, ohne ihn dabei zu töten. Der OB-Abzug hängt von der Situation und dem "Willen" des Gegners ab, lieber zu leben, als gegen einen übermächtigen Gegner zu sterben.
    Gelingt mit OB-Abzug ein kritischer Treffer, so kann der Spieler den Kritischen nach unten modifizieren. Dies gilt für die Verletzung wie für den Körperbereich.
    Bsp.: Der 10stufige Krieger kämpft gegen einen aufsässigen Kneipenschläger. Er zieht seinen OB um 20 herunter. Der erzielte Kritische besagt eine gelähmte Schulter. Sie wird auf eine blutige Armwunde reduziert und der Schläger gibt auf.
    Kritische "100" und "66" können nicht verändert werden, da ein Kampfgeschehen niemals eine statische, rational komplett durchdenkbare Angelegenheit ist.
    ACHTUNG: Diese Regel ist ausschließlich dazu da, um unterlegene Gegner ausschalten zu können, ohne sie dabei zu töten. Es ist keine Regel für ein strategisches Plazieren von Schlägen, da dazu weder die Waffentabellen, noch die Rüstungen oder Kritischen Tabellen ausgelegt sind. D.h. es ist nicht möglich, einen OB-Abzug in Kauf zu nehmen und dann den erzielten Kritischen immer auf den Schwertarm des Gegners (oder den Hals) zu lenken.
    Als einfacher Schlagsatz gilt: "Ich will den Gegner nicht töten müssen!"


    Beste Grüße,
    Erafal

    ...habe es gerade wieder gefunden...
    Im "alten" BdS, S. 32 wird beschrieben, dass man mit dem Stärkebonus die Traglastbehinderung mindern kann..."Sollte der Eigenschaftsbonus größer als die Traglastbehinderung sein, kann der Rest dazu benutzt werden, den Reaktions-Malus für die Panzerung des Charakters ganz oder teilweise aufzuheben."
    Somit wäre es nämlich möglich eine P20 ganz ohne DB-Einbußen und gänzlich ohne Behinderung im Kampf zu tragen...
    ....allerdings nicht in Gruppen, in denen ich meistere ;)


    Beste Grüße,
    Erafal

    Eine kurze Anmerkungen dazu - gibt es nicht irgendeine Regel, wonach der Reaktionsmalus einer Rüstung gesenkt werden kann, wenn der Träger sehr stark ist?


    Ein Hoch der akademischen Diskussion :rolleyes:
    Erafal

    aja, wenn Ihr tatsächlich den OB um die Manöver-Abzüge reduziert, dann hat sich der strahlende Held in AT 20 ja schön selbst ins Knie geschossen, denn durch die Quickness-Penalty hat er sich seinen Quickness-DB auf Null reduziert und hat zusätzlich noch einen um 45 reduzierten OB - und das für einen Rüstungsschutz, der gerade einmal um 35 besser ist als der eines T-Shirts


    Das verstehe ich nicht. Es geht doch nicht primär darum, "ob" man getroffen wird, sondern ob das Ergebnis "5 Trefferpunkte" oder "22E" ist.
    Oder reden wir gerade aneinander vorbei?


    Irritiert,
    Erafal


    PS: P11 und P12 sind "Tier/Monsterrüstungen", für die es kein Equivalent als "normale Rüstungen" für Helden gibt. Gilt auch für P3/P4.

    Es ist zugegebenermaßen mehr eine "Prinzipienfrage", da sich das Problem in meinen Spielgruppen auch noch nicht so gestellt hat. Die wirklich fetten Mali bekommt man ja auch nur für die wirklich fetten Rüstungen im Platte-Bereich. Und die trägt bei uns ohnehin kein Spieler, weil wir der Überzeugung sind, dass eine Rüstung, die man weder alleine anlegen kann, mit der man sich kaum Bewegen kann und die noch dazu nicht im Rucksack mit sich geführt werden kann, einfach ungeeignet für Abenteuer ist. Vielleicht liege ich auch einfach mit meinen Vorstellungen falsch und eine P20 soll doch etwas anderes darstellen, als einen gotischen (oder chronologisch noch später verorteten) vollen Plattenpanzer.(http://www.aurorahistoryboutique.com/products/A000019_L.jpg)
    Und ja, somit haben wir auch keine Tanks in voller Platte in Stufe 5, wie wir auch keine gleichstufigen Magier mit Blitzstrahlen haben - denn sowohl für den Umgang mit schwersten Rüstungen wie auch für das Erlernen der mächtigsten Angriffssprüche gilt, dass es eben sehr viel Erfahrung braucht, um sie zu meistern.
    "P20" als Ansage des Meisters auf die Frage nach der Rüstung des Gegeners bedeutet dann aber auch, dass die Helden wissen, dass sie es mit einem Kontrahenten zu tun bekommen, an dem ihre Schläge abprallen werden...und den man besser nicht im Nahkampf zu bezwingen sucht, wenn man nur mit Kurzschwertern und Dolchen bewaffnet ist....denn wer eine P20 tragen kann, ist vermutlich auch sonst ganz gut bewandert im Kampf ;)


    Beste Grüße,
    Erafal

    Wenn man allerdings - und wie ich jetzt zugeben muss, wohl auch ganz Regelkonform - eine strikte Trennlinie zwischen Bewegungsmanövern und Angriffen macht, kommt man eben zu der aberwitzigen Konstellation, dass ein Kriegermönch, der erstmals in seinem Leben eine Plattenrüstung anlegt und auch noch einen 70kg schweren Beuterucksack trägt, einen Malus von weit über 300 hat, wenn er auch nur einen Schritt nach vorne machen will - aber überhaupt keinen Abzug, wenn er statt dessen einem Gegner ins Gesicht treten will - ist ja ein Angrff und keine Bewegung.
    Es sei denn, er beginnt mit einem Treffer/Runde zu bluten...dann ist er natürlich sofort im Kampf eingeschränkt. Hat er seinen Gegner mit vollem OB besiegt und bückt sich dann, um ihn auszuplündern, hat er natürlich wieder -300 auf diese Aktion. 8|


    Nein, nein, nein :rolleyes:
    Erafal

    Und im Arms Compagnion gab es doch auch den Skill "Strategic Targeting", mit dem man gezielt angreifen konnte.
    Nach vielen Versuchen mit Trefferzonen und Hausregeln dafür sind wir aber wieder zum Standard zurückgekehrt, weil es die Kämpfe doch irgendwie herrlich unberechenbar macht. Daher mag ich auch die RM-Philosophie, die davon ausgeht, dass man den Gegner eher am Hals als am kleinen Finger treffen will...aber da der Kampf ein hin-und her ist, schlägt man eben auch dorthin, wo sich die Chance bietet.


    Beste Grüße,
    Erafal

    Klingt sehr spannend, was Ihr schreibt. Vor allem mit einem Szenario zu beginnen - und dann passende Regeln zu suchen.
    Ich würde ein neues Spacemaster auch eher im Sinne von "HARP" verfassen. Einfache Regeln, die in eine Welt eingebunden sind. Gerade bei SciFi-Rollenspielen empfinde ich es so, dass die Entwickler - von den unendlichen Möglichkeiten angetrieben - zu viel auf einmal wollen. Und im Gegensatz zur klassischen Fantasy, bei der jeder doch eine grobe Vorstellung davon hat, wie eine verriegelte Tür aussieht und wie man sie vielleicht öffnen könnte, ist bei den SciFi-Dingern gleich alles kompliziert - und ich möchte ungern 34 Skills des "Schlösser öffnens" haben, um auch wirklich alle im Universum existierenden Schlösser von positronisch gesteuerten Schließmechanismen auf Laserfluktuationsbasis bis zu mit megacheatarium verstärken Hypolidlegierungen öffnen zu können. Dann lieber klein anfangen und eine stimmige und "schöne" Spielwelt haben, mit dem richtigen Schuss Technobabble, aber ohne gleich wieder Muppet-Show zu spielen. Gerne auch ein bischen düster und skurril...was die Lexx wohl für einen OB hat? :rolleyes:


    Beste Grüße,
    Erafal


    PS: Ich glaube "Traveller" war das einzige RPG, in dem einige Charaktere schon während der Charaktererschaffung gestorben sind, weil diverse Hintergrundoptionen auch zufallsbedingt dazu führen konnten, dass der Charakter die Ausbildung nicht überlebt hat. ;(

    Darf man fragen welchen Abzug Ihr auf den OB eingerechnet habt? Im BdS wird auf die Tabelle BT2 verwiesen, in der allerdings - wie im englischen Regelwerk - keine Abzüge für den Nahkampf-OB angegeben sind. Auch in den Notizen in dieser Tabelle steht davon nichts.


    Wir nutzen die ganz normalen Manöverabzüge dafür, d.h. den "maximalen Malus minus die entsprechenden Rüstungsfertigkeiten", bis zum Minimum (0 bis 45, je nach Rüstung). Es führt dazu, dass natürlich kein Erststufiger mit einer P20 rumlaufen kann, aber zum einen läuft ohnehin niemand mit einer P20 dauerhaft als Abenteurer durch die Gegend, zum anderen können eben nur erfahrenere Recken für sich das Erstaunen der Umwelt in Anspruch nehmen, wenn sie in monströser vollen Platte einreiten. Somit freuen sich die fetten Krieger auf ihre P20 wie Magier sich auf den Blitzstrahl :P


    Beste Grüße,
    Erafal

    ...im "alten" Regelwerk hieß es dazu (S. 17, BdS)


    "Aufgrund ihres Gewichts und ihrer einengenden Wirkung bringt das Tragen einer Rüstung einen Abzug bei Manöverversuchen, bei Angriff, Verteidigung und Einsatz von Schuß- und Wurfwaffen mit sich"


    Beste Grüße,
    Erafal


    Zitat:
    Andererseits "übst" du ja den Umgang mit, und den Kampf in der "Mülltonne". Damit könnte man den Grad der "behinderung" vermindern.
    --> Stimmt, deswegen hat man in P20 ja auch am Anfang -165 und wenn man es dann "kann", nur noch -45 auf den OB :rolleyes: