Posts by Erafal

    Ich stelle mir den "Bewegungsablauf" in einer P20 nicht sonderlich flüssig vor - und statt Optimierung ist es eher der gesunde Optimismus, der mir sagt:
    "Klar bist Du steif und absolut unbeweglich mit 30kg Metall am Körper, einem Schlitz für die Augen und der Anmut einer rollenden Mülltonne - "sie" werden Dich treffen...werden Dich oft treffen...aber es ist Dir egal, weil es Dir nichts ausmachen wird, denn Du bist der Panzer! Und ja, Du wirst es schwer haben, "sie" zu treffen..."sie" sind flink und beweglich in ihren Roben, aber wenn...wenn...wenn Du sie triffst...dann stehen sie nicht mehr auf" 8|
    Außerdem kann es doch nicht sein, dass ein Held in P20 keine Abzüge beim Dolchkampf hätte, jedoch -40, wenn er versucht den Dolch zu werfen. Der minimale Rüstungsmodifikator sollte da schon Anwendung finden, heißt ja auch nciht umsonst "Der MRM gilt für einen Kampfteilnehmer, der [...]" Tabelle T-2.14


    Beste Grüße,
    Erafal

    Nicht?


    D.h. es macht gar keinen Unterschied mehr in der Bewegungsfreiheit, ob man nackend oder in voller Platte kämpft?
    Wenn ich in voller Platte über einen Graben springe, habe ich den Abzug, wenn ich auf meinen Gegner springe dann nicht?
    Oder verstehe ich die Frage falsch?


    Verwirrt,
    Erafal

    Wir haben es immer entweder auf der "Schwert" respektive der "Bihänder"-Treffertabelle nachgeschlagen, je nachdem, wie ein Charakter es genutzt hat.
    Allerdings immer ohne den "Doppelte Treffer gegen ungerüstete Gegner"-Bonus, da dieser (zumindest in meinen Augen) durch nichts zu rechtfertigen ist, außer vielleicht einer Vorliebe für "Highlander" seitens der Regelmacher. Keulen machen auch keinen doppelten Schaden, wenn der Gegner keinen Helm aufhat.
    Beste Grüße,
    Erafal

    Nebenfertigkeiten geben nicht nur den Charakteren eine unverwechselbare Identität, sondern sind ein intergraler Bestandteil der Abenteuer. Vielleicht nicht in jedem Orkbashing, aber wer mal einen diplomatisch versierten Charakter mit dem Plattreden-Skill, etwas Ettikette und Verführen erlebt hat, der wird die ganzen "Verstellungszauber" als langweilig zur Seite legen. Allerdings muss man dies von Meisterseite auch fordern und fördern - in dem man zulässt, das Aufgaben eben auch so gelöst werden können, und die Wache an der Tür eben auch nur ein Mensch ist und nicht ein Golem ohne Bedürfnisse.
    In meinen Gruppen gab es immer einen Zuschlag von 100% der Entwicklungspunkte, die nur auf Nebenfertigkeiten verteilt werden durften, mit dem Ergebnis, dass sich Charaktere in vielerlei Richtungen entwickelt haben - und so mancher Krieger wurde schon zum Klugscheißer in taktischen Spielen oder hat seine Ader in der Poesie entdeckt. Der Beruf des "Gelehrten" ist ohne Nebenfertigkeiten sinnentlehrt, jeder Barde muss auch auf verschiednenen Wegen entertainen können... und eigentlich braucht doch jeder Held ein Hobby, damit er wie TOD auch mal hinter der Bühne einen Stepptanz aufführen kann ;)


    Ein Verfechter der Nebenfertigkeiten,
    Erafal

    aber dann hat man als Spieler auch schnell das Gefühl, der Willkür des Spielleiters ausgeliefert zu sein von daher, wäre eine faire Regelung schon interessant.


    ...man ist immer der Willkür des Spielleiters ausgesetzt, und genau in solchen Momenten wird man sich wünschen, dass er einen mit sanfter Hand auffängt. :rolleyes:
    Und wenn man das Gefühl haben muss, dass nur strikte Regeln einen Helden vor dem "Gegner" Spielleiter schützen, dann ist eine Fallhöhen-Sturz-Diskussion wohl das geringere Problem in der Gruppe.
    Aber das ist eine andere Diskussion...hier geht es doch augenscheinlich um die Ursprungsfrage, ob die Sturz-Tabelle in Relation zu anderen Möglichkeiten Schaden zu nehmen gerechtfertigt ist - und da finde ich Ithanauers Vorschlag auch ganz praktikabel, zumindest soweit, bis der Verstand sagt "Auch ein Held kann das nicht überleben".


    Beste Grüße,
    Erafal

    Hi,


    viel entscheidender als die Frage, wie tief der Held fällt ist für mich auch "worauf" er aufschlägt. Respektive ob es für ihn eine Chance gibt, dass Buschwerk oder sonstiges seinen Fall bremsen kann. Das Fallen selbst, egal aus welcher Höhe verursacht ja keinen Schaden, weswegen ich die Fallhöhe nicht als einziges Indiz, spich Modifikator, ansehe. Bis zu einer gewissen Sturzhöhe (so um die 10m) scheinen die Regeln meine Vorstellungen gut abzubilden, was darüber hinaus geht, wird eher "offen" entschieden. Also eher nach dem Motto: "Du hast eine 20% Chance mit gebrochenen Knochen und schweren inneren Verletzungen zu überleben". Stürze ab einer gewissen Höhe gleichen dann doch mehr dem Einbefinden unter der Guillotine, als einem Zweikampf bis zum Tod.


    Beste Grüße,
    Erafal

    Hallo,


    wollen wir zu Gunsten der Regelmacher mal hoffen, dass der gesunde Menschenverstand auch Basis eben dieser Regeln war und nicht nur dann greift, wenn etwas ungeregelt ist. :rolleyes: Am wichtigsten bei der Frage nach der Berührung finde ich nun gar nicht, wie lange sie sein muss. Denn wie man es auch regelt - es gilt ja dann sowohl für die Helden, als auch für die Gegner.
    Daher ist es wohl eher die Frage, was es für die Welt bedeutet, wenn verschiedene Sprüche mit einem Fingerstubser auszulösen sind. Meiner Ansicht nach, sollte ein Paladin beim Hände auflegen mehr tun, als einem Mithelden im Kampfgetümel kurz ans Ohrläppchen zu greifen oder gar nur den Hemdkragen zu fassen, aber vielleicht ist die Magie der einen oder anderen Welt auch sehr "sprunghaft".
    Daher fällt bei mir die Frage nach der Berührung in den Bereich des "Was will ich auf meiner Welt sehen" und weniger in den rein regeltechnischen Bereich, denn gerade die Magieregeln nur unter der Prämisse der offiziellen Regeln zu betrachten, führt allzu leicht dazu, dass "Versetzen"-Zauber als Angriffssprüche benutzt werden und es bald Feinde nur so regnet...und die haben sogar einen 3m-Radius als Reichweite :cursing:


    Beste Grüße,
    Erafal

    Hallo,


    wir haben das so geregelt, dass einfach nicht jeder lange Holzstab automatisch ein "Kampfstab" ist. Little John bei Robin Hood, der hat einen Kampfstab, der klassische Magierstab fällt aber nicht in die Kategorie, sondern zählt tabellentechnisch als "Knüppel", wobei er noch den Vorteil bekommt, dass man damit voll parieren kann, was den meisten Trägern ohnehin wichtiger ist, wenn mal (und das soll vorkommen) nicht gleich jeder Gegner beim ersten Schockstrahl verpufft. ;)
    Davon abgesehen kann man mit einem beidhändigen Stab eine super Parade machen...wie auch mit einem Bihänder, den man wild vor sich herum schwingt, aber irgendwie scheint dieses "maximal 50% zum parieren" bei Rolemaster eine Heilige Kuh zu sein, die irgendwann mal aufgekommen ist und nun munter weiter durch jedes neue Dorf, respektive Neuauflage getrieben wird. :huh:


    Beste Grüße,
    Erafal

    Im Notfall ist es ja immer hilfreich zu wissen, dass das Regelwerk ja irgendwie die Funktionsweise der Spielwelt abbilden soll.
    Neue Spr?che kommen vielleicht nicht "?ber Nacht", aber es behauptet ja auch niemand, dass diese Spr?che "neu" f?r einen Charakter sein m?ssen.
    Ich habe das einmal so geregelt, dass ich davon ausgehe, dass Magier sich an die Essenz der Umgebung adaptieren m?ssen - ein Wasserstrahl auf dem Ozean ist eben einfacher als ein Wasserstrahl in der W?ste.
    Und in ihren magischen Schulen herrschen essenztechnische Idealbedingungen, d.h. ein Magier kann theoretisch schon alle seine Listen (zumindest bis Stufe 10), er kann sie nur noch nicht in jeder Umgebung einsetzen.
    Wenn er nun Abenteuer erlebt und so langsam ein Gef?hl daf?r entwickelt, wie die Str?me der Essenz au?erhalb der magischen Hallen flie?en und wie er die Formeln auch unter schwierigen Bedingungen wie Stress und Verwundungen einsetzen kann, bekommt er auch immer mehr das Gef?hl daf?r, seine Spr?che effektiv an allen Orten und in allen Situationen einzusetzen.
    Im Endeffekt ist es nichts anderes, als beim Stufenanstieg pl?tzlich einen neuen Spruch praktisch einsetzen zu k?nnen...aber in der internen Erkl?rung klingt es (f?r mich) besser, als habe er ?ber Nacht und ohne Studien pl?tzlich eine ganz neue Spruchmacht bekommen.


    Beste Gr??e,
    Erafal

    @Grimm: sch?ne Geschichte :wink:


    Ich w?rde mir bei den Zaubern w?nschen, dass es eine bessere M?glichkeit g?be, elementaren Kampfzaubern etwas entgegenzusetzen, weil ich mir ein Duell der Magier doch anders vorstelle, als zwei Jungs, die sich mit Feuerstrahlen beschie?en und man sich nur wegducken kann oder seinen DB um 20 gegen Feuer steigert.
    Die Antimagie kommt mir da ein wenig zu kurz (vom Wizzard man abgesehen).
    Ich habe das bei mir dann so geregelt, dass man einen Strahl-Spruch auch als "Schildspruch" einsetzen kann, der direkt gegen einen anderen Strahlspruch der selben Art wirkt...praktisch eine magische Parade als Sternchenzauber.
    Aber so ganz gl?cklich war ich damit auch nicht. Deswegen empfinde ich als einziges Manko der Rolemastermagie, dass die Listen (bis auf einige Ausnahmen bei den Entdeckungszaubern) nicht wirklich aufeinander abgestimmt sind.


    Beste Gr??e,
    Erafal

    Vermutlich gibt es noch ganz viele Gr?nde, da ja jede Gruppe (gl?cklicherweise) eine eigene Vorstellung davon hat, was nun erfahrungspunkterelevante Dinge sind. Soll ein Waldl?ufer Punkte f?rs Zaubern bekommen, nur weil er nicht eine Br?cke ?berquert, sondern statt dessen einen Meter daneben ?bers Wasser geht?
    Daneben spielen nat?rlich noch die gespielten Abenteuer eine gro?e Rolle - geht es prim?r um Hau-drauf-Abenteuer oder spielt man eine politische Intriege, bei der ?ber 10 Sessions kein einziges Mal gew?rfelt wird?


    Wichtig ist doch, dass alle Spass haben, die einen eben daran, mit m?glichst hochstufigen Helden die Welt zu retten, die anderen eben in der ?berzeugung, dass niedrigstufigere Charaktere einfach mehr Spass bringen - und entsprechend ist eben auch die Vergabe von EP oder die Frequenz der Stufenanstiege.
    Aber vorallem ist es ja kein Wettkampf zwischen verschiedenen Gruppen oder Helden, auch weil es eben kein normiertes System ist, wie etwa bei einem Computerspiel. Und deswegen gibt es auch keine richtige oder falsche Vergabe von Punkten.


    Beste Gr??e,
    Erafal

    Habe es bei mir meist so geregelt, dass die zus?tzlichen Spruchlisten - oder auch Auswahlm?glichkeiten der Berufslisten nicht nur von der "Berufswahl" abh?ngig sind, sonder prim?r von den verf?gbaren magischen Schulen und dem Charakterhintergrund.
    Magier aus einem W?stenstamm haben nur in den seltesten F?llen eine "Wege des Wasser"-Liste, daf?r haben Kleriker eines Feuergottes gerne auch mal die "Wege des Feuers". Denn gerade bei den Magielisten handelt es sich doch um eine Form des magischen Wissens, dass irgendwie in den Gesellschaftsformen der Spielwelt verortet werden muss und nicht einfach "vom Himmel f?llt" (mal abgesehen von Leitmagiespr?chen :) ).
    NPC bekommen sowieso die Magielisten zugewiesen, die ich f?r ihrer Rolle im Spiel angemessen halte. Und nur, weil es keine "heilenden Essenzmagiekundigen" auf Spielerseite gibt, muss das ja gleich f?r alle Gesch?pfe der Welt gelten.


    Beste Gr??e,
    Erafal

    Hallo,


    ich vergebe gar keine Punkte.
    Wenn ich der Meinung bin, die Gruppe h?tte es verdient, steigen alle Charaktere um eine Stufe auf.


    Dieses Verfahren basiert auf meiner ?berzeugung, dass das EP-Verteilungssystem bei Rolemaster doch nur dazu f?hrt, dass sich Helden zu Aktionen hinrei?en lassen k?nnten, die viele Erfahrungspunkte geben aber eigentlich nicht konform mit dem Charakter, seinem Hintergrund und der Spielsituation sind.
    Weiterhin soll auch ein feiger pazifistischer tolpatschiger Scholar mit Werten in nutzlosen Skills, eine gleichberechtigte Aufstiegschance haben, wie waffenstarrender Beserker.
    Und als letzten Punkt empfinde ich es als irritierend, dass ich als SL irgendwelche Aktionen der Helden mit Punkten bewerten soll, dass ist ein Rollenspiel und keine Pr?fungssituation.
    (vgl. auch meinen Beitrag im Thread "Hausregeln")


    Beste Gr??e,
    Erafal

    W?rde ich nicht von einem festgeschriebenen Zeitrahmen abh?ngig machen, sondern vom jeweiligen Gegenstand und auch vom Tr?ger.
    Mit dem Skill "mag. Gegenst?nde benutzen" kann ein Charakter eben sehr schnell hinter die Funktions- und Nutzungsm?glichkeiten eines (unintelligenten) mag. Gegenstandes kommen, weil er die "Matrix" versteht. Daher kann ein Magier ein Flammenschwert nach erfolgreichem Wurf auflodern lassen - w?hrend der Krieger, der das Ding nutzen will, vielleicht erst nach vielen Eins?tzen im Kampf mit inkludierten Versuchen (so wie Spiderman im Film, als er seine Netze verschie?en will) das Drecksteil endlich unter Feuer zu setzen, irgendwann die richtige Mana-Stimmung trifft, damit es funktioniert (oder eben Punkte in den Skill investiert).
    Zumindest meinem Empfinden nach ist die Magie weder empirische Wissenschaft noch so berechenbar, dass man generell feststellen k?nnte, dass ein Feuerschwert durchschnittlicher G?te exakt 456mal geschwungen werden muss, bevor es aus lauter Mitleid mit dem Tr?ger sich schickt mal aufzuflammen
    :wink:
    Erafal

    Finde es immer noch zu kompliziert und werde wohl bei meinem alten System bleiben - reine/dual Magiekundige zahlen 1EP f?r jeden Spruch, Semi?s zahlen 4. Spr?che d?rfen ausgelassen werden, aber f?r beispielsweise Unsichtbarkeit II muss man auch Unsichtbarkeit I haben.
    Damit haben Magier schnell viele Spr?che, auch h?herstufige, die zu den netten Risikow?rfen "auffordern" und Semi?s ein breites Feld von Spr?chen, die sie wirklich unterst?tzen. Zus?tzlich kann man im Abenteuer auch einzelen "Spr?che" finden, was sich gut als Belohnung einsetzen l??t. Und wenn es jetzt wichtig ist, auf einzelne Spruchlisten einen Bonus zu haben, dann gibt es eben +5 auf jeden Spruch aus der Liste, den man hat.


    Aber klar, wirklich ausgeglichene Helden wird man mit keinem System schaffen, aber das ist wohl auch nicht das Ziel - was w?rde man auch vergleichen wollen? Den OB eines Kriegers mit der Heilf?higkeit eines Wundheilers? Ich mag da den Stil "Revolution" - Gleichheit bei der Wahl der Charakters, den man spielen will, Freiheit ihn nach seinen Vorstellungen zu schaffen und Br?derlichkeit darin, zu akzeptieren, dass jeder Charakter den selben Wert hat, unabh?ngig aller Werte :wink:

    Gibt es da einen Unterschied? Ich dachte immer, dass es darauf ankommt "woher" der Bonus kommt. Eine +10-R?stung, an den Tr?ger angepasst und aus den H?nden eines Schmiedemeisters behindert den Tr?ger weniger, w?hrend eine +10-R?stung aus Drachenschuppen nicht weniger behindert, daf?r den DB um +10 gegen elementare Angriffe steigert. Dergleichen kann eine +10-R?stung auch den Schwimmen-Skill um 10 erh?hen, wenn sie aus den Lungenfl?geln eines Wassermonsters besteht...
    ...w?rde es also weiterhin so sehen, dass der Bonus "definiert" werden muss, um abzuleiten, worauf er sich bezieht.


    beste gR??e,
    Erafal

    Schon wahr, aber gl?cklicherweise sind meine Gruppen aus der "Powerplay-Phase" raus. Irgendwann hatte auch der letzte verstanden, dass es zwar nicht den Regeln, jedoch dem Sinn eines Rollenspiels widerspricht, wenn man immer als Startwaffe einen +20-Kampfstab haben will, da dieser wegen dem niedrigen Grundpreis auch mit x-hundert multipliziert noch mit den aus den Hintergrundoptionen m?glichen Goldbetrag zu kaufen war. :?
    Und wer heute mit so einem Vorschlag der Kostenoptimierung dank sorgf?ltiger Regelexegese k?me, der k?nnte sich auch gleich zu seinen +20-Armschienen die Narrenkappe aufsetzen. :wink:


    Beste Gr??e,
    Erafal


    Disclaimer: Der Autor dieses posts gibt offen zu, dank extrem hohen Skillwerten in "Plattlabern" einst der mieseste Powergamer ?berhaupt gewesen zu sein :idea:

    Als Meister entscheide ich sowas immer "Spielerfreundlich", denn immerhin sind gl?ckliche Spieler besser als mies gelaunte, weil man ihnen ihr tolles Spielzeug nicht g?nnt.
    Und als Meister hat man ja immernoch die M?glichkeit die Besitzergreifung oder das Anfertigen von +20-DB-Gegenst?nden weltintern zu regulieren...und wenn die Gruppe mal wirklich wegen +20-DB-Items zu gut werden sollte...hey...dann addiere ich einfach auch 20 auf den OB aller Gegner...Gruppe gl?cklich, K?mpfe spannend...was will man mehr?


    Beste Gr??e,
    Erafal

    Es liegt mir nat?rlich nicht nahe, gleich... eh...rumzust?nkern, aber wenn man in Aborea "fast schon die Luft ?riechen? kann", dann bin ich wirklich gespannt, was die "Welt voller Magie[...]und unsagbarer Gefahren" noch zu bieten hat. :wink:
    Zumindest, wenn man nicht gerade dabei ist, das Meer zu "schmecken". Vermutlich ziemlich salzig. Oder "riecht" man gar doch das Meer und "schmeckt" die Luft? Und kann man am Ende gar die Bewohner der Welt "sehen" oder den Vogelgesang "h?ren"? Ein Fest der Sinne?


    Immerhin: "?berall auf der vielseitigen Welt lauern Chancen und M?glichkeiten". Und welcher Held ist noch nie von einer "M?glichkeit" aufgelauert worden? Wer will schon "Chancen" ergreifen, wenn sie hinterr?cks in der Dunkelheit wie Gefahren lauern?


    Allerdings ist ja nichts "wichtiger, als den Sand am Strand zwischen den Fingern zu sp?ren". Naja...wieder aufstehen k?nnte wichtiger sein, dann sp?rt man den Sand n?mlich auch wieder zwischen den Zehen, wo er hingeh?rt. Und auch das "getrocknete Blut gro?er Schlachten" soll noch sichtbar sein? In einer Welt, in der nicht nur die K?mpfenden, sondern sogar die "Schlachten" selbst von kritischen Treffern blutend daniederliegen? Gut, dass es auch wichtig ist, den "Dampf der Kessel der Zauberer zu riechen." Das muss aber doch zu toppen sein - vielleicht vom "Dampf der Kessel der Zauberer der Akademie der Stadt der Menschen"?


    Zugegeben, "ein gutes Abenteuer und eine ausgearbeitete Hintergrundwelt helfen Ihnen ungemein, Ihrem Spiel Leben einzuhauchen."...aber...."Aborea ist dazu ein St?ck, Ihre Fantasie der komplettierende Rest." Ein St?ck von was? Ein St?ck "zu" ...oder vielleicht "von" guten Abenteuern oder ein St?ck einer Hintergrundwelt? Gar ein St?ck vom Leben? Vom Hauch? Schritte zu St?cken von?
    Nur gut, dass meiner Fantasie noch ein "komplettierender Rest" gelassen wird, nicht etwa eine gro?e Freiheit oder etwas, dass diese Welt anzuregen sich schickt. Wenn wir die Fantasie quasi als Restposten klein halten wird das Aborea-St?ck ja automatisch gr??er und schlie?lich zahlen die Leute ja auch daf?r?

    Liebe Sonnenfestler,
    das k?nnt Ihr viel viel besser!
    Und im Grundregelwerk habt Ihr auch bewiesen, dass man sogar Rolemasterregeln leserfreundlich und Kritische Tabellen die Sinne erfreuend ?bersetzen kann. Bitte, bitte nicht nachlassen!


    Ein lachender Erafal :wink:

    Abgesehen von irgendwelchen Regeln finde ich die prim?re Frage doch, wie man die Frage "Platten-Bih?nder-Tank gegen M?nch" auf seiner Welt haben will.
    Realit?t hin oder her (ist ja gerade beim ungleichen Kampf zwischen flinken Dolchstechern und ger?steten Zweihand?xtlern ohnehin fragw?rdig), muss ich mich eben daf?r entscheiden, ob ich Bruce-Lees haben will, die im Flick-Flack ?ber die Mauer kommen und im Alleingang eine Gruppe hochger?steter und unbeweglicher Tanks umhaut, weil er einfach super flink ist oder ob ich eher Ger?stete m?chte, die den Schlaghagel auf der Brustplatte mit einem G?hnen kommentieren und den lustig springenden Karate-Kid mit einem beherzten Bih?nderschwung f?llen.


    Beste Gr??e,
    Erafal