Posts by Andy67

    Ich sehe da keinen Widerspuch zu dem von mir Geschriebenen. "Voll geladene Zauber" kann man ja auch mit Einwirkung oder Bindung in einen Gegenstand binden/einwirken. Dauerhaftes Zeichen ist ja nur eine Abwandlung von Einwirkung. Das Schinkenbrötchen oder der Apfelstrudel wird damit praktisch zum magischen Gegenstand. Eine Schriftrolle mit einem dauerhaften Zeichen wäre dann keine Schriftrolle im eigentlichen Sinne, sondern ein Gegenstand mit einem dauerhaften Zeichen darauf. Letzteren kann dann auch jeder Charakter auslösen, wobei Abbeißen bei einer so markierten Schriftrolle schon etwas exotisch wäre 8o

    Also wenn sich da von Version 7 zu 8 nichts geändert hat geht das mit Bindung eigentlich nicht, denn die Spruchbeschreibung sagt ausdrücklich "Ort oder Person". Ein Stück Papier ist nichts von beidem. Einwirkung scheint da unspezifischer, allerdings bin ich mir nicht sicher ob die Formulierung "das dauerhafte Binden" ein Querverweis auf den Zauber Bindung ist oder nicht. Falls ja würde da wieder die selbe Einschränkung gelten und die beiden Zauber könnten eigentlich nur für Gegenstände genutzt werden wenn man die entsprechenden Regeln für die Herstellung magischer Gegenstände anwendet.


    Und was das essen einer Schriftrolle angeht... Vielleicht hat der Priester ja dem Charakter gesagt er müsse das Wort der Gottheit verinnerlichen und jemand nimmt das etwas zu wörtlich? 8o

    Nein. Als Zauberspeicher eignen sich nur magische Gegenstände mit Ladungen, Zauberstäbe, Tränke oder der Fokus eines Schamanen.

    Siehe auch die Beschreibung von "Schriftrollen" im Spielerheft (S. 24 & 27):

    Außer man ist Priester und benutzt "Dauerhaftes Zeichen". Dann kam man auch voll geladene Zauber in ein Schinkenbrötchen oder einen Apfelstrudel binden und bei Bedarf auslösen (vorzugsweise durch aufessen). 8);)


    (Es sei denn die 8. Auflage schiebt dem einen Riegel vor. Ich bin noch bei #7)

    ...Ich würde auch eher nur die Attribute soweit erhöhen, dass sie keinen Malus mehr geben. Die Erhöhung der Fertigkeiten bring dann wahrscheinlich mehr, wobei es natürlich auch immer vom Attribut abhängt (ST und GE werden sehr häufig verwendet, während KO eher selten Verwendung findet).

    Kommt auch ganz auf den Charakter an. In meiner Runde haben wir einen Krieger der vom Hintergrund her auch Wachmann bei der Stadtwache war. Der kennt sich sowohl in Wissen-Militär aus, als auch im aufspüren und erkennen von Verbrechern (List, Wahrnehmung). Die drei Fähigkeiten zu steigern hätte ihn 5AP gekostet, also hab ich ihm nahegelegt statt dessen für 6AP IN von 5 auf 6 zu erhöhen. Kaum teurer und sicher langfristig lohnend. Grade bei IN und GE finde ich die Steigerung von 5 auf 6 in vielen Fällen sehr lohnend.

    Wir haben als Hausregel alle 4 LVL gibt es einen Attributspunkt geschenkt.

    Würde mich interessieren wie deine Spieler auf die Frage antworten würden ob diese Hausregel für sie einen Unterschied bei der ursprünglichen Charaktererschaffung gemacht hat. hast Du das jemals ausgelotet?

    Das Erlernen der Leitmagie würde ich nur dem aktiven Beruf gestatten.

    Bei bereits erlernter Leitmagie bin ich noch unentschieden ob Diese im neuen Beruf weiter gelernt werden darf oder nicht. Das würde ich dann davon abhängig machen wie in der Gruppe die Magie gehandhabt wird.

    Ich persönlich würde das eher vom neuen Beruf abhängig machen.


    Beispiel: Priester eines Kriegsgottes sattelt auf Krieger um. Dann ja. Wird er dagegen Barde oder Zauberer, dann nein. Priester einer Naturgottheit der Waldläufer wird - warum nicht? Wird er statt dessen Dieb - eher nein. Usw.


    Anders gesagt: Wer sich innerhalb seines Berufsfeld auf einen anderen Aspekt konzentrieren will in dem er den Beruf wechselt behält etwas von seinem alten Beruf. Jemand der alles völlig umkrempeln will muss mit den Konsequenzen eines radikalen Umbruchs leben.

    Würde also bedeuten er hätte bei einer Steigerung auf Rang 6 in Magie Entwickeln 24 "Zaubererpunkte" und insgesamt 30 Magiepunkte von denen dann 6 Punkte für Bardenmagie "reserviert" wären.


    Braucht zwar etwas mehr Buchführung als wenn man alles in einen Pool wirft, aber der buchhalterische Aufwand ist sicher nicht unüberwindlich und es macht wohl Sinn. Und wenn man einen so komplexen Charakter stricken will kann man ja von dem Spieler durchaus ein klein wenig Arbeit verlangen. ;)

    Wie würdest Du es mit den Bezugsattributen machen? Falls mal ein Wurf auf eine Spruchliste fällig wird kann man da ja differenzieren, aber was ist mit Magie Entwickeln? Sagen wir mal z.B. ein Barde hat Ränge Magie Entwickeln und die entsprechenden MP. Er wechselt auf Zauberer und nimmt noch einen Rang in Magie Entwickeln. Die MP dafür berechnen sich dann mit seiner IN, fallen aber in den selben Pool wie die MP die er ohnehin schon hatte und er kann aus diesem kombinierten Pool für alle Zauber schöpfen, egal ob Bardenzauber oder Magierzauber auch wenn manche von den Punkten auf CH basieren und andere auf IN?


    An sich würde das ja irgendwie der Trennung in die beiden Magierichtungen widersprechen die es in Aborea gibt. Auf der anderen Seite wär es natürlich auch irgendwie im Geiste dieses Spielsystems die Dinge möglichst unkompliziert zu halten.

    Wie handhabt ihr jemanden der seinen Beruf wechselt und damit von einer Magierichtung in die andere fällt? Sagen wir ein Barde (Leitmagie) der Zauberer wird, oder ein Zauberer der Priester wird und damit Zauber hat die ein anderes Bezugsattribut haben. Braucht es da zwei Fähigkeiten in "Magie Entwickeln", zwei unterschiedliche Fähigkeiten "Gezielte Sprüche", usw. Oder würdet ihr sagen das kann man auch alles über einen Kamm scheren?

    Wie wird "göttliches Zeichen" bei euch so verwendet? Letztlich muss ich das ja eh improvisieren wenn unser Priester das gerade für angebracht hält, aber ich frage mich, in welchen Situationen das überhaupt zum tragen kommt.

    Ich verwende Göttliches Zeichen um kleine Fingerzeige zu geben, Fragen zu beantworten, usw. Wobei die Antworten mehr oder weniger deutlich ausfallen können. Beispiel: Eine Priesterin wollte wissen ob man sie grade belogen hat und wirkte Göttliches Zeichen. Einen Moment später erschien am Fenster ein Rabe (in meiner Welt Tier des Weisheitsgottes) und machte durch klopfen auf sich aufmerksam bevor er laute, protestierende Ruf ausstieß. Das war relativ einfach zu interpretieren, beantwortet aber nicht die Frage welcher der drei anderen Leute mit welcher Aussage gelogen hatte.

    Eine andere Situation die ich mir für den Zauber gut vorstellen kann ist die Entscheidung welchen Weg man an einer Weggabelung nimmt, oder als Hilfestellung zur Wegfindung wenn man sich verirrt hat.


    Was beim Improvisieren helfen kann ist sich vorher zu überlegen ob es bestimmte Tiere, Pflanzen, oder Wetterereignisse gibt die mit dem Gott in Verbindung gebracht werden. Und merkwürdige Wölkchen im Qualm eines Lagerfeuers gehn eigentlich auch immer. Tannenzapfen am Boden die wie durch Zufall in einer graden Linie gefallen sind. Der Fisch den man grade fürs Abendessen ausnimmt hat einen Gegenstand im Bauch der einen Hinweis gibt. Auf jeden Fall sollte es m.E. auf Aussenstehende immer wie ein (mehr oder weniger wahrscheinlicher) Zufall wirken können.

    Kurze Frage: Der Zauber Helfer hat eine Reichweite von 1km "pro Stufe". Welche Stufe ist hier gemeint - die der gerufenen Kreatur oder die Stufe des Formers, sprich wird die Reichweite automatisch größer wenn man mehr MP ausgibt um eine stärkere Kreatur anzulocken?

    Ich buddel dieses Thread mal wieder aus und highjacke das mal, statt ein eigenes Topic aufzumachen:


    Wird die Bindung der nächsten Hefte wieder so sein wie bei der 7ten Auflage? Die zwei dünnen Klämmerchen halten zwar den Inhalt meines Spielerhefts noch gut zusammen, aber die "Außenhülle" hat sich relativ schnell davon getrennt.


    Ist wahrscheinlich viel, viel zu spät daran noch was zu ändern, aber ich persönlich würde lieber auf Glanzpapier verzichten und hätte dafür lieber stabieleres Material. Für die nächste Auflage wohl zu spät, aber vielleicht könntet ihr für die 9te Auflage (oder Nachdrucke) mal eine Umfrage starten welche Produktionsqualität / Produktionsmerkmale den Käufern wichtig sind?

    Liebe Aborea-Freunde,


    zu den Zaubern habe ich ein ziemlich zwiespältiges Verhältnis. Manchmal sind sie deutlich zu stark und ich muss als SL "darum herumspielen" oder sie sogar "nerven", manchmal sind sie deutlich zu schwach und es tut mir leid, dass der SC keinen richtigen Einfluss mit seinem Zauber auf die Welt hat.

    Ja, manches ist nicht besonders ausgewogen, aber manches lässt sich auch durch Hausregeln korrigieren. Meine Hausregel für "Licht/Dunkelheit" z.B. ist die Wirkungsdauer beträgt einen Tag pro Stufe des Formers, mit der Option auf Permanenz für +20 MP. Macht im Kampf keinen großen Unterschied, aber wenigstenes ist nicht jede Stadt in meiner "low magic" Welt ständig taghell erleuchtet. Auch bei anderen Zaubern könnte man einiges ausbalancieren wenn man an der Wirkungsdauer schraubt.


    Es kommt aber m.E. sehr darauf an wie der SL die Kämpfe gestaltet. Wenn sich die Spieler erst mal durch ein paar Mooks kämpfen müssen bevor sie dem "Bossmonster" gegenüberstehen müssen sie halt ihre Resourcen einteilen. MP regenerieren sich in Aborea zwar relativ schnell, aber man muss den Spielern ja nicht an jeder Straßenecke die Gelegenheit geben erst mal ein paar Stunden Rast einzulegen. Wenn sich die Helden ihre MP aufsparen wollen dann sollen sie ruhig auch später einen ordentlichen Effekt damit erzielen können. Und wenn sie ihre MP an irgendwelche Schlicklinge verbraten wollen dann werden diese Kämpfe zwar einfacher, aber dann fehlt es später an den heftigen Zaubern.

    Oder, wenn Du den Begriff nicht ignorieren kannst/willst, stell dir halt wirklich die Kreaturenerschaffung umgekehrt vor, also aus Sicht eines SL der eine Kreatur mit einer bestimmten Stufe erschaffen will. Sagen wir mal beispielsweise will ein SL eine Kreatur der Stufe 12 erschaffen, weil das eine angemessene Herausforderung für seine Spieler ist. Dann dürfen zwischen 1000 und 1199 KP ausgegeben werden. Das ist dann ein Pool der zur Verfügung steht und jede Fähigkeit / Eigenschaft "kostet" Puntke aus diesem Pool.


    Macht teils auch eher Sinn das so anzugehen, statt ins Blaue hinein eine Kreatur zu erschaffen und dann nachträglich an den Punkten zu schrauben weil die Stufe nicht zur Gruppe passt.

    Dann gib mal lieber jemand anderem den Vorrang wenn noch jemand Interesse hat. Ich bin es im Moment gewohnt ziemlich früh aufzustehen - und entsprechend früh ins Bett zu gehen. 23 Uhr wäre für meine jetzigen Verhältnisse schon ziemlich spät und ich möchte nicht die Runde ausbremsen wenn der Abend mal etwas länger wird.

    Meiner kam nach den Kreaturenerschaffungsregeln auf SG 6. Damit war er für meine Gruppe von 4 Charakteren der Stufe 2 eine ordentliche Herausforderung, aber u.a. wohl auch weil ich zwei Mal hintereinander sehr hoch für ihn gewürfelt hab (gewürfelte 23 gefolgt von einer gewürfelten 21 haut halt auch den stärksten Zwergenkrieger auf der Stufe um).

    Halt mal einen alten Mann wie mich der sich noch nicht all zu lange mit der online Spielerei beschäftigt jetzt bitte nicht für blöde, aber was stell ich mir unter einem Guilded Server vor? Klingt jetzt erstmal nach einem gewerkschaftlich-organisierten Kellner. ;)


    Und wie lange spielt ihr i.d.R.?