Posts by T.F.

    Sicherlich kann man per Hausregeln eine Mehrfachauswahl erlauben, vorgesehen ist es aber nicht. Man wandert von unten nach oben im Baum und muss manchmal den rechten oder linken Pfad wählen. Man kann aber auch immer von einer Abzweigung aus erst links und dann rechts gehen und auch wieder unten anfangen. So kommt man an mehr als vier Talente.

    Ich interpretier halt die Bardenmagie - vor allem wegen der (wenigen) Anhaltspunkte in der Berufsbeschreibung - als eine "Performance". Und natürlich sind dann (m.E.) auch die eigenen Leute davon betroffen.

    So ist es auch gemeint :) Der einfachste Weg sich zu schützen ist Sicht- und Hörweite zu kontern, also nicht hinzuschauen und/oder hinzuhören. Wer es anders handhaben möchte, kann das natürlich gerne machen. Die vorgeschlagenen Alternativen sind nur für diejenigen gedacht gewesen, die sich nicht mit obiger Auslegung anfreunden können. Hier ist eher der Konsens in der eigenen Gruppe relevant, als das auf was wir uns hier einigen können.

    Ich mus da TheDuke voll zustimmen, warum sollten die eigenen Leute davon betroffen sein?

    Weil es Magie ist? ;) Der Zauber könnte halt so funktionieren, dass er immer auf alle Anwesenden wirkt - mit Ausnahme des Formers natürlich.


    Allein das die von der Aktion wissen, das der Barde eine Ablenkung startet, würde sie ja schon davor schützen darauf reinzufallen.

    Das wäre auch meine Auslegung, aber trotzdem könnte der Zauber ein einfaches Ignorieren verhindern oder zumindest erschweren (und z. B. ein IN-Manöver verlangen). Es ist letzten Endes eine Auslegung des SL.

    Letzten Endes ist es eine Entscheidung des SL. Es ist ohne Probleme möglich, dass Verbündete des Barden von diesem explizit ausgenommen werden könnten. Sprich: Die Formung funktioniert dann nur bei NSC und ermöglicht genau das, was Du Dir vorstellst. Man kann es aber auch RAW spielen, dann gilt es für alle Anwesenden und man muss sich Petersilie in die Ohren stecken, sofern man vor der Wirkung geschützt sein möchte ;)

    Ich würde Sichtweite/Hörweite nicht als einzige Voraussetzung heranziehen, sondern der Zuschauer muss auch in der Lage sein, dem Auftritt zu folgen. Ein Blinder oder Gehörloser (je nach Art des Auftritts) sollte vom Zauber also nicht betroffen sein. Man könnte zusätzliche Verstärkungen hinzunehmen:

    +1 MP pro Person (die nicht betroffen sein soll)

    +5 MP Wirkung auf alle Personen im Wirkungsbereich (Keine Gegenmaßnahmen).

    Die Begrenzung auf +1 hab ich in den Änderungen von der 7. auf die 8. Auflage gesehen. Aber, T.F., greift dann dein Kurzschwert/Langschwert Beispiel überhaupt noch? Solange sich an den Waffenwerten nichts geändert hat macht ein Kurzschwert -1 Schaden, ein Langschwert +1 Schaden. Das wäre eine Verbesserung um 2 Punkte und damit nicht mehr machbar. Vielleicht wäre Dolch zu Kurzschwert verbessern zukünftig ein besseres Beispiel

    Guter Punkt. Will man die Begrenzung auf +1 einhalten und bezieht sie nur auf den Schaden, dann würde das Kurzschwert vielleicht länger werden, aber sich nur von SCH -1 auf +0 verbessern. Andererseits ist das Langschwert ja nur im Schaden erheblich besser.

    Wird ein Kurzschwert zum Langschwert, so erhöht sich zwar der SCH um 2 Punkte (von -1 auf +1), aber ...

    • der INI-Bonus sinkt auch um einen Punkt (von +1 auf +0),
    • die benötigte Fertigkeit ändert sich von Kurze Klingenwaffe auf Lange Klingenwaffe,
    • als Bezugsattribut steht nur noch ST zur Verfügung (statt ST/GE)
    • und die Länge steigt von kurz auf mittel (mit Nachteilen z. B. beim Kampf mit zwei Waffen).

    Ich würde bei dem Zauber tatsächlich die Weiterentwicklung des Gegenstandes im Vordergrund sehen. Dort wo das nicht so eindeutig ist und ggf. Spielwerte benötigt werden, da braucht man einen festen Wert wie die +1 Verbesserung.


    Die Beschränkung auf max. +1 ist besonders für die Grenzbereiche gedacht:

    Was passiert mit einem Zweihänder oder der Zweihand-Axt? Die Antwort könnte sein: Der SCH steigt um +1 auf +3. Es könnte aber auch genauso gut die INI um +1 steigen.

    Was passiert mit einem (Eisen)schloss? Die Antwort könnte sein: Die MS steigt von 8 auf 9.


    Bei anderen Gegenständen muss der SL die genaue Verbesserung festlegen.


    Warum ist es bei diesen beiden Zaubern eigentlich so billig sie dauerhaft zu machen? Bei anderen Zaubern werden da teils 20 oder 30 MP fällig? Ich vermute mal weil die Anwendungen im Kampf eher begrenzt sind?

    Das der Zauber im Kampf nicht unbedingt erste Wahl ist, stimmt. Ausschlaggebend ist aber eher, dass es sich nicht nur um einen Verbesserungs-, sondern auch um einen Reparaturzauber handelt. Da wäre es blöd, wenn das reparierte Wagenrad plötzlich nach kurzer Zeit wieder in seine Einzelteile zerfällt. SC sollen damit die Gelegenheit bekommen auch mal einem NSC (dauerhaft) zu helfen, ohne gleich alle MP verbrauchen zu müssen. Da bietet beispielsweise eine permanente Tarnung dem SC schon größere Vorteile, weshalb auch die MP-Kosten höher sind.

    Zu 1 (Erschaffung)

    Also in der Beschreibung ist es eng begrenzt auf einen Gegenstand. Natürlich kann man das auch etwas freier handhaben.


    Je komplexer der zu erschaffende Gegenstand ist, desto größer ist die Chance eines Fehlschlages. Ein Goldfalke könnte also unter Umständen nicht ganz gelingen und als Falschgeld entlarvt werden, wobei eine Münze eher einfacher ist als z. B. ein Vorhängeschloss. Letzten Endes ist es eine SL-Entscheidung. Wie Tealk ja schon schrieb, die Magie für die Erschaffung von Geld zu missbrauchen ist natürlich im Allgemeinen verpönt und kann im Wiederholungsfall auch drastische Folgen haben.


    Zu 2a + b (Veränderung)

    Der Gegenstand wird „zum Besseren“ verändert, also wird man dem zum Langschwert verbesserten Kurzschwert nicht nur die Veränderung ansehen, sondern auch Länge und Gewicht verändern sich. Das hängt natürlich auch immer von der Art des Gegenstandes ab. Ein Kettenhemd könnte nach der Verbesserung immer noch ein Kettenhemd sein, allerdings viel stärker sein. Mehr als eine +1 Verbesserung ist mit dem Zauber aber nicht möglich.

    Zu 1)

    Du vergleichst den Angriffswurf jeweils mit der Rüstung der Ziele. Das bedeutet, dass nicht jedes Ziel im Wirkungsbereich den selben Schaden erleidet.


    Zu 2)

    Ich würde den Bonus gegen alle Ziele anwenden. Das lässt sich am einfachsten umsetzen.


    Zu 3)

    Bei der Kombination wirkst Du beide Formen zur gleichen Zeit bzw kurz hintereinander (in derselben Runde). Das wird wie ein Mehrfachangriff ausgeführt und beide Zauber sind gezielt. Du musst also zwei Angriffe ausführen. Den MP-Abzug würde ich unabhängig davon gewähren, ob Blenden getroffen hat oder nicht.


    Zu 4)

    Die Verstärkung muss immer bei der Formung des Zaubers festgelegt werden. Als Hausregel kannst Du eine nachträgliche Verstärkung natürlich immer zulassen.

    Hmm, ich komme auf 395/470/515/635 KP. Kann es sein, dass Du da etwas vergessen hast? Das wäre dann nämlich 6/7/8/10.

    Ist aber auch egal. Man muss ja nicht die Kreaturenerschaffungsregeln verwenden. Manchmal muss man den SG auch aus der Summe aller Teile abschätzen und entgegen der Regeln anheben oder reduzieren, damit es zu den anderen Kreaturen passt.

    Erstmal danke fürs Teilen! Bei der Einstufung der Stufe (= SG) würde ich 5/6/7 eher eine Stufe höher sehen (also SG 6/7/8) und 8 sogar zwei Stufen höher einordnen (SG 10). Bei den Werten würde ich noch "Fliegend" ergänzen, sofern die Flügel echtes Fliegen ermöglichen.

    Mit "kumulativ" meinst Du sicherlich, dass die jeweiligen Fähigkeiten auf höheren Stufen dazukommen. Die MP sollen dann wahrscheinlich nur steigen (von 10 auf 15 auf 20)?

    Ja, der Zauber ist trotz seines geringen Ranges sehr mächtig. Verfügt aber der Gegner über eine hohe Wahrnehmung, dann relativiert sich die Wirkung des Zaubers wieder (s. SL-Heft S. 24).

    Hallo Creek!


    Die von Dir beschriebene Situation ist nichts Ungewöhnliches. Gerade für Anfänger ist die Trennung zwischen ingame & incharacter nicht leicht. Selbst langjährige Rollenspieler tun sich zuweilen schwer damit. Ich würde meine Spieler zu nichts zwingen, allenfalls hin und wieder ermutigen. Entweder sie haben selbst Lust zum In-Character-Spiel oder eben nicht. Das ist auch nicht jedermanns Sache.


    Beim Einmischen würde ich nur einschreiten, wenn einem Spieler von seinen Mitspielern zu sehr reingeredet wird. Tipps dürfen natürlich gegeben werden, allerdings Entscheidungen müssen auch akzeptiert werden.

    Rein von der Mechanik her kannst Du Wettbewerbe mit einfachen, aufsummierten oder konkurrierenden Manövern abhandeln.


    Ringen, Wetttrinken, Armdrücken, Fingerhakeln usw:

    Wo zwei direkt gegeneinander antreten würde ich konkurrierende Manöver nehmen. Der mit dem höchsten Ergebnis gewinnt. Das könnte natürlich auch über mehrere Runden gehen. Wer die meisten Runden für sich entscheidet, ist der Gewinner.


    Wettlauf, Schwimmen, "Speedklettern" etc:

    Bei einem Wettlauf könnte man ein bestimmtes Manöverergebnis (zB 50) festsetzen, wobei die Teilnehmer versuchen müssen, mit möglichst wenig Manövern auf die Zahl zu kommen (Wurfergebnisse werden aufsummiert). Der mit der geringsten Anzahl an Würfen gewinnt (Bei Gleichstand entscheidet das erreichte Gesamtergebnis).


    Weitsprung, Hochsprung, Weitwurf, Ringestechen, Bogenschießen usw:

    Bei anderen Disziplinen gewinnt wiederum derjenige mit dem höchsten Ergebnis. Das kann auch mit mehreren Versuchen einhergehen, so könnte ein Bogenschütze 3 Versuche haben und die Ergebnisse werden aufsummiert. Auch hier gewinnt das höchste (Gesamt)Ergebnis.


    Es sind aber durchaus noch andere Variationen von Manövern möglich.

    Der Schutzwall unterscheidet sich in v8 aber von den Werten nicht von v7. Und in v6 war er nicht unbedingt besser.


    Oder meinst Du den in v8 hinzugefügten Zusatz:

    Quote

    Der Wall kann durchdrungen werden, wenn auch nur schwer.

    Hi,


    nein, es nervt nicht. Ich bin ja selbst ungeduldig :)

    Sebastian und ich finalisieren in der kommenden Woche das Manuskript der Trion-Erweiterung. So ist zumindest unser Plan... Danach folgen natürlich noch einige wichtige Schritte (Illustration, Layout, Kontrollen, Druck).

    Spielerheft S. 40 wrote:

    Übersteigt der Zauber (bzw. der Rang des Zaubers) die Stufe des Zauberers, dann ist die Situation herausfordernd.

    T.F. geht sowas klar oder ist das dem Aborea Team nicht recht wenn so viel Infos außerhalb des Heftes erscheinen?

    Über eine ähnliche Frage hatte ich schon mal mit Sebastian gesprochen, allerdings sind wir da nicht zu einem abschlie0enden Ergebnis gekommen. Die Regeln haben wir zwar weitestgehend schon auf der Webseite, allerdings haben wir da explizit die Spruchlisten ausgelassen. Ich müsste darüber mit Sebastian sprechen.