Posts by T.F.

    Der Schutzwall unterscheidet sich in v8 aber von den Werten nicht von v7. Und in v6 war er nicht unbedingt besser.


    Oder meinst Du den in v8 hinzugefügten Zusatz:

    Quote

    Der Wall kann durchdrungen werden, wenn auch nur schwer.

    Hi,


    nein, es nervt nicht. Ich bin ja selbst ungeduldig :)

    Sebastian und ich finalisieren in der kommenden Woche das Manuskript der Trion-Erweiterung. So ist zumindest unser Plan... Danach folgen natürlich noch einige wichtige Schritte (Illustration, Layout, Kontrollen, Druck).

    Spielerheft S. 40 wrote:

    Übersteigt der Zauber (bzw. der Rang des Zaubers) die Stufe des Zauberers, dann ist die Situation herausfordernd.

    T.F. geht sowas klar oder ist das dem Aborea Team nicht recht wenn so viel Infos außerhalb des Heftes erscheinen?

    Über eine ähnliche Frage hatte ich schon mal mit Sebastian gesprochen, allerdings sind wir da nicht zu einem abschlie0enden Ergebnis gekommen. Die Regeln haben wir zwar weitestgehend schon auf der Webseite, allerdings haben wir da explizit die Spruchlisten ausgelassen. Ich müsste darüber mit Sebastian sprechen.

    Bindung (Schwarze Magie 8 ) und Einwirkung (Wunder 8 ) können zum Binden/Einwirken von Zaubern in (magischen) Gegenständen verwendet werden. Den Begriff "Ort" würde ich da jetzt nicht auf die semantische Goldwaage legen ;)

    Außer man ist Priester und benutzt "Dauerhaftes Zeichen". Dann kam man auch voll geladene Zauber in ein Schinkenbrötchen oder einen Apfelstrudel binden und bei Bedarf auslösen (vorzugsweise durch aufessen). 8);)


    (Es sei denn die 8. Auflage schiebt dem einen Riegel vor. Ich bin noch bei #7)

    Ich sehe da keinen Widerspuch zu dem von mir Geschriebenen. "Voll geladene Zauber" kann man ja auch mit Einwirkung oder Bindung in einen Gegenstand binden/einwirken. Dauerhaftes Zeichen ist ja nur eine Abwandlung von Einwirkung. Das Schinkenbrötchen oder der Apfelstrudel wird damit praktisch zum magischen Gegenstand. Eine Schriftrolle mit einem dauerhaften Zeichen wäre dann keine Schriftrolle im eigentlichen Sinne, sondern ein Gegenstand mit einem dauerhaften Zeichen darauf. Letzteren kann dann auch jeder Charakter auslösen, wobei Abbeißen bei einer so markierten Schriftrolle schon etwas exotisch wäre 8o

    Kann also ein Zauberer hierdurch einen Spruch Leitmagie wirken bzw ein Priester, ich nenne es mal arkane Zauber, wirken? oder muss ich zumindest die Spruchliste in dem der Zauber mit drin ist kennen.

    Die Spruchliste muss der Charakter nicht gelernt haben, aber der Zauber sollte aus seinem Magiebereich (Leitmagie / Essenzmagie) sein. Optional könnte der SL ein Manöver zum Verstehen des Zaubers verlangen, wenn der Zauber aus einem anderen Magiebereich stammt (Wissen[Magie] MS 10).

    Wer es etwas genauer haben möchte, könnte auch wie folgt vorgehen:

    • Zauber ist aus dem gleichen Magiebereich und auf einer Spruchliste, die der SC gelernt hat: Wissen (Magie) MS 7
    • Zauber ist aus dem gleichen Magiebereich und auf einer Spruchliste, die der SC nicht gelernt hat, aber lernen könnte: Wissen {Magie] MS 8
    • Zauber ist aus einem anderen Magiebereich: Wissen {Magie] MS 10

    Bei der Formung gelten natürlich dieselben Regeln wie beim Formen bekannter Zauber, so z. B. zaubern über der eigenen Stufe (Spielerheft S. 40).

    Kann ich selbst Schriftrollen herstellen und wen ja wie? Wissen Schriftrollen herstellen? Sind dann Schriftrollen Magische Gegenstände? Also könnte ich diese dann einem Dieb mitgeben, der sie dann auch benutzen könnte?

    Schriftrollen können nach den Regeln zu "Tränke & Tinkturen" (SL-Heft S. 32) erschaffen werden. Der Prozess gleicht dem Erschaffen magischer Gegenstände,


    Meiner Meinung nach sollten Schriftrollen technisch gesehen fallen nicht unter magische Gegenstände fallen, da man bei einer Schriftrolle die Zauber aktiv formen muss, während man bei magischen Gegenständen die Wirkung durch Benutzung entfaltet, sofern man die Funktionsweise verstanden hat. Schriftrollen haben weder Ladungen, noch sind sie unbegrenzt einsetzbar.


    Nach dieser Definition könnte ein Dieb also keine Schriftrollen verwenden.

    Sukram wrote:

    Kann ich eine Schriftrolle wie ein Zauberspeicher benutzen? Z.B. Ein Zauberer erstellt am Abend in der Taverne 3x den Spruch Erkenntnis (weiße Magie), den er auch kennt, bezahlt vor ab alle Magie Punkte und wenn er den Spruch braucht holt er seine Schriftrollen raus?

    Nein. Als Zauberspeicher eignen sich nur magische Gegenstände mit Ladungen, Zauberstäbe, Tränke oder der Fokus eines Schamanen.

    Siehe auch die Beschreibung von "Schriftrollen" im Spielerheft (S. 24 & 27):

    Quote

    Zauber aus Schriftrollen kosten den Zauberer Magiepunkte.

    Beim Erstellen von Schriftrollen werden also MP zum Einwirken aufgewendet, jedoch nicht gespeichert.


    Wozu sind dann Schriftrollen gut?

    Schriftrollen ermöglichen es einem Priester oder Zauberer Zauber zu formen, die sie selbst nicht beherrschen. Sie können sich also mittels Schriftrollen auf Situationen vorbereiten, in denen sie einen speziellen Zauber benötigen, den sie nicht (noch) nicht gelernt haben oder lernen können. Magische Gegenstände können das zwar auch, sind aber in der Regel erheblich kostspieliger.

    Ja, klar. Man sollte es vom Einzelfall abhängig machen. Von 5 auf 6 zu steigern kann da sinnvoller sein, als mehrere Fertigkeiten zu steigern.

    Leider weiß ich trotzdem nicht, wie die theoretisch möglichen >10 Attribute (kann man ja dann nicht mehr kaufen) erreicht werden können.

    Da würde ich ggf. die Tabelle einfach weiterführen, also 11 wäre dann 20 AP usw. Billig ist das natürlich nicht und man muss schon eine Menge AP sparen, die einem dann bei Fertigkeiten fehlen. Ich würde auch eher nur die Attribute soweit erhöhen, dass sie keinen Malus mehr geben. Die Erhöhung der Fertigkeiten bring dann wahrscheinlich mehr, wobei es natürlich auch immer vom Attribut abhängt (ST und GE werden sehr häufig verwendet, während KO eher selten Verwendung findet).

    Hi Adriel!


    Attribute können auch mit AP gesteigert werden. Eine Regelerweiterung dazu findest Du im Spielleiterheft auf Seite 32.


    Schöne Grüße & viel Spaß beim Spielen!

    Hi Joestar!


    Erstmal finde ich es toll, dass Du mit ABOREA ins Rollenspiel eingestiegen bist. Ich verstehe Deinen Frust, aber das Soloabenteuer Der Dunkle Fürst ist auch stellenweise schon etwas anspruchsvoll für unerfahrene SC. Vielleicht steigst Du mit einem höherstufigen SC einsteigen oder Du lässt ein, zwei Wachen in der Szene weg, wenn Du da gar nicht weiterkommst. Das grundlegende Problem bei einem Soloabenteuer ist der Mangel an Möglichkeiten und das Fehlen eines gnädigen Spielleiters. Das ist auch der Grund warum ich Gruppenabenteuer immer vorziehe.


    Aber nun zu Deinen Fragen:

    1. Ja, die Reihenfolge stimmt.
    2. Ja, der Verteidigungswert muss übertroffen werden.
    3. Ja, bei einer natürlichen 10 wird solange weiter gewürfelt, bis keine 10 mehr fällt.

    Mein Tipp: Nicht den Mut verlieren! Das Abenteuer ist hart und nicht leicht zu schaffen. Schau mal hier im Forum nach einer Onlinerunde in der Du mit einer Gruppe Abenteuer bestreitest. Ich meine, dass in einer gerade noch ein Platz frei ist.


    Schöne Grüße und trotz allem viel Spaß beim Spielen!

    Ja, eine Entwicklung der MP analog zu den TP wäre wohl die einfachste Lösung. Der MP-Pool wird dann von allen Zaubern genutzt und die Steigerung ist abhängig vom neuen Bezugsattribut.


    Bei Spruchlisten ist die einfachste Regelung, dass nur die Spruchlisten weiter gesteigert werden können, die der neue Beruf erlaubt. Man könnte aber natürlich auch sagen, dass man zwar steigern darf, aber nicht mehr komplett neu lernen.


    Vielleicht noch als Idee, wie man Berufswechsel etwas anders spielen kann und damit ganz andere Charakterkonzepte umsetzen kann: Die Option geht ja von einem dauerhaften Wechsel aus. Man könnte Letzteres aber auch ignorieren und zB im Wechsel aufsteigen. Das würde dann Kriegerzauberer, Kriegerpriester/Paladine, Zaubererdiebe, usw in einer anderen Form erlauben, als bislang möglich.
    (BTW: Die Idee ist natürlich nicht neu, sondern war schon im wahrscheinlich bekanntesten Rollenspiel der Welt möglich).

    Würde man nur CH für die Berechnung der MP nehmen, dann könnte der SC als Zauberer mehr MP nutzen, als es seine IN eigentlich zulässt. Würde man nur IN nehmen, dann könnte der SC weniger Bardenzauber formen, als sein CH erlaubt. Zwei Pools zu bilden würde mehr Aufwand bedeuten und zudem sehr viel mehr AP kosten. Den einen Pool zu nehmen und dann je nach Bezugsattribut zu schauen, wie viele MP der SC je nach Magiebereich maximal nutzen kann, scheint mir da die beste Lösung zu sein.

    Ja, bei unterschiedlichen Magiebereichen ist das natürlich nicht so einfach. Da würde ich das so machen:


    Barde wird Zauberer. Er hat Magie entwickeln 5, CH +2, IN +1.

    Als Barde hätte er (3+2)x5 MP (25).

    Als Zauberer hätte er (3+1)x5 MP (20).


    Er kann nun max. 20/25 MP für Zaubererzauber verwenden bzw. 25/25 MP für Bardenzauber. Insgesamt können es aber nie mehr als 25 MP sein.